DE313158C - - Google Patents

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DE313158C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Zeitschaltervorrichtung für Gas-, Dampf- u. dgl. sowie für elektrische Leitungen, bei der durch das Eintauchen eines Verdrängers in ein Gefäß mit Flüssigkeit diese in ein außerhalb dieses Gefäßes liegendes, feststehendes zweites Gefäß (Ausgleichbehälter) gedrückt wird, von dem es nach einem gewissen, vorausbestimmbaren Zeitraum wieder in das Ausgangsgefäß (Verdrängergefäß) zurückfließt. Diese Bewegung der Flüssigkeit wird dazu benutzt, den elektrischen Strom vorübergehend zu schließen oder den Durchgang von Gas usw. durch die in den Schalter eingeführten Leitungen zeitweise freizugeben.
Gemäß der Erfindung ist das Verdrängergefäß mit dem Behälter, in dem die Schaltung ■ vor sich geht, nicht nur mit einer kleineren unteren, sondern außerdem an seinem oberen Teil durch eine zweite, genügend weite Durchbrechung derart verbunden, daß beim Niederdrücken des Verdrängers die Schalt-' flüssigkeit rasch nach oben in das Ausgleichgefäß befördert wird,· von dem es nur langsam durch die untere· engere Verbindungsöffnung in das Verdrängergefäß zurückfließen kann.
Die Erfindung ermöglicht außerdem die Anordnung eines dritten Gefäßes, das ζ weck mäßig an seinem untersten Ende mit dem Verdrängergefäß oberhalb dessen Boden derart in Verbindung" steht, daß die Flüssigkeit in das dritte Gefäß gebracht und hier jeweils gleich hoch steht wie im Verdrängergefäß; die auch im dritten Gefäß wechselnden Flüssigkeitsstände können hier zum Verbinden und Unterbrechen der Gasleitungen benutzt werden, ohne daß ein Gasübertritt durch die tiefliegende, von der Sperrflüssigkeit ständig verschlossen bleibende Öffnung in das Verdrängergefäß und damit gegebenenfalls ins Freie erfolgen kann.
Die Erfindung ist in beiliegender Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar betrifft Fig. 1 und 2 eine für elektrische Leitungen zweckmäßige Ausbildung, während Fig. 3 und 4 die für Gasleitungen u. dgl. bestimmte Anordnung veranschaulichen.
Mit c ist ein etwa zylinderförmiges Gefäß dargestellt, das die Flüssigkeit enthält und in eiern der kolbenartige Verdränger fe,· zweckmäßig reibungslos, gehoben und gesenkt werden kann; Die zwischen dem Deckel h und dem. Druckknopf d angeordnete Feder / hält den Verdränger in der Ruhestellung des Schalters nach oben und damit ganz oder teilweise , außerhalb der Flüssigkeit. Am Gefäß c schließt sich seitlich ein zweites g· an, das mit Gefäß c einerseits am oberen Teil durch eine" entsprechend weite Öffnung 0, anderseits an der tiefsten Stelle durch eine entsprechend enge Öffnung i in Verbindung steht. Die Weite der Öffnung i kann zweckmäßig νοϊι außen durch Regelungsschraube r entsprechend eingestellt werden.
Bei der Ausführung für elektrische Leitungen werden in das zweite Gefäß g die Zu- und Ableitungen α und, αα voneinander getrennt derart eingeführt, daß bei dem erhöhten
Flüssigkeitsniveau im Gefäß g der Strom durch die Flüssigkeit zwischen α und ar geschlossen wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 schließt sich seitlich an Gefäß c ein drittes e an, das durch Öffnung m mit Gefäß c in Verbindung steht, während außerdem die Gaslei- i tungen b und blt zweckmäßig von oben nach unten, darin enden. Diese sind so tief herabgeführt, daß sie in der Ruhelage durch die das Gefäß e teilweise ausfüllende Flüssigkeit verschlossen werden.
Die Wirkungsweise des Schalters ist folgende:
Wird Knopf d von Hand oder durch Uhr-. werk u. dgl. nach abwärts gedrückt, so taucht der damit verbundene Verdränger k in die Flüssigkeit q und drückt diese im Gefäß c so lange nach oben, bis sie durch Öffnung 0 in das Gefäß g überfließt und dieses zum Teil ausfüllt. Hierdurch wird bei Ausführung
. nach Fig. 1 und 2 der Strom zwischen α und at geschlossen. Bei* Löslassen des Griffes d wird dieser durch Feder / zurückgezogen, wodurch die im Gefäß c noch verbliebene Flüssigkeit entsprechend tief sinkt. Die das Gefäß g ausfüllende Flüssigkeit fließt infolge ihres höheren Spiegelstandes nach c durch Öffnung i wieder zurück und unterbricht durch ihre Absenkung in g wieder den Strom'zwischen α und at. Die Dauer des Stromschlusses kann durch entsprechende Verstellung i in beliebiger Weise eingestellt werden, wie auch durch höheres oder tieferes Stellen von α und ax. Kolben k wird zweckmäßig mit einer der Öffnung 0 gegenüberstehenden Nut η versehen, die gegebenenfalls am oberen Ende muschelförmig überdeckt ist und durch die der Übertritt der Flüssigkeit von c nach g während des Herabdrückens des Kolbens k erleichtert wird..
In Fig. 3 ist der Stand der Flüssigkeit in der Ruhelage des Schalters dargestellt. Sie verschließt hier sowohl die Leitungen b± wie b, in welch letzterer sie durch den Gasüberdruck entsprechend tiefer steht.
Fig. 3 stellt den Schalter unmittelbar nach dem Wiederaustauchen des Kolbens k dar. Die Weite der Gefäße c und e wird dabei so gewählt, daß die in c wieder gesenkte Flüssigkeit noch hoch genug steht, um den Austritt des Gases aus e in c oder g und damit unter Umständen ins Freie zu 'verhindern. Dies hat den Vorteil, daß weder Gefäß c noch g nach außen gasdicht abgeschlossen werden müssen, so daß Ausströmungen von Gas aus dem Schalter überhaupt unmöglich sind.
Die Weite der Öffnung m kann ebenfalls, etwa durch Schraube 's, entsprechend verstellt werden, so daß sie zwar größer als jene bei i, dabei aber so klein ist, daß beim langsamen Herabdrücken des Kolbens k nur wenig Flüssigkeit in das Gefäß e gelangen kann: Dies ist nicht nur mit Rücksicht auf etwa in der Nähe befindliche Stichflammen wertvoll, sondern es verhindert auch den etwaigen Übertritt der Sperrflüssigkeit in die Leitungen b und Ij1. Die Gefäße g und gegebenenfalls e können in ihrem unteren Teil zweckmäßig trichterförmig* ausgebildet werden, wodurch die Menge der Sperrflüssigkeit entsprechend vermindert werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zeitschalter für Gas-, Dampf- oder • elektrische Leitungen, bei dem die (zeitweise Verbindung oder Unterbrechung der Leitungen durch Zurückfließen einer durch einen Verdränger in einen außerhalb des Verdrängergefäßes liegenden, feststehenden Ausgleichbehälter übergeführten Flüssigkeit bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Aμsgleichbehälter (g) an seinem oberen Ende- durch eine Durchbrechung (0) von verhältnismäßig großem Querschnitt mit dem Verdrängergefäß (c) in Verbindung steht, so daß die Schaltflüssigkeit beim Niederdrücken des von der Flüssigkeit unbelastet bleibenden Verdrängers (k) rasch von oben in den feststehenden und außerhalb des Verdrängergefäßes (c) liegenden Ausgleichbehälter (g) eingeführt wird, während das Zurückfließen in das Verdrängergefäß, (c) in bekannter Weise langsam durch eine unten die beiden Gefäße miteinander verbindende kleine öffnung (i) erfolgt.
2. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Verdrängergefäß (c) und dem Ausgleichbehälter (g) ein -drittes Gefäß (e) vorhanden ist, in das die zu verschließenden Gasleitungen (b, b±) münden und das mit dem Gefäß (c) derart verbunden ist, daß ein Gasübertritt von dem Gefäß (<?) nach dem Gefäß (c) sowohl während des Betriebes als auch in der Ruhestellung des Schalters verhindert wird. (Fig. 3 und 4).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE313158C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019562B (de) * 1955-11-10 1957-11-14 Heinrich Thomas Fa Zeitschalter zum Regeln der Stillstandsdauer mit Druckoel betriebener Kolben an den Hubenden
DE1140820B (de) * 1953-08-03 1962-12-06 Nikolaus Laing Schlauchpumpe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140820B (de) * 1953-08-03 1962-12-06 Nikolaus Laing Schlauchpumpe
DE1019562B (de) * 1955-11-10 1957-11-14 Heinrich Thomas Fa Zeitschalter zum Regeln der Stillstandsdauer mit Druckoel betriebener Kolben an den Hubenden

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