DE30933C - Waaren - Einführapparat an Nähmaschinen für Wirkwaaren - Google Patents

Waaren - Einführapparat an Nähmaschinen für Wirkwaaren

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DE30933C
DE30933C DENDAT30933D DE30933DA DE30933C DE 30933 C DE30933 C DE 30933C DE NDAT30933 D DENDAT30933 D DE NDAT30933D DE 30933D A DE30933D A DE 30933DA DE 30933 C DE30933 C DE 30933C
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Germany
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B. RUDOLPH in Berlin
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/10Work-feeding means with rotary circular feed members
    • D05B27/18Feed cups
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2305/00Operations on the work before or after sewing
    • D05D2305/02Folding
    • D05D2305/04Folding longitudinally to the sewing direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. August 1884 ab. Längste Dauer: 7. Februar 1895.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, durch welche man den Waaren -.Einführapparat innerhalb gewisser Grenzen in verticaler Richtung verstellen kann.
Dieses Verstellen mufs während des Arbeitens mit der Maschine geschehen können und ist nothwendig, um eine exacte Naht zu erhalten, da durch Unregelmäfsigkeiten in der Waare selbst die Nadel sonst häufig zu hoch oder zu tief stehen würde, indem die Kanten der Waare, sei es reguläre oder geschnittene, je nachdem sie unregelmäfsig stark sind, sich leicht gegen einander und zwischen den Transportscheiben verschieben etc., was nur durch Heben bezw. Senken des Einführapparates ausgeglichen werden kann.
In beiliegender Zeichnung ist diese Stellvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht derselben, sowie, durch punktirte Linien angedeutet, die Art der Befestigung derselben an der Nähmaschine;
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 ein Schnitt nach x-x der Fig. 3,
Fig. 5 ein Schnitt nach y-y der Fig. 2,
Fig. 6 ein Schnitt nach \-\ der Fig. 3, von links gesehen.
Fig. 7 sind Details der verticalen Spindel.
Fig. 8 ist eine Hinteransicht der ganzen Vorrichtung.
A ist die aus Metallgufs hergestellte Platte, auf welcher die einzelnen Theile der Vorrichtung montirt sind und welche mittelst Schrauben seitlich am Kopfstück E der Nähmaschine befestigt ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich.
An der Platte A befinden sich mit derselben aus einem Stück gegossen die Ansätze a a1, in welchen die Spindel B in verticaler Richtung verschiebbar gehalten ist.
Der mit Gewinde versehene Theil dieser Spindel B, welcher sich im Ansatz α führt, trägt eine Mutter C, welche auf der oberen Fläche des Ansatzes α sich stützt und durch einen gegabelten Winkel b, der in eine entsprechende Nuth derselben eingreift, an ihrem Platze gehalten wird, jedoch in solcher Weise, dafs dieselbe gedreht werden kann.
Der obere Rand der genannten Mutter C ist mit Zähnen versehen, in welche ein passend geformter Ansatz c der Feder d, Fig. 5, eingreift, so dafs die Mutter in jeder Stellung festgestellt wird und eine unbeabsichtigte Drehung derselben durch die Erschütterungen der Maschine nicht möglich ist. In den cylindrisch gedrehten Theil der Spindel B ist ein Stift f eingeschraubt, und zwar ist derselbe von solcher Länge, dafs er in eine Nuth oder langen Schlitz g der Platte A eingreift. Genannter Stift f dient zur Verhinderung der Drehung der Spindel B um ihre Achse und ist mit einer geraden Fläche i versehen, gegen welche sich der Schieber m mit seiner Stirnfläche anlegt. Dieser Schieber m bewegt sich in einer Schwalb.erischwanznuth der Platte A und kann

Claims (1)

  1. durch eine Schraube η festgestellt werden. Es hat diese Einrichtung den Zweck, selbst die geringste Drehung der Spindel B um ihre Achse unmöglich zu machen, weil letztere auf die Stellung des Waaren - Einführapparates von schädlichem Einfiufs wäre. Sollte nach längerem Gebrauch die Spindel B etwas lose und um ein Geringes drehbar werden, so ist nur nöthig, die Schraube η zu lockern, den Schieber m mit seiner Stirnfläche dicht an die Fläche i des Stiftes heranzuschieben und die Schraube n wieder festzuziehen, um diesem Uebelstande abzuhelfen, Fig. 3, 4, 5, 6, 7 und 8.
    Am unteren Ende der Spindel B ist ein gekröpftes Stück D angeschraubt, an welchem mittelst Schraube ο der Bügel F drehbar gehalten wird. An diesem Bügel F ist der Einführapparat R befestigt und ist letzterer in Fig. ι der Zeichnung punktirt angedeutet.
    Die Feder r ist am cylindrischen Theil der Spindel B befestigt und an derselben sind zwei Stifte ss1 angeordnet, von welchen der Stift s den Bügel F hält, wenn der Einführapparat von den Transporteurscheiben entfernt ist, während s1 die Auflage für den genannten Bügel F bildet, wenn der Einführapparat sich in Arbeitsstellung, Fig. i, befindet, wie dies schon im Haupt-Patent beschrieben wurde.
    PateNT-A νsprüch:
    An Nähmaschinen für Wirkwaaren die Construction einer Vorrichtung zum verticalen Verstellen des Waaren-Einführapparates, bestehend aus der Platte A, welche am Kopfstück E der Nähmaschine befestigt ist, ferner aus der in den Ansätzen α α} der Platte A in verticaler Richtung verschiebbaren Spindel B, welche den Einführapparat trägt und deren Heben bezw. Senken durch Drehen der Mutter C bewirkt werden kann, wobei die Spindel B gegen Drehung um ihre Achse durch den Stift f, der in den Schlitz g eingreift, gesichert wird, und wobei endlich ein Nachstellen dieser Führung durch den Schieber m, dessen Stirnfläche dicht an die Fläche i des Stiftes / anliegt, ermöglicht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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