DE309740C - - Google Patents

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DE309740C
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knife
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cutting
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cut
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/30Hand-operated cutting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der scherenartige Dosenöffner vorliegender Erfindung gehört zur Klasse derjenigen, die, die Dosenwand von innen nach außen durchschneiden und gleichzeitig das Umbiegen des durchgeschnittenen Randes herbeiführen. Er ist mit senkrechten und wagerechten Messern versehen, und gekennzeichnet durch ein an dem beweglichen Schenkel versehenes wagerechtes Messer mit bewegliehen Schneidkanten, das gegen ein senkrechtes von einer Führungsplatte des festen Schenkels gehaltenes Messer schneidet und auf dem Rücken seiner Schneidkante eine weitere Schneidkante mit Spitze besitzt, um die Dosen zwecks öffnens anstechen und von außen nach innen anzuschneiden.
v Gegenüber dem aufrechten Messer kann der Dosenöffner mit Führungen und dazwischen vorgesehenen Lücken versehen sein, durch welche der Dosendeckel beim Anstechen der Dose geführt wird.
Der Dosenöffner ist zangenartig und mit zwei Schneidmessern, einem feststehenden senkrechten und einem durch Öffnen und Schließen der Zange hin und her bewegten wagerechten Messer versehen, welch letzteres in die Dose eingeführt 4den fortschreitenden Schnitt von innen nach außen ausführt. Der Schnitt erfolgt also durch Vorbeistreichen des bewegten wagerechten Messers an dem beim Schnitt örtlich feststehenden senkrechten Messer von innen nach außen. Damit das wagerechte Messer solchen Schnitt ausführen kann, muß es in das Innere des Konservenbehälters eingeführt werden, und zu diesem Zwecke ist das wagerechte Messer mit einer geeigneten Spitze und- einer zweiten Schneidkante an seinem Rücken versehen, mit welchen es bei Beginn des Aufschneidens der Dose in diese eingestochen wird und sie so weit aufschneidet, daß das wagerechte Messer dann von innen nach außen schneiden kann.
Die beiden Messer sind auswechselbar. Durch schrittweises Vorwärtsrücken des Dosenöffners wird derselbe um den Umfang der Konservenbüchse geführt, die Bewegung des wagerechten Messers in die Ruhelage wird durch eine zwischen den Zangenschenkel des Dosenöffners eingespannte Feder in bekannter Weise erleichtert. Anlagehörner an den Schenkeln geben den Fingern beim Schneiden eine günstige Anlage. '
Dadurch, daß dieser Dosenöffner den unteren aufgeschnittenen Rand des Dosenbehälters nach unten bogenförmig ; abbiegt-, wird ein Verletzen der Hände beim Halten der Konservenbüchse verhindert. ' ·
Eine Ausführungsform des Dosenöffners ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, auf dieser veranschaulichen:
Fig. ι eine Seitenansicht desselben,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 eine Ansicht von oben, >
Fig. 4 eine Untenansicht desselben, gleichzeitig die Lage beim Anstechen der Konservenbüchse,
Fig. 5 einen Senkrechtschnitt nach A-B,
Fig. 6 zeigt die Lage des Dosenöffners nach vollendetem Anschneiden.
Fig. 7 zeigt einen Senkrechtschnitt nach C-D, Fig. 6. ·
Fig. 8 zeigt die Lage des Dosenöffners beim Beginn des Aufschneidens.
Fig. 9 einen Senkrechtschnitt nach E-F.
Fig. 7 und 9 sind umgekehrt, den Dosendeckel nach unten, also auf dem Kopf stehend, dargestellt.
Der Dosenöffner in Gestalt einer Zange, hat den festen Schenkel 1 mit der Führungsplatte 2 und den beweglichen Schenkel 3 mit dem Messer 4, der auf 2 um Zapfen 5 drehbar ist. Die Mutter 6 des Zapfens 5 ermöglicht nach Lösen ein leichtes Auswechseln des Messers 4, das mittels seines Ansatzes 7 in der Nute 8. des Schenkels 3 eingebettet ist Und von den Anschlägen 9 derselben mitgenommen wird. Eine geeignete Feder 10 (Spiralfeder oder Blattfeder) sucht die Schenkel ι, 3 auseinander zu drücken, die Auswärtsbewegung des Schenkels 3 wird durch seinen Anschlag 11 und die Anschlagnase 12 der Führungsplatte 2 begrenzt.
Das wagerechte Messer 4 hat die Schneidkante 13 und wirkt mit dieser gegen das aufrechtstehende Messer 14, das auswechselbar mittels Schrauben 15 an der Wand 16 der Führungsplatte 2 befestigt ist.
Die Schneidkante 13 ist oben, gegen das Messer 14 schneidend flach, nach' unten gewölbt, infolgedessen wird der Rand 25 der Blechbüchse nach dem Durchschneiden nach Unten gewölbt abgebogen (Fig. 9).
Das Messer 4 hat auf der entgegerigesetzten Seite der Schneidkante 13 die Schneide 17, die im Verein mit der Spitze 18 zum Anfängsanstechen und Einschneiden der Blechdose dient. '■ . ,
Die Führungsplatte 2 hat gegenüberliegend dem aufrechtstellenden Messer 14 die Führungen 19, 20 zum Führen des Dosenöffners an den Deckelrand' 21 der Blechdose, 19 und 20 sind durch die Lücke 22 unterbrochen, welche beim Einstechen der Spitze 18 in die Dose, ein Schräglegen des Dosenöffners zum D'osenumfang ermöglicht (Fig. 4). Entsprechend der Blechstärke des Dosendeckels 23 sind die Führungen 19, 20 niedriger als die ; Wand 16 der Führungsplatte, weil der Dosenöffner mit den Führungen 19, 20 auf dem Dosendeckel 23 aufruht und mit dem Messer 4 unterhalb des Deckels die Dosenwand 24 von innen nach außen durchschneidet.
Daraus und unter Zugrundelegung der
Darstellung ergibt sich folgende Gebrauchs- i und Wirkungsweise des Dosenöffners:
Zwecks öffnens einer Konservenbüchse j wird der Dosenöffner einer Konservenbüchse so auf den Deckel 23 aufgesetzt, daß der Deckelrand 21 in der Lücke 22 zwischen den Führungen 19, 20 liegt, und dann das Messer 4 mit einer Spitze 18 in die Dosenwand 24 eingedrückt, worauf die Schneide 17 einen kurzen Schnitt von außen nach innen in die Konservendose ausführt (Fig. 4 und 6). Die Wirkung der Hand wird bei diesem Anschneiden durch die Feder 10 unterstützt.
Das Messer 4 tritt infolgedessen in das Innere der Dose. Nunmehr wird unter allmählichem Fortschieben des Dosenöffners dieser abwechselnd zu- und aufgedrückt. Beim Schließen der Zangenschenkel schneidet die Messerkante 13 die Blechwand 24,, die sich gegen das senkrechte Messer 14 anlegt, durch und biegt infolge ihrer Wölbung den geschnittenen Rand 25 nach unten, und zwar an der Kante stark nach unten ab, so daß seine Kante der Handfläche und den Fingern entzogen wird. Bei solchem Schneiden liegt der Deckelrand zwischen dem senkrechten Messer 14 und den Führungen 19, 20. Die Zangenschenkel 1, 3 werden vorteilhaft mit Anlagehörnern 26 zum Auflegen des Daumens 27 zur Führung des festen Schenkels 1 zwischen den Fingern ausgerüstet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    . i. Scherenartiger Dosenöffner mit wagerechtem und senkrechtem Messer zum Durchschneiden der Dosenwand von innen nach außen und zum Umbiegen des durchgeschnittenen Randes, gekennzeichnet durch ein an dem beweglichen Schenkel (3) vorgesehenes wagerechtes Messer (4) mit Schneidkanten (13), das gegen ein senkrechtes von einer Führungsplatte (2) des festen Schenkels (1) gehaltenes Messer (14) schneidet und auf dem Rücken seiner Schneidkante (13) eine weitere Schneidkante (17) mit Spitze (18) besitzt, um die Dose zwecks Öffnens anzustechen und von außen nach innen anzuschneiden.
  2. 2. Dosenöffner nach Anspruch 1,-gekennzeichnet durch gegenüber dem aufrechten Messer (14) liegende Führungen (19, 20) mit dazwischen vorgesehener Lücke (22), durch welche hindurch der Dosendeckel beim Anstechen der Dose geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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