DE308680C - - Google Patents
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- DE308680C DE308680C DENDAT308680D DE308680DA DE308680C DE 308680 C DE308680 C DE 308680C DE NDAT308680 D DENDAT308680 D DE NDAT308680D DE 308680D A DE308680D A DE 308680DA DE 308680 C DE308680 C DE 308680C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B15/00—Nails; Staples
- F16B15/0092—Coated nails or staples
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 308680 KLASSE 47«.' GRUPPE
Dr-JOSEF DORN in BERLIN.
a.
Die Erfindung stellt eine Neuerung an Nägeln oder Hacken dar. Sie besteht darin, daß der Nagelschaft
bzw. sein oberer Teil mit einer Wicklung aus Hanf, Bindfaden oder ähnlichen Faserstoffen
bzw. aus deren Ersatzstoffen (z. B. Papiergarn) fest umschlossen ist. Zu diesem Zwecke wird
der Nagelschaft zunächst mit Hanf umwickelt und dann mit einem Klebmittel überstrichen.
Man kann auch den Nagel zunächst mit dem
ίο Klebmittel und dann erst mit der Wicklung
versehen. Gegebenenfalls kann dann die Wicklung nochmals mit dem Klebmittel überzogen
werden. Ferner kann auch die Umwicklung mittels mit einem Klebmittel getränkten Bindfadens oder Hanfs erfolgen. Die auf
die eine oder andere Weise unter Anwendung eines Klebmittels angebrachte Wicklung kann
auch durch Hämmer,n oder Pressen mit dem
Nagelschaft verbunden werden.' Statt naturfarbenen Hanf oder Bindfaden für die Wicklung
zu verwenden, kann man auch farbigen benutzen, der jeweiligen Wand- oder Mauerfarbe
entsprechend. Man erhält auf die oben beschriebene Weise Nägel oder Haken, die mit
einer klebmittelhaltigen Faserstoffhülle umge-' ben sind und sich daher nach dem Einschlagen
mit dem Mauerwerk innig verbinden. Je länger ein derartiger Nagel im Mauerwerk sich
befindet, um so fester hält er darin.
An Stelle von Nägeln kann man auch sogenannte Stifte der Erfindung. gemäß behandeln.
Man kann aber auch schraubenartig ausgebildete Befestigungskörper verwenden, und zwar in der Weise, daß man die Wicklung
um die Schraubengänge herumlegt und mittels eines Klebmittels befestigt. Ein derartiger
Körper sitzt noch fester im Mauerwerk als die vorstehend beschriebenen Nägel, weil
das äußere Metallgewinde mit der Hanfwicklung abwechselt, letztere also außer durch das
Klebmittel noch, durch das Metallgewinde festgehalten wird.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung dargestellt,,
und zwar zeigen: .
Fig. ι einen Haken,
Fig. 2 einen Nagel,
Fig. 3 eine Ausführungsform, bei der Schraubengänge teilweise mit einer Wicklung ausge-'
füllt sind,
Fig. 4 die Art und Weise, in welcher ein · Nagel umwickelt wird.
In den Fig.-i, 2 und 4 stellt α den Schaft
des Hakens bzw. Nagels dar; b ist die mittels eines Klebmittels um den oberen Teil des
Schaftes fest herumgelegte Hanfwicklung. Gemäß Fig. 4 wird das Anfangsstück c des Hanfes
auf den- oberen Teil d des Nagelschaftes in der Längsrichtung gelegt, und zwar bis unmittelbar
unterhalb des Nagelkopfes β, und hiernach erst mit der eigentlichen Umwicklung
des Schaftes begonnen.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform sind die Gänge f teilweise durch unter
Anwendung eines Klebmittels um den Kern g gewickelten Hanf h ausgefüllt. Der Durchmesser
des Hanfes h ist in diesem Falle so groß, daß er der Tiefe bzw. Breite des Schraubenganges
f entspricht. Der Durchmesser kann auch kleiner oder größer sein. Die gezeichnete
Ausführungsform hat jedoch dadurch, daß die zwischen den einzelnen Vertiefungen liegenden
Zwischenräume gerade ausgefüllt sind, den besonderen Vorteil, daß die Oberfläche eine vollkommen
geschlossene ist. Ist ein schraubenartiger Nagel in dieser Weise so weit umwickelt,
bis die Gänge f aufhören und die Spitze i anfängt, so erhält man gewissermaßen einen
Hanfnagel, der, wenn er eingeschlagen ist, sehr
ίο fest sitzt.
Als Klebmittel kommen für den vorliegenden Zweck solche in Betracht, die eine vollkommen
dauerhafte Vereinigung des Materials, aus dem der Nagel besteht, mit dem Faserstoff
ermöglichen. Handelf es sich beispielsweise um einen Nagelschaft aus Eisen, der mit Hanf
als Wicklungsmaterial zu versehen ist, so eignet sich hierfür z. B. eine nicht zu dünnflüssige
Lösung von Gummiarabicum.
Ein so auf die eine oder andere Weise hergestellter Nagel bildet mit der ihn fest umgebenden
Wicklung ein einheitliches Ganzes, das zum unmittelbaren Gebrauch fertig ist.
Man kann auch den Nagel vor dem Einschlagen in die Wand oder in das Mauerwerk durch 2;
Eintauchen in Wasser oder sonstwie anfeuchten. Es ist bereits bekannt, Nägel dadurch zu
befestigen, daß man das den Nagel aufnehmende Loch vor dem Einschlagen des Nagels
in irgendeiner Weise mit Watte und Klebstoff 3c auskleidet. Demgegenüber zeichnet sich der
Gegenstand vorliegender Erfindung durch seine Einfachheit aus, die es auch dem Laien ermöglicht,
ohne besondere Vorbereitungen selbst große Haken unbedingt fest in Steinwänden oder Mauern zu befestigen.
Claims (2)
1. Nagel oder Haken, gekennzeichnet durch eine unter Anwendung eines Klebmittels
auf seinem Schaft angebrachte Wicklung aus Hanf oder anderem Faserstoff.
2. Nagel oder Haken gemäß Anspruch 1, dadurch "gekennzeichnet, daß sein Schaft
ganz oder teilweise mit Schrauben windüngen, deren Hohlgänge durch die Wicklung
ganz oder teilweise ausgefüllt sind, versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308680C true DE308680C (de) |
Family
ID=561910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308680D Active DE308680C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308680C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4220110A1 (de) * | 1992-06-18 | 1993-12-23 | Udo Wirthwein | Klebmittel und Verfahren zum Herstellen oder Sanieren von Schienenbefestigungen |
| DE102004002656A1 (de) * | 2004-01-16 | 2005-08-18 | Haubold-Kihlberg Gmbh | Befestigungsmittel |
| DE102009053848A1 (de) * | 2009-11-19 | 2011-05-26 | Audi Ag | Nagel zum Eintreiben in mindestens ein nicht vorgelochtes Bauteil |
| DE102024122132A1 (de) * | 2024-08-02 | 2026-02-05 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Befestigungsmittel und Verfahren zur Herstellung eines Bauteils |
-
0
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Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4220110A1 (de) * | 1992-06-18 | 1993-12-23 | Udo Wirthwein | Klebmittel und Verfahren zum Herstellen oder Sanieren von Schienenbefestigungen |
| DE102004002656A1 (de) * | 2004-01-16 | 2005-08-18 | Haubold-Kihlberg Gmbh | Befestigungsmittel |
| DE102004002656B4 (de) * | 2004-01-16 | 2006-02-23 | Haubold-Kihlberg Gmbh | Befestigungsmittel |
| DE102009053848A1 (de) * | 2009-11-19 | 2011-05-26 | Audi Ag | Nagel zum Eintreiben in mindestens ein nicht vorgelochtes Bauteil |
| DE102024122132A1 (de) * | 2024-08-02 | 2026-02-05 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Befestigungsmittel und Verfahren zur Herstellung eines Bauteils |
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