DE304064C - - Google Patents

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DE304064C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/02Details of balancing machines or devices
    • G01M1/08Instruments for indicating directly the magnitude and phase of the imbalance

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl 304064 KLASSE 42 c. GRUPPE
CARLSCHENCK
Bei den bekannten Zwillings-Auswuchtmaschinen, bei denen durch einfache Lagerumstellung eine Umkehr des Prüfkörpers um i8o° nach Beendigung des ersten Prozesses hinfällig ist, stößt man bei Verwendung des an sich bequemen, direkten Antriebes insofern auf Schwierigkeiten, als auf der Antriebsseite keine Wellenstirnseite vorhanden ist, auf die der Indikator die Schwingungen projizieren
ίο kann. Man half sich hierbei so, daß man in der zum Prüfkörper gehörigen Kupplungshälfte eine Schreibfläche anordnete. Hierzu war es notwendig, den Antrieb vom Prüfkörper nach Erreichung der gewünschten Drehzahl so weit abzuschalten, daß für den Arbeiter sowohl, als auch für den Indikator genügend Platz vorhanden war. Die Nachteile dieses Vorgehens treten klar zu Tage. Einmal mußte, da ja der Indikator erst nach Abschaltung des Antriebes aufgestellt werden konnte, der Prüfkörper entsprechend weit über die Resonanzdrehzahl gebracht werden, wodurch der Prozeß verlängert und die Kosten des Antriebes erhöht wurden. Ferner lag die Gefahr nahe, daß der Arbeiter mit seinem Rücken in die Kupplung geriet und sich Verletzungen zuzog. Schließlich war ein Fahrgestell für den Antrieb notwendig und ein entsprechend verlängertes Maschinenbett.
Nicht allein bei der Antriebsseite ergaben sich Schwierigkeiten hinsichtlich der Diagrammaufnahme, sondern auch bei den verhältnismäßig langen Endzapfen auf der vorderen Maschinenseite jedweder Auswuchtmaschinenbauart. Da sämtliche· neueren Indikatoren von einem nur schwingenden, nicht aber sich drehenden Teil angetrieben werden, zweckmäßig also vom Lager aus, so waren unter obigen Umständen lange und schwere Zuleitungsstücke notwendig, die den Genauigkeitsgrad des Indikators in Frage stellten.
Auch die Verwendbarkeit des aufgezeichneten Diagrammes war oft fraglich. Manche Prüfkörper zeigen bei Linkslauf infolge anderer Dämpfung ein anderes Schwingungsbild als bei Rechtslauf, so daß die Erkennung der Symmetrielinie des Diagrammes oft Schwierigkeiten bereitete.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Wellenstirnfläche durch einen mit der Welle in Eingriff stehenden Diagrammkopf ersetzt wird, der demnach die gleiche Dreh- und Schwingungszahl wie die Stirnfläche der Prüfkörperwellenstirnfläche besitzt und zum anderen zur Aufzeichnung der Schwingungskurven bei Linksund Rechtslauf verschiedene Farben benutzt.
Eine der möglichen Ausführungsformen ist auf der Zeichnung niedergelegt, auf der Fig. ι einen schematischen Längsschnitt durch eine Zwillings-Auswuchtmaschine, Fig, 2 eine Vorderansicht der Maschine mit künstlich vorgelegter Stirnfläche, und Fig. 3 und 4 den künstlichen Diagrammkopf im vergrößerten Maßstab in Ansicht und Querschnitt darstellten.
Auf die Prüfkörperwelle α wird nach Fig. ι ein leichtes und schmales Zahnrad δ aufmontiert, welches ein etwas breiteres Rad c von gleicher Zähnezahl und Teilung antreibt. Das getriebene Rad c ist auf einem festen Dorn d montiert, der mit dem Lager f verbunden ist. Auf dieses, von Fall zu Fall kleiner oder größer ausfallende Rad c ist der Einheitsdiagrammkopf h aufmontiert, auf den
ίο in bekannter Weise der Indikator i die Schwingungen projiziert. Der größeren Zugänglichkeit halber kann der vorgelegte Diagrammkopf seitlich (s. Fig. 2) versetzt werden, wobei die Diagrammfläche zugleich besser sichtbar wird. Die Beschaffenkeit des Einheitsdiagrammkopfes zeigen Fig. 3 und 4. Der Diagrammkopf h besteht aus dünnwandigem Blech und besitzt am Umfange der Stirnfläche zwei Schräubchen i, die aber so angeordnet sind, daß das eine Schräubchen aus der Mittellinie versetzt ist. Will man diese Versetzung umgehen, so kann man beispielsweise den einen Schraubenkopf etwas stärker machen. Auf diese Weise beugt man einem falschen Aufsetzen des Diagrammes k um i8o° vor. Über das Diagrammpapier k wird das Farbpapier I gelegt, das ebenfalls die Aussparungen für die Schrauben i besitzt. Über diesen ganzen Diagrammkopf wird ein Bajonettverschluß η gezogen, dessen öffnung mittels eines Spannringes 0 von einem elastischen, aber zähen, hautförmigen Körper m, wie Fischhaut, Goldschlägerhaut u. dgl., bespannt ist. Über diese Haut fährt der Schreibstift des Indikators mit leichtem Anpressungsdruck, so daß die Schwingungen auf dem Diagramm papier k erscheinen. Für Linkslauf legt man etwa ein rotes Farbpapier I, für Rechtslauf etwa ein blaues Farbpapier I ein.

Claims (2)

40 Patent-An Sprüche:
1. Einrichtung zum Aufzeichnen von Schwingungen rotierender Massen bei Unzugänglichkeit oder Unverwendbarkeit der Wellenstirnfläche, gekennzeichnet durch einen die Wellenstirnfläche ersetzenden, mit der rotierenden Welle in Eingriff stehendem Diagrammkopf, welcher die gleiche Dreh- und Schwingungszahl wie der Prüfkörper hat.
2. Einrichtung zum Aufzeichnen von Schwingungen rotierender Massen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einlegen verschiedenfarbiger Bänder oder durch Einsetzen verschiedenfarbiger Schreibstifte die Schwingungen für Links- und Rechtslauf in verschiedenen Farben niedergeschrieben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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