DE304551C - - Google Patents

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DE304551C
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    • C22C5/00Alloys based on noble metals
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
Es war bislang technisch nicht möglich, Legierungen des Wolframs mit den Edelmetallen Gold, Silber und auch Platin herzustellen, da letztere sich mit Wolfram nicht Iegierten, sondern nur mischen ließen. Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung gelingt es nun, auf einfache Weise vollkommen homogene Wolfram-Edelmetallegierungen zu erzeugen, die für die verschiedensten technischen
ίο und gewerblichen Zwecke verwendbar sind.
Das Verfahren besteht darin, daß man die zu legierenden Metalle nicht als solche, sondern wenigstens den einen Bestandteil in Form einer Zwischenlegierung mit Nickel, Eisen oder auch Aluminium einführt. So erhält man beispielsweise eine Wolfram-Goldlegierung, indem man reines metallisches Wolfram mit einer Legierung aus Nickel und Gold zum Schmelzfluß erhitzt. Ferner kann man z. B. eine Wolfram-Silberlegierung erhalten, indem man Wolframnickel mit Silber zum Schmelzfluß erhitzt usw. Endlich kann man auch Wolfram-Nickel-Aluminium mit den Edelmetallen durch allmähliches Erhitzen zum Schmelzfluß zu homogenen Legierungen vereinigen.
Von besonderer Bedeutung sind einige Legierungen, die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellt werden können, und die als Beispiele nachstehend beschrieben seien.
i. Eine Legierung, erhalten durch Zusammenbringen von 750 Teilen Gold, etwa 100 bis 150 Teilen Wolfram und etwa 100 bis 150 Teilen Nickel, die also i8karätigem Gold entspricht, kann als Ersatz des Platins in Geschmeiden wie auch zu gewerblichen Zwekken dienen. Sie läßt sich vergießen, schmieden, walzen, polieren, ist also nach den verschiedensten Richtungen hin bearbeitbar. Im besonderen dürfte ihre Eigenschaft, beim Polieren hohen Glanz anzunehmen, während bekanntlich das Platin stets matt bleibt, für Geschmeide usw. in Betracht kommen.
2. Eine Legierung aus 800 Teilen Feinsilber, etwa 100 bis 150 Teilen Nickel und etwa 100 bis 150 Teilen Wolfram eignet sich als Ersatz des Silbers für verschiedene Zwecke. Diese Legierung zeigt neben dem höheren spezifischen Gewicht auch größere Festigkeit, sie ist den atmosphärischen Einflüssen viel weniger unterworfen, d. h. sie wird viel schwieriger als Silber oxydiert und behält im polierten Zustande daher auch weit besseren Glanz als das Silber.
Auch für technische Zwecke lassen sich diese Legierungen verwenden, namentlich mit Rücksicht auf ihre Säurefestigkeit, wobei man selbstverständlich je nach dem besonderen Verwendungszweck wechselnde Mengen von Gold und Silber nehmen wird.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Legierungen des Wolframs mit Edelmetallen, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden zu legierenden Metallen wenigstens das eine in Form einer Zwischenlegierung mit Nickel, Eisen oder auch Aluminium verwendet wird.
2. Eine Wolfram-Goldlegierung, bestehend aus 750 Teilen Gold, etwa 100 bis 150 Teilen Wolfram und 100 bis 150 Teilen Nickel.
3. Eine Wolfram-Silberlegierung, bestehend aus 800 Teilen Feinsilber, etwa 100 bis 150 Teilen Nickel und etwa 100 bis 150 Teilen Wolfram.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747830C (de) * 1941-06-17 1945-01-20 Verwendung von Goldlegierungen fuer elektrische Kontakte
DE907205C (de) * 1939-10-25 1954-03-22 Bosch Gmbh Robert Werkstoff fuer elektrische Kontakte

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907205C (de) * 1939-10-25 1954-03-22 Bosch Gmbh Robert Werkstoff fuer elektrische Kontakte
DE747830C (de) * 1941-06-17 1945-01-20 Verwendung von Goldlegierungen fuer elektrische Kontakte

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