DE280855C - - Google Patents

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DE280855C
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cardboard
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drying
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horizontal axes
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F13/00Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 280855 -KLASSE 55 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. November 1913 ab.
Es sind Vorrichtungen zum Trocknen von Papptafeln bekannt, bei denen das Trockengut im Innern eines Gehäuses im Kreise herumgeführt wird. Diese bekannten Vorrichtungen kommen aber, weil sie umfangreiche, große Kosten verursachende Bauten erfordern, für kleine Papierfabriken nicht in Frage. Die bekannten Vorrichtungen müssen fast alle geheizt werden, da die aufgehängten Papptafeln nicht in dauernde Bewegung gehalten - werden können.
Bei anderen bekannten heizbaren Trockenvorrichtungen werden die Pappen flach auf Platten in Etagen eingeschoben und mit diesen bewegt, wobei das Abtrocknen nur von oben erfolgt. Bei diesen Vorrichtungen können große Papptafeln, da das Einlegen mit Schwierigkeiten verbunden ist, nicht getrocknet werden.
Bei den Trockentürmen besteht darin ein großer Nachteil, daß das Abtrocknen in den oberen Schichten schneller erfolgt, ohne daß diese ausgewechselt werden können, als in den unteren. Ebenso sind bei dem stark auftreibenden Luftzug die trocknen Platten in steter Bewegung und dadurch Verletzungen leicht ausgesetzt.
Bei dem neuen Trockner sind keine neuen besonderen Bauten erforderlich, es können alte vorhandene Lagerschuppen, Scheunen u. dgl. Verwendung finden. Die Pappen können hier dauernd gut beobachtet und bei großer Nässe zunächst schneller, dann nach und nach langsamer, ganz dem mehr und mehr zunehmenden Trockengehalt entsprechend in Bewegung gehalten werden, um das auftretende Hin- und Herfliegen der trocknen Platten zu verhindern.
Bei dem neuen Trockner lassen sich einzelne Gruppen dünner und dicker Pappen zugleich aufhängen, da die schneller trocknenden dünnen Platten beobachtet und zu jeder Zeit ausgewechselt werden können. Werden gleich starke Pappen aufgehängt, so müssen alle Platten zu einem gleichen Zeitpunkt gleichmäßig abgetrocknet sein und können, ohne einer nochmaligen Befeuchtung unterworfen werden zu müssen, sofort dem Satinierverfahren unterworfen werden.
Der neue Trockner erfordert, da er dauernd in Bewegung gehalten wird, unbedingt keine Heizung. Die Klammern tragenden Querbalken sind auswechselbar, um sie durch solche mit enger oder weiter (für dünne und dicke Pappen) angeordneten Klammern zu ersetzen.
Aus der Zeichnung ist die Anordnung des neuen Trockners näher ersichtlich; es zeigt:
Fig. ι den Querschnitt,
Fig. 2 den Längsschnitt,
Fig. 3 einen Aufhängebügel zum Befestigen der Querbalken in der Ansicht und Fig. 4 denselben von der Seite gesehen.
Mit α ist das Gehäuse bezeichnet, in dem unten und oben regelbare Luftzuführungs- und Abführungsöffnungen b angeordnet sind. In Lagern c, die auf Stützen d ruhen, liegt eine Welle e, auf der Räder f in Abständen aufgekeilt sind. An den Felgen f sind in beliebiger Anzahl, entsprechend dem Umfange der Räder,
Lagerzapfen h angeordnet, in denen drehbare Hängebügel g, an deren freien Enden zur Einstellung in Schlitzen i die Klammern tragenden Querbalken k, an denen die Pappen I aufgehängt werden, gelagert sind.
Zur dauernden Bewegung der Pappen werden die Gruppen durch an sich bekannte ein- und ausrückbare Vorgelege n, welche in Zahnkränze m auf den Rädern f eingreifen, in ίο oder außer Tätigkeit gesetzt. Bei Auswechselung der getrockneten Pappen wird die entsprechende Gruppe so stillgelegt, daß zwei Pappenreihen in gleicher Höhe zu liegen kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Trocknen von Papptafeln, bei welcher das Trockengut im Innern eines Gehäuses im Kreise herumgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse (a) mit regelbarer unterer Luftzuführung und oberer Ableitung Räder [f) auf wagerechten Achsen (e) in Gruppen aufgekeilt gelagert sind, an deren Felgen Zapfen [Ji) befestigt sind, in denen Hängebügel (g) drehbar hängen, an deren freien Enden in Schlitzen [i) verstellbare Querbalken (k) für die Pappenklammern ruhen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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