DE304440C - - Google Patents

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DE304440C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/08Propulsion
    • B63G8/10Propulsion using steam plant

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kesselanlage für Unterseeboote und hat eine eigenartige Verbrennungsgasabführung aus den Kesselräumen und Frischluftzuführung zu diesen zum Gegenstand, indem sowohl die Öffnungen zur Abführung der Verbrennungsgase, als die Öffnungen zur Zuführung der Frischluft an möglichst tiefliegenden Stellen der Kesselräume angeordnet sind, zum Zwecke, bei Undichtigkeiten der Absperrorgane in den Rauchgasabzügen und in den Luftzuführungen die Kesselräume durch Preßluft vom Bootsinnern her gegen das Eindringen von Wasser zu schützen und das gegebenenfalls in die Kesselräume bereits eingedrungene Wasser nach außenbord zu drücken.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sind auf der Zeichnung in den Fig. ι bis 7 schematisch veranschaulicht.
Die Kesselanlage besteht aus Wasserrohrkesseln ι mit Ölfeuerung. Der Brennstoff wird durch öldüsen 2, die Verbrennungsluft durch Gebläse 3 (Fig. 2) in die Feuerungsräume eingeführt.
Die Feuerungsräume sind innerhalb der Wasserrohre zu beiden Seiten so angeordnet, daß die Verbrennungsgase entsprechend den Pfeilrichtungen entweder nach Fig. 1, 4, 5 und 7 nach der Kesselmitte unten oder seitlich der Wasserrohre (Fig. 6) nach unten ziehen und die Feuerungsräume durch Abzüge 4 verlassen. Die Abzugsgase treten dann in Abzugskammern, -kanäle oder -rohre 5 ein, die nach Fig. 2 in einem druckfesten Raum 6 oder nach Fig. 7 außerhalb des druckfesten Bootskörpers verlegt sein können, um nach Durchstreichen des Speisewasservorwärmers 7 (Fig. 2, 4 und 5) nach einem umklappbaren oder versenkbaren Schornstein zu entweichen.
Um nun zur größeren Sicherheit des Bootes die Kesselräume unter Luftdruck setzen zu können für den Fall, daß die Absperrorgane der Schornsteine nicht dicht halten, sind die Gebläse 3 in den druckfesten . Zwischenraum gelegt, von wo die Luft durch möglichst tief über dem Boden des Kesselraumes angeordnete Öffnungen 9 in die Kesselräume eingeführt wird. Ferner sind an den Eintrittsstellen der Rauchgasabzüge sowie an den Lufteintrittsstellen in dem Druckkörper Absperrorgane 8 und 10 vorgesehen (Fig. 2 und 3). Bei einem Wassereinbruch durch ein undichtes Abschlußorgan, der Gebläse oder der Rauchgasöffnungen kann dann durch Einlassen von Preßluft in den Kesselraum das Wasser bis zur Oberkante der möglichst tiefliegenden Öffnungen 4 für den Rauchgasabzug und den Lufteintritt leer gehalten werden. Der verbleibende Rest wird gelenzt. In die Rauchgasführung können zweckmäßig Dampfüberhitzer 11 eingebaut werden. Die Anordnung der Gebläse in dem druckfesten Raum 6 ergibt eine gute Wärmeisolierung, indem die kalte Luft die Wände des Raumes und die Wände der Abzüge kühlt. Ferner ist es vorteilhaft, daß die inneren Absperrorgane vom Kesselraum aus jederzeit zugänglich sind und dauernd beobachtet werden können.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kesselanlage für Unterseeboote, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbren-
    nungsgasabführung aus den Kesselräumen und die Frischluftzuführung zu diesen an möglichst tiefliegenden Stellen der Kesselräume liegen, zum Zwecke, bei Undichtigkeiten der Schornstein- bzw. Frischluftgeblaseverschlüsse bei Unterwasserfahrt die Kesselräume durch Preßluft vom Bootsinnern her gegen das Eindringen von Wasser zu schützen.
  2. 2. Kesselanlage für Unterseeboote, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungsgasabführung und die Frischluftzuführung zu dem Kessel durch von den Kesselräumen getrennte, besondere druckfeste Kammern hindurch erfolgt.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der druckfesten Kammer einerseits auch die Frischluftgebläse untergebracht sind, andererseits Überhitzer, Vorwärmer für Speisewasser 0. dgl., welche von den abziehenden Verbrennungsgasen durchstrichen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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