DE307254C - - Google Patents

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DE307254C
DE307254C DENDAT307254D DE307254DA DE307254C DE 307254 C DE307254 C DE 307254C DE NDAT307254 D DENDAT307254 D DE NDAT307254D DE 307254D A DE307254D A DE 307254DA DE 307254 C DE307254 C DE 307254C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ausstellungsgebäude mit Seitenlichträumen sind bekannt. Ferner kennt man bereits Ausstellungssäle, in welche in der Mitte ein Flur eingebaut ist, wobei dessen auf Säulen ruhende Decke tiefer liegt als die Decke des den eigentlichen Ausstellungsraum bildenden Saalteiles. Letzterer bildet mit dem Flur einen einheitlichen geschlossenen Raum (Saal), der sein Licht über den Flur hinweg von zwei einander gegenüberliegenden Seiten erhält.
Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein Ausstelluhgsgebäude mit Seitenlichträumen, welches sich kennzeichnet durch je nach Bedarf hintereinander zu reihende Gebäudezeilen, die je aus einem Flur oder Gang und einer darauf mündenden Flucht von gegeneinander abgeschlossenen Ausstellungsräumen bestehen; diese sind so ausgebildet, daß die Decke des Flurs oder Ganges gegenüber derjenigen des Ausstellungsraumes in bekannter Weise vertieft liegt, so daß die - Belichtung der Ausstellungsräume über den Flur hinweg, jedoch immer nur von ein und derselben Seite (Norden) oder Nordosten) erfolgt.
Auf der Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegehstandes veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Querschnitt durch ein derartiges Seitenlichtabteil, Fig. 2 ein Grundriß dazu. Fig. 3 und 4 sind ein Querschnitt und Grundriß durch einen Ausstellungsraum mit zwei Reihen von Seitenlichtabteilen, , bei dem die eine Seitenabteilreihe tiefer liegt als die andere.
Bei dem Ausstellungsbau; nach Fig. 1 und 2 sind die einzelnen Seitenlichtabteile 1, 2 durch keilförmige, bis zur Decke reichende Wände 3 getrennt. Diese Abteile i, 2 haben als Verbindung einen gemeinsamen Ausstellungszwecken nicht dienenden Gang 4, der zu jedem Abteil einen breiten und hohen Zugang 5 hat. Der Gang 4 erhält mittelbare Beleuchtung durch ., die Zugänge 5 der Abteile i,,2, welche ihr Licht durch die Seitenfenster 6 erhalten.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 sind i1, 21, ia,V die Seitenlichtabteile der vorderen μηα ι, 2, za jene der hinteren Reihe. Die Seitenmauern der Abteile,ιJ, 2x, τα1 sind dabei mit den Bezugszeichens1, ihre Zugänge mit den Bezugszeichen 5*, der gemeinsame Gang mit dem Bezugszeichen 41 und die Seitenfenster mit dem Bezugszeichen 61 versehen, während die Bezugszeichen der Seitenmauern, der Zugänge, de.s Ganges und der Seitenfenster dieselben sind, wie in Fig. 1 und 2. Selbstverständlich können auch mehr als, zwei solcher Abteilreihen zu einem Bau vereinigt und in gleicher Höhe angeordnet: werden, wie es auch möglich ist, z. B. Ausstellüngssäle oder in normaler Weise ausgestattete Aüsstellungsabteile mit einer oder mehreren Reihen von Seitenlichtabteilen zu verbinden. "'■■:.
Die Vorteile des Erfindungsgegenstandes gegenüber den bisher gebräuchlichen Anord-., nungen sind folgende:
Vor allem lassen sich Wände, insbesondere auch die durch die schrägen Fenster 6, 61 beleuchteten Wände, sehr gut ausnutzen. Ferner werden die einzelnen Ausstellungsräume vom Durchgangsverkehr freigehalten. Der Beschauer kann in dem keine Ausstellungsgegenstände ίο bergenden, von den Ausstellungsräumen vollkommen abgetrennten Gang ausruhen. Der Besucher ist außerdem in der Lage, die einzelnen Ausstellungsräume nach persönlicher Auswahl und in beliebiger Reihenfolge zu betreten. Endlich besteht auch noch die Möglichkeit, einzelne Räume nach Erfordernis vom Verkehr ganz abzutrennen, um in ihnen Neuaufstellungen der Ausstellungsgegenstände, bauliche Wiederherstellungs- und Umänderungsarbeiten ungestört und auch ohne Belästigung der Besucher der anderen Räume vorzunehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausstellungsgebäude mit Seitenlichträumen, gekennzeichnet durch je nach Bedarf hintereinander zu reihende Gebäudezeilen, die je aus einem Flur und einer darauf mündenden Flucht von gegeneinander abgeschlossenen Ausstellungsräumen bestehen, wobei die Decke des Flurs gegenüber der der" Ausstellungsräume in bekannter Weise vertieft, liegt, die Belichtung der Ausstellungsräume über den Flur' hinweg, aber immer nur von ein und derselben Seite (Norden oder Nordosten) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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