DE304643C - - Google Patents

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DE304643C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Diaphragms And Bellows (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 304643 KLASSE Ad. GRUPPE
Antrieb für Schaltwerke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1916 ab.
Bei solchen Schaltwerken, die mittels einer Membran in Tätigkeit gesetzt werden, ist gewöhnlich eine einstellbare Feder oder eine sonstige Belastung vorgesehen, damit das Schaltwerk nur unter vorher bestimmten Bedingungen in Wirkung treten kann. Derartige einstellbare Belastungsfedern werden beispielsweise bei Fernzündern verwendet, um die Druckunterschiede in den Apparaten entsprechend den verschiedenen Höhen der Standorte der Laternen der in das Netz eingelassenen Druckwelle gegenüber ausgleichen zu können, damit von dieser alle Laternen gleichmäßig gezündet oder gelöscht werden können.
Bei den bis dahin gebräuchlichen Lederoder Stoffmembranen kann die Einstellung der auf diese wirkenden Belastungsfeder ohne Schwierigkeit vorgenommen werden, da die Membran keinerlei Eigenspannungen aufweist.
ίο Die Ledermembranen werden indessen von dem Gase mit der Zeit angegriffen und zerstört, weshalb es bereits vorgeschlagen wurde, Metallmembranen zu verwenden. Diese haben jedoch den Nachteil, daß sie selbst federn, also bei der Bewegung aus der Mittellage nach der einen oder anderen Richtung Eigenspannungen annehmen, welche sich je nach den auf die Membran einwirkenden Temperaturen ändern. Deshalb konnten die Antriebe für
;o Schaltwerke, bei denen die Stoff membran durch eine solche aus Metall ersetzt war, nicht auf einen bestimmten, stets gleichbleibenden Druck eingestellt werden.
Würde die Belastungsfeder die Metallmembran in ihrer Mittellage halten, so würde der Gasdruck zur Schaltung nicht nur die Wirkung der Belastungsfeder, sondern, da die Metallmembran bei der Bewegung aus ihrer Mittellage Spannung erhält, auch diese Spannung überwinden müssen. Um nun im Gegenteil die Spannung der Metallmembran für die Schaltung durch den Gasdruck wirksam zu machen, hält gemäß der Erfindung die Belastungsfeder des Fernzünders die Metallmembran in der Ruhestellung des Schaltwerkes unter Spannung, so daß nur der Unterschied zwischen der Spannung der Membran und der Belastungsfeder für den den Schaltvorgang hervorrufenden Druck des Gases in Betracht kommt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
In dem Gehäuse α befindet sich das Schaltwerk b, das von einer Metallmembran c in Bewegung gesetzt wird. Diese steht unter dem Druck der Belastungsfeder d, welche von dem Handhebel e aus in beliebiger Weise eingestellt werden kann. Das Gas tritt durch den Einlaßstutzen h in das Gehäuse α ein und verläßt es durch den Stutzen i, in welchem sich das Ventil 0 befindet, zu dessen Steuerung das Schaltwerk b dient.
Die Metallmembran c ist derart in das Gehäuse α eingesetzt, daß sie durch die Belastungsfeder d nach der Druckseite (Schaltwerkseite) des Gehäuses durchgebogen wird, so daß sie also, im Ruhezustand des Schaltwerkes unter Eigenspannung steht. Wird nun der in der Schaltwerkseite des Gehäuses α befindliche Gasdruck erhöht, so wirkt dieser auf
die Metallmembran c, deren Eigenspannung gleichfalls im Sinne des Gasdruckes entsprechend den in die Figur eingezeichneten Pfeilen s wirkt. Die Eigenspannungen der Metallmembran unterstützen somit die Arbeit der Gasdruckes. Die Belastungsfeder d wirkt dagegen im Sinne des Pfeiles r, so daß der Gasdruck die Schaltbewegung der Membran einleiten kann, sobald er die Spannungsdifferenz zwischen der Feder d und der Membran c erreicht hat.

Claims (1)

  1. Patent-An s PRU ci-i:
    Antrieb für Schaltwerke mit Metallmembran, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungsfeder (d) in der Ruhestellung des Schaltwerkes (&) die Membran (c) unter Spannung hält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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