DE3120989C2 - Küchen-Einsetzvorrichtung - Google Patents
Küchen-EinsetzvorrichtungInfo
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Abstract
Bei sogenannten Einbaukochstellen bekannter Art bilden Kochmulde und Schaltpult eine Einheit. Sie werden zwischen zwei mit Abstand voneinander angeordneten Arbeitsplatten eingesetzt unter Zwischenlage von Dichtungsstreifen zwischen den horizontalen Abschnitten von Arbeitsplatten und Einbaukochstellen. Aufgrund sehr unterschiedlicher Arbeitsplatten-Randprofile ist eine flüssigkeitsdichte Abdichtung an den frontseitigen Rändern und nach unten hin meist nicht möglich. Erfindungsgemäß ist ein zusätzlicher, mit den Arbeitsplatten-Begrenzungskanten dichtend verbundener Rahmen vorgesehen, auf den das Einsatzelement, z.B. die Einbaukochmulde wiederum abdichtend einsetzbar ist.
Description
Die Erfindung geht aus von einer Küchen-Einsetzvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1, wie sie durch die DE-OS 24 26 782 bekannt ist
Bei sogenannten Einbaukochstellen bekannter Art bilden Kochmulde und Schaltpult eine Einheit Eine
solche Einbaukochstelle wird zwischen zwei mit Abstand voneinander angeordneten Arbeitsplatten
eingesetzt unter Zwischenlage von Dichtungsstreifen zwischen den unmittelbar aufeinander liegenden horizontalen
Abschnitten von Arbeitsplatten und Einbaukochsteile. Bei diesen bekannten Ausführungen ist aber
eine flüssigkeitsdichte Abdichtung nur dann möglich, wenn der frontseitige Rand der Arbeitsplatten rechteckförmig,
d.h. kantig ausgebildet ist Schwierigkeiten ergeben sich jedoch dann, wenn — wie immer mehr
üblich — das Arbeitsplattenprofil nicht kantig ist sondern das Randprofil der Arbeitsplatten eine von der
Rechteckform mehr oder weniger abweichende Querschnittsform aufweist, z. B. eine runde, wulstartige
überhöhte, nach unten gezogene oder eine andere beliebige Form. Bei derartigen Randprofilen ist eine
Abdichtung nicht ohne weiteres möglich, zumindest nicht ohne kostspieliege handwerkliche Arbeit. Das
Bestreben der Hausgeräte- und Küchenmöbelindustrie geht aber dahin. Produkte anzubieten, die einfach und
ohne wesentlichen Aufwand, zumindest ohne individuel-Ie handwerkliche Arbeit montiert werden können. Die
vorgenannten Probleme ergeben sich bei zwei bekannten Ausführungen (DE-AS 22 49 483, DE-OS 24 26 782)
nicht. Bei diesen bekannten Ausführungen ist in eine einstückige Arbeitsplatte eine Ausnehmung eingeschnitten,
die der Grundform des als Herdmulde, Spüle od. dgl. ausgebildeten Einsetzelementes entspricht,
wobei sämtliche Schnittkanten und sämtliche oberen Kantenränder dasselbe Profil besitzen und im wesentlichen
in der Ebene der Arbeitsfläche liegen. Dieses Problem könnte sich ergeben bei einem Einsetzelement
gemäß DE-GM 80 24 587, bei dem das Randprofil von der ebenen Ausgestaltung üblicher Arbeitsplatten
abweicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Küchen-Einsetzvorrichtung der im Oberbegriff des
Patentanspruches 1 genannten Art so auszugestalten, daß völlig unabhängig von der Ausbildung, insbesondere
von der Randprofilierung der an die Einsetzvorrichtung angrenzenden Arbpr.oplatten eine völlige Abdichtung
zwischen dem Einsetzelement, z. B. zwischen der Einsetz-Kochmulde und den angrenzenden Arbeitsplatten
möglich ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst
durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruches 1 aufgeführten Lösungsmerkmale.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Patentansprüchen.
Bei der Erfindung stellen die Leisten, die auch
Bestandteil eines kastenartigen Teiles sein können, ein Dichtungsorgan und ein Basisorgan für das Einsetzelement
dar, welche in geeigneter Weise mit den senkrechten Begrenzungs- oder Profilkanten Jer
Arbeitsplatten unter Zwischenlage eines Dichtungselementes befestigt sind, wobei, gleichgültig welches
Querschnittsprofil, z.B. Randprofil, die Arbeitsplatte hat, über den gesamten Profilquerschnitt eine flüssigkeitsdichte
Abdichtung erhalten wird. Eine abdichtende Befestigung der Leisten, z.B. an den einander
gegenüberliegenden Stirnkanten der Arbeitsplatten, ist in einfacher Weise mittels Schrauben, durch Kleben
oder durch geeignete andere Befestigungselemente, in kürzester Zeit durchführbar. Hierbei dienen die Leisten
als Auflager für das Einsetzelement Hinsichtlich der Abdichtung an der Peripherie des Einsetzelementes,
z. B. der Kochmulde selbst ist man hierbei wiederum völlig unabhängig von der Form oder vom Profil der
Arbeitsplatten. Vielmehr können in wirtschaftlich leicht realisierbarer Weise Leisten und Einsetzelement, z. B.
Kochmulde oder Spüle, bzw. ein das Einsetzelement umgebendes Randprofil so aufeinander formmäßig
abgestimmt werden, daß eine völlige Dichtheit erzielt wird. Vorzugsweise wird man zwischen Einsetzelement
bzw. Randprofil und Leiste ebenfalls ein elastisches Dichtelement vorsehen, auf dem sich das Einsetze'sment
abstützt und wobei schon allein durch das Gewicht des Einsetzelementes eine größtmögliche Dichtheit
erhalten wird.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß seitliche Leisten im wesentlichen L-
oder Z-förmig ausgebildet sind und von einem horizontalen Rahmenabschnitt frontseitig nach unten
und/oder rückseitig nach oben ragende Wangen aufweisen. Durch diese Ausbildung besteht beispielsweise
die Möglichkeit ein Einsetzelement in Form einer eingangs genannten Einbaukochmulde völlig abdichtend
mit zwei angrenzenden Arbeitsplatten zu verbinden, welches Einsetzelement z. B. ein frontseitiges, nach
unten gezogenes Schaltpult und rückseitig ein wiederum pultartig erhöhtes Paneel besitzen kann.
Im Rahmen der Erfindung besteht nicht zuletzt auch die Möglichkeit, als Leiste oder Leisten eine im
wesentlichen horizontale Platte vorzusehen, die einen Ausschnitt für das Einsetzelement aufweist und die mit
den Begrenzungskanten der angrenzenden Arbeitsplatten dichtend verbunden ist. In diesem Fall besteht dieses
Teil nicht aus senkrechten Leisten- oder Wangenteilen, sondern aus einer einstückigen Platte, deren senkrechte
Begrenzungskanten die vorbeschriebenen Dichtungsaufgaben übernehmen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und nachstehend beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 die perspektivische Darstellung der Küchen-Einsetzvorrichtung
mit einem als Kochmulde ausgebildeten Einsetzelement in einer hochgeklappten Stellung,
Fig. 2 die Schnittdarstellung des Stoßbereiches zwischen einer Arbeitsplatte und einem Einsetzelement
gemäß F ig. 1,
F i g. 3 und 3A eine andere Ausführung einer Leiste in Verbindung mit einer Arbeitsplatte in Seitenansicht und
Schnittdarstellung,
Fig.4 bis 10 die Schnittdarstellung unterschiedlich
ausgestalteter Arbeitsplatten mit unterschiedlichen Randprofilen,
Fig. 11 bis 15 unterschiedlich ausgebildete Leisten in
Verbindung mit Arbeitsplatten jeweils als Einzelheit,
Fig. 16 die Prinzipdarstellung des Frontbereiches einer Leiste ähnlich Fig.3 zusammen mit dem
Frontbereich eines Einsetzelementes in Schnittdarstellung,
F i g. 17 und 18 die Teilansicht des hinteren Bereiches
eines mit seitlichen Leisten verbundenen Einsetzelementes,
Fig. 19 ein in Form eines Kastens ausgebildeter
Rahmen mit Arbeitsplatte und Einsetzelement
F i g. 20 und 2OA die Prinzipdarstellung eines in der
Ecke zwischen zwei rechtwinkelig aufeinanderstoßende Arbeitsplatten eingesetzten, in Form einer Kochmulde
ausgebildeten Einsetzelementes, wobei Fig.2OA eine Teilschnittdarstellung der Verbindungsstelle zwischen
Arbeitsplatte und Einsetzelement zeigt
Eeim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind mit 1 zwei horizontale Arbeitsplatten bezeichnet die auf
einem Untergestell oder Unterschrank 3 ruhen, welcher beim Ausführungsbeispiel mit Schubladen versehen ist.
Die Arbeitsplatten 1 sind so weit voneinander entfernt angeordnet, daß deren einander zugewandte stirnseitige
Begrenzungskanten 3 zwischen den Arbeitsplatten 1 einen Spalt seitlich begrenzen, der groß genug ist, daß
ein allgemein mit 4 bezeichnetes Einsetzelement, im vorliegenden Fall eine elektrische Kochmulde in den
Spalt im wesentlichen mit den Arbeitsplatten 1 fluchtend eingesetzt werden kann. An den stirnseitigen
Begrenzungskanten 3 der Arbeitsplatten 1 sind im wesentlichen L-förmige Leisten 5 mittels Schrauben 13
befestigt, derart, daß die horizontalen Oberkanten der Leisten 5 die Ebene der Arbeitsplatten 1 leicht
überragen und die frontseitigen Wangen 5' nach unten gerichtet sind. Das allgemein mit 4 bezeichnete
Einsetzteil ist als Kochmulde ausgeführt und besteht im wesentlichen aus einer horizontalen Kochmuldenfläche,
auf der in an sich bekannter Weise Kochplatten angeordnet sind bzw. die z. B. als Glaskeramikplatte
ausgeführt sein kann und darunterliegende Strahlungsheizkörper besitzt, sowie aus einem schräg nach unten
geneigten pultartigen Bedientableau 7, das mit Betätigungs- und Anzeigeelementen, z. B. Bedienknebeln 8 für
die Heizkörper der Kochmulde versehen ist. Beide vorgenannten Teile der Kochmulde sind eingefaßt von
einem durchgehenden Randprofil 9 mit im wesentlichen L-förmigen Profilquerschnitt. Das Einsetzelement 4 ist
um eine gedachte Drehachse, ein tatsächlich vorhandenes Scharnier od. dgl., an der Rückseite zu Reparaturzwecken nach oben verschwenkbar, wie F i g. 1 zeigt.
Mit dem Absenken des Einsetzelementes 4 legen sich die horizontalen Flanschteile 10 des Randprofils 9 an
den horizontalen Oberkanten der Leisten 5 an und stützen sich darauf ab. Ferner gelangen die im
wesentlichen vertikalen Flanschteile der im wesentlichen senkrechten Randprofil-Abschnitte im Bereich des
Bedientableaus 7 in Berührung mit den Außenkanten der senkrechten Wangen 5' der Leisten 5.
Anhand der Fig.2 werden Einzelheiten der im allgemeinen vorbeschriebenen Einsetzvorrichtung näher
erläutert. F i g. 2 zeigt in Schnittansicht eine der Arbeitsplatten 1 sowie ein Teil des Unterschrankes 2,
nämlich die senkrechten Tragplatten 11 zweier unmittelbar angrenzender Unterschränke 2, die mit Schraubverbindern
12 gegeneinander zentriert und miteinander
Diduungsm.,*™! .,, da, Stelle 18, «^ »nmiudb.r oder togtach«. Ra„dbcrcich der Arbellspla„e
und mit seiner Unterkante 19 bis in Höhe der unteren mit einem Randwu ^™J -^"^'"ßFi g 10
lungsheizkörpern, welche Glaskeramikp.atte aufliegt einem E.nset^™"1 in h° Arbeitsplatte zu
verbreiterten, vom Dichtungsmaterial überzogenen den Fliesenausfuhungen «*™ * ,05„ und
Auflagefläche des Auflagenegcs 17 sich abstützt. Schw.engkeit'^^*£^^ ^n
Hierbei bilden die Leisten 5 eine Auflagebasis fur das 35 106 e^d n Auf,agerand. z. B. einer Koch-
Einsetzelement 4 dergestalt, daß sowohl zwischen der A^11^1?"™*,^:!^ ist um eine vollständige
Arbeitsfläche der Arbeitsplatten 1 als auch zwischen mulde nicht aus«™°™ 's: U™*l Femer ist 6 es
den Leimen !5 und den Einsetzelementen 4 eine volle nüss.gke.tsd.chte Abd^htung zu. erha «n^erne is
flüssigkeitsdichte Abdichtung gewährleistet ist. Durch praktisch fast unmöglich. «je^Spez,alJ^
die vorerwähnte verbreiterte Auflagefläche können 4o gemäß den ig.b / una, ,υ^n. »«-- _ fc DJe
Tolcranzabweichungen in der Breite des Einsetze.e- Umfang m. Dalnungmnein zu J«J«h«
men.es 4 leicht ausgeglichen werden. Das Gewicht des be^.hrlJene MöSSaUe diese Probleme zu
Einsetzelementes wird über die Leisten 5 unmittelbar realisierbare Möglichst «He ^ h
auf die sehr slabi.en Tragplatten 11 des Unterschrankes ^^^^^STiusfohrungsbeispie-2
S Sühmngsbeispie. gemäß den F i g. 3 und 3A ' ..,von glichen ^«Jt«.«. die -^üssigkeit,
ist ein im wesentlichen Z-förmige Leiste 501 mittels dichte V^u^ «hrita «w«h Einsatzele P mem
durch Langlöcher 22 hindurchgeführte Schrauben 13 gleichgu tig weicneb
mit der stirnseitigen Begrenzungskante einer Arbeits- Slef/f ^T^^ sind verschiedene Querschnittsplatte
101 fest verbunden, welche Arbeitsplatte ,m * I ι den F, gjims ^.^ ^ ß
Gegensatz zum Ausführungsbeisp.e! gemäß Fig. 1 und profile von Le.sten g^ ^^^ gemäß Fjg 2 dn
2 einen halbkreisförmig verrunaexen riuiiiianu U-CSKZ1. · -o·--. ■- , _:stp abschließender Auflegesteg 5Ö2:
Dieses halbkreisförmige Randprofil der Arbeitsplatte T-formig die .Leiste^ a°s^ ^^;εΧε^Γί/Αιιη: enä.
101 wird überdeckt durch die Außenfläche der Leiste vorgese:hen. f^*™™™^^ Leiste Ut ein
501. An diesen Teil der Leiste 501 schließt sich die nach 55 ehe bildet. Auf die. Auß™e ^. mf , und
unten gezogene Wange 501' an. Rückseitig besitzt die Pla«"f°™*fm Dl^^S, wobei sich das
Leiste 501 eine nach oben ragende Wand 501", die e.ne durch Krampen 502 J^est.g^ ™° Aufl
an der Aufstellungswand und an der Arbeitsplatte ^^^^S^S^te 503 gemäß
anliegende Profil-Wandleiste 23 überdeckt. Beim 502 "J5^ ^* ^'^„,η der Ausbildung der
Ausführungsbeispiel ist die gesamte Außenflache der eo f·^2 — ^JgS Mn. Ausführungsbeispiel
Leiste 501 einschließlich der Wangen mn einem 1λι51'^Ρι1},.^. formstabile Leiste 504 unmittelbar
Dichtungsbelag 16 überzogen. Auf diese Weise besteht 8emaß F ^ 13 ^i^oimsttöue
z. B. die Möglichkeit, die Profil-Wandleisten 23 dichtend an der st,^^'fn B^«f die KlebeschiCht 504'
an den rückseitigen Wangen 501" anliegen zu lassen, so Vdur^h u Kleben,b™^rem In Fig 14 ist eine
daß auch an difser Steje eine volle flüssigkeitsdichte b5 ^^SSS^^^^^^
Randprofile von Arbeitsplatten gezeigt. Das Randprofil mit einem fl.esenartigen Fortsatz 505
welcher mit der anschließenden Fliese 505'" der Arbeitsplatte fluchtet und z. B. durch einen Kitt mit
dieser verbunden ist. Als Material für diese Leiste 505 wird vorzugsweise ein keramischer Werkstoff oder aber
ein entsprechend geeigneter Kunststoff verwendet. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 15 besteht die
Leiste 506 im wesentlichen aus einer dünnen Platte, die mit einer dickeren, ein Dichtungselement darstellenden
Gummiplatte 506' verbunden ist, welche Gummiplatte sich im wesentlichen nur über die Plattenhöhe der
Arbeitsplatte erstreckt. Zur Versteifung der Leiste 506 dient eine ausgeprägte Sicke 506" die in eine
entsprechende öffnung in der Gummiplatte 506' liegt. Bei dieser Ausführung ergibt sich eine besonders gute
Dichtungswirkung durch die Ausbildung eines besonders dicken Wulstes 506'" beim Anpressen der Leiste
506 an die Arbeitsplatte 1.
In F i g. 16 ist anhand einer Teilansicht der erläuterten
Einsetzvorrichtung gezeigt, daß durch das Vorhandensein eines Rahmens bzw. von Leisten 5Oi z. B. mit
frontseitigen Wangen 501' praktisch völlige Freizügigkeit hinsichtlich der Ausgestaltung des Einsetzelementes
besteht. Beim Ausführungsbeispiel ist ein stufenweise abgeschrägtes, pultartiges Bedientableau 7 mit
Bedienknebeln 8 vorgesehen, das zusammen mit einer Glaskeramikplatte 20 Teil eines Einsatzelementes
gemäß F i g. 2 ist. Hierbei befindet sich das gesamte Bedientableau 7 im Bereich der Leiste 501 und deren
Wangen 501' und ist beidseitig gegen die Innenseiten der seitlichen Leiste abgedichtet. Dies kann beispielsweise
dadurch erfolgen, daß entsprechend dem Verlauf des Bedientableaus 7 an den Leisten 501 senkrecht
abstehende Stege ähnlich Fig.2 vorgesehen sind. Ferner besteht die Möglichkeil, das in Fig. 16 nicht
dargestellte Randprofil des Einsetzelementes und damit auch des Bedientableaus 7 stirnseitig und abdichtend an
den Leisten abzustützen.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 17 und 18ist in
zwei unterschiedlichen Ansichten der hintere, pultartige Aufsatz 501" der Leiste 50Γ gemäß Fig. 3 und 3A
gezeigt. Hierbei sind am Trägerteil 501 am oberen Ende der Wange 501" Befestigungsstege 50Γ" angeformt,
welche der Befestigung des Einsetzelementes 4 mittels Schrauben dienen.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 19 ist ein Rahmen 24 in Teilansicht gezeigt, welcher seitliche
Leisten 24' besitzt, die ähnlich ausgebildet sind wie die Leiste gemäß Fig. 14. Die Leisten 24' bilden zusammen
mit einem Bodenteil 24" und gegebenenfalls einer Rückwand einen kompletten muldenartigen Rahmen 24,
der z. B. aus Holz bestehen kann und der mit seitlich angrenzenden Arbeitsplatten 1 in vorbeschriebener
Weise verleimt oder verschraubt ist. In diesen mehrseitig geschlossenen Rahmen 24 einsetzbar ist
wiederum ein allgemein mit 4 bezeichnetes Einsatzelement z. B. in Form einer Kochmulde.
F i g. 20 zeigt in Draufsicht zwei Arbeitsplatten 1, die rechtwinkelig zueinander angeordnet sind und deren
mit Abstand einander gegenüberstehende Begrenzungskanten 3 im Winkel von 45° abgeschnitten sind
und zueinander parallel verlaufen unter Bildung eines Spaltes, in den ein Einsetzelement 4 in der vorbeschriebenen
Weise einsetzbar ist. Wie insbesondere F i g. 20A zeigt, sind an den seitlichen Begrenzungskanten 3 der
Arbeitsplatten ebenfalls Leisten 25 befestigt, die als Auflagebasis für das Einsetzelement 4 dienen, wie
vorstehend erläutert.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Küchen-Einsetzvorrichtung mit einer Einsetz-Kochmulde,
Spüle od. dgl, die zwischen die Begrenzungskanten einer unterbrochenen Arbeitsfläche
einsetzbar ist und bei der zwischen Einsetzelement und Begrenzungskanten mit Dichtungselementen
versehene Leisten angeordnet sind, die an den Begrenzungskanten der Arbeitsfläche befestigt sind
und der Abstützung des Einsetzelementes dienen, daduich gekennzeichnet, daß die Leisten
(5) an den Begrenzungskanten (3) von zwei mit Abstand voneinander angeordneten Arbeitsplatten
(1) befestigt sind und ein sowohl den Randbereich der Begrenzungskanten (3) umziehendes als auch
der Querschnitts- bzw. Randform des zwischen die Arbeitsplatten (1) einsetzbaren Einsetzelementes (4)
folgendes Profil aufweisen, das als Auflager für das Einsetzelement (4) dient.
2. Küchen-Einsetzvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die wangenartigen Leisten (5) verbreiterte obere Auflageflächen (15)
für das Einsetzelement (4) besitzen und daß die Auflageflächen (15) mit einem Dichtungsmaterial
(16) versehen sind.
3. Küchen-Einsetzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (5)
in Form von flachen Platten ausgebildet sind und an der Außenfläche mit im wesentlichen die gesamte
Außenfläche überziehendem Dichtungsmaterial (16) versehen sind.
4. Küchen-Einsetzvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche
sowie die Auflagefläche, vorzugsweise ein von der Leistenfläche abstehender Auflagesteg (17) mit
einem homogenen Dichtungsbelag (16) versehen ist.
5. Küchen-Einsetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oberkante der Leisten (5) die angrenzende Arbeitsplatte (1) überragt und daß
der Dichtungsbelag (16) an dessen Außenfläche oberhalb der oberen Arbeitsplattenkante ein verdicktes
Profil aufweist (Fig. 2).
6. Küehen-Einseizvomchtung nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (5) mit ihrer
Unterkante (19) sich zumindest bis in Höhe der unteren Arbeitsplattenkante erstreckt und sich auf
dem die Arbeitsplatte (1) tragenden Untergestell oder Unterschrank (2) abstützt.
7. Küchen-Einsetzvorrichtung nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß seitliche Leisten (5) im wesentlichen
L- oder Z-förmig ausgebildet sind und von einem horizontalen Leistenabschnitt (501) frontseitig
nach unten und/oder rückseitig nach oben ragende Wangen (501', 501") aufweisen.
8. Küchen-Einsetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leisten als Teile eines nach oben offenen Kastens (24) ausgebildet sind, der mit
seinen seitlichen Kastenteilen (24') dichtend mit den angrenzenden Arbeitsplatten (1) verbindbar ist
(Fig. 19).
9. Küchen-Einsetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten als Teile einer im wesentlichen horizontalen Platte vorgese-
hen sind, die einen Ausschnitt für das Einsetzelement
(4) aufweist und die mit den Begrenzungskanten der angrenzenden Arbeitsplatten dichtend verbunden
ist
10. Küchen-Einsetzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Randprofil (9) eine horizontale Kochmulde (20) und ein vorzugsweise schräg nach
unten geneigtes Bedientableau (7) umfaßt
11. Küchen-Einsetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Leisten Befestigungs- und/oder Stützelemente für die Arretierung des
Einsetzelementes angeordnet sind.
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