DE3082C - Biegsamer Arm an Riemenauflegern - Google Patents

Biegsamer Arm an Riemenauflegern

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Publication number
DE3082C
DE3082C DE18783082D DE3082DA DE3082C DE 3082 C DE3082 C DE 3082C DE 18783082 D DE18783082 D DE 18783082D DE 3082D A DE3082D A DE 3082DA DE 3082 C DE3082 C DE 3082C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
hangers
sling
flexible arm
rail
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE18783082D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Hoffmann
Original Assignee
K. HOFFMANN, Techniker, in Aue, Sachsen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication of DE3082C publication Critical patent/DE3082C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/24Equipment for mounting belts, ropes, or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

1878.
Klasse 87.
KARL HOFFMANN in AUE (Sachsen). Biegsamer Arm an Riemenauflegern.
Zusatz-Patent zu No. 1558 vom 20. November 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1878 ab. Längste Dauer: 19. November 1892.
Vorliegende Neuerung bezieht sich auf den in Patentschrift No. 1558 beschriebenen patentirten Riemen-Auf leger mit Gegenhaken.
Statt des stabilen gebogenen Tragarmes, welcher die Verwendbarkeit des Apparates in gewissen Fällen beschränkte, ist der Aufleger jetzt als gerade Stange ausgeführt. An einer geraden Tragsäule ist durch einen beliebigen Schlofsmechanismus ein biegsamer, den eigentlichen Aufleger tragender Leitarm derart befestigt, dafs alle Theile ein festes Ganze bilden.
In den meisten Fällen tritt aber beim vollständigen Auflegen des Riemens durch eine gerade Stange die Transmissionswelle dem Aufleger hindernd entgegen, indem der Auflegebolzen im letzten Moment des Auflegens von dem schon straff liegenden Riemen mitgerissen wird, wobei die Stange gegen die Transmissionswelle geschlagen und dem den Apparat führenden Mann aus den Händen gerissen werden könnte.
Das Anschlagen der Stange gegen die Welle löst nun bei dem vorliegenden Aufleger den Schlofsmechanismus, worauf der biegsame Leit-Arm mit dem Aufleger den letzten Theil des Riemenweges um die Scheibe allein zurücklegt. _
Die aus einem Stück Gasrohr bestehende Tragsäule A mit dem zur Befestigung dienenden gabelartigen unteren Ende und dem massiven rechteckigen Kopfstück bildet das Gerüst des Apparates.
An ihrem Sockel ist der aus einer breiten Stahlfeder bestehende Leitarm B angeschraubt. ,Dieser Leitarm trägt oben mit ihm fest verbunden die Scheibe C mit dem Auflegebolzen D. An die Scheibe C ist unten eine Fläche angesetzt und eine Leitschiene aufgeschraubt, welche hinten in einen schwächeren Zapfen ausläuft.
Diese Leitschiene schiebt sich in eine correspondirende Vertiefung in der Kopffläche der Säule A und verhindert so das seitliche Verdrehen der Scheibe, ferner stützt sie sich bei χ fest gegen die nach hinten etwas schräg abfallende Grundfläche genannter Versenkung.
Die Säule A ist an der nach dem Leitarm C liegenden Seite auf dem gröfsten Theil ihrer Länge durchschlitzt und in diesen Schlitz ist die Spannschiene E eingebracht. Diese aus schwachem Flacheisen gefertigte Spannschiene trägt an ihrem oberen Ende einen nach rückwärts zeigenden Arm, der durch einen entsprechenden Schlitz auf der hinteren Seite des Rohres geht. Die Verlängerung dieses Armes nach oben ist breit gedrückt und enthält an ihrem oberen Ende eine Durchlochung, mittelst welcher die Schiene E auf den Leitschienenzapfen der Scheibe C gehängt wird.
Am unteren Theil der Schiene E ist ebenfalls ein Arm nach rückwärts zeigend angesetzt, der sich gleichfalls in einem Schlitze an der Rückseite des Rohres bewegt.
Das untere Ende dieses Armes ist mittelst des Stiftes F drehbar in den gabelartig geschlitzten Hebel G befestigt. Dieser Hebel G ist durch den entsprechend erweiterten Schlitz zur Hälfte in das Rohr gebracht und dreht sich um den Stift H.
Durch das Niederdrücken des Hebels G wird die Spannschiene E und mit dieser durch die Verbindung am Leitschienenzapfen auch die Scheibe C abwärts gezogen. Da sich aber die Leitschiene bei χ fest gegen die Säule A stützt, kann die Scheibe C sich nur schwingend um den Punkt χ bewegen, wodurch auch der Leit-Arm B gleich dem Blatt einer gewöhnlichen Holzsäge straff angespannt wird.
Ist der Hebel ganz niedergedrückt, wie in Fig. i, so liegen die Drehpunkte F und H mit dem Angriffspunkt der Spannschiene am Leitschienenzapfen in einer Linie, weshalb der Apparat in diesem gespannten Zustande fest stehen bleibt und vermöge der Reibung, welche in seinen· einzelnen Theilen durch diese Spannung hervorgerufen wird, ein stabiles Ganze bildet.
In gespanntem Zustande liegt die vordere Kante der Spannschiene E dicht an dem Leit-Arm B, und es bedarf nur eines geringen Stofses gegen diesen etwas nachgebenden Arm, um die Spannschiene nach rückwärts zu schnellen, wodurch sofort die Verbindung gelöst ist.
Diesen Vorgang stellt Fig. 3 dar. Der Riemen war in der. Position Y beinahe ganz aufgelegt, als der Apparat gegen die Welle Z stiefs, die Spannschiene wurde zurück- und gleichzeitig aufwärtsgeschnellt, hierdurch wurde die Scheibe C frei und konnte mittelst des Leitarmes B dem Riemen bis in die gezeichnete Stellung folgen, in welche man den Apparat leicht seitwärts aus dem Bereich des Riemens ziehen kann.
Zum Feststellen des Bolzens D dient die mit einem geränderten Kopf versehene Schraube J.
Das Schräubchen K giebt dem oberen Arm der Spannschiene sichere Führung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Verbesserung an Riemen-Auflegern mit Gegenhaken durch Anwendung eines den eigentlichen Aufleger tragenden, biegsamen Leitarmes, welcher durch einen beliebigen Mechanismus starr gemacht und im gegebenen Moment selbsttätig wieder biegsam wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE18783082D 1877-11-19 1878-05-01 Biegsamer Arm an Riemenauflegern Expired - Lifetime DE3082C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1558T 1877-11-19
DE3082T 1878-05-01

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DE3082C true DE3082C (de)

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ID=282188

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DE18783082D Expired - Lifetime DE3082C (de) 1877-11-19 1878-05-01 Biegsamer Arm an Riemenauflegern

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DE (1) DE3082C (de)

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