DE306740C - - Google Patents
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- Publication number
- DE306740C DE306740C DENDAT306740D DE306740DA DE306740C DE 306740 C DE306740 C DE 306740C DE NDAT306740 D DENDAT306740 D DE NDAT306740D DE 306740D A DE306740D A DE 306740DA DE 306740 C DE306740 C DE 306740C
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- Germany
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- evacuation
- canning
- vessel
- lid
- negative pressure
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B31/00—Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vacuum Packaging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 306740 -KLASSE 53 b. GRUPPE 3.·
ARNO BOERNER in AMSTERDAM.
Konservengefäße, z. B. Gläser, werden gewöhnlich zum Zwecke des Verschlusses unter
Vakuum gesetzt derart, daß im Innern ein • geringerer alb der Atmosphärendruck herrscht.
5 Oft genug sind aber solche Verschlüsse unvollkommen und lösen sich während der Aufbewahrungszeit.
Das rührt daher, daß mit den gewöhnlichen Mitteln innerhalb des Konservengefäßes
. der erforderliche Unterdruck
ίο nur in unzulänglichem Grade erzeugt- werden
kann. Gewöhnlich pflegt man die Deckel der Konservengefäße aufzulegen, zuweilen sogar
durch Federn und andere . Halter aufzudrücken, wobei- auch solche Vorrichtungen bekannt
sind, bei denen diese federnden Halter an Stangen befestigt sind, die verschiebbar im
Deckel des Evakuierungsgefäßes angebracht sind. Alle diese Mittel sind aber nicht geeignet,
die Schaffung eines hinreichenden Unterdrucks im Konservengefäß sicherzustellen; im
Gegenteil sind sie gerade häufig die Ursache, daß der Unterdruck, der im Evakuierungsgefäß erzeugt wird, sich nur unvollkommen
auf den Inhalt des Konservengefäßes überträgt. Dies rührt daher, daß die Deckel zum
Teil durch ihr eigenes Gewicht, zum Teil durch die darauf drückenden federnden Halter,
insbesondere wenn Gummidichtungen zur Anwendung kommen, das Konservengefäß schon
so weit abschließen, daß der. in der Umgebung des Konservengefäßes innerhalb des Evakuierungsgefäßes
erzeugte Unterdruck nicht die Möglichkeit hat, sich auf den Inhalt des Konservengefäßes zu erstrecken.
Diesem Übelstand will die vorliegende Erfindung abhelfen, und zwar dadurch, daß
während der Evakuierung des Evakuierungsraumes die Deckel der Konservengefäße von
diesen abgehoben sind und erst nach Beendigung der Evakuierung 'aufgelegt bzw. aufge-
drückt werden, so daß innerhalb des Konservengefäßes der gleiche Unterdruck herrschen
muß, der im Evakuierungsraum erzeugt worden ist. . Wird dann nachfolgend der Evakuierungsraum
mit der Atmosphäre in Verbindung gebracht, so veranlaßt1 der nunmehr
wieder einwirkende Luftdruck einen sicheren Abschluß des Konservengefäßes am Deckel.
Um diese Arbeitsweise zu ermöglichen, werden gemäß der Erfindung an den Stangen,
die in bekannter Weise verschiebbar imDeckel des ,' Evakuierungsraumes angeordnet sind,
Gjreifvorrichtungen, wie z. B. .Federklauen,
angebracht, welche die Möglichkeit bieten, den Deckel des Konservengefäßes zu erfassen,
so daß dieser durch die Stangen gehoben, gesenkt werden und, wenn der richtige Abschluß
herbeigeführt ist, auch freigegeben werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist, in der . Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel, und
zwar in einem senkrechten Schnitt mit abgehobenem Deckel dargestellt.
ι ist ein druckfestes Evakuierungsgefäß, welches durch den Deckel 2 abgeschlossen
werden kann. Dieser Deckel ist zweckmäßig durch Rohr 3 mit einem Vakuummesser 4 versehen,
während durch eine Stopfbüchse 5 eine Stange 6 durch den Deckel hindurchgeht, die
der Höhe nach verstellbar ist. Durch eine Schraube 7 kann die jeweilige Höhenlage ge--,
sichert werden. Dieser Evakuierungsraum
steht' durch einen Rohrstutzen 8 und durch
eine Leitung 9 mit einer geeigneten Evakuierungsvorrichtung in Verbindung. Zwei Hähne
10 und 12 gestatten dabei die entsprechende Schaltung, und zwar derart, daß bei der
Schlußstellung des Hahnes 12 und bei geöffneter Lage des Hahnes 10 der Evakuierungsraum
mit der Evakuierungsvorrichtung in Verbindung steht, während bei umgekehrter Stellung der beiden Hähne durch
Rohrstutzen 11 atmosphärische Luft in den,
Evakuierungsraum eintreten kann. Die Evakuierungsvorrichtung kann beliebige Gestalt,
haben. In der Zeichnung ist angenommen,
daß z. B. mit Hilfe der AVasserleitung ein Wasserstrahlgebläse zur Anwendung kommt,
in welchem durch die Düse 13 das durch Leitung 14 zugeführte Wasser hindurchfließt,
so daß eine Saugwirkung auf die Leitung 9
ao ausgeübt wird.
Innerhalb des Evakuierungsgefäßes 1 wird
das Konservengefäß 16 in geeigneter Weise
angeordnet, z. B. auf einem kleinen Tisch-
. chen 15, welches mittels Stangen 17 der Höhe
nach einstellbar ist. Indessen ist diese Art der Unterstützung des Konservengefäßes unerheblich
und kann abgeändert werden. Es können natürlich auch gleichzeitig mehrere
Konservengefäße innerhalb des Evakuierungsraumes angebracht werden. 18 ist der Deckel
des Konservengefäßes. In der, Zeichnung ist angenommen, daß dieser Deckel in der Mitte
'eünen Knopf 19 trägt. An der Stange 6, welche durch den Deckel 2 des Evakuierungsraumes
hindurchgeht, ist eine Greifvorrichtung angebracht, die in dem gewählten Beispiel
die Form einer Federklaue 20 hat und welche natürlich der Größe und Gestalt des
Knopfes 19 angepaßt ist. Bei anderer Ausbildung des Deckels kann diese Greifvorrichtung
auch andere Form und andere Abmessungen haben.
Bei geschlossenem Evakuierungsgefäß wird bei Beginn der Arbeitsweise zunächst der
Konservendeckel 18 in gehobener Lage von der Stange G gehalten, d.h. so, daß zwischen
diesem Deckel und dem Konservengefäß selbst ein Abstand besteht. Bei der nunmehr einsetzenden
Evakuierung des Raumes 1 muß daher innerhalb des Konservengefäßes 16 dei
gleiche Unterdruck herrschen wie innerhalb des Evakuierungsraumes selbst. - Natürlich
kann man gleichzeitig auch eine Erwärmung" Platz greifen lassen, um eine vollwertige Konservierung
der aufzubewahrenden Speisen herbeizuführen. Gegebenenfalls kann auch in an sich bekannter Weise der Unterdruck durch
Erhitzung herbeigeführt werden. Ist der notwendige Unterdruck innerhalb des Evakuierungsraumes
ι und des Konservengefäßes 16 erreicht, so wird durch Senken derStangeo
der Deckel 18 auf den Rand des Konservengefäßes aufgelegt bzw. aufgedrückt. Der
endgültige Verschluß des Konservengefäßes tritt aber erst ein, wenn nunmehr in den Evakuierungsraum
1, in dem bisher Unterdruck herrschte, Luft von atmosphärischem Druck
eingelassen wird, z. B. durch Öffnen des Hahnes 12. Dieser Luftdruck hat zur Folge,
daß nunmehr der Deckel 18 fest und sicher auf dem Rande des Konservengefäßes 16 aufliegt
und den Inhalt des letzteren luftdicht abschließt. Mit Hilfe der beschriebenen Vorrichtung
kärin daher, weil innerhalb des Konservengefäßes mit aller Sicherheit der gewünschte
Unterdruck erreichbar ist, ein sicherer dauerhafter Abschluß desselben erreicht werden. , .
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Verschließen von Konservengefäßen mittels Vakuum mit einer oder mehreren luftdicht durch die Wandungen des Aufnahmeraumes beweg- 85, baren und zur Einwirkung auf die Gefäßdeckel dienenden Stangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen mit einer Greifvorrichtung, z. B. einer Federklaue (20), ausgerüstet sind, mit deren Hilfe die Gefäßdeckel ergriffen und auf und ab bewegt werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306740C true DE306740C (de) |
Family
ID=560131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT306740D Active DE306740C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306740C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949270C (de) * | 1953-10-07 | 1956-09-13 | Walter Schumm | Druck-, Unterdruck- und Rueckschlagventil fuer Dampfkochtoepfe, Konservengefaesse und Hilfsgefaesse zum Evakuieren von Konservenglaesern |
| DE29503717U1 (de) * | 1995-03-04 | 1995-06-22 | Ristau, Harald, 21147 Hamburg | Aufnahmebehälter |
-
0
- DE DENDAT306740D patent/DE306740C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949270C (de) * | 1953-10-07 | 1956-09-13 | Walter Schumm | Druck-, Unterdruck- und Rueckschlagventil fuer Dampfkochtoepfe, Konservengefaesse und Hilfsgefaesse zum Evakuieren von Konservenglaesern |
| DE29503717U1 (de) * | 1995-03-04 | 1995-06-22 | Ristau, Harald, 21147 Hamburg | Aufnahmebehälter |
| DE19513342A1 (de) * | 1995-03-04 | 1996-09-05 | Ristau Harald | Verfahren zur Erzeugung von Vakuum in Gutaufnahmebehältern sowie Vorrichtungen und Gutaufnahmebehälter zur Durchführung des Verfahrens |
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