DE31303C - Einrichtung zum Entleeren von Gefäfsen, welche mit Flüssigkeit gefüllt sind - Google Patents

Einrichtung zum Entleeren von Gefäfsen, welche mit Flüssigkeit gefüllt sind

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DE31303C
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vessel
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DENDAT31303D
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ph. VON hertling in Berlin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/007Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes using siphoning arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1884 ab.
Die hierin beschriebenen Einrichtungen bezwecken : ι. die vollständige Entleerung von mit Flüssigkeit angefüllten Gefäfsen ohne Ver-. änderung der Ausflufsgeschwindigkeit; 2. die Ermöglichung eines schichtenweisen Abziehens der Flüssigkeit; 3. die Entleerung unter einem stets gleichbleibenden oder nahezu gleichbleibenden Niveau der in dem Gefäfs enthaltenen auszulassenden Flüssigkeit, und 4. die gleichmäfsige Temperirung bezw. Erwärmung oder Abkühlung der aus dem Gefäfs tretenden Flüssigkeit mit oder ohne Inanspruchnahme besonderer Apparate.
In einem Gefäfs A, dessen Flüssigkeitsstand durch ein Ueberlaufrohr Z und durch ein Zulaufrohr α stets auf einer bestimmten Höhe gehalten werden kann, schwimmt ein anderes Gefäfs B, welches mit derjenigen Flüssigkeit angefüllt ist, die unter den vorhin angedeuteten Bedingungen aus- bezw. abfliefsen soll.
Die im Gefäfs A enthaltene Flüssigkeit ist von dem gleichen oder nahezu dem gleichen specifischen Gewicht, wie die in B befindliche. Unterhalb des Gefäfses B sind Schwimmer (Hohlkörper) S angebracht.
Nach Füllung des in die Flüssigkeit von B eintauchenden Hebers V und Oeffnen des Hahnes H wird die Flüssigkeit in B unter einem Druck abgesaugt, welcher der Länge des ziehenden Schenkels des Hebers entspricht. Letztere und damit die Ausfiufsgeschwindigkeit wird immer dieselbe bleiben, da das Gefäfs B infolge der Wirkung des Schwimmers S1 in dem Mafse, wie es sich entleert, aufsteigt, sofern der Zuflufs durch a so viel Flüssigkeit nachliefert, um die Normalhöhe im Gefäfs A zu erhalten.
An Stelle der besonderen Schwimmer S .kann man auch einen doppelten Boden, Fig. 2, anwenden oder den Boden mit Material bekleiden, welches specifisch leichter ist als die Flüssigkeit, oder einen Rand a, Fig. 3, unter dem Boden stehen lassen, wodurch eine Luftschicht mit eingeschlossen wird, oder man stellt den Boden aus Material, wie z. B. Holz, welches den gehörigen Auftrieb verursacht, her, oder läfst endlich, wenn die Gefäfse sehr leicht angefertigt werden können, so dafs die durch das Gewicht derselben herbeigeführte Niveaudifferenz der äufseren und inneren Flüssigkeit unerheblich wird, eine besondere, den Auftrieb verstärkende Vorrichtung ganz fort. Endlich kann auch, Fig. 10, die Ausbalancirung des Eigengewichtes durch über Rollen geleitete 'Gegengewichte geschehen.
Wünscht man neben dem so erzielten gleichmäfsigen Abziehen der Flüssigkeit auch eine bestimmte Wärmemenge derselben zu- oder von derselben abzuführen, so schaltet man entweder einen bekannten Wärme- bezw. Kühlapparat in das Heberohr (Abflufsrohr) ein, oder man befähigt letzteres, der durchfliefsenden Flüssigkeit die nöthige Temperatur zu ertheilen. Wird eine erhebliche Erwärmung oder Abkühlung nicht beabsichtigt, sondern nur.eine sogenannte Temperirung, so ist die Befähigung des Abflufsrohres zum Uebertragen bezw. Entziehen von Wärme der Einfachheit wegen stets vorzuziehen, da geringere Wärmemengen in diesem Falle zu übertragen sind. In Fig. 1 ist beispielsweise nur der längere Schenkel des heberartigen Abflufsrohres V zu jenem Zwecke befähigt.

Claims (3)

Der besagte längere Schenkel von V ist in seiner Längsrichtung getheilt und die so gebildeten Hälften auf Umfassungsschalen m und η befestigt; letztere werden vermittelst Bügel, Schrauben oder sonstiger bekannter Verbindungsorgane zusammengehalten. Durch das Rohr r strömt die Flüssigkeit oder das Gas zu, welche bezw. welches der durch V tretenden Flüssigkeit Wärme entziehen oder zuführen soll, gelangt zunächst in die Kammer K, von dort durch die Oeffnungen k1 k1 in die zwischen Vm η belassenen Räume x, den Heberrohrschenkel bestreichend, und tritt bei g aus. Dem Rohr V kann natürlich jede beliebige Querschnittsform ertheilt werden; handelt es sich darum, die Flächen desselben unter Beibehaltung eines bestimmten inneren Inhalts zu ' vergröfsern, so wählt man vortheilhaft die in Fig. 4 und 5 dargestellten oder ähnliche Formen. Fig. 6, 8 und 9 stellen Modificationen in der Anordnung des Abflufsrohres V und Fig. 7 stellt eine Modification in der Anbringung des Gefäfses B im Gefäfs A dar. In Fig. 6 geht das Abflufsrohr V durch den Boden des Gefäfses B. Da ein Druckunterschied zwischen der Flüssigkeit in A und der in B nicht vorhanden, so ist eine besondere Abdichtung bei W kaum nöthig. Eventuell nimmt man zwei dünne Ledermanschetten oder dergleichen. Bei Fig. 8 und 9 erfolgt der Abflufs am Boden oder nahe dem Boden des Gefäfses B unter Vermittelung eines beweglichen Rohres oder Schlauches r. Bei der Einrichtung Fig. 7 dreht sich das Gefäfs B um die Achse y und nimmt bei seiner Entleerung die punktirte Lage ein. Patenτ-An Sprüche:
1. Zur Entleerung von Gefäfsen von der Oberfläche der Flüssigkeit her durch feststehende oder einstellbare Heber bezw. Ablaufrohre, welche nur in die oberste Schicht der Flüssigkeit eintauchen, Fig. 1, oder durch Ueberlaufrohre, welche durch den Boden der Gefäfse gesteckt sind, Fig. 6, die Benutzung des Auftriebes, welcher dadurch entsteht, dafs das zu entleerende Gefäfs in einem anderen mit ungefähr gleich schwerer Flüssigkeit gefüllten Gefäfse von constantem Niveau schwimmt, erforderlichenfalls unter Verstärkung des Auftriebes durch Schwimmer, Luftsäcke, in Flüssigkeiten auftreibende Materialien oder Gegengewichte, Fig. 10.
2. Die Anwendung von beweglichen oder biegsamen Röhren für den Ablafs der Flüssigkeit aus den unter 1. erwähnten, in einer anderen Flüssigkeit schwimmenden (aufsteigenden) Gefäfsen, welche bewegliche oder biegsame Rohre am oder nahe dem Boden jener Gefäfse mit dem Innern der letzteren communicirend angebracht sind und bei ihrer Beweglichkeit oder Biegsamkeit den Auftrieb, der Gefäfse gestatten, Fig. 8 und 9.
3. Die Anbringung der unter 1. erwähnten, zu entleerenden Gefäfse in anderen mit Flüssigkeit gefüllten Gefäfsen derart, dafs sie um eine Achse sich, zu drehen gezwungen sind, Fig. 7.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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