DE31002C - Verfahren und Apparate zur Herstellung von Scharnieren und Fischbändern. (Abhängig vom Patente Nr. 30447.) - Google Patents

Verfahren und Apparate zur Herstellung von Scharnieren und Fischbändern. (Abhängig vom Patente Nr. 30447.)

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DE31002C
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Germany
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Application number
DENDAT31002D
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English (en)
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H. R. SIMONS in Düsseldorf
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/38Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles
    • B21D53/40Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles hinges, e.g. door hinge plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Abhängig vom Patent No. 30447. Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1884 ab.
Die auf einer besonderen Maschine geschnittenen (für Scharniere in der bestimmten Form ausgezackten) Lappen Z, Fig. 9, werden zu beiden Seiten eines Schiebers c bei α und b derart geschichtet, Fig. 2, dafs dieselben durch ein Gegengewicht oder eine Feder immer an den Schieber angedrückt werden, so dafs in dem in dem Schieber befindlichen Ausschnitt bei jeder Vorwärtsbewegung desselben auf jeder Seite ein solch vorgeschnittener Lappen sich befindet, Fig. 3. Dieser Schieber c erhält von der Hauptwelle A der Maschine, Fig. 11, eine hin- und hergehende Bewegung, so dafs derselbe jedesmal zwei solcher Lappen / in die Rollmatrize m hineinschiebt, Fig. 3, und nach erfolgter Rückbewegung mit zwei neuen Lappen gespeist wird. Die nunmehr in der Rollmatrize liegenden Lappen werden durch die Bewegung eines Stempels E, Fig. 4, einem Drucke unterworfen, so dafs jeder dieser Lappen die halbrunde, der Rollmatrize entsprechende Form annimmt, Fig. 5. In diesem Moment geschieht die Rückbewegung des Schiebers c, und wird von der anderen Seite durch eine selbstthätige Bewegung der.Maschine der Stift d, der (gleichfalls vorgeschichtet und durch Federn oder Gegengewichte immer in die richtige Lage gebracht) auf der anderen Seite der Rollenmatrize sich befindet, durch einen ebenfalls wie der Schieber c von der Hauptachse A directen oder indirecten Vorschubmechanismus h in die nunmehr vorbewegten gebogenen Lappen eingeführt, Fig. 5 und 7.
Es erfolgt sodann eine zweite Bewegung des Stöfsels, wodurch eine zweite Druckgebung und damit ein vollständiges Fertigbiegen der Oese des Scharniers erreicht wird, Fig. 6 und 1 o. Durch das jetzt erfolgende Vorziehen neuer Lappen vermittelst des Schiebers c werden die fertiggestellten Scharniere fortgeschafft, event, können dieselben auch durch eine besondere Vorrichtung herausgehoben werden. Bei den nach diesem Verfahren herzustellenden Fischbändern fällt selbstverständlich das bei den Scharnieren nothwendige Auszacken fort und mufs die Schichtung der beiden Lappen bei a und b, entsprechend der Art und Weise, wie diese Fischbänder gegen einander versetzt sein sollen, disponirt und eine doppelte Anordnung der Mechanismen h gemacht werden, um aus den hier gewöhnlich aus zwei Theilen (den beiden sogenannten Knöpfen) bestehenden Scharnierstift von beiden Seiten einbringen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur Ausführung des durch das Patent No. 30447 geschützten Verfahrens zur Herstellung von Scharnieren der in den Fig. 1 bis 8 und 11 dargestellte Apparat, bestehend aus der Combination der Rollmatrize m und des Stöfsels E mit dem Schieber c zum Vorschieben der Lappen / und dem Vorschubmechanismus h für die Einlegstifte d, wobei Stöfsel, Schieber und Vorschubmechanismus direct oder indirect von einer Hauptachse durch Excenter, Nuthenscheiben u. s. w. bewegt werden.
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