DE3047166C2 - Elektronenlinse mit drei Magnetpolstücken - Google Patents
Elektronenlinse mit drei MagnetpolstückenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Elektronenlinse mit drei
Magnetpolstücken mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Merkmalen.
In einer Projektorlinse für ein Elektronenmikroskop müssen insbesondere solche Abbildungsfehler vermieden
werden, welche eine radiale Verzeichnung, eine spiralförmige Verzeichnung, eine chromatische Aberration
der Rotation und eine chromatische Aberration der Vergrößerung aufweisen. Die radiale Verzeichnung,
welche ein wesentlich größeres Problem darstellt als die anderen Arten der Abbildungsfehler, kann im wesentlichen
beseitigt werden innerhalb eines geringen Vergrößerungsbereiches, innerhalb welchem die Projektorlinse
mit einer geringen Linsenerregung magnetisiert wird. Hierzu ist aus der US-PS 33 88 465 ein sogenanntes verzeichnungsfreies
System bekannt, bei dan eine stärkere tonnenförmige Verzeichnung in einer Zwischenlinse erzeugt
wird, um eine kissenförmige Verzeichnung in der Projektorlinse zu beseitigen. Im mittleren Vergrößerungsbereich,
in welchem eine fest vorgegebene Stromstärke der Projektorlinse zugeführt wird, kann eine derartige
Beseitigung der Verzeichnung nicht erwartet werden, da die kissenförmige Verzeichnung, welche
durch die Projektorlinse hervorgerufen wird, bedeutend größer ist als die tonnenförmige Verzeichnung, weiche
durch die Zwischenlinse hervorgerufen wird. Es ergibt sich dann zwangsläufig eine Verzeichnung von etwa 1
bis 2% auf einem Kreisumfang von etwa einem Durchmesser mit 100 mm auf dem Leuchtschirm.
Bisher ist noch kein wirkungsvolles Verfahren bekanntgeworden, um die spiralförmige Verzeichnung zu
beseitigen. Was man in dieser Richtung bisher unternommen hat, bestand darin, den Abstand zwischen einer
Projektorlinse und einer Filmfläche so groß wie möglich zu machen und nur die Elektronenstrahlen zu verwenden,
welche in der Nachbarschaft der Zentralachse liegen, so daß Abbildungsfehler kaum festgestellt werden
konnten. Mit einem derartigen Verfahren ist es jedoch schwierig, die Aberration, insbesondere die Verzeichnung
auf 2% oder geringer, zu reduzieren, da bei diesem bekannten Verfahren der Zweck nicht darin liegt, von
Grund auf Abbildungsfehler zu vermeiden. Außerdem ergeben sich bestimmte räumliche Beschränkungen an
der Vorrichtung, welche zur Durchführung dieses Ver
fahrens dient
Eine Elektronenlinse der eingangs genannten Art ist aus der DE-PS 9 39 396 bekannt Es hat sich herausgestellt,
daß eine derartige Linse geeignet ist eine radiaie Verzeichnung vollständig zu beseitigen. Es wurde außerdem
gefunden, daß diese Linse die spiralförmige Verzeichnung soweit verringern kann, wie es bisher mit
keiner anderen linse möglich ist Die Linse vermag jedoch die spiralförmige Verzeichnung noch nicht vollständig
zu beseitigen. Wenn es daher erwünscht ist eine niedrige spiralförmige Verzeichnung von 1% oder geringer
zu erhalten, gibt es noch keine andere Alternative als die Linse in einem Bereich der Linsenerregung zu
verwenden, in welchem die radiale Verzeichnung hinwiederum wächst
Die F i g. 1 zeigt schematisch eine derartige bekannte Elektronenlinse mit zwei Erregerspulen 1 und 2, welche
in Reihe geschaltet sind und mit einem Strom (I) aus einer Linsenspannungsquelle 3 versorgt werden. Die Erregerspulen
sind umgeben von einem ferromagnetischen Joch 4 und nichtmagnetischen Abstandhaltern 5
und 6. Im Joch sind ein oberes Polstück 7, ein mittleres Polstück 8 und ein unteres Polstück 9 sowie nichtferromagnetische
Abstandhalter 10 und 11 angeordnet Die Linsenform ist im wesentlichen symmetrisch bezüglich
der Mitte des mittleren Polstücks. Die öffnungsdurchniesser d\ des oberen Polstücks, dl des mittleren Polstücks
und d3 des unteren Polstücks betragen 3 mm. Die erste Spaltbreite Sl zwischen dem unteren und
jo mittleren Polstück ist gleich der zweiten Spaltbreite 52
zwischen dem mittleren und dem unteren Polstück. Die Windungszahl (N) der beiden Erregerspulen 1 und 2 ist
gleich, und die Windungsrichtung einer jeden Spule ist so gelegt, daß die Richtung des Magnetfeldes im ersten
Spalt entgegengesetzt ist zu der im zweiten Spalt. Das jeweilige Magnetfeld im ersten und zweiten Spalt wird
jedoch durch die gleiche Erregerstromstärke erzeugt.
Die F i g. 2 zeigt die Brennweite fp (mm), die radiale Verzeichnung Δ r/r (Vo) und die spiralförmige Verzeichnung
JSZr(0Zo) der in der Fig. 1 dargestellten Linse in
Abhängigkeit von der Erregung (magnetomotorische Kraft) Nl (Ampere-Windungszahl), wobei die Dicke /
des mittleren Polstückes 2 als Parameter dient. Die Kurvendarstellung gilt für eine Linse mit gleichen öffnungsdurchmessern
d\, d2 und c/3 mit 3mm und gleichen
Spaltbreiten Sl und S 2 mit 2,25 mm. Die Dicke t des
mittleren Polstückes beträgt 1 mm und 2 mm. Die Kurvendarstellung ergibt sich für eine Beschleunigungsspannung
für den Elektronenstrahl von 100 kV. Für den Fall, daß die Beschleunigungsspannung nicht gleich
100 kV ist, ergibt sich folgende Umrechnungsgleichung:
(Nl) 100 kV
■/109785
■/109785
NI
wobei:
die nach dem Relativitätsprinzip korrigierte Beschleunigungsspannung (V) des Elektronenstrahls,
(NI) den Wert für die magnetomotorische Kraft NI (Ampere-Windungszahl) für den Fall, daß die
Beschleunigungsspannung des Elektronenstrahls gleich Vist,
t>5 (NI)\ookv den Wert der magnetomotorischen Kraft Nl
(Ampere-Windungszahl) in der F i g. 2
bedeuten.
Wie sich aus der F i g. 2 ergibt, besitzt die Brennweite
fo ein Minimum bei einer Erregung NI von 2200 und 1800 Ampere-Windungen, wenn die Dicke t des mittleren
Polstückes 1 mm bzw. 2 mm beträgt Ditse Minima der Brennweite sind 3,8 nm und 4,6 mm für die r des
mittleren Polstückes von 1 mm bzw. 2 mm. Hieraus ergibt sich, daß bei einer Linse mit einer geringeren Dicke
t des mittleren Polstückes der minimale Wert der Brennweite kleiner ist Die radiale Verzeichnung Δγ/γ
besitzt einen positiven Wert (kissenförmige Verzeichnung) bei niedriger Erregung und einen negativen Wert
(tonnenförmige Verzeichnung) bei hoher Erregung. Der Erregungswert, bei welchem die radiale Verzeichnung
Null wird, ist im wesentlichen gleich dem Wert, an welchem
die Brennweite ip einen äußerst geringen Wert
bei niedriger Erregung besitzt und ein starkes Anwachsen zeigt bei Erhöhung der Erregung. Es ergibt sich
keine Betriebsbedingung, bei der die spiralförmige Verzeichnung Null wird. Wenn daher die radiale Verzeichnung
Ar/r Null wird oder einen geringen Wert aufweist,
läßt sich die spiralförmige Verzeichnung AS/r nicht auf Null verringern.
Wenn unterschiedliche Erregungsstärken für die Bildung der Magnetfelder in den beiden Spalten zwischen
den Magnetpolstücken an die Linse der F i g. 1 angelegt werden, ist es möglich, bei bestimmten Werten der Erregung,
die spiralförmige Verzeichnung zu beseitigen, jedoch treten dann andere Abbildungsfehler, wie beispielsweise
eine chromatische Aberration der Rotation auf, und damit können vorteilhafte Wirkungen der Linse,
welche drei Magnetpolstücke aufweist, nicht mehr ausgenützt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Elektronenlinse mit drei Magnetpolstücken der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei der die radiale Verzeichnung und spiralförmige Verzeichn mg beseitigt bzw. minimiert
sind bei gleicher Erregerstärke für die Bildung der Magnetfelder im ersten und zweiten Spalt zwischen den
Magnetpolstücken.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale,
wobei im Unteranspruch 2 eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung angegeben ist.
Durch die Erfindung wird eine Linse geschaffen mit asymmetrischer Ausbildung der Magnetpolstücke. Bei
einer derartigen Elektronenlinse ist die radiale Verzeichnung bei einer Erregung, bei welcher die Brennweite
ein Minimum wird, auf Null reduziert. Bei dieser Erregung läßt sich außerdem die spiralförmige Verzeichnung
verringern.
Mit Hilfe der Elektronenlinse, welche durch die Erfindung geschaffen wird, können insbesondere in einem
Durchstrahlungselektronenmikroskop sowohl die radiale als auch die spiralförmige Verzeichnung erheblich
verringert werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Figuren erläutert. Es zeigt.
Fi g. 1 schematisch eine Elektronenlinse mit drei Magnetpolstücken
bekannter Art,
Fig.2 eine Kurvendarstellung zur Erläuterung der
Wirkungsweise der in der F i g. 1 dargestellten Elektronenlinse,
F i g. 3 die wesentlichen Teile eines Ausführungsbeispiels der Erfindung und
F i g. 4 bis 7 Kurvendarstellungen vor Meßergebnissen betreffend die Brennweiten und die radiale sowie
spiralförmige Verzeichnung beim Ausführungsbeispiel.
Das in der F i g. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel
besitzt ein oberes Magnetpolstück 13, ein mittleres Magnetpolstück
14 und ein unteres Magnetpolstück 15. Diese besitzen in der gleichen Reihenfolge öffnungsdurchmessser
dl — 9mm, t/2=3mm und d3=3mra.
Der erste Spalt S1 zwischen dem oberen und dem mittleren
Polstück und der zweite Spalt S 2 zwischen dem mittleren und dem unteren Polstück besitzen die gleiche
Spaltbreite von 2,25 mm. Die Dicke r des mittleren Polstückes
beträgt 1 mm. Für das vorstehende Ausführungsbeispiel und modifizierte Ausführuugsbeispiele,
bei denen der Öffnungsdurchmesser d 1 auf 4,5 mm und 6 mm bemessen wurde, sowie für ein dem Stand der
Technik entsprechendes Vergleichsbeispiel mit dl =3mm, sind in der Fig.4 Meßergebnisse für der
F i g. 2 entsprechende Messuisgen dargestellt
Wie aus der F i g. 4 zu ersehen ist, wird die radiale
Verzeichnung Ar/r bei der Änderung des Öffnungsdurchmessers d 1 nicht wesentlich beeinflußt, jedoch ist
diese Verzeichnung geringer als 2% bei einer Erregung TV/im Bereich von 1800 bis 2600 Ampere-Windungszahlen.
Andererseits hängt die spiralförmige Verzeichnung AS/r stark vom Öffnungsdurchmesser d 1 ab und ändert
sich von einem negativen Wert zu einem positiven Wert in Abhängigkeit vom Anwachsen der Erregung (magnetomotorischen
Kraft) bei wachsendem Öffnungsdurchmesser dt. Demzufolge wird die spiralförmige Verzeichnung
Null bei jeweils bestimmten Werten der Erregung. Die Werte für die Erregung, bei der die spiralförmige
Verzeichnung Null wird, erhöht sich mit wachsendem Öffnungsdurchmesser d 1.
Für den Fall, daß die Elektronenlinse als Projektorlinse in einem Durchstrahlungselektronermikroskop verwendet
wird, ist es erwünscht, diese bei einer Erregung zu betreiben, bei der die radiale Verzeichnung Ar/r Null
wird. Hieraus resultiert eine minimale Brennweite fp. Es ist daher anzustreben, den Öffnungsdurchmesser d 1 des
oberen Magnetpolstückes so zu wählen, daß sowohl die radiale Verzeichnung Δγ/γ als auch die spiralförmige
Verzeichnung AS/r zu Null werden.
Die F i g. 5 zeigt in einer Kurvendarstellung, wie der Öffnungsdurchmesser dl des oberen Magnetpolstükkes
von der Erregung NI abhängt, wenn sowohl die radiale Verzeichnung Δγ/γ als auch die spiralförmige
Verzeichnung AS/r zu Null werden, bei einer Dicke t von 1 mm bzw. 2 mm des mittleren Magnetpolstückes.
Aus der Figur ergibt sich, daß in beiden Fällen, in welchen die Dicke t des mittleren Polstückes auf 1 mm und
2 mm bemessen ist, die vorstehend erwähnten Abbildungsfehler Null werden, wenn der Öffnungsdurchmesser
d 1 des oberen Magnetpolstückes in einem Bereich von 9 mm bis 10 mm gewählt wird, wie das aus den
Schnittpunkten A und B der F i g. 5 zu ersehen ist. Die Fig.6 zeigt eine Kurvendarstellung für die minimale
Brennweite (fp)mm von Linsen mit Dicken f von 1 mm
und 2 mm für das mittlere Polstück, die in Beziehung gesetzt ist zu verschiedenen Öffnungsdurchmessern d 1
des oberen Magnetpolstückes. Der Wert für die minimale Brennweite (fp)mm bewegt sich im Bereich von 4 bis
6 mm, und mit wachsendem Öffnungsdurchmesser d 1 zeigt sich ein geringes Anwachsen, das jedoch in der
Praxis zu keinerlei Schwierigkeiten führt.
In der F i g. 7 ist die spiralförmige Verzeichnung AS/r
bei Spulenerregungen gezeigt, bei denen die radiale Verzeichnung Ar/r zu Null wird. Aus der Kurvendarstellung
ergibt sich, daß dann, wenn die radiale Verzeichnung Ar/r Null ist, die spiralförmige Verzeichnung AS/r
auf 0,5% oder weniger veringert werden kann, wenn die Öffnungsdurchmesser d2 und d3 des mittleren und des
unteren Polstückes gleich sind und der Öffnungsdurchmesser d\ des oberen Polstückes etwa 1,5- bis 5fache
Abmessungen besitzt als der Öffnungsdurchmesser des mittleren und des unteren Polstückes. Optimale Bedingungen
werden erzielt, wenn der Durchmesser d 1 dreimal so groß ist als dl bzw. t/3.
Mit einem Linsenaufbau, wie er im vorstehenden im einzelnen beschrieben wurde, ist es daher möglich, eine
Elektronenlinse zu schaffen, durch die die radiale Verzeichnung Ar/r beseitigt werden kann und die spiralförmige
Verzeichnung AS/r bis auf Null bzw. auf extrem niedrige Werte verringert werden kann. Diese Linse
eignet sich insbesondere als Projektorlinse in einem Elektronenmikroskop, insbesondere einem Durchstrahlungsmikroskop.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Elektronenlinse mit drei Magnetpolstücken, einem oberen, mittleren und einem unteren, die innerhalb
eines Joches, das zwei Erregerspulen umgibt, angeordnet sind und zwei zwischen den Magnetpolstücken
gebildeten Spalten, in denen durch die gleiche Spulenerregung einander entgegengerichtete
Magnetfelder erzeugt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungsdurchmesser (d2,d3)
für das mittlere und das untere Magnetpolstück (14 und 15) gleich sind und der Öffnungsdurchmesser
(d 1) des oberen Magnetpolstückes (13) 1,5- bis 5fach größer ist als der Öffnungsdurchmesser für das mittlere
und das untere Magnetpolstück.
2. Elektronenlinse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Erregerspulen (1,2) in
Serie zueinander geschaltet und aus der gleichen Linsenspannungsquelle (3) mit Strom versorgt sind.
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| DE3047166C2 true DE3047166C2 (de) | 1984-02-09 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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