DE311340C - - Google Patents

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DE311340C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C17/00Fulling
    • D06C17/02Fulling by rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisherige, Gepflogenheit der üblichen doppelten Lagerung der unteren Hauptwalze an Zylinderwalken für endlose Filztuche hatte bei der Bedienung den großen Nachteil, daß beim jedesmaligen Ein- und Ausbringen des Walkgutes eines der Lager entfernt werden mußte, um das endlose Gewebe über die Welle auf die Walzen aufbringen zu können. Um dies zu vermeiden, hat man auch ein Lager, und zwar auf der Bedienungsseite in das Innere der Maschine verlegt, trotzdem war die Hauptwälze doppelt gelagert, d. h. zwischen zwei Lagern auf ihrer Welle angebracht. Bei der ersteren Anordnung, bei der das Lager gewohnlich auf der seitlichen Tür angebracht, ragt nach Öffnung derselben mit zugleicher Entfernung des Lagers immerhin die Welle noch durch die Gestellwand, was beim Ein- und Ausbringen des Filztuches sehr hinderlich ist. Bei der zweiten Anordnung, bei der das Lager in die Maschine verlegt ist, wird der Raum zwischen der unteren Hauptwalze und Gestellwand derartig eingeengt, daß das Eiri- und Ausbringen des Walkgutes ebenfalls sehr schwierig ist, zudem ist Beschmutzen desselben durch öl usw. an der Tagesordnung.
All diesen Übelständen abzuhelfen, ist die in der Zeichnung Fig. 1 und 2 dargestellte Lagerung der unteren Hauptwalze an Zylinderwalken für Rundfilze berufen, indem dieselbe auf dem Kopf der Welle sogenannt fliegend angeordnet ist. R ist die obere Hauptwalze, wie seither in doppelter Lagerung geführt. R1 ist die untere Hauptwalze, welche auf ihrer gegen jetzt etwas verstärkten Welle, wie oben erwähnt, auf dem Kopf sogenannt fliegend angebracht ist. Die Lagerung derselben liegt auf der anderen Seite der Hauptwalze in der Maschine, direkt am Walzenkörper, ist also auf der entgegengesetzten Bedienungsseite der Maschine in keiner Weise hinderlich; der Raum zwischen Walze und Gestellwand ist vollständig frei, behindert weder durch Welle noch Lager. So die Größe der Walzen es zuläßt, ist es sogar möglich, das Lager A zum Teil in das Innere, also nahezu an den Druckpunkt zu verlegen; dadurch wird das entstehende Drehmoment für die untere Walzenwelle möglichst gering und die Bruchsicherheit und Abnutzung erhöht. Da das Lager A den sich unter der heutigen Konstruktion auf zwei Lager verteilenden Walkdruck allein aufzunehmen und auszuhalten hat, wird man dasselbe, woran nichts hindert, sehr breit und kräftig ausführen. Damit die Ge-Stellwand G1 den Druck nicht allein aufzufangen braucht und nicht gefährdet wird, kann man den Winkel W, auf welchen das Lager A aufgeschraubt ist, mittels Hängeschrauben oder sonstwie durch Traversen, welche auf beiden 60 , Wänden aufliegen, anbringen. Um den bei Stauen des Walkgutes entstehenden, auseinanderstrebenden Druck in sich selbst aufzufangen, ohne die Gestellwand G1 zu belasten, verbindet man den Lagerwinkel W mit dem sogenannten Kanalwinkel oder Kanalträger K mittels der Verbindung V zu einem Ganzen; dadurch wird ein ruhiges, sicheres Vorsichgehen des Walkprozesses beim Stauen gewährleistet. Im übrigen besteht die Maschine wie seither

Claims (1)

  1. aus den üblichen Teilen. G2 ist der Lagerbock für die zweite Lagerung der unteren Walzenwelle mit den Lagern B, C, und C1 die Antrieb» scheiben, D die Räder, welche die obere Hauptwalze antreiben, was auch durch Seile oder Riemen bewerkstelligt werden kann. Patεnt-AnsρRuch:
    Zylinderwalke für endlose Filztuche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Hauptwalze (A1) auf ihrer Welle fliegend aufgesetzt und einseitig gelagert ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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