DE3044679C2 - Reibungsschlupfkupplung - Google Patents
ReibungsschlupfkupplungInfo
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- DE3044679C2 DE3044679C2 DE3044679A DE3044679A DE3044679C2 DE 3044679 C2 DE3044679 C2 DE 3044679C2 DE 3044679 A DE3044679 A DE 3044679A DE 3044679 A DE3044679 A DE 3044679A DE 3044679 C2 DE3044679 C2 DE 3044679C2
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- housing part
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D7/00—Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock
- F16D7/02—Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the friction type
- F16D7/024—Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the friction type with axially applied torque limiting friction surfaces
- F16D7/025—Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the friction type with axially applied torque limiting friction surfaces with flat clutching surfaces, e.g. discs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
a) die an ihren beiden Enden mit Gewinde versehenen Stehbolzen (7) an einem Gewindeauslauf
mit einem Bund (9) versehen sind,
b) die Stehbolzen (7) mit ihrem Bund (9) durch Haltemuttern (10) fest gegen das eine Gehäuseteil
(12) verspannt sind,
c) die aus den Haltemuttern (10) nach dtren
Anzug forstehenden Gewindeenden nur in ihren saueren Bereichen mit einer Anstauchung
(11) versehen sind,
d) die Vorspannung der Tellerfeder^) (5) über das Anzugsmoment von am anderen Ende der
Stehbolzen (7) vorgesehenen Einstellmuttern (4) einstellbar ist und
e) die Einstellmuttern (4) nach dem Einstellvorgang mit den Stehbolzen (7) und dem ihnen
zugeordneten Gehäuseteil (3) verschweißt werden.
Die Erfindung betrifft eine Reibunesschlupfkupplung
zur Verwendung als DrehmomentbegrenzungskupD-lung,
insbesondere zur Überwachung eines Antriebsstranges zum Antrieb von landwirtschaftlichen Maschinen
durch die Zapfwelle eines Schleppers, bei der die Reibscheiben durch die Kraft einer oder mehrerer
Tellerfedern beaufschlagt sind und zumindest teilweise von einem aus zwei Teilen bestehenden durch
Stehbolzen verbundenen Gehäuse abgedeckt sind.
Auf dem Prinzip der Reibkupplungen basierende einstellbare Überlastkupplungen sind bekannt (DE-AS
11 94 654). Die Auslegeschrift beschreibt eine Kupplung, bei der die drehmomentbestimmende Federkraft über
eine zentrale Mutter einstellbar ist, wobei als zusätzliche Verstellmöglichkeiten, in der Mutter gleichmäßig auf
den Umfang verteilte Feineinstellschrauben vorgesehen sind, mit denen das übertragbare Drehmoment zusätzlich
einstellbar ist.
Zweck der beschriebenen Maßnahme ist es, mittels der Mutter werksseitig eine Grundeinstellung der
Kupplung vorzusehen, die im nachhinein vom Anwender über die Feineinstellung in einem gewissen Bereich
verändert werden kann.
Erfahrungsgemäß ist es bei einstellbaren Kupplungen von Nachteil, daß bei häufigen Überlastungen der
Kupplung, der Anwender diese so weit im Drehmoment hochstellt, bis kein Durchrutschen der Kupplung mehr
eintritt. Hierdurch kann die Kupplung ihre eigentliche Aufgabe, nämlich einen Antriebsstrang, bzw. eine
angetriebene Maschine gegen Überlastung zu schützen, nicht mehr wahrnehmen. So sind Fälle bekanntgeworden,
bei denen die Kupplungen vollständig auf Block hochgestellt wurden und damit jede Schutzwirkung
durch die Kupplung unterbunden wurde.
Darüber hinaus besteht bei Kupplungen, die während ihres Betriebes keiner Entlastung unterworfen sind, von
Zeit zu Zeit die Notwendigkeit, diese durch einen Eingriff zu entlasten, um den das Reibverhalten
verändernden Abrieb zu entfernen. Hierbei ist es sehr schwierig, die vor der Entlastung vorhanden gewesene
Grundstellung wieder herzustellen.
Es ist weiterhin eine Reibungskupplung bekannt, bei
ίο der die Größe der Normalkraft durch die Länge
abgesetzter Stehbolzen festgelegt ist (DE-OS 28 46 884). Bei der beschriebenen Kupplung besteht
jedoch die Möglichkeit, diese komplett zu zerlegen und damit das übertragbare Drehmoment durch Unterlegen
von Scheiben oder den Einsatz stärkerer Federn
unzulässig zu erhöhen, ohne daß diese Manipulation bei späterer Reklamation der in den Originalzustand
zurückversetzten Kupplung durch den Hersteller nachweisbar wäre.
Bei einer weiteren Reibungskupplung, die als schaltbare Kupplung ausgebildet ist, ist das übertragbare
Drehmoment ebenfalls durch die Schaftlänge vom Stehbolzen festgelegt (US-PS 24 53 945). Auch an dieser
Kupplung können jedoch Veränderungen vorgenommen werden, ohne daß diese nachweisbar wären.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine werkseitig einstellbare Reibungsschlupfkupplung zu
schaffen, bei der eoe nachträgliche Änderung der GrundeinstcIIung im Sinne einer Manipulation nicht
jo möglich ist und bei der dennoch die Möglichkeit besteht,
die Kupplung nach längerem Nichtgebrauch, wie er in der Landwirtschaft in den Wintermonaten zwangsweise
anfällt, zur Beseitigung von angesetztem Abrieb und ■ Anrostungen zu entlasten.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
a) die an ihren beiden Enden mit Gewinde versehenen Stehbolzen an einem Gewindeauslauf mit einem
Bund versehen sind
b) die Stehbolzen mit ihrem Bund durch Haltemuttern fest gegen das eine Gehäuseteii verspannt sind
c) die aus den Haltemuttern nach deren Anzug vorstehenden Gewindeenden nur in ihren äußeren
Bereichen mit einer Anstauchung versehen sind
d) die Vorspannung der Tellerfeder^) über das Anzugsmoment von am anderen Ende der Stehbolzen
vorgesehenen Einstellmuttern einstellbar ist
e) die Einstellmuttern nach dem Einstellvorgang mit den Stehbolzen nnd dem ihnen zugeordneten
Gehäuseteil verschweißt werden.
Die Bundanlage der Stehbolzen an dem einen Gehäuseteil ist bei der Grundeinstellung der Reinigungsschlupfkupplung
als Bezugsebene wirksam, auf die die Vorspannung der Tellerfeder(n) bezogen ist.
Besonders vorteilhaft ist bei der erfindungsgemäßen Reibungsschlupfkupplung, daß durch die nach der
Einstellung vorgenommene Festlegung der Einstellmut-
M) tern mit dem Stehbolzen und dem anderen Gehäuseteil,
die einmal gefundene Grundeinstellung auch nach Entlastung der Kupplung durch Lösen der Haltemuttern
beliebig oft wiederherstellbar ist.
Weiterhin ist es von Vorteil, daß die Reibungsschlupf-
b5 kupplung im Notfall vom Anwender durch z. B.
Abschleifen der Anstauchungen an den aus den Haltemuitern vorstehenden Gewindeenden zerlegbar
ist, z. B. um beschädigte Reibbeläge zu ersetzen, und daß
diese Manipulation jedoch bei eventuellen Beanstandungen nachgewiesen werden kann.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Halbquerschnitt durch eine Reibungsschlupfkupplung in
der erfindungsgemäßen Ausführung.
Die in der Fieur dargestellte Reibungsschlupfkupplung besteht im wesentlichen aus einer Gelenkgabel 1,
die über ein (nicht dargestellt) Gelenkkreuz mit einer weiteren Gelenkgabel verbunden ist. Die Gelenkgabel 1
ist fest mit dem Gehäuseteil (3) verbunden. An einem radial innenliegenden Bereich des Gehäuseteils 3 ist die
Tellerfeder 5 an ihrer einen Seite abgestützt, auf der anderen Seite stützt sich die Teilerfeder 5 an einem
radial außenliegenden Bereich einer Druckplatte 6 ab. Die Druckplatte 6 ist über ein Gleitlager 2 auf einer
Aufstecknabe 17, die mit einem Ziehverschluß 14 zu deren axialer Sicherung auf z. B. der Zapfwelle (nicht
dargestellt) eines Schleppers versehen ist, gelagert.
Mit der Aufstecknabe 17 ist eine Mitnehmerscheibe
13 fest verbunden, an der beidseitig Reibbeläge 8 angeordnet sind. Das zweite Gehäuseteil 12, das
gleichzeitig als Druckplatte ausgebildet ist, ist in einem radial nach außen über die Reibbeläge 8 überstehenden
Teil mit gleichmäßig auf dem Umfang verteilten Aufnahmebohrungen für Stehbolzen 7 versehen, die
ihrerseits über Haltemuttern 10 mit einem am Gewindeauslauf angeordneten Bund 9, an dem Gehäuseteil
12 festgezogen werden. Mit ihren anderen Enden durchgreifen die Stehbolzen 7 Bohrungen, die in dem
der Gelenkgabel 1 zugeordneten Gehäuseteil 3 angeordnet sind, wobei das Anzugsmoment der den
Stehbolzen 7 an diesem Ende zugeordneten Einstellmuttern 4, die Vorspannung der Tellerfeder(n) 5 vorgibt.
Nach dem Einstellen des Nennmomentes der Kupplung werden sowohl die Stehbolzen 7 mit den Einstellmuttern
4 als auch die Einstellmuttern 4 mit dem Gehäuseteil 3 durch Schweißpunkte 15,16 miteinander
verschweißt.
Das den Haltemuttern 10 zugeordnete überstehende freie Gewindeende des Stehbolzens 7 wird in seinem
äußeren Bereich mit einer Anstauchung 11 versehen, so
daß die Haltemuttern 10 zum Zwecki des Entlastens der Kupplung lediglich bis zum Anstauchbeieich 11 gelöst
werden können, jedoch nicht vom Stehbolzen 7 abgeschraubt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Reibungsschlupfkupplung zur Verwendung als Drehmomentbegrenzungskupplung, insbesondere zur Überwachung eines Antriebsstranges zum Antrieb von landwirtschaftlichen Maschinen durch die Zapfwelle eines Schleppers, bei der die Reibscheiben durch die Kraft einer oder mehrerer Tellerfedern beaufschlagt sind und zumindest teilweise von einem aus zwei Teilen bestehenden durch Stehbolzen verbundenen Gehäuse abgedeckt sind, dadurch gekennzeichnet, daß
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3044679A DE3044679C2 (de) | 1980-11-27 | 1980-11-27 | Reibungsschlupfkupplung |
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| IT05222/81A IT1194995B (it) | 1980-11-27 | 1981-10-06 | Dispositivo per la regolazione o messa a punto dei limitatori di coppia |
| IT8107069U IT8107069V0 (it) | 1980-11-27 | 1981-10-06 | Dispositivo per la regolazione omessa a punto dei limitatori di coppia. |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|
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