DE310487C - - Google Patents

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DE310487C
DE310487C DENDAT310487D DE310487DA DE310487C DE 310487 C DE310487 C DE 310487C DE NDAT310487 D DENDAT310487 D DE NDAT310487D DE 310487D A DE310487D A DE 310487DA DE 310487 C DE310487 C DE 310487C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D1/00Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a horizontal straight line only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 496. GRUPPE
Bei allen hochbeanspruchten Werkzeugmaschinen mit Schlittenführungen unterliegen die Gleitflächen ausnahmslos einem starken Ver-. schleiß.· Von dem guten Zustande der Führungsflächen ist aber die Leistungsfähigkeit der Maschine in hohem Grade abhängig. Es ist deshalb erforderlich, daß die Führungen und Gleitflächen in gutem und tadellosem Zustande sich befinden. Ist letzteres nicht mehr
ίο. der Fall, so ist es unbedingt notwendig, daß die Führungen nachgearbeitet und wieder in guten Zustand gebracht werden. Dieses Nacharbeiten darf nun keinesfalls nur oberflächlich mit der Hand durch Feile oder Schaber ,erfolgen; es ist unerläßlich, daß das Nachhobeln maschinell vorgenommen wird. Durch das Nacharbeiten mit der Hand, das nicht nur zeitraubend ist, sondern auch als sehr unpraktisch bezeichnet werden muß, werden bei
ao der geringsten Unachtsamkeit die Fehler nicht beseitigt, sondern eher vergrößert. Bei der maschinellen Nacharbeit war es bisher erforderlich, daß die nachzuarbeitende Werkzeugmaschine vollständig abgebaut und nach
as einer Hobelmaschine transportiert werden mußte. Der Arbeitsverlust, der schon durch den Abbau der Werkzeugmaschine eintrat, wurde noch vergrößert dadurch, daß die Hobelmaschine mit der Nacharbeit, belastet
wurde und für andere Arbeite^...nicht mehr verfügbar war. !
Alle diese Übelstände sollen nun durch die ι vorliegende Erfindung beseitigt werden, und zwar dadurch, daß an dem Schlitten der nachzuhobelnden Werkzeugmaschine ein den Füh- 35' rungsflächen entsprechendes Messer in einem verstellbaren Halter derart befestigt wird, daß sich beim Bewegen des Schlittens das Werkzeug an den nachzuhobelnden Flächen entlang führen läßt.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Fig. ι zeigt die Vorrichtung in der Seitenansicht, Fig. 2 von vorn, Fig. 3 von oben. Die Vorrichtung besteht aus einem Spannwinkel a, der mit Schrauben δ an dem Schlitten c der fnachzuhobelnden Werkzeugmaschine befestigt wird. An dem Spannwinkel α wird zwischen Führungen der Stahlhalter e mittels der Schrauben./" befestigt. In dem Stahlhalter befindet sich das Werkzeug g, das durch die Schraube h fest gegen ν den Schlitten c und durch die Schraube i gegen v die nachzuarbeitende Fläche angepreßt wird. Mittels der Schrauben / und \ kann das Werkzeug sowohl wagerecht als auch senkrecht verstellt werden.
Die Arbeitsweise ergibt sich nun dadurch, daß die auf dem Schlitten c befestigte Hobelvorrichtung beim Verschieben des Schlittens mitgenommen wird. Durch das Anstecken entsprechender Wechselräder auf die Leitspindel kann die Bewegung des Schlittens auch mechanisch erfolgen.

Claims (1)

  1. '... Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Nachhobeln der Gleitflächen an Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dem Schlitten (c) der Werkzeugmaschine befestigter Spannwinkel (α) einen zwischen Führungen verstellbar befestigten Halter (e) trägt, in welchem ein den Führungsflächen entsprechend geformtes Werkzeug (g) einstellbar befestigt wird. '
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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