DE304582C - - Google Patents

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DE304582C
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saw
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B13/00Band or strap sawing machines; Components or equipment therefor
    • B27B13/10Guiding equipment for the band saw blade, e.g. guide rollers, back guides, side guides

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Führung für Bandsägen, die die Säge beim Abweichen von ihrer normalen Bahn so einstellt, daß sie sich selbsttätig in diese zurückschneidet. Es kann stets nur eine kurze Abweichung stattfinden, da die Rückführbewegung durch die Führung sofort eingeleitet wird, wenn auch nur die kleinste Abweichung stattfindet.
Von den bekannten Sägenführungen unterscheidet sich die Führung nach der Erfindung dadurch, daß sie nicht wie diese ein Abweichen der Säge aus ihrer Schneidbahn unmittelbar zu verhindern sucht, sondern die Abweichung gestattet, dabei aber die Säge so
J5 schräg stellt, daß sie sich in ihre alte Bahn zurückschneidet. Dies wird erreicht, indem man die Leitstücke der Säge nicht starr mit dem Maschinengestell verbindet, sondern an dem allgemein bewegten Gliede eines Kurbel-Viereckes anbringt. Als besonders geeignet hat sich ein geschränkter Kurbeltrieb erwiesen, bei dem sich zwei gegenüberliegende Glieder kreuzen.
Die Erfindung ist im folgenden in ihrer Anwendung auf Bandsägen beschrieben, trotzdem kann sie natürlich auch für Sägen anderer Art angewendet Werden.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 die mit der Führung versehene Säge in Seitenansicht, Fig. 2 in Rückansicht und Fig. 3 in Vorderansicht dar. Fig. 4 ist ein Grundriß zu Fig. 3, Fig. 5 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise der Führung.
Feste Arme 2 (Fig. 1 und 4) sind zu beiden Seiten der Säge S angeordnet. Diese Arme gehen von einer Hülse 3 aus, die an der Rückseite der Säge einstellbar von einer Stange 4 getragen wird. Eine Schraube 5 dient zum Feststellen der Hülse 3 an der Stange 4. Die vorderen Enden der Arme 2 sind abwärts gebogen und jeder von ihnen trägt einen senkrechten Stiftö. Auf jedem dieser Stifte ist ein Paar sich nach hinten erstreckender Arme gelagert, deren oberer mit 7 und deren unterer mit 8 bezeichnet ist. Die Arme erstrecken sich bis hinter die Säge und sind dort umgebogen, so daß sie sich kreuzen (Fig, 2 und 5). Die sich kreuzenden Enden der Arme 7, 7', 8, 8' sind durch senkrechte Bolzen 9 verbunden. Auf diesen ist mit ihren beiden Enden eine Verbindungsstange 10 gelagert. Die Bolzen 9 erstrecken sich nach unten durch die Arme 8, 8' hindurch und tragen Hülsen 11, die an ihren unteren Enden Bohrungen zur Aufnahme einer Welle 12 haben. Letztere trägt Führungsscheiben 13, die mittels ihrer geschlitzten Naben 14 auf ihr festgeklemmt sind. Die Scheiben 13 schließen die Säge beiderseits ein und umfassen sie bis nahe an ihre Schneidkante. Sie sind so weit voneinander
entfernt, daß die Säge nicht an ihnen anstößt, wenn sie in ihrer normalen Bahn läuft. Die Verbindungsstange io hat ein Auge 15, in das von der Seite her eine Klemmschraube 16 (Fig. 2) eingesetzt ist. Letztere dient dazu, eine Achse 17 in dem Auge 15 einstellbar festzuhalten. In der Hülse 17 ist drehbar eine Spindel 18 gelagert, die an ihrem Vorderende eine Scheibe 19 trägt. Die Scheibe 19 liegt an der Rückseite der Säge an. Sämtliche Scheiben 13 und 19 sind an ihrem Umfang 13' und 19' gehärtet, damit sie sich durch Berührung mit der Säge möglichst wenig abnutzen. Aus vorstehender Beschreibung ergibt sich, daß die Arme 2 ruhende Stützen für die schwenkbaren Arme 7, 7' und 8, 8' bilden, während letztere mit der Verbindungsstange 10 eine bewegliche kinematische Kette darstellen, die zur Führung der Scheiben 13 und 19 dient. Die Abmessungen der kinematischen Kette sind so gewählt, daß die Sägenzähne sich annähernd im Pol der Bewegung der Führungsscheiben 13 und 19 befinden. Da sich nun die vordersten Teile der Führungsscheiben 13 etwas hinter dem Pol befinden, so machen sie bei Verstellung der Säge kleine seitliche Bewegungen aus der Sägenbahn heraus. Wird also die Säge abgelenkt, so drängt sie die Scheiben zur Seite, wie dies z. B. in Fig. 5 punktiert dargestellt ist. Während nun die Ablenkung der Führungsscheiben an ihren vorderen Teilen in der Nähe der Sägenzähne sehr klein ist, wächst sie zusehends nach hinten. Dabei liegt der Pol ihrer Bewegung möglichst angenähert in der durch die Sägenzähne bestimmten Senkrechten. Das Ergebnis dieser Anordnung ist, daß, während die verzahnte Vorderkante der Säge dauernd im wesentlichen in ihrer richtigen Bahn erhalten wird, irgendeine störende Ablenkung eine solche Verstellung des Sägenblattes bewirkt, daß sie von selbst in ihre richtige Lage zurückzukehren sucht. Diese Wirkung tritt unabhängig davon ein, nach welcher Seite die Säge abgelenkt wird, und, da sich die rückwärtige Führungsscheibe 19 mit den seitlichen 13 zusammenbewegt, so wird die Säge bei Ablenkungen jeder Art zurückgeführt.
Die Führungsscheiben werden so nahe als möglich an das Arbeitsstück herangebracht. Infolgedessen entstehen störende Ablenkungen in unmittelbarer Nähe der Führungsscheiben, so daß diese sofort wirksam werden und die Säge zurückführen.

Claims (4)

55 Patent-An Sprüche:
1. Führung für Bandsägen zur selbsttätigen Rückleitung der aus ihrer Laufbahn abgewichenen Säge in diese, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitstücke (13) für das Sägeblatt von dem allgemein beweglichen Gliede 112) eines Kurbelvierecks,
z. B. eines geschränkten Kurbeltriebes (7, 7', 8, 8', 12) getragen werden, so dass sich die Säge (S) bei seitlicher Abweichung aus ihrer geradlinigen Laufbahn gleichzeitig schräg zu dieser stellt und in sie zurückschneidet.
2. Führung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Leitstücke (13) am Gliede (12) und die Abmessungen des Kurbeltriebes so gewählt sind, daß die Schneidkante der Säge (S) sich nahe dem Pol der Bewegung der Leitstücke (13) befindet.
3. Führung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (7, 7', 8,8') des geschränkten Kurbeltriebes an der Vorderseite der Säge gelagert und so gebogen sind, daß sie das Sägeblatt umgreifen und sich an' seiner Rückseite kreuzen, wobei sie durch eine die Leitstücke (13) tragende Welle (12) verbunden sind.
4. Führung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein parallel zur Welle (12) zwischen den die Welle (12) und Arme (7,7', 8,8') verbindenden Gelenken (9) angeordnetes Verbindungsstück (10), das eine Scheibe (19) trägt, die in bekannter Weise die Säge (S) an der Rückseite führt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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