DE312957C - - Google Patents

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DE312957C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L29/00Joints with fluid cut-off means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine eigenartige, selbsttätig wirkende Verschlußvorrichtung von Sprächrohranlagen auf Schiffen. ■■ .
Bei Schiffsunfällen bilden erfahrungsgemäß die Sprachrohrleitungen eine ernste Gefahr, indem es häufig, vorkommt, daß in solchen Fällen, auch wenn die sämtlichen. Schotten ordnungsmäßig geschlossen sind, die unteren
ίο Schiffsräume sich durch die unverschlossenen Leitungen der Sprachrohranlagen trotzdem mit Wasser füllen. Es sind nun bereits Sprachrohre bekannt, bei denen die Mundstücke mit Verschlußorganen versehen sind, die zum Zwecke des Gebrauchs des Sprachrohres entgegen der Wirkung eines pendelnden Gewichtes geöffnet werden und sich bei Freigabe des Gewichtes selbsttätig schließen. Diese Ein-, richtungen gewährleisten aber nicht die unbe-
ao dingte Sicherheit des Verschlusses in' jeder Lage des Schiffes·, da das pendelnde Gewicht bei dem Schlingern und Uberneigen des Schiffes nicht in der gewünschten Weise frei aus-■ schwingen kann. Die Erfindung besteht dem-
gegenüber darin, daß zum Bewegen des Verschlußorganes an Stelle eines pendelnden Gewichtes eine Feder verwendet wird, die gänzlich frei von den Bewegungen des Schiffes wirkt. ., :
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar stellen dar:
Fig. ι einen wagerechten Längsschnitt durch den Sprachrohrverschluß,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Verschlusses nach Entfernung des vorderen Verschlußdeckels,
Fig. 4 eine Hinteransicht des vorderen Verschlußdeckels, und ·
Fig. 5 eine Hinteransicht des Sprachrohrverschlusses nach Entfernung des hinteren Verschluß deckels.
In das mit zwei sich gegenübersitzenden Anschlußstutzen 1,2 versehene Öahngehäuse 3 ist das schwach konisch gehaltene Hohlküken 4 eingeschliffen. Das Hahngehäuse ist nach vorn durch einen Deckel 5 unter Zwischenlage eines Dichtungsringes 6 aus Gummi oder ähnlichem Stoffe dicht geschlossen, wobei das Küken 4 mit einem Zapfen 7 durch den Deckel nach außen reicht. Auf einem äußeren Vierkant 8 dieses Zapfens sind ein Handhebel 9 und ein Zeiger 10 durch eine Schraube 11 befestigt.
Zur Begrenzung der Drehung aes Kükens 4 sind an dessen Vorderseite ein Anschlagklötzchen 12 (Fig. 3) und an der Innenseite des vorderen Deckels 5 zwei Klötzchen 13 und 14 so vorgesehen, daß das Küken, wenn der Handhebel 9 freigegeben ist, unter Anschlag des Klötzchens 12 gegen eines der beiden anderen, durch die Einwirkung der noch zu beschreibenden Federanordnung in der Verschlußstellung gehalten und andererseits jede zu weite Umdrehung des Kükens beim öffnen verhindert wird.
Die hintere Seite des Hahngehäuses 3 ist durch eine in dessen Randfalz 15 passende Deckelplatte 16 geschlossen. In dem Räume zwischen dem Boden des Kükens 4 und der Deckelplatte 16 ist auf einem Federstift 17 eine Spiralfeder 18 von geeigneter Stärke an-
gebracht;'dabei drehtsich der Federstift 17 mit einem runden Zapfen 19 in einer zentralen Bohrung der Deckelplatte 16, während er an dem anderen Ende mit einem Vierkantzapfen 20 in eine entsprechende zentrale Bodenöffnung des Kükens 4 greift und dadurch mit diesem gekuppelt ist.
Die Feder 18 ist in'bekannter Weise mit ihrem einen Ende an dem Federstift 17 und mit ihrem anderen Ende an der Innenwand des Hahngehäuses 3 so befestigt, daß sie beim »Öffnen, des Ventils soweit angespannt wird, um nach Freigabe des Hebels 9 das Küken 4 in seine Verschlußstellung zurückdrehen zu können.
Wenn der Sprachrohrverschluß zum Zwecke der Reinigung oder der Vornahme von Ausbesserungen auseinander zu.nehmen ist, bietet, diese Anordnung den wesentlichen Vorteil,
daß das Küken 4 ohne Lösung der Feder und umgekehrt auch die Feder ohne Entfernung des Kükens herausgenommen werden können. Es ist hierbei nur nötig, den Vorderdeckel 5 etwas zu lockern, so daß die Anschlagklötzchen 12, I^ und 14 außer Eingriff miteinander 25-komimen, worauf die Feder 18 abzuspannen und sowohl die Feder wie auch das Küken herauszunehmen sind. In der gleichen Weise kann auch jederzeit das Nachspannen der Feder ausgeführt werden, und zwar dadurch, daß das Küken in anderer Stellung auf den Vierkant des Federstiftes aufgesetzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verschlußvorrichtung für Sprachrohrleitungen von Schiffen mit im Nichtgebrauchsfalle sich selbsttätig schließender Absperrvorrichtung gegen das Eindringen von Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß der nach Art eines Hahnventiles ausgebildete Verschlußkörper (4) zum Zwecke des Sprechens mittels eines Hebels gegen die Wirkung einer achsial zum Körper (4) angeordneten Spiralfeder (18) geöffnet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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