DE307771C - - Google Patents

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DE307771C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/08Paper yarns or threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

Den Gegenstand des vorliegendes Patentes bildet ein Verfahren, Papiergewebe derart zu imprägnieren und zu überziehen, daß es als Stoff für Tränkeimer, Geschoßkappen, Zeltplane, Unterstände, Eisenbahndecken, für wasserdichte Flächen an Wagen und Autos, Flugzeugen u. dgl. zu verwenden ist.\ Zu diesem Zweck muß die Imprägnierung bzw. der Überzug so beschaffen sein, daß er die Maschen
ίο wasser- und luftdicht ausfüllt, andererseits muß der Stoff zäh, elastisch und leder artig sein, darf weder brechen noch rissig werden, auch muß die Imprägn ation wider,standfähig gegen die auslaugenden und oxydierenden Einflüsse der Atmosphärilien sein.
Die Erfinderin hat nun gefunden, daß diese Aufgabe gelöst werden kann, indem man zur Imprägnierung des Papiergewebes ein Gemisch von Holzteerölen und gelösten Zelluloseestern, insbesondere Gemische von Zelluloseester-
, lösungen in Amylazetat und Holzteeröl verwendet. Für die Herstellung von Papierbindfäden hat man Papierstreifen unter anderem auch bereits mit Holzteer imprägniert, auch hat man Papiergarn zum Zwecke der Nachahmung von Hutstroh ■ mit' Zelluloselösungen überzogen. Zur Imprägnierung von Papiergeweben, bei denen es vor allen Dingen auch auf elastische und dichte Ausfüllung der Maschen ankommt, ist' aber weder der eine noch der andere Stoff geeignet. Eine Imprägnierung von Papiergewebe mit Holzteer ergibt ein klebriges, in der Masche nicht ausgefülltes Produkt, das praktisch nicht trocknet oder,. wenn es durch Erhöhung der Temperatur zur Trockne gebracht wird; vollkommen brüchig, und inhaltlos, auch gegen die. Atmosphärilien , /nicht widerstandsfähig ist.
Ausschließlich mit Zelluloseesterlösungen imprägniertes Gewebe wird hart und brüchig, und verliert sehr bald die im frischen Zustande vorhandene geringe Geschmeidigkeit. Dagegen wird durch Benutzung eines Gemisches von Holzteer bzw. Holzteerölen und Zelluloseesterlösungen ein Produkt erzielt, das allen eingangs genannten Ansprüchen gut und auf die Dauer entspricht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Imprägnierung von Papiergewebe, dadurch gekennzeichnet, daß als Imprägnationsmittel Gemische von Holzteer bzw. Holzteerölen mit Zelluloseesterlösungen, insbesondere solchen in Amylazetat, verwendet werden.
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