DE30534C - Heifsluft-Trockenapparat - Google Patents

Heifsluft-Trockenapparat

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Publication number
DE30534C
DE30534C DENDAT30534D DE30534DA DE30534C DE 30534 C DE30534 C DE 30534C DE NDAT30534 D DENDAT30534 D DE NDAT30534D DE 30534D A DE30534D A DE 30534DA DE 30534 C DE30534 C DE 30534C
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DE
Germany
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chain
hot air
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air dryer
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30534D
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English (en)
Original Assignee
A. GRAFFIGNA in Vasto, Italien
Publication of DE30534C publication Critical patent/DE30534C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F13/00Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SB: Papierfabrikation.
ANGELO GRAFFIGNA in VASTO (Italien). Heifsluft-Trockenap parat
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1884 ab.
Bei der vorliegenden Einrichtung werden dem den Trockenraum langsam durchziehenden, heifsen Luftstrome die zu trocknenden Papiere u. dergl. entgegengeführt, und zwar sind hierfür Rahmen angeordnet, welche in gewissen Abständen an einer doppelten Galle'schen Gelenkkette aufgehängt sind. Die Rahmen bewegen sich stets parallel mit sich selbst weiter. Zur Vermeidung zu starker Hitze ist ein Sicherheitsapparat angeordnet; die heifse Luft zieht nämlich, bevor sie in den Trockenraum eintritt, über eine oder mehrere Reihen Bänder m m aus Baumwolle oder ziemlich leicht brennbaren Stoffen, und an diesen Bändern hängen die Absperrschieber S zwischen dem Heiz- und dem Trockenraume. Wird die Temperatur der Luft so grofs, dafs sie schädliche Wirkungen auf das Papier äufsern könnte, so verkohlen die Bänder, die Schieber fallen zu, und der Eintritt der heifsen Luft in den Trockenraum wird abgesperrt.
In den Fig. 1 bis 4 der beiliegenden Zeichnung ist eine solche Trockenanlage dargestellt. Je nach den zur Verfügung stehenden Baulichkeiten kann man die endlosen Ketten vertical oder horizontal anordnen.
Der verticale Trockenapparat, Fig. 1 und 2, wird zweckmäfsig in einem thurmartigen Bau untergebracht werden.
Im oberen Theil des Thurmes ist die Welle A gelagert, die durch Seilscheibe B in Umdrehung versetzt wird. Die eingeleitete Bewegung überträgt eine Räderübersetzung E F ins Langsame auf eine kurze Welle G an jeder Seite des Gebäudes, und zwar sichert die durch das Gebäude gehende Welle F1 mittelst je eines Räderpaares F die gleichmäfsige Rotation der Wellen G. Auf diesen letzteren ist je eine Kettenscheibe H angebracht, über welcher an jeder Seite des Gebäudes je eine endlose G alle'sehe Kette JJ hängt, die unten zur Führung in ein zweites Paar Kettenscheiben K eingreift. In gewissen Abständen von einander sind einzelne Kettenglieder eingefügt, welche noch einen Lappen besitzen, in welchem ein Loch zur Aufnahme eines Zapfens i angeordnet ist. Der Zapfen dient als Drehpunkt eines Rahmens L, der zweckmäfsig mit aus Kupferoder Messingblech überzogenen Stäben zur Aufhängung des Papiers etc. versehen ist.
Es ist leicht ersichtlich, dafs, während bei Rotation der Kettenscheiben die eine Hälfte, der Kette aufwärts-, die andere abwärtsgeht, die zwischen den Kettenpaaren liegenden Rahmen infolge ihres unterhalb des Drehpunktes liegenden Schwerpunktes stets parallel sich selbst bleiben. Die Gröfse der Kettenscheiben und die Entfernung zweier Rahmen von einander, ebenso wie die Länge der Kette und danach die Höhe des Gebäudes bestimmt sich nun aus der Gröfse und Zahl der Rahmen und diese wieder aus dem Format des zu trocknenden Papiers etc.
Die Höhe der jeweilig unten befindlichen Rahmen vom Boden aus wird zweckmäfsig so bemessen, dafs das Auf- und Abnehmen des Papiers etc. ermöglicht ist.
Auf der Antriebsachse A sitzt gleichzeitig der Ventilator C, der dazu bestimmt ist, einen schnelleren Luftwechsel herbeizuführen.
Die heifse Luft selbst wird von irgend einer Heizanlage her in den Trockenraum eingeleitet;
In Fig. 3 und 4 ist der Trockenapparat in horizontaler Anordnung gezeichnet. Die gleichen Buchstaben bezeichnen hier gleiche Theile, wie in den Fig. 1 und 2.
Durch die Scheibe B wird wieder der Antrieb (hier durch Riemen) einestheils auf die Kettenräder H, anderentheils auf den Ventilator C übertragen; die Kette J und die Rahmen L sind von derselben vorbeschriebenen Construction.
Um die Kette an einzelnen Stellen zu unterstützen, da sie sich sonst zu sehr in der Mitte durchbiegen würde, sind an den Seitenwänden des Gebäudes noch Leitrollen M angeordnet.

Claims (1)

  1. PateNT-A NSPRυCH:
    Bei Heifsluft-Tro ckenapparaten für Papier in Bogenform die Anordnung von Rahmen L mit parallelen Stäben zur Aufhängung der zu trocknenden Papierbogen, welche Rahmen L in Löcher der Kettenglieder i einer doppelten endlosen G a He'sehen Kette eingehängt werden, so dafs sie bei ihrer Bewegung stets parallel zu sich selbst bleiben und die Bogen nicht mit einander in Berührung kommen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30534D Heifsluft-Trockenapparat Expired - Lifetime DE30534C (de)

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