DE310503C - - Google Patents

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DE310503C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K31/00Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors
    • H02K31/02Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors with solid-contact collectors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Im Patent 310290 ist eine Unipolarmaschine mit mehreren in Reihe geschalteten Ankerleitern beschrieben, deren Enden in die Stege zweier durch das Magnetfeld getrennter ,KoI-lektoren endigen. Die Rückleiter, mit denen die Schleifbürsten verbunden sind, umgeben den Anker und sind zwecks leichter Revision der Bürsten in ihrer Gesamtheit konzentrisch um denselben drehbar.
Zur Erreichung höherer Spannungen werden nach vorliegender Erfindung die Kollektorstege in Richtung" der Achse unterteilt, so daß nunmehr auf jeder Maschinenseite mehrere Kollektoren isoliert nebeneinanderliegen, nämlich nach Fig. 1 die Kollektoren k', k" auf der ■ einen, k'", k"" auf der anderen Maschinenseite. Auch die Ankerleiter werden unterteilt, und zwar in radialer Richtung, und die einzelnen Leiter a' und a" werden gegeneinander isoliert. Die sonstige Bauart der Unipolarmaschine ist wie in der erwähnten Druckschrift angegeben.
Der Stromverlauf in der Maschine ergibt sich aus Fig. 2, in welcher nur die Kollektoren h' bis k"", die Bürsten e und die mit den letzteren verbundenen Rückleiter c (im Ständer) eingezeichnet sind, jedoch nicht die Ankerleiter, weil diese von den Rückleitern c verdeckt werden. Der Strom wird z. B. durch die, Bürste ex vom Kollektor abgenommen, fließt v entsprechend der gestrichelten Linie durch den Rückleiter C2 zur Bürste ez, von diesem entsprechend der strichpunktierten Linie durch einen (nicht gezeichneten) unteren Ankerleiter (a") zur Bürste es, von diesem wieder entsprechend der gestrichelten Linie durch den Rückleiter c3 zur Bürste e4, von dieser durch einen (nicht gezeichneten) oberen Ankerleiter (a') zur Bürste e5 usw.
Bei dieser Unterteilung der Kollektoren und Ankerleiter kann man auch die beim Abschalten jedes Ankerleiters entstehende Spannung der Selbstinduktion unterdrücken, wenn man die Bürsten, welche auf verschiedenen Kollektoren einer Maschinenseite schleifen, gegeneinander versetzt, wie es in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist.
Fig. 3 zeigt perspektivisch einen Teil eines Kollektorpaares k', k" nebst darauf schleifenden Bürsten e und bei einem Paar von Stegen den Anschluß der Ankerleiter, α' in der oberen Lage nach k" führend, und a" in der unteren Lage nach k' führend. Sind nun die Bürsten der Kollektoren k' und k" in der dargestellten Weise gegeneinander versetzt, so läuft bei der angegebenen Drehrichtung die vordere Bürstenkante von S1 auf den Steg S1 des Kollektors k" zu gleicher Zeit auf, wenn die hintere Bürstenkante von es den Steg s3 des Kollektors k' verläßt usf. Daher erfolgt das Zuschalten des oberen Leiters a', der mit S1 verbunden ist, gleichzeitig mit dem Abschalten des unteren Leiters a", der mit s3 verbunden ist. Bekanntlich erzeugt ein entstehender Strom ein Feld entgegengesetzter Richtung wie ein verschwindender Strom. Durch die Bürstenversetzung erreicht man also, daß das Eigenfeld eines Ankerleiters gerade abnimmt, während ;das Eigenfeld des darüber bzw. darunter liegenden Ankerleiters zunimmt und umgekehrt.
Eine gleichwertige Anordnung wäre es, wenn man, statt die Bürsten gegeneinander zu ver-

Claims (2)

  1. Setzen, die Stege, auf denen die Bürsten schleifen, gegeneinander versetzt, so daß ein ■' Teil der Ankerleiter seitlich abgekröpft werden müßte.
    PATpNT-A N SPRUCH E:
    ι. Unipolarmaschine, deren Ankerleiter in getrennte, zu beiden Seiten des Magnetfeldes liegende Kollektoren endigen und durch auf den Kollektorstegen schleifende, mit ruhenden Rückleitern verbundene Bürsten in Reihe geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erreichung höherer Spannungen die Ankerleiter in zwei oder mehr Lagen angeordnet und die Kollektorstege dementsprechend in achsialer Richtung unterteilt sind, so daß man auf jeder .Maschinenseite zwei oder mehr Kollektoren erhält.
  2. 2. Unipolarmaschine nach Anspruch 1, 20· dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten, welche auf verschiedenen Kollektoren einer Maschinenseite schleifen, gegeneinander versetzt sind,' zum Zweck, die beim Abschalten jedes Ankerleiter! entstehende Spannung der Selbstinduktion zu unterdrücken.
    Hierzu 1- Blatt Zeichnungen.
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