DE310896C - - Google Patents
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- DE310896C DE310896C DENDAT310896D DE310896DA DE310896C DE 310896 C DE310896 C DE 310896C DE NDAT310896 D DENDAT310896 D DE NDAT310896D DE 310896D A DE310896D A DE 310896DA DE 310896 C DE310896 C DE 310896C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
- F01K7/00—Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
- F01K7/34—Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
- F01K7/36—Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating the engines being of positive-displacement type
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVr 310896 KLASSE 14 h. GRUPPE
Zusatz zum Patent 310895.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1917 ab. Längste Dauer: 27. Februar 1932.
Die Erfindung will die nacheinander zuschaltbaren Verbrauchsstellen des Gegenstandes
des Patents 310895 als Zusatzräume verwenden und sie verschieden groß bemessen, derart.)
daß jeder Zuschaltraum desto kleiner ist, je näher er dem. Einströmende des Zylinders
liegt. Jeder Zusatzraum wirkt auf den Kraftzylinder abkühlend und schädlich, wenn seine
Wände bzw. der in ihm befindliche Dampf kälter sind als der im Augenblicke der »Zuströmung
nach dem Zylinder« dort vorhandene Dampf, und außerdem doppelt schädlich, wenn
er auch mit höher gespanntem Dampf (Frischdampf) aufgefüllt werden muß. In der Nähe
des Einströmzylinderendes, wo beim fortschreitenden Hube (Kolbenhingang) die Einströmung
(Zylinderfüllung) stattfindet, soll daher überhaupt kein Raum zugeschaltet werden,
um den »unvermeidlichen schädlichen Raum« (der aus dem Spielraum zwischen Kolben und
Zylinderdeckel und den Übergangsräumen zum Einlaß und gegebenenfalls auch dem Auslaßventil
besteht) nicht zu vergrößern. Je weiter der Kolben vom Einströmende entfernt ist,
so daß die Spannung (wenigstens bei kleinen Füllungen) schon unter die der Zuleitung sinkt
(Expansion), desto geringer ist der Schaden, der durch Abkühlung angerichtet wird, desto
größer können demnach die Zusatzräume gewählt werden. Diese Zusatzräume sind immer
nur so groß gewählt, als es beim Kolbenrückgange (dem sogenannten Verdichtungshube) im
Interesse der Kompressionsverminderung unbedingt nötig ist.
Das Zuschalten erfolgt beim fortschreitenden Kolbenrückgange, wobei durch Verdichtungsverringerung eine Vergrößerung der Fläche des
Schaubildes erzielt wird. Beim Kolbenhingange bleiben die Zusatzräume vom Zylinder durch
gesteuerte Ventile abgetrennt. Diese Vorrichtung gewährt auch ein gutes Mittel für selbsttätiges
Umschalten der Maschine auf Auspuffarbeit. Man braucht nur die Einrichtung zu treffen,
daß während der Arbeit mit Kühlung die Luftleere im Kühler auf einen Hilfskolben der
Zuschaltkörper wirkt, wodurch die Zuschalträume selbsttätig dauernd ausgeschaltet werden;
sobald dagegen die Luftleere aufhört, werden die Steuerkörper durch Federn dauernd offen
gehalten, demnach verdichtungsmindernd wirksam. Es ist bekannt, daß die Arbeit mit
Kühler einen geringeren Dampfverbrauch aufweist als mit Auspuff, daß die letztere jedoch
bei Anwendung von Abdampfverwertung sich wesentlich günstiger gestaltet, was im Kohlenverbrauche
zum Ausdruck kommt. Die neue Einrichtung muß demnach. bei Anwendung
von Abdampfverwertung (am besten zur Speisewasservorwärmung) als besonders günstig zum
Ausdruck kommen. Bei dem Verfahren mit der neuen Einrichtung wird man vorteilhaft
eine Kühlvorrichtung anwenden, die den ausgedehnten Arbeitsdampf bzw. einen Teil davon
niederschlägt, ohne jedoch die Spannung unter
:er
die der freien Luft herabzumindern; das geschieht zweckmäßig durch einen »Mischkühler«.
Da man nicht die ganze aufgewendete Dampfmenge zurückgewinnt, bringt man die benötigte (vorher gereinigte) Zusatzspeisewassermenge
in einem Kühler mit dem austretenden Dampfe zur Mischung, so daß
ein Teil des Dampfes niedergeschlagen und beim Kolbenrückgange vom Verdichtungsdampfe
stufenweise vorgewärmt wird, um durch die Speisepumpe annähernd mit der Kesseltemperatur eingeführt zu werden. Der
Rest des ausgedehnten Arbeitsdampfes tritt zweckmäßig in das Blasrohr aus, oder treibt
in bekannter Weise eine Abdampfturbine, die Luft für das Blasrohr liefert. Dieses neue
»unvollständige« Kühlverfahren verzichtet zwar auf die Leistungsvergrößerung durch die Luftleere,
ermöglicht es aber, den Dampfniederschlag mit fast der ganzen Flüssigkeitswärme zurückzuspeisen, während bei dem sonst üblichen
Kühlverfahren große Wassermengen aufgewendet und mit der vorhandenen Gesamtwärme
beladen ins Freie abgestoßen werden; auch entfällt beim neuen Verfahren die Luftpumpe
und die ganzen Kühlflächen des gebräuchlichen Oberflächenkühlers. Diese Vorteile
kommen um so mehr zur Geltung, wenn die Wasserbeschaffung unmöglich oder schwierig
ist, wie bei Lokomotiven, Lokomobilen und in anderen Fällen.
Fig. ι zeigt ein Äusführungsbeispiel für Abdampfverwertung
bei Gegendruck arbeit,
Fig. 2 ein solches für abwechselnde Arbeit mit Kühlung und Gegendruck,
Fig. 2 ein solches für abwechselnde Arbeit mit Kühlung und Gegendruck,
Fig. 3 die Einrichtung für selbsttätiges Ab-
und Zuschalten der Zusatzräume durch die Kühlerspannung in größerem Maßstabe, und
Fig. 4 die Einrichtung von selbsttätigen Ausgleichsventilen der Zusatzräume.
Die Wirkungsweise in Fig. 1 ist folgende:
Der Frischdampf tritt, wie schon in dem
Haupt- und Zusatzpatent geschildert wurde, bei d in bekannter Weise in den Zylinderdeckel
b und durch die Einlaßventile β in den Zylinder α ein. Vorausgesetzt, die Maschine
werde dauernd mit Abdampfverwertung (z. B. für Speisewasservorwärmung) verwendet, wie
es bei Lokomotiven, Lokomobilen und anderen Auspuffmaschinen in Betracht kommt, so sind
die Austrittsventile h}, h2 usw. so gesteuert, daß sie beim Kolbenhingange (dem Leistungshube) geschlossen bleiben. Das letzte Austrittsventil h (welches ausnahmsweise durch einen
Austrittsschlitz ersetzt werden kann) öffnet bei erreichtem Austrittskolbenhubende nach
dem Misehkühler C hin, wodurch der teilweise Niederschlag des Dampfes und ein Spannungsabfall
annähernd bis zum Luftdruck erfolgt.
Nach Kolbenumkehr geben die Austrittsventile
h} h2, h3 usw. nacheinander die Verbindung
mit den Zusatzäumen I, II, III usw. frei. Da die beim vorhergehenden Kolbenrückgange
eingetretene Spannung inzwischen durch Beheizung des Speiserohres N gesunken ist,
so tritt wiederum im Zylinder die Verdichtungsverminderung ein; beim letzten Abschnitt des
Kolbenweges ist nur hoch der unvermeidliche schädliche Raum' des Zylinders selbst aufzufüllen,
wodurch die Anfangsspannung in gewünschter Annäherung erreicht wird. Der Niederschlag des Mischkühlers C wird von
der Speisepumpe S abgesaugt und durch die Zusatzraume I, II, III usw. nach dem Kessel
gedrückt.
Der in den Zusatzräumen entstehende Niederschlag und der etwa erübrigende Abdampf
strömen unter Vermittlung von federbelasteten Rückschlagventilchen in einen Oberflächenvorkühler
(nicht gezeichnet) oder, wenn er nicht vorhanden ist, unmittelbar nach dem Mischkühler
C.
Fig. 2 zeigt eine etwas vereinfachte Anordnung des Dampfzylinders, wobei die Zusatzräume
I, II, III usw. als Ringräume am Zylinder angegossen sind. An Stelle des Hauptauslaßventiles
h kann ein Schlitz wie bei der bekannten älteren Gleichstromdampfmaschine
treten (handelt es sich um Verwendung einer kurz gebauten »Wechselstromdampfmaschine«,
so wird ein mittleres gesteuertes Auslaßventil angeordnet, nicht,gezeichnet). Soll die Maschine
gewöhnlich mit Kühlniederschlag arbeiten und nur ausnahmsweise (etwa beim Versagen
des Kühlers) die Auspuffarbeit eintreten, so brauchen die Auslaßventile nicht gesteuert
zu sein, sondern es . genügen die schon erwähnten Sicherheitsschaltkörper H in Fig. 3,
wobei die Zuschalträume dauernd mit dem Zylinder verbunden sind. Beim Leistungshube
strömt der beim Vorhube angesammelte Verdichtungsdampf, da der Kolben die Entleerung
verhindert hat, in den Zylinder nach und bessert die Expansionsspannung -auf, während
beim Verdichtungshube wieder die verdichtungsmindernde stuf enweise Entspannung wirkt,
die zugleich die Arbeitsleistung vermehrt. Kommt nur Auspuffarbeit in Frage, so bleiben
die Umschaltventile H weg und treten an ihre Stelle einfache, nur nach dem benachharten
Zusatzraume öffnende Ausgleichsventile R1, R2 usw. (Fig. 4); sobald das Hauptaustrittsventil
h geöffnet hat, treten die Ausgleichsventile in Wirkung. Die Zusatzraume
entleeren sich rasch und werden beim Verdichtungshube wieder aufgefüllt. Auch hier
kann die Speisewasservorwärmung angewendet werden, indem man die Speisewasserleitung N
durch die Zusatzraume hindurchführt. Die Leitung kann jedoch auch dazu dienen, daß
in umgekehrter Richtung (etwa bei Lokomobilen oder Lokomotiven) Heizgase hindurch-
Claims (4)
1. Einrichtung für Abdampfverwertung bei einer Dampfmaschine nach Patent 310895
mit nacheinander zuschaltbaren Entnahmeräumen, dadurch gekennzeichnet, daß diese
als abgestufte Zusatzräume dienen und desto kleiner sind, je näher sie dem Einströmende
des Zylinders liegen. >
2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch"gekennzeichnet, daß die auf Hilfskolben
(m) der Schaltkörper (H) wirksame Kühlerspannung das Zu- und Abschalten
der Zusatzräume selbsttätig besorgt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, die Zusatzräume (I,
II, III usw.) durch Heizgase oder Frischdampf aufgeheizt werden, um die kühlende
Wirkung der Dampfentnahme auf den Zylinder zu mindern und eine Heizwirkung auf den Dampfzylinder auszuüben.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschwindigkeitsregler
der Dampfmaschine oder ein Wärmeregler bei Zunahme der Zylinderfüllung
durch Beeinflussung der gesteuerten Austrittsventile^die Verdichtung verkleinert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE310896C true DE310896C (de) |
Family
ID=563916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT310896D Active DE310896C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE310896C (de) |
-
0
- DE DENDAT310896D patent/DE310896C/de active Active
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