DE307238C - - Google Patents

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DE307238C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates
    • F23H11/18Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24/ GRUPPE
Staueinrichtung für Kettenrost-Koksfeuerung. ( Patentiert im Deutschen Reiche vom I.August 1916 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anstauen des Brennstoffes am Ende von Wanderrosten, welche aus einem Kasten mit vorgeschaltetem Rost bestehen, bei der der Luftzutritt zu diesem Rost regelbar ist.,
Die Verbrennung des auf den Wanderrost aufgegebenen Brennstoffes erfolgt nur dann in günstiger Weise, wenn die Rostfläche voll bedeckt ist, und wenn die Verbrennungsluft
ίο keine Möglichkeit findet, in den Feuerraum einzudringen, ohne den glühenden Brennstoff zu durchstreichen. Andererseits ist eine zu hohe Bedeckung nachteilig, wenn nicht gleichzeitig eine erhöhte Luftzuführung erfolgt, durch welche eine unvollkommene Verbrennung vermieden wird. Was für den Wanderrost zutrifft, gilt auch für den zur Stauvorrichtung gehörenden Rost, insbesondere dann, wenn dieser eine große Durchgangsöffnung absperrt.
Die Verbrennung vor einem solchen Rost erfolgt nur dann unter ,allen Betriebsverhältnissen vorteilhaft, wenn die Zufuhr der Verbrennungsluft regelbar ist. Die nachstehend beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Erfindung betrifft eine Staueinrichtung, welche so ausgebildet ist, daß die zu dem Staurost strömende Luftmenge geregelt werden kann.
In der Zeichnung bedeutet ι die Röhren
eines Dampfkessels, 2 einen Kettenrost, N3 eine feste Staubrücke, 5 einen verschiebbaren-Staukasten, 6 den Aschfall des Kessels und 7 das . Bewegungsgestänge zur Verschiebung des Staukastens 5. Diesem Kasten ist ein über die ganze Feuerbreite reichender Rostkörper 9 vorgelagert und mit ihm befestigt, gegen den sich die anzustauende Brennstoffschicht legt. Dieser Rostkörper 9 kann sehr verschieden ausgebildet sein, einige Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung 'dargestellt. Fig. 2 zeigt den Rostkörper 9 in einem Stück gegossen mit dem Staukasten 5. Mit Rücksicht auf den unvermeidlichen Abbrand des Rostkörpers ist es jedoch zweckmäßiger, diesen aus einzelnen Gliedern zusammenzusetzen und die Glieder leicht auswechselbar auf besondere, am Staukasten 5 angebrachte Roststabträger aufzuschieben. Die Fig. 1, 3, 4 und 5 zeigen solche leicht auswechselbare Rostkörper 9. Der Rostkörper 9 kann auch aus den gleichen Rostgliedern gebildet werden, wie sie der Wanderrost 2 besitzt. '
Der Staurost 9 kann, für sich betrachtet, als eine selbständige Feuerung angesehen werden, vor welcher eine stetig ordnungsmäßige Verbrennung nur erreichbar ist, wenn der Zutritt der Verbrennungsluft geregelt werden kann. Hierzu gibt die Erfindung Mittel an. Fig. ι zeigt einen Staukasten, welcher Lufteinlaßöffnungen besitzt, die durch Schieber mehr oder weniger geschlossen werden können. Nach dem Staurost zu sitzen Austrittsöffnungen für den Luftzutritt zu dem Staurost. Auch diese Öffnungen können einstellbar sein. Durch den zwischen dem Wanderrost und dem Staukasten verbleibenden Spalt kann eine größere Luftmenge nicht hindurchtreten, weil dieser durch die ablaufende Asche und Schlacke stark verengt wird. Die Fig. 2, 3 und 4* zeigen
Anordnungen der Luftschlitze bei. verschiedenen Kasten- und Rostformen. Bei der'Aus-' • bildung des Kastens nach Fig. 5 erfolgt die Luftzuführung durch ein oder mehrere Rohre 10. Um^ durch Luftzuführungsrohre 10 von geringem Querschnitt eine ausreichende Luftmenge den Staurosten zuführen zu können, sind besondere Mittel vorgesehen, wie Dampfoder Druckluftdüsen 11 in Fig. 5, auch können Windleitungen angeschlossen sein. Durch die Anwendung von Dampf wird außer einer in weiten Grenzen regelbaren Zufuhr von Verbrennungsluft eine den Rost vor Verbrennung schützende Abkühlung herbeigeführt, welche auch zugleich die Schlacke abkühlt und zum Erstarren bringt, in welchem'Zustand sie leichter zu entfernen ist.
Durch die angegebenen Mittel ist es möglich, bei schwacher Rostbelastung die Verbrennung vor dem Staurost zu verzögern und dadurch den Durchtritt einer zu großen Luftmenge zu verhindern, bei starker Rostbelastung hingegen die Verbrennung zu fördern und übermäßige Brennstoffanstaue, die bei Luftmangel zu unvollkommener Verbrennung führen, zu vermeiden.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Staueinrichtung für Kettenrost-Koksfeuerungen mit festliegender Staubrücke und einem darunter befindlichen, in wagerechter Richtung verschiebbaren Abschlußkörper mit vorgeschaltetem Staurost, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Verbrennungsluft zu dem Staurost (9) durch den Abschlußkörper (5) hindurch erfolgt und regelbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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