DE201495C - - Google Patents

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DE201495C
DE201495C DENDAT201495D DE201495DA DE201495C DE 201495 C DE201495 C DE 201495C DE NDAT201495 D DENDAT201495 D DE NDAT201495D DE 201495D A DE201495D A DE 201495DA DE 201495 C DE201495 C DE 201495C
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cell
housing
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ship
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DENDAT201495D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B43/00Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
    • B63B43/24Arrangements of watertight doors in bulkheads

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wasserdichte Drehtüren zur Verbindung zweier wasserdichten Abteilungen von Schiffen ■ sind bereits bekannt. Sie bestehen gewöhnlich aus einer zylindrischen, von der Innen- und Außenseite aus drehbaren Zelle und einem die Zelle umgebenden, mit dem Schiff fest verbundenen Gehäuse. In dem Gehäuse sind zwei einander gegenüberliegende Durchgangsöffnungen und in der Zellenwand ist eine Öffnung
ίο angebracht, die vor die eine oder vor die andere der Gehäuseöffnungen gedreht werden kann, um das Durchtreten zu gestatten.
Nach der vorliegenden Erfindung wird zur Erzielung einer guten Dichtung die Zelle durch an. ihrer Drehachse angreifende Spannvorrichtungen dicht an die eine Gehäusehälfte und die andere Hälfte des geteilten Gehäuses ebenfalls durch Spannvorrichtungen dicht an die Zelle gepreßt.
Die Drehtür soll hauptsächlich bei Unterseebooten Verwendung finden, um das Entkommen der Besatzung aus dem Innern eines gesunkenen Bootes zu ermöglichen, ohne daß das Wasser das Boot überfluten kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Drehtür dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Drehtür, Fig. 2 ein senkrechter Schnitt durch die Tür nach der Linie 2-2 der Fig. 1. Fig. 3 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. ι und 2. Fig. 4 zeigt die obere Ansicht und Fig. 5 einen wagerechten Schnitt durch den unteren Teil des' Gehäuses unterhalb der Zelle.:
In der Zeichnung stellt A (Fig. 3 und 5) die Außenwand eines Unterseebootes dar, die mit einer Durchgangsöffnung versehen ist, die groß genug ist, um einer Person den Durchtritt zu ermöglichen. Mit dieser Wand ist ein zylindrisches Gehäuse B, B1 in aufrechter Stellung fest verbunden. Das Gehäuse ist in der zur Wand A parallelen Durchmesserebene geteilt; die beiden Hälften B, B1 sind durch Scharniere α drehbar miteinander verbunden, so daß das Gehäuse aufgeklappt werden kann, um die Drehzelle leicht ein- und "ausbringen . zu können. Eine Öffnung δ in der Gehäusehälfte B entspricht der Öffnung in der Schiffswarid. Der Teil B des Gehäuses ist durch Streben b1 und δ2 fest mit der Schiffswand verbunden. ' Die andere Gehäusehälfte B1 ist mit einer der Öffnung δ gegenüberliegenden Öffnung δ3 versehen, die etwas größer ist als die Öffnung in der Hälfte B; durch diese nach dem Innern des Bootes gehende Öffnung δ3 findet der Zutritt aus dem Boote zur Drehzelle statt.
Die Gehäusehälfte B1 kann durch eine geeignete Vorrichtung gegen die Zelle angepreßt werden, so daß eine beliebig gute Dichtung zwischen Gehäuse und Zelle erreicht werden kann. Nach der Zeichnung (s. Fig. 1 und 3) geschieht dies beispielsweise dadurch, daß an den Gehäusehälften B1 bzw. B Winkel c, f ■ '
und c1, c1 in geeigneter Stellung angeordnet sind, in welche mit Handrädern c4 versehene Schrauben c2 eingreifen. * Eine mit der Schraube fest verbundene Scheibe c3, die sich an den Winkelschenkel c1 anlegt, bewirkt, daß beim Drehen des Handrades c4 nach der einen oder anderen Richtung die Hälfte B1 gegen die Drehzelle oder von ihr wegbewegt wird. Die Schraube c2 .selbst bewegt sich lose in dem
ίο Winkel c1. Zwischen
den beiden Winkeln
B
ist je eine Schraubenfeder cB angeordnet, die nach dem Lösen der Schrauben die Gehäusehälfte B1 von der Zelle abdrückt. Um eine gute Dichtung zu erzielen, sind die Berührungsflächen des Gehäuses und der Zelle genau abgedreht und mit einem geeigneten Dichtungsmittel, das stets schlüpfrig gehalten wird, versehen, so daß kein Wasser eindringen kann. Um zu verhindern, daß die Zelle durch den Druck des Außenwassers von der äußeren Gehäusehälfte B abgedrückt wird und dadurch Undichtigkeiten hervorgerufen werden, kann die Zelle mittels weiterer Spannvorrichtungen fest gegen diese Gehäusehälfte gepreßt werden.
Zu diesem Zweck ist auf der mit der festen Gehäusehälfte B verbundenen Grundplatte D ein um einen Zapfen d schwingbarer Rahmen E (Fig. 5) angeordnet. In einem Kugelspurlager d1 des Rahmens E ist die Mittelachse F der Drehzelle E gelagert. Die Drehzelle ist um ihre Mittelachse F leicht drehbar. Das obere Ende der Welle läuft in einem dem Rahmen E entsprechenden Schwingrahmen E1 (Fig. 2 und 4). Diese Schwingrahmen und mit.
ihnen die Zelle können am besten durch die nachstehend angeführte Vorrichtung gegen die Schiffswand hin bewegt und dadurch die Zelle gegen die äußere Gehäusehälfte gepreßt werden, wodurch selbst bei dem größten Wasser druck eine gute Dichtung erzielt wird. Diese Vorrichtung ist aus Fig. 1, 4 und 5 ersichtlich. An den Rahmen E, E1 sind Winkel e1, e angeordnet, während an dem festen Teil B des Gehäuses Winkel e3, e2 sitzen. Winkel e3 und e2 Sind mit einem Muttergewinde versehen, in das die
Schrauben e
der Winkel e und e1 gehen die
lose hindurch. Die Schrauben e4 sind hinter dem Winkel e, e1 mit einer Anschlagscheibe versehen. Über dem Schraubenschaft ist zwischen die beiden Winkel je eine Schraubenfeder ee eingesetzt. Wird das Handrad e5 gedreht, so wird der Winkel e bzw. e1 gegen den Winkel e% bzw. ez heran- bzw. davon wegbewegt und damit die Schwingrahrnen E bzw. E1, mit diesen Rahmen aber gleichzeitig auch die Zellenachse F und die Zelle C selbst; dadurch wird ein Anpressen oder Entfernen der Zelle von dem Gehäuse bewirkt.
mit den Handrädern e5 versehenen i eingreifen. Durch die Bohrung Schrauben el 4
Will eine Person aus dem Innern des Bootes nach außen gelangen, so wird die Zellen öffnung C1 mit der inneren öffnung b3 der Gehäusehälfte jB1 in Verbindung gebracht; nach dem Eintreten der Person in die Zelle wird die Tür gedreht, bis sich die Zellenöffnung mit der öffnung b in der Schiffswahd deckt, so daß die betreffende Person nunmehr aus dem Boot entkommen kann. Die Vorrichtung zum Drehen der Zelle sowohl vom Bootsinnern derselben als auch von außen ist folgende: .
Im oberen Schwingrahmen E1 ist ein Zahnkranz E2 angeordnet (Fig. 2 und 4). Auf der Mittelachse F der Zelle sitzt oben und außerhalb der Zelle ein Zahnrad G, das mit einem Zahnrad G1 in Eingriff steht. Das Zahnrad G1 ist um einen in der Zellendecke sitzenden Zapfen drehbar und mit dem Zahnkranz E2 des Gehäuses in Eingriff. .Wird die Mittelachse gedreht, so erfolgt dadurch -unter Vermittlung der Zahnräder G und G1 die Drehung der Zelle.
Die Mittelachse F trägt weiterhin unter dem unteren Zellenboden ein Kegelrad H, mit dem ,85 ein kleineres Kegelrad H1 in Eingriff steht. Dieses kleinere Kegelrad H1 sitzt an einer aus dem Zellenmantel herausragenden Welle /i2, die mittels Kurbel H3 in Umdrehung versetzt werden kann. Auf diese Weise kann die Zelle von außen gedreht werden.
Um auch das Drehen der Zelle von ihrem' Innern aus zu ermöglichen, ist oben an der Achse F und innerhalb der Zelle ein Stirnrad / angeordnet, mit.dem ein weiteres, an einer senkrechten Welle Is sitzendes Stirnrad J2 in Eingriff steht und welches durch ein konisches Getriebe Is vermittels einer Kurbel 76 in Umdrehung versetzt werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Drehtür, bestehend aus einer zylin^ drischen, von der Innen- und Außenseite drehbaren Zelle und einem die Zelle umgebenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer guten Dichtung die Zelle durch an ihrer Mittelachse oder an sonst geeigneter Stelle angreifende Spannvorrichtungen entgegen dem Wasserdruck an das Gehäuse und das entsprechend geteilte Gehäuse ebenfalls durch Spannvorrichtungen an die Zelle angepreßt wird.
2. Drehtür nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse in einer zur Schiffswand parallelen Durchmesserebene in zwei Hälften geteilt ist, von denen die eine mit der Schiffswand fest verbunden und die andere an der festen Hälfte
um Scharniere drehbar ist und zur Erzielung einer guten Dichtung zwischen ihr und der Zelle mittels einer Klemmvorrichtung gegen den feststehenden Teil gepreßt wird.
3. Drehtür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zelle mit ihrer durchgehenden Achse oben und unten in je einem Schwingrahmen (E bzw. E1) gelagert ist, der mit einer an dem festen Gehäuseteil angeordneten Klemmvorrichtung in Verbindung steht, zum Zweck, die Zelle entgegen dem Wasserdruck an den festen Gehäuseteil anpressen zu können und so eine wasserdichte Verbindung herzustellen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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