DE307606C - - Google Patents
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- Publication number
- DE307606C DE307606C DENDAT307606D DE307606DA DE307606C DE 307606 C DE307606 C DE 307606C DE NDAT307606 D DENDAT307606 D DE NDAT307606D DE 307606D A DE307606D A DE 307606DA DE 307606 C DE307606 C DE 307606C
- Authority
- DE
- Germany
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- piece
- handle
- locking piece
- barrel
- weapon
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- Active
Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A11/00—Assembly or disassembly features; Modular concepts; Articulated or collapsible guns
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/64—Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
- Toys (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 20. J ANUAR 1921
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 307606 KLASSE 72h GRUPPE
Heinrich Qrtgies in Lüttich, BeIg.
Die Erfindung, erstreckte sich auf solche
Selbstlädepistolen rriit auf dem Griffstück geführtem Versehlußstück, bei der dieses durch
Schrägstellen !auf das Qriffstück aufgebracht
bzw. von ihm.- entfernt wird und die Führungen für, die Längsverschiebung des Verschlußstückes
auf dem Griff stück zu diesem Zweck an geeigneter Stelle derart unterbrochen
sind, daß das Abnehmen des Verschlußstückes
ίο nur nach einer bestimmten Rückwärtsbewegung
desselben aus der Verschlußlage möglich ist. Um bei derartigen Waffen die Verbindung von
Verschlußstück und Griffstück in jeder Lage zu sichern, ist gemäß der Erfindung eine Sperre
vorgesehen, die in solche Abhängigkeit von dem Magazin der Waffe gebracht ist, daß sie
bei eingeschobenem- Magazin, d. h. also bei schußbereiter Waffe, in das Verschlußstück
eingreift.
20. Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform
der Waffe in Fig. 1 in Seitenansicht und schräggestelltem, längsgeschnittenem
Verschlußstück; Fig. 2 zeigt den hinteren Teil des Griffstückes von der der Fig. 1
entgegengesetzten Seite; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 bei aufgesetztem
Verschlußstück, und Fig. 4 ist ein Querschnitt durch den oberen Teil der Waffe.
Die dargestellte Ausführungsform der Pistole besteht in der bekannten Weise im wesentlichen
aus dem Griffstück a, dem auf diesem geführten Verschlußstück d, sowie dem Lauf e,
der von dem Verschlußstück umschlossen wird. Dieses besitzt an seinem vorderen Ende eine
zylindrische Führung b für den Lauf und steht unter der Wirkung der Vorholfeder f,' die das
Verschlußstück nach dem Abfeuern in ber kannter Weise jedesmal wieder in die Verschlußlage
zurückbringt und im dargestellten Falle über den Lauf geschoben ist. In der
vorderen zylindrischen Führung & des Verschlußstückes ist eine schräge Einführung vorgesehen,
durch welche der Lauf bei einer ge-, wissen Winkellage des Verschlußstückes eingeführt
werden kann. Diese schräge Einführung besteht aus den Schrägflächen g, g1,
die an dem hinteren unteren und dem vorderen oberen Ende der zylindtischen Führung b
vorgesehen sind. Das ist,jedoch nicht Gegenstand der Erfindung. so
Die in bekannter Weise seitlich am Griffstück befindlichen Führungsnuten h erstrecken
sich nur über eine bestimmte Länge des Griffstückes, so daß sie also vorn und hinten be- ,grenzt
sind und sind in einer gewissen Entfernung von ihrem vorderen Ende unterbrochen,
d. h. sie laufen in eine nach oben offene Aussparung i des Griffstückes aus, in die eine
beiderseits im Innern des Verschlußstückes vorgesehene Rippe / eingreifen kann, wenn
sich das Verschlußstück in einer bestimmten Winkellage zu dem Griffstück befindet. Die
Unterbrechung der Führung von Verschlußstück und Griffstück ist derart angeordnet,
daß bei geschlossener Waffe ein Abheben des Verschlußstückes ausgeschlossen ist, da dann
die Leisten oder Rippen / des Verschlußstückes in die Führungsnuten eingreifen, wie dies aus
der in Fig. 1 einpunktierten Lage der Rippe j
ersichtlich ist. Da im übrigen der Druck der Vorholfeder und nach dem Abfeuern der Druck
gegen den Patronenboden in der Richtung der
Laufachse wirken, so ist auch während des Hin- und Herganges des Verschlußstückes ein
Lösen der Teile voneinander so gut wie ausgeschlossen. Um aber ein Abheben, z. B. beim
langsamen Spannen des Verschlußstückes von Hand, durch unwillkürlichen Zug nach oben
unter allen Umständen auszuschließen, ist eine einfache aus einer Feder k bestehende Sicherung
vorgesehen, die bei aufgesetztem Verschluß-
ίο stück durch Einführen des Magazins m mit
einer Nase I in eine Nut ο des Verschlußstückes eingedrückt wird. Auf diese Weise
wird also bei eingeschobenem Magazin unter . allen Umständen verhindert, daß das Verschlußstück'
von dem Griffstück abgezogen werden kann.
Zwecks Zusammensetzens der Waffe führt man die Schließfeder über den Lauf, bringt
das Verschlußstück, wie aus Fig. 1 zu ersehen, in einen bestimmten Winkel zu dem Lauf
und schiebt nun diesen durch die schräge Einfräsung g, g1 der zylindrischen Bohrung b
des Verschlußstückes, wobei die Vorholfeder f zusammengedrückt wird. Bei einer bestimmten
gegenseitigen Lage von Verschluß- und Griffstück, in der die Leisten j des Verschlußstückes
über der Unterbrechung oder Aussparung i des, Griffstückes stehen, drückt man das Ver- ·
schlußstück herunter, bis dasselbe mit der Richtung der Laufachse übereinstimmt. Die
Nuten h und Leisten oder Rippen / stehen dann voreinander, so daß, wenn man jetzt
das Verschlußstück losläßt, dieses durch den Druck der Vorholfeder f nach vorn in die
Schußstellung schnellt, wo es durch die Führungsrippen i und die zylindrische Bohrung b
festgehalten wird.
Die Zerlegung der Waffe geht in einfacher
■ Weise derart vor sich, daß man das Verschlußstück
etwas zurückschiebt und es nach oben abhebt.
; Um beim Zusammensetzen keine Schwierig-
■ keiten mit dem Schlagbolzen und der Schlag-
' bolzenfeder zu haben, werden bei der dargestellten Pistole diese beiden Teile im Verschlußstück
durch einen Stift /> schon in einer gewissen Spannung gehalten, so daß der Schlagbolzen
beim Zusammensetzen bzw. Herunter-
; drücken des Verschlußstückes an der Nase r \ des Verschlußgehäuses bequem vorbeigeführt
\ werden kann.
Die Vorholfeder könnte anstatt unmittelbar j auf dem Lauf auch unterhalb desselben .angebracht
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstladepistole mit unterbrochener Führung für die Längsbewegung des Verschlußstückes, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Verbindung von Verschlußstück und Griffstück in jeder Lage trotz der unterbrochenen Führung eine Sperre vorgesehen ist, die bei eingeschobenem Magazin in das Verschlußstück eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE307606C true DE307606C (de) |
Family
ID=560931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT307606D Active DE307606C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE307606C (de) |
-
0
- DE DENDAT307606D patent/DE307606C/de active Active
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