DE304973C - - Google Patents

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DE304973C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/27Rotating drums for treating leather

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 304973 -KLASSE 286. GRUPPE
GUSTAV POLLAK in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1917 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Weichen und Äschern von Häuten und Fellen, die auf dem Prinzip des Umlaufs der zeitweise aufgerührten Äscherbrühe zwisehen Rührraum und Äschergeschirr beruht und die bei allen bisherigen Einrichtungen durch Verstopfung der Rohrleitungen durch den sich ablagernden Kalk aufgetretenen Schwierigkeiten dadurch umgeht, daß sie den Zufluß der Äscherbrühe zu den Äschergeschirren unmittelbar aus einem Rührraum geschehen läßt, so daß der Kalk während; des Abfließens der Brühe in die Äschergeschirre aufgerührt und suspendiert bleibt. Das Abfließen der in den Geschirren gestandenen Brühe erfolgt bei der neuen Einrichtung nicht durch Rohrleitungen, sondern durch breite Öffnungen bzw. einen breiten Kanal mit Gefalle zum Rührraum zurück. Dabei ist die Einrichtung zweckmäßig derart ausgestaltet, daß der Rührraum mit einem Hebewerk für die Brühe ausgestattet ist und symmetrisch zu der Reihe der Äscherbottiche liegt, von denen ein gemeinsamer Abflußkanal zum Rührraum führt.
Das die Brühe vom !Hebewerk empfangende Zuführungrohr ist ferner in bekannter Weise zwischen je zwei Bottichen mit einem Schwenkrohr versehen, das sich in Rechts- oder Linksstellung verschwenken läßt, um einmal den einen, dann wieder den andern Bottich zu bedienen, während es hochgestellt der Brühe den Austritt verwehrt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform einer Anlage gemäß der Erfindung in Fig. ι im Längsschnitt in der Ebene A-B der Fig. 2.. Fig. 2 ist ein Grundriß.
Die ganze Anlage besteht aus einer Batterie von Äschergeschirren aus Beton A1. A2... usw., welche untereinander nicht kommunizieren, die jedoch mit den Ablaßöffnungen O1, O2... usw. mit dem schliefbaren Kanal K in Verbindung stehen. Ungefähr in der Mitte dieser Anordnung steht mit dem Kanal K eine unterirdische Rührzisterne R in Verbindung, an die seitlich die Wasserzisterne W und ein Kalkzubereitungsbehälter Z angeschlossen sind. Oberhalb der Rührzisterne ist ein motorisch angetriebenes Pumpwerk P vorgesehen, dessen Saugrohre in die Rührzisterne R und in die Wasserzisterne W hinabreichen. In der Rührzisterne R ist ein mechanisch betriebenes · Rührwerk N eingebaut. Vom Pumpwerk P führt die Röhrleitung L entlang der rückwärtigen Wand der Äscherbatterie, und mündet dieses Rohr zwischen je zwei Äschergeschirren in einem Schwenkrohre H1, H2. . . usw. aus, : mittels welcher bei entsprechender Drehung der Auslaufrohre die beiden Geschirre nacheinander beschickt werden können. Am Ende der Äscherbätterie ist in der Rohrleitung
(Richtung des Pfeiles in Fig. 2) ein Ventil V angebracht, bei dessen Öffnung und Hochstellung der Schwenkrohre H das Pumpwerk aus der Rührzisterne nicht in die Äscher, sondern in einen an die Rohrleitung L angeschlossenen Schmutzwasserkanal arbeitet.
Die Arbeitsweise der ganzen Anlage ist die folgende: Die grünen Häute werden auf Stangen hintereinander in die Äscherbottiche A versetzt eingehängt, d. h. eine tiefer, die andere höher. Durch das Pumpwerk P werden die Äschergeschirre hierauf mit Wasser angefüllt. Sind die Häute aufgequollen, so wird das Wasser durch die Ablaßöffnungen O11 O2... usw. /im Wege des Kanals K in die Rührzisterne R zurückgeleitet und von da mittels des Pumpwerkes P bei Hochstellung der Schwenkrohre H1, H2 . .. usw. durch das Ablaßventil V in den Schmutzwasserkanal ab-
2a geleitet. Hierauf wird in der Rührzisterne .Z? die Äscherbrühe zubereitet und auf demselben Wege in die Äschergeschirre geleitet. Die reagierende Brühe nimmt den Weg zwischen den eingehängten Häuten und umspült so jede einzelne Haut vollkommen. Nach einiger Zeit wird die verbrauchte Brühe durch einen Schuber bei O in den Kanal K und von da in die Rührzisterne R abgelassen, wird hier umgerührt, mit Kalkmilch zugebessert und gelangt durch das Pumpwerk P wieder in die Äscher. Dieser Vorgang wird so lange fortgesetzt, bis die Brühe vollständig ausreagiert in den Schmutzwasserkanal abgeleitet werden kann.
Der Vorteil dieses durch das natürliche hydraulische Gefälle bedingten Kreislaufs der Brühe ist:
•i. die vollständige Umspülung der eingehängten und zu äschernden Häute durch die Brühe,
2. Verhinderung der Satzbildung in den Äscher geschirren,
3. rationelle Ausnutzung der Äscherbrühe,
4. Ersparnis an Handarbeit, da nach diesem Verfahren die Häute von Anfang bis zu Ende des Prozesses unbeweglich eingehängt bleiben,
5. Abkürzung der Weich- und Äscherdauer infolge der früher erwähnten Vorteile.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Weichen und Äschern von Häuten und Fellen unter zeitweisem Aufrühren der Äscherbrühe, dadurch gekennzeichnet, daß das Rühren in einem für alle Äscherbottiche gemeinsamen Rührraum erfolgt, aus dem die Brühe in an sich bekannter Weise in die Bottiche ge-, hoben wird, um aus ihnen im natürlichen Gefälle wieder in den Rührraum zurückzufließen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rührraum mit Hebewerk symmetrisch zu der Äscherbottichreihe liegt und zwischen ihnen ein gemeinsamer Abflußkanal angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Brühe vom Hebewerk empfangende Zuführungsrohr (L) zwischen je zwei Bottichen ein in an sich bekannter Weise in Rechts- oder Linksstellung einstellbares Schwenkrohr (H1, H2. . .) aufweist, das hochgestellt der Brühe den Austritt verwehrt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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