DE306282C - - Google Patents

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DE306282C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G11/00Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G11/02Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils characterised by the catalyst used
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G47/00Cracking of hydrocarbon oils, in the presence of hydrogen or hydrogen- generating compounds, to obtain lower boiling fractions
    • C10G47/02Cracking of hydrocarbon oils, in the presence of hydrogen or hydrogen- generating compounds, to obtain lower boiling fractions characterised by the catalyst used

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 23 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1914 ab.
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Behandlung von Brennöl oder anderen, hauptsächlich der Paraffinreihe angehörenden Kohlenwasserstoffen mit verhältnis mäßig hohem, d. h. über 260 ° C liegendem Siedepunkt, um daraus Kohlenwasserstoffe zu erhalten, die zwar derselben Reihe angehören, die jedoch einen niedrigeren Siedepunkt besitzen, wie z. B. Gasolin oder Benzin. Ins-
vo besondere ist ein schwereres Destillat aus Rohpetroleum in Frage kommend, axis dem die leichteren Destillate (Benzin, Gasolin, Kerosin usw.) entfernt worden sind.
Eine Anordnung zur Ausführung dieses
χ 5 Verfahrens ist auf den Zeichnungen zur Veranschaulichung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι eine geschnittene Seitenansicht und Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Destillierapparat nach der Linie 2 in Fig. 1.
Der Destillierkessel 3 ist an einem Ende sowie oben mit einem verschlossenen Mannloch 4 bzw. 5 versehen. Ein Dampfauslaßrohr 6 führt vom oberen Teil des Kessels nach einem nicht dargestellten Verdichter, während eine mit Ventil versehene Absaugleitung 7 für die flüssigen Rückstände durch den oberen Teil des Kessels bis fast auf dessen Boden reicht. Der Destillierkessel ist in bekannter Weise mit einer Schutzmasse 8 bekleidet und ruht auf einem aus Ziegeln o. dgl. hergestellten Unterbau, der als Feuerung 9 ausgebildet ist. Die von der Feuerung kommenden Gase streichen über die Feuerbrücke 10 und entweichen durch den Zug 11.
Der beschriebene Apparat läßt sich für die Destillation von einen hoben Siedepunkt besitzenden Kohlenwasserstoffen, z. B. von Brennöl, verwenden, um einen niedrigeren Siedepunkt besitzende Produkte, wie z. B. Gasolin oder Benzin, gemäß dem in der britischen Patentschrift 29862/Ί912 beschriebenen Verfahren zu gewinnen.
Gemäß diesem älteren Verfahren wird das Brennöl oder andere Kohlenwasserstoffe mit hohem Siedepunkt einem Druck von ungefähr 4 bis 5 Atmosphären ausgesetzt, so daß eine Temperatur von 343 bis 454 ° C für die Destillation nötig ist. Als Druckmittel wird hier der durch die Destillationsdämpfe selbst ausgeübte Gegendruck benutzt, der im Apparat unter Vermittlung eines durch ein Ventil geregelten Auslasses für die gasförmigen Destillationsprodukte leicht erreicht werden kann. Bei der praktischen Ausführung dieses bekannten Verfahrens vermittels des oben erwähnten Apparates, der 32 000 oder mehr Liter des Rohstoffes fassen kann, hat es sich herausgestellt, daß es nicht möglich ist, mehr als ungefähr ein Drittel der Beschickung ohne Entfernung der Rückstände zu destillieren. Dies hat seinen Grund darin, daß sich auf der heißen unteren Innenseite des Destillierkessels allmählich eine dünne Koksschicht bildet, die nach etwa sechsundzwanzigstündiger Betriebszeit so dick wird, daß sie eine Überhitzung, ein Krummbiegen oder sogar ein Durchbrennen des Kesselbodens verursacht, falls die Destillation nicht unterbrochen wird. Diese Krustenbildung begrenzt mithin die Betriebszeit.
Später ist gefunden worden, daß sich die Umwandlung höher siedender Kohlenwasser-
(2. Auflage, autgegeben am sß. November igsoJ
Stoffe in Kohlenwasserstoffe von niedrigerem Siedepunkt unter Verwendung der vorgeschriebenen Temperatur und des erforderlichen Druckes mittels Berührung mit eine verhältnismäßig große Ausdehnung besitzenden Flächenkörpern aus einem geeigneten Stoffe, der jener Temperatur widerstehen kann, eine katalytisch« Wirkung hervorrufen läßt, durch welche diese Verwandlung erheblich beschleunigt wird. Diese katalytischen Fiächenkörper können aus Metall, ζ. Β. Stahl, Messing oder Kupfer, oder aber aus Asbest in der Form von Platten oder Geweben bestehen.
Die Wirkung dieser Flächenkörper läßt sich jedoch, wie die der meisten Katalysatoren, nicht genügend erklären; so viel aber steht fest, daß, wenn jene katalytischen Flächenkörper benutzt werden, die Leistungsfähigkeit der Anlage in einem derartigen Maße erhöht wird, daß 65 bis 70 Prozent der Beschickung des Destillierkessels auf die gewünschte Weise anstandslos in ein Produkt mit niedrigerem Siedepunkt ohne Entfernung der Rückstände umgewandelt werden, während ohne diese Mit-Verwendung nur etwa ein Drittel der Beschickung in das betreffende leichter siedende Produkt ohne Entfernung der Rückstände umgewandelt werden kann. Diese Rückstände erfahren dabei in allen Fällen eine vollständige Veränderung und haben asphaltähnliche Eigenschaften angenommen.
Wenn man in Betracht zieht, daß ein zu diesem Zweck gewöhnlich verwendeter Destillierapparat im Durchschnitt ein Fassungsvermögen von 32 0001 besitzt, und daß diese Apparate in Batterien von zwölf oder noch mehr arbeiten, dann ist.es klar, daß durch die Verwendung jener katalytisch wirkenden Flächenkörper ein sehr großer Vorteil erzielt wird.
Es ist für die Wirkung unwesentlich, ob sich die Kohlenwasserstoffe, die dem vorliegenden Verfahren unterworfen werden, im flüssigen oder im gasförmigen Zustande befinden, wenn sie mit den Flächenkörpern in Berührung kommen. Diese können mithin gänzlich in die Flüssigkeit eingetaucht sein, wie z. B. die Platten 12 in Fig. 2, welche bei 13 drehbar befestigt sind und sich durch Übergreifen gegenseitig schließen können, so daß sie zusammen einen zweiten, sich der Form des eigentlichen Kesselbodens mehr oder weniger genau anpassenden Boden bilden, der jedoch weit genug von dem wirklichen Boden des Kessels entfernt ist, um der siedenden Flüssigkeit eine freie Bewegung um diese Platten herum zu gestatten. Diese Flächenkörper können auch durch gerade, oberhalb des durch die punktierte Linie 15 angedeuteten Flüssigkeitsspiegels aufgehängte Platten 14 gebildet werden, die zur Erreichung des angestrebten Zweckes ebenso gut sind wie die Platten 12. Beide Plattengruppen 12 und 14 können gleichzeitig oder aber nur einzeln Verwendung finden, wobei die Form, Stellung und Anordnung der Platten den Erfolg ihrer Wirkung nicht zu beeinflussen scheinen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen von einem über 260 ° C liegenden Siedepunkt in solche von niedrigerem Siedepunkt, indem nur ein Teil dieser Kohlenwasserstoffe bei einer Temperatur von 343 ° bis 4540C unter einem Drucke von mindestens 4 Atmosphären abdestilliert und das Destillat verdichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Destillation in Gegenwart von eine große Ausdehnung besitzenden, katalytisch wirkenden Flächenkörpern aus Metall oder Asbest vorgenommen wird, welche entweder in die Flüssigkeit eingetaucht oder oberhalb des Flüssigkeitsspiegels angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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