DE31154C - Vorrichtungen zum Entwässern von Papierstoff - Google Patents

Vorrichtungen zum Entwässern von Papierstoff

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DE31154C
DE31154C DENDAT31154D DE31154DA DE31154C DE 31154 C DE31154 C DE 31154C DE NDAT31154 D DENDAT31154 D DE NDAT31154D DE 31154D A DE31154D A DE 31154DA DE 31154 C DE31154 C DE 31154C
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DE
Germany
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rollers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31154D
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English (en)
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J. FOULIS in Musselburgh, Schottland
Publication of DE31154C publication Critical patent/DE31154C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper
    • D21F9/02Complete machines for making continuous webs of paper of the Fourdrinier type
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper
    • D21F9/04Complete machines for making continuous webs of paper of the cylinder type
    • D21F9/046Complete machines for making continuous webs of paper of the cylinder type with non-immersed cylinder

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SS: Papierfabrikat'ion.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. September 1884 ab.
Die in Fig. 1 dargestellte Maschine ist einem Theil einer gewöhnlichen Papiermaschine ziemlieh ähnlich, aber statt des in dieser benutzten Drahtgewebes wird hier ein Filztuch benutzt, und statt dafs wie bei dieser die mit Filz bezogene Gautschwalze oben und die unbezogene Druckwalze unten ist, sind die Plätze dieser beiden Walzen vertauscht. Auch bei den übrigen Druckwalzenpaaren ist immer die untere mit Filz bekleidet. An jeder der oberen glatten Walzen ist ein Abstreicher angebracht, und in Berührung mit jeder der unteren Filzwalzen befindet sich noch eine besondere verstellbare glatte Walze, die gegen die Filzwalze mit dem gewünschten Druck anprefst und die von dem Filz absorbirte Flüssigkeit ausdrückt.
Das endlose Filztuch α läuft um die Trommeln b, die in beliebiger Weise angetrieben werden, und wird durch kleine Walzen c getragen.
Bei d2 wird der zu entwässernde Stoff auf das Tuch α gebracht. Ein Theil der Flüssigkeit läuft durch das Tuch α hindurch ab. Hierauf wird der Stoff durch die Walzen dd1 geführt, von denen die obere d, wie bereits erwähnt, glatt ist, während die untere c/1 mit Filz bezogen ist. Eine weitere Menge des Wassers wird nun durch den, Druck zwischen beiden Walzen entfernt, während der feste, an Walze d hängenbleibende Stoff durch den Abstreicher e. entfernt wird. Es können nun noch beliebig viel Walzenpaare mit stets stärkerem Druck zur Wirkung kommen; schliefslich gelangt der Stoff bei g zu einem endlosen Tuch h, das ihn entfernt. Die glatten Walzen i drücken gegen die mit Filz bezogenen Walzen d1f1... und drücken das Wasser aus, das in einen Behälter k abläuft. Die oberen Walzen df können hohl sein und durch Dampf oder Wasser geheizt werden.
Die Maschine wird wie eine Papiermaschine angetrieben, doch ist die Wirkungsweise eine verschiedene, da das feste Material nicht auf dem Filz bleibt, sondern stärker an den metallenen Oberflächen der glatten Walzen df adhärirt.
Fig. 2 zeigt eine etwas modificirte Anordnung. Eine Anzahl kleinerer glatter Walzen b umgiebt die mit Filz bezogene grofse Walze a.
Der Druck der Walzen b gegen α kann durch Schrauben oder Federn regulirt werden und besitzt jede Walze b einen Abstreicher e. Unter der grofsen Walze α befindet sich noch eine kleine, glatte Walze i, die mit beliebigem Druck gegen α eingestellt werden kann und die Flüssigkeit aus dem Filzbezug von a herausprefst, so . dafs sie in ein Gefäfs k läuft.
Der zu behandelnde Stoff gelangt bei d3 auf den Umfang von α und erleidet dieselbe zunehmende Pressung durch die glatten Walzen b, wie in der ersten Maschine, bis die festen Theile bei g durch das endlose Band h abgeführt werden.
In Fig. 3 ist die grofse Walze α glatt und die kleineren Walzen b sind mit Filz bekleidet, doch befinden sich letztere auf der unteren
Hälfte des Umfanges von a. Unter jeder der Walzen b, die wieder beliebig gegen α angedrückt werden können, befindet sich eine kleine, glatte Walze i, welche die Flüssigkeit herausprefst, so dafs diese in den Behälter k abläuft.
Bei dieser Maschine befindet sich nur ein Abstreicher e, der hinter der letzten glatten Walze b gegen α anliegt. Die festen Theile bleiben an der glatten Walze α kleben, während sie die Filzwalzen b passiren, von denen jede folgende wieder mit zunehmendem Druck gegen α prefst.

Claims (3)

Patent- Ansprüche:
1. Die Verbindung der glatten, mit den Abstreichern E versehenen Walzen df. . . mit den mit Filz bekleideten Walzen d1/1, dem endlosen Filztuch α und den glatten Walzen i zum Anpressen, Fig. i.
2. Die Verbindung der mit Filz bekleideten grofsen Walze α mit den kleinen, glatten Walzen b, den Abstreichern e und der Ausprefswalze i, Fig. 2.
3. Die Verbindung der grofsen, glatten Walze a mit den kleinen, mit Filz bezogenen Walzen b und den Anprefswalzen i, Fig. 3.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT31154D Vorrichtungen zum Entwässern von Papierstoff Expired - Lifetime DE31154C (de)

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