DE417104C - Haertepruefer mit Stahlkugel und zentrisch einlegbarem Vergleichstueck - Google Patents

Haertepruefer mit Stahlkugel und zentrisch einlegbarem Vergleichstueck

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DE417104C
DE417104C DEA42251D DEA0042251D DE417104C DE 417104 C DE417104 C DE 417104C DE A42251 D DEA42251 D DE A42251D DE A0042251 D DEA0042251 D DE A0042251D DE 417104 C DE417104 C DE 417104C
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ball
comparison
shaft
hardness tester
piece
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/48Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under impulsive load by indentors, e.g. falling ball

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  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Härteprüfer mit Stahlkugel und zentrisch einlegbarem Vergleichstück. Die bisher bekannten Härteprüfer, bei welchen eine gehärtete Stahlku;,el in das zu prüfende Metall und in einen Vergleichstab, dessen Härte bekannt ist, eingetrieben wird, haben den Nachteil, daß sie dtirrh den eingelegten Vergleichstab, dessen Länge ein Vielfaches des Schaftquerschnittes dieser Prüf--,verkzeuge ist, im Gebrauch zu unhandlich sind. Tiefer gelegene Prüfflächen, wie Ansii.tze von Bohrungen, Aussparungen u. dgl., machen die Anwendung oft unmöglich. Auch ist ein besonderer Nachteil die zu "eringc Ausnutzbarkeit der Vergleichstäbe, deren Hers'-ellung-besondere Sorgfalt in bezug auf g mäßige, bekannte Härte erfordert, da die Stäbe nur an den. vier Längsseiten für die Prüfung brauchbar sind.
  • Um die bisherigen Ausführungen dieser Art Prüfwerkzeuge in jeder Gebrauchslage verwendbar zu machen, erfolgt das Festhalten der Vergleichstäbe durch eingebaute Federn, wobei jedoch leicht durch ,äußere Linwirkun@gen ihre Verschiebung erfolgen kann, da die Stäbe aus dem Halter liervorstelien. Der Einbau von Druckfedern macht die Ausführung der Prüfapparate kompliziert und kann ohnedies zu Beanstandungen führen.
  • Ein(> bekannte Bauart vermeidet die Anwendung einer Feder, dafür ist die Handhabung; begrenzt, weil der Apparat nur in vertikaler Lage benutzbar ist. Würde er, was praktisch oft erforderlich, in eine Schräglage gebracht oder von unten her an dem zu untersuchenden Material angesetzt werden, kamen seine einzelnen Bestandteile, da sie u#ner sich ohne Verbindung sind, nicht zu der für die Prüfung erforderlichen Anlage.
  • Die vorbeschriehenen Härteprüfer werden ausschließlich für dezi Handgebrauch durch Schlag mittels Hammer in Benutzung gei.ommen; ihre Anwendung ist somit eine beschränkte, man kann sie nicht auch maschine11 benutzen, wenn es sich um Prüfungen in ,-;rößerer Zahl hintereinander handelt. Die letztere Anwendungsart ergibt auch für den ungeübten Prüfer kreisrunde Kugeleindrücke, wohingegen beim Handgebrauch durch seitliches Auftreffen des Hammerschlages ovale Eindrücke entstehen, welche ein genaues Messen ihrer mittleren Größe sehr erschweren..
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, einen Universalhärteprüfer zu schaffen, welcher die vorstehend aufgeführten Nachteil behebt und sowohl für Handgebrauch durch Hammerschlag als wie auch für maschiüelle Benutzung geeignet ist.
  • Die Erfindung ist in den Abb. i bis 5 der Zeichnung in einer Ausführungsmöglichkeit dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Härteprüfer für Handbrauch im Längsschnitt, Abb. z denselben in der Ansicht.
  • Abb. 3 gibt den Querscluiitt der Schnittlinie A-B.
  • Abb. 4. und 5 stellen den Härteprüfer für maschinellen Gebrauch in Ansicht dar.
  • Wie im besonderen aus den Abb. i und a ersichtlich ist, besitzt das neue Prüfwerkzeug, keinerlei Federn, sondern stellt im Gebrauchszustande ein starres Ganzes dar, dessen einzelne Bestandteile nicht gegeneinander bzweglich sind und bei welchem unabhängig von der Gebrauchslage somit irgendwelche Einzelteile keine Lockerung noch Verschiebung erfahren können; es hat also das Wesen eines feisten Stückes.
  • Der Schaft a trägt an seinem unteren Ende in bekannter Weise den Kugelhalter v, in welchen sich die gehärtete Stahlkugel c einlegen läßt. In eine Aussparung d wird das Vergleichstück e gesteckt, welches vorteilhaft die Form eines Würfels oder eines Prismas mit mehr als 6 Seitenflächen hat. Das Vergleichstück e kann infolge seiner geringen Abmessungen leicht durch Vergütung so behandelt werden, daß es eine durch und durch gleiche, bestimmte Härte erhält. Infolgedessen ist die Härte des Würfels e sowohl parallel wie senkrecht zur Walzrichtung des Stabes, aus welchem er hergestellt ist, eine gleiche. Dieser Umstand gestattet die Verwendung eines würfelförmigen Vergleichstückes e und dessen Benutzung auf allen 6 Seiten, woraus eine um So Prozent höhere Ausnutzung gegenüber Vergleichmaterial --in Stabform folgt; da bei diesem nur die 4. Längsseiten in Anspruch genommen werden können. Der Vorteil der Verwendung würfelförmiger Vergleichstücke e liegt somit in einer wesentlichen Herabsetzung der Prüfungskosten.
  • Um beim Gebrauch des Härteprüfers- einen schnellen Seitenwechsel des Vergleichstückes e oder ein Auswechseln desselben zu ermöglichen, ist - der Kugelhalter b mit einem sogenannten Bajonettschlitz f versehen, welcher sich über einen Stift oder eine Schraubeä, die im Schaft a eingesetzt ist, führt.
  • Damit eine innige, jede Federung der Einzelteile ausschließende, starre Verbindung des Ganzen vor der Gebrauchnahme erzielt wird, ist der Bajonettschlitz f auf Anzug, also keilförmig, ausgebildet. Hierdurch drückt beim :'Aufsetzen des Kugelhalters b auf den Schafur die Stahlkugel c das Vergleichstück e fest `ellen die Unterkante des Schaftes a. Außerdein ist der Würfel e seitlich so in der Aussparung d des Kugelhalters b festgelegt; daß eine Seitenverschiebung vermieden wird.
  • Der Schaft a ist im Innern mit einer Bohrung k versehen, welche :als Magazin für die Aufnahme von Reservevergleichstücken e und -kugeln c dient.
  • Der Verschlußdeckel Ir des Magazins ist mit einer haubenartigen Erhöhung i ausgebildet, welche als Amboß den Hammerschlag aufnimmt.
  • Um den in Abb. i und 2 dargestellten Härteprüfer für Maschinengebrauch benutzbar zu machen, wird der Verschlußdeckel h aus-"-eweclise-It gegen einen solchen, ,der auf seinem oberen Teil einen konischen, rechteckigen oder zylindrischen Schaft aufweist, wie in den Abb. .l und S gezeichnet, wobei die Möglichkeit gegeben ist, ihn in .die Spindel w-on geeigneten Bohrmaschinen einzustecken. Man kann dann mittel des durch Hand zu betätigenden Spindelvorschubes, bei nicht drehender Bohrspindel, die Druckwirkung für das Eintreiben der Kugel in das Vergleichstück und in das auf dem Bohrtisch ruhende Prüfmaterial bewerkstelligen. Sinngemäß kann diese- Gehrauchsweis:e auch bei Handspindelpressen, stärkeren Dorneintreibpressen, Exze",iterpres.sen.u. dgL. druckerzeugenden Maschinen erfolgen. Für die Gebrauchsdauer bleibt der Verschlußdeckel lt zusammen mit dem Schaft @a in der Spindel oder dem Support der Maschine einsgespannt, und es ist für das Einlegen oder die Entnahme des Vergleichstückes e nur nötig, den Kugelhalter b ah-oder aufzusetzen.
  • Der beschriebene Erfindungsgegenstand soll durch seine mehrfache Anwendungsmöglichkeit infolge seiner Einfachheit ein Univers:alprüfwerkzeug darstellen und weitgehende Ausnutzung des Vergleichmaterials gestatten.
  • Die Prüfweg der Härte geschieht in der Weise, daß der mit eingelegtem Vergleichstück und Kugel fertig zusammengestellte Härteprüfer auf das zu prüfende Werkstück gesetzt wird und daß bei Handgebrauch ein Hammerschlag auf dein Verschlußdeckel ausgeführt wird,' so daß, der Schaft a--das an seinem unteren Ende anliegende Vergleichstück e in die gehärtete Stahlkugel c treibt und letztere gleichzeitig in das zu prüfende Werkstück eindringt. Die Größe der Eindrücke im Vergleichstück und Prüfstoff wird mittels Meßlupen oder sonstiger Meßvorrichtungen genau bestimmt, und aus dem Vergleich der beiden Eindrücke kann in bekannter Weise die Härte des Prüfstückes bestimmt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Härteprüfer mit Stahlkugel und zentrisch einlegbarem Vergleichstück, dadurch gekennzeichnet, daß Schaft (.a), Kugelhalter (b), Kugel (c) und das zweckmäßig in Form eines Würfels oder auch mehrseitigen Prismas ausgebildete Vergleichstück (e) durch einen den Kugelhalter mixt dem Schaft feist zusammenschließenden Bajonettverschluß zusammengehalten werden, welcher ein schnelles Auswechseln von Kugel und Vergleichstück ermöglicht und wahrend des Gebrauches die verschiedenen Teile als ein starres Ganzes wirken läßt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (a) mit einer durch einen Deckel (h) ver- schließbaren Bohrung (k) versehen ist, welche als Magazin für die Aufnahme von Reservevergleichstücken (e) und - stahlkugeln (c) dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ausweciiselbare Verschlußdeckel (h-) eine haubenartig ausgebildete Erhöhung (i) aufweist, welche als Schlagaufnehmer dient. 4.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch, einen Verschlußd:eckel (h) mit Einspannschaft (Z, in- für den maschinellen Gebrauch des - Prüfwerkzeuges.
DEA42251D Haertepruefer mit Stahlkugel und zentrisch einlegbarem Vergleichstueck Expired DE417104C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5321976A (en) * 1992-04-15 1994-06-21 Dalrymple Donald D Golf green test apparatus

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