DE304973C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE304973C DE304973C DENDAT304973D DE304973DA DE304973C DE 304973 C DE304973 C DE 304973C DE NDAT304973 D DENDAT304973 D DE NDAT304973D DE 304973D A DE304973D A DE 304973DA DE 304973 C DE304973 C DE 304973C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- broth
- stirring
- liming
- vats
- elevator
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000003756 stirring Methods 0.000 claims description 13
- 238000002791 soaking Methods 0.000 claims description 2
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 6
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 2
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 2
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 235000011116 calcium hydroxide Nutrition 0.000 description 1
- 239000000920 calcium hydroxide Substances 0.000 description 1
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 1
- 238000002156 mixing Methods 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/27—Rotating drums for treating leather
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 304973 -KLASSE 286. GRUPPE
GUSTAV POLLAK in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1917 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Weichen und Äschern von Häuten
und Fellen, die auf dem Prinzip des Umlaufs der zeitweise aufgerührten Äscherbrühe zwisehen
Rührraum und Äschergeschirr beruht und die bei allen bisherigen Einrichtungen
durch Verstopfung der Rohrleitungen durch den sich ablagernden Kalk aufgetretenen
Schwierigkeiten dadurch umgeht, daß sie den Zufluß der Äscherbrühe zu den Äschergeschirren
unmittelbar aus einem Rührraum geschehen läßt, so daß der Kalk während; des Abfließens
der Brühe in die Äschergeschirre aufgerührt und suspendiert bleibt. Das Abfließen
der in den Geschirren gestandenen Brühe erfolgt bei der neuen Einrichtung nicht durch
Rohrleitungen, sondern durch breite Öffnungen bzw. einen breiten Kanal mit Gefalle zum
Rührraum zurück. Dabei ist die Einrichtung zweckmäßig derart ausgestaltet, daß der
Rührraum mit einem Hebewerk für die Brühe ausgestattet ist und symmetrisch zu der Reihe
der Äscherbottiche liegt, von denen ein gemeinsamer Abflußkanal zum Rührraum führt.
Das die Brühe vom !Hebewerk empfangende
Zuführungrohr ist ferner in bekannter Weise zwischen je zwei Bottichen mit einem Schwenkrohr
versehen, das sich in Rechts- oder Linksstellung verschwenken läßt, um einmal den
einen, dann wieder den andern Bottich zu bedienen, während es hochgestellt der Brühe
den Austritt verwehrt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform einer Anlage gemäß der Erfindung
in Fig. ι im Längsschnitt in der Ebene A-B der Fig. 2.. Fig. 2 ist ein Grundriß.
Die ganze Anlage besteht aus einer Batterie von Äschergeschirren aus Beton A1. A2...
usw., welche untereinander nicht kommunizieren, die jedoch mit den Ablaßöffnungen O1,
O2... usw. mit dem schliefbaren Kanal K in Verbindung stehen. Ungefähr in der Mitte
dieser Anordnung steht mit dem Kanal K eine unterirdische Rührzisterne R in Verbindung,
an die seitlich die Wasserzisterne W und ein Kalkzubereitungsbehälter Z angeschlossen sind.
Oberhalb der Rührzisterne ist ein motorisch angetriebenes Pumpwerk P vorgesehen, dessen
Saugrohre in die Rührzisterne R und in die Wasserzisterne W hinabreichen. In der Rührzisterne
R ist ein mechanisch betriebenes · Rührwerk N eingebaut. Vom Pumpwerk P
führt die Röhrleitung L entlang der rückwärtigen Wand der Äscherbatterie, und mündet
dieses Rohr zwischen je zwei Äschergeschirren in einem Schwenkrohre H1, H2. . . usw. aus, :
mittels welcher bei entsprechender Drehung der Auslaufrohre die beiden Geschirre nacheinander
beschickt werden können. Am Ende der Äscherbätterie ist in der Rohrleitung
(Richtung des Pfeiles in Fig. 2) ein Ventil V
angebracht, bei dessen Öffnung und Hochstellung der Schwenkrohre H das Pumpwerk
aus der Rührzisterne nicht in die Äscher, sondern in einen an die Rohrleitung L angeschlossenen
Schmutzwasserkanal arbeitet.
Die Arbeitsweise der ganzen Anlage ist die folgende: Die grünen Häute werden auf Stangen
hintereinander in die Äscherbottiche A versetzt eingehängt, d. h. eine tiefer, die andere
höher. Durch das Pumpwerk P werden die Äschergeschirre hierauf mit Wasser angefüllt.
Sind die Häute aufgequollen, so wird das Wasser durch die Ablaßöffnungen O11
O2... usw. /im Wege des Kanals K in die
Rührzisterne R zurückgeleitet und von da mittels des Pumpwerkes P bei Hochstellung
der Schwenkrohre H1, H2 . .. usw. durch das
Ablaßventil V in den Schmutzwasserkanal ab-
2a geleitet. Hierauf wird in der Rührzisterne .Z?
die Äscherbrühe zubereitet und auf demselben Wege in die Äschergeschirre geleitet. Die
reagierende Brühe nimmt den Weg zwischen den eingehängten Häuten und umspült so jede
einzelne Haut vollkommen. Nach einiger Zeit wird die verbrauchte Brühe durch einen Schuber
bei O in den Kanal K und von da in die Rührzisterne R abgelassen, wird hier umgerührt,
mit Kalkmilch zugebessert und gelangt durch das Pumpwerk P wieder in die Äscher. Dieser Vorgang wird so lange fortgesetzt,
bis die Brühe vollständig ausreagiert in den Schmutzwasserkanal abgeleitet werden
kann.
Der Vorteil dieses durch das natürliche hydraulische Gefälle bedingten Kreislaufs der
Brühe ist:
•i. die vollständige Umspülung der eingehängten
und zu äschernden Häute durch die Brühe,
2. Verhinderung der Satzbildung in den Äscher geschirren,
3. rationelle Ausnutzung der Äscherbrühe,
4. Ersparnis an Handarbeit, da nach diesem Verfahren die Häute von Anfang bis zu Ende
des Prozesses unbeweglich eingehängt bleiben,
5. Abkürzung der Weich- und Äscherdauer infolge der früher erwähnten Vorteile.
Claims (3)
1. Einrichtung zum Weichen und Äschern von Häuten und Fellen unter zeitweisem
Aufrühren der Äscherbrühe, dadurch gekennzeichnet, daß das Rühren in einem für alle Äscherbottiche gemeinsamen Rührraum
erfolgt, aus dem die Brühe in an sich bekannter Weise in die Bottiche ge-,
hoben wird, um aus ihnen im natürlichen Gefälle wieder in den Rührraum zurückzufließen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rührraum mit
Hebewerk symmetrisch zu der Äscherbottichreihe liegt und zwischen ihnen ein gemeinsamer
Abflußkanal angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Brühe vom
Hebewerk empfangende Zuführungsrohr (L) zwischen je zwei Bottichen ein in an sich
bekannter Weise in Rechts- oder Linksstellung einstellbares Schwenkrohr (H1,
H2. . .) aufweist, das hochgestellt der Brühe den Austritt verwehrt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304973C true DE304973C (de) |
Family
ID=558533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304973D Active DE304973C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304973C (de) |
-
0
- DE DENDAT304973D patent/DE304973C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2336744C2 (de) | Spüleinrichtung für Toilettenbecken unter Verwendung von Abwässern | |
| DE485653C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Filtern | |
| DE3932022A1 (de) | Abwasserfuehrung fuer einzelne verbrauchsstellen | |
| DE2003565B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren eines Leichtfluessigkeitsabscheiders | |
| DE3009707A1 (de) | Reinigungsanlage | |
| DE304973C (de) | ||
| DE2442025A1 (de) | Verfahren fuer die behandlung von teilen durch sukzessives eintauchen in mindestens zwei baeder und einrichtung fuer die durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE3434267A1 (de) | Vorrichtung zum spuelen eines toilettenbeckens | |
| DE2710617A1 (de) | Im erdreich gelagerter, kombinierter spuel- und regenwassersammelbehaelter mit eingebauter automatischer spuelwasserregelung | |
| DE1434603A1 (de) | Reinigungsanlage fuer Fluessigkeitsbehaelter | |
| DE285783C (de) | ||
| DE19808473C2 (de) | Flotationsbergeeinspülverfahren | |
| DE1634017A1 (de) | Vorrichtung fuer Strombett-Vertiefung und Begradigung und Freispuelen versandeter Schiffe | |
| DE213798C (de) | ||
| DE2227225C3 (de) | Vorrichtung zum dosierten Betätigen einer Toiletten-Wasserspülung | |
| DE131278C (de) | ||
| DE102005015562A1 (de) | Vorrichtung zur Nutzung von Grauwasser zur Toilettenspülung | |
| DE243986C (de) | ||
| DE249121C (de) | ||
| DE361680C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung des Sinkschlammes aus dem unteren Teil des Klaerbeckens | |
| DE500429C (de) | Vorrichtung zum Entfernen der Klaerrueckstaende aus Absitzbecken | |
| DE2003565C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entlee ren eines Leichtflussigkeitsabscheiders | |
| DE278942C (de) | ||
| DE286778C (de) | ||
| DE1934095U (de) | Beckenspuelautomatik. |