DE3038554A1 - Fertigbrandsohle, absatz zur verbindung mit dieser und verfahren zur herstellung derselben - Google Patents

Fertigbrandsohle, absatz zur verbindung mit dieser und verfahren zur herstellung derselben

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DE3038554A1
DE3038554A1 DE19803038554 DE3038554A DE3038554A1 DE 3038554 A1 DE3038554 A1 DE 3038554A1 DE 19803038554 DE19803038554 DE 19803038554 DE 3038554 A DE3038554 A DE 3038554A DE 3038554 A1 DE3038554 A1 DE 3038554A1
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DE19803038554
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Karl-Heinz 6452 Hainburg Gallus
Hans 6782 Rodalben Hauck
Josef 6452 Hainburg Kern
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WINTER KUNSTSTOFF HEINR J
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WINTER KUNSTSTOFF HEINR J
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/38Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process
    • A43B13/41Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process combined with heel stiffener, toe stiffener, or shank stiffener

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Fertigbrandsohle, Absatz zur Verbindung mit
  • dieser und Verfahren zur Herstellung derselben Die Erfindung betrifft eine Fertigbrandsohle, insbesondere für Damenschuhe mit hohem Absatz, bestehend aus einer Brandsohle aus Pressfasermaterial od.dgl.
  • und einer formgebenden steifen Gelenkfeder, die durch aus der Fläche der Brandsohle ausgestanzte und hochgestellte Lappen sowie durch eine eine Fläche der Brandsohle zumindest teilweise bedeckende Kunststoffschicht mit der Brandsohle fest verbunden ist. Außerdem betrifft die Erfindung einen vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Absatz, der mit der genannten Fertigbrandsohle verbunden werden soll, sowie ein Verfahren zur Herstellung der Fertigbrandsohle.
  • Eine Fertigbrandsohle der vorstehend beschriebenen Art ist aus der DE-PS 17 60 160 bekannt. Bei dieser sind im Gelenkbereich der Brandsohle zwei zueinander etwa parallele, quer zur Sohlenlängsrichtung verlaufende Schlitze eingestanzt,und im Fersenbereich ist ein Lappen mit einer U-förmigen Kontur ausgestanzt und aus der Fläche der Brandsohle herausgehoben. Der zwischen den beiden parallelen Schlitzen vorhandene streifenförmige Flächenbereich ist ebenfalls über die Fläche der Brandsohle etwas her aus gehoben. Die Gelenkfeder, die an ihrem fersenseitigen Ende eine etwa halbkreisförmige Einkerbung besitzt, ist mit ihrem vorderen Ende unter den streifenförmigen Flächenbereich der Brandsohle eingeschoben und ihr hinteres Ende wird in der genannten Einkerbung von dem ausgestanzten und hochgehobenen U-förmigen Lappen der Brandsohle gehalten.
  • Die Brandsohle wird zusammen mit der in der geschilderten Weise provisorisch befestigten Gelenkfeder in eine Spritzgießform eingelegt,und es wird daraufhin Kunststoff, z.B. Polypropylen, eingespritzt, der eine Kunststoffschicht bildet, welche die Brandsohle etwa bis zum Gelenkbereich bedeckt und die Gelenkf eder einbettet. Da die Kunststoffschicht durch das unmittelbare Anspritzen an die Brandsohle fest an dieser haftet, wird hierdurch eine zumindest im Fersen- und Gelenkbereich verhältnismässig formsteife Fertigbrandsohle geschaffen.
  • Fertigbrandsohlen werden in der Hauptsache für Damenschuhe verwendet, in denen sie den im wesentlichen tragenden Teil des Schuhbodens darstellen. Nach dem Aufbringen des Schuhschaftes auf die Fertigbrandsohle wird an deren Fersenbereich, gewöhnlich durch Schrauben, ein Absatz befestigt.
  • Diese Befestigung muß mit grosser Sorgfalt durchgeführt werden, damit die obere Absatzberandung genau mit dem unteren Schaftrand, der durch die Fertigbrandsohle bestimmt ist, übereinstimmt, weil hierdurch das gute Aussehen des Schuhes wesentlich bestimmt wird. Die zur Befestigung verwendete Schraube durchsetzt dabei die Fertigbrandsohle in dem Bereich der halbkreisförmigen Einkerbung am Ende der Gelenkfeder.
  • Obwohl sich die vorstehend beschriebene bekannte Fertigbrandsohle im wesentlichen bewährt hat, ergeben sich bei der Befestigung des Absatzes immer wieder Schwierigkeiten, die daraus resultieren, daß die Gelenkfeder nicht exakt relativ zur Brandsohle in der Kunststoffschicht positioniert ist.
  • Das hat zur Folge, daß insbesondere bei Schuhen mit starker Sprengung, wie z.B. hochhackigen Damenschuhen, die von der Gelenkfeder wesentlich mitbestimmte Wölbung der Fertigbrandsohle im Gelenkbereich nicht genau stimmt, und daß beim Anschrauben des Absatzes die Schraube auf die normalerweise aus Stahl bestehende Gelenkfeder trifft, so daß zur Vermeidung eines schiefen Aufbringens des Absatzes Nacharbeiten erforderlich sind. Es hat sich gezeigt, daß die vorstehend beschriebene Art der provisorischen Fixierung der Gelenkfeder auf der Brandsohle vor dem Einbringen des Kunststoffmaterials in die Gießform nicht ausreicht, um die Gelenkfeder an einer Vcrschiebung durch das einfließende Kunststoffmaterial zu hindern. Dadurch wird die Gelenkfeder leicht weiter unter den dem spitzenseitigen Ende der Gelenkfeder zugeordneten Lappen hineingeschoben und gelegentlich auch nach der einen oder anderen Seite versetzt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Fertigbrandsohle der vorstehend beschriebenen Art sowie ein Verfahren zu deren Herstellung zu schaffen, die ohne einen ins Gewicht fallenden zusätzlichen Aufwand eine einwandfreie Lage der Gelenkfeder und damit eine problemlose Befestigung des Absatzes gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Gelenkf eder an ihrem fersenseitigen Ende ein in Längsrichtung der Gelenkfeder verlaufendes Langloch und an ihrem spitzenseitigen Ende ein Loch aufweist, daß die aus der Brandsohle ausgestanzten und hochgestellten Lappen in zueinander entgegengesetzten Richtungen in Längsrichtung der Brandsohle zeigen und je einer der Lappen in eines der Löcher der Gelenkfeder eingreift, und daß durch Haltestifte einer Gießform zur Erzeugung der Kunststoff schicht ausgebildete und zum Einsetzen von Zapfen an einem mit der Fertigbrandsohle zu verbindenden Absatz dienende Zentrierlöcher im Bereich der Enden des Langloches in der auf der Unterseite der Brandsohle angegossenen Kunststoffschicht vorgesehen sind.
  • Das Verfahren zur Herstellung dieser Brandsohle geht aus von einem bekannten Verfahren zur Herstellung der vorstehend beschriebenen bekannten Fertigbrandsohle, das darin besteht, daß eine mit der Gelenkf eder mittels der Lappen provisorisch verbundene Brandsohle in eine Gießform eingelegt, Kunststoffmaterial in die Gießform eingebracht und eine Kunststoffschicht erzeugt wird, die die Gelenkf eder völlig einbettet und fest mit der Brandsohle verbindet.
  • Erfindungsgemäß wird dieses Verfahren dadurch verbessert, daß vor dem Einbringen des Kunststoffmaterials die Gelenkfeder durch in das Langloch einfahrende Positionierstifte der Gießform ausgerichtet und gehalten wird und die Positionierstifte erst nach dem Erhärten des Kunststoffmaterials zurückgezogen werden, so daß dadurch die Zentrierlöcher in der Fertigbrandsohle gebildet werden.
  • Bei der erfindungsgemässen Fertigbrandsohle wird somit die Gelenkfeder nicht mehr nur mit ihrem spitzenseitigen Ende unter eine hochgehobene Fläche der Brandsohle eingeschoben, sondern sie wird durch das Eingreifen eines in gleicher Weise wie am fersenseitigen Ende vorgesehenen Lappens gegenüber einer Verschiebung fixiert.
  • Da die Lappen der Brandsohle in zueinander entgegengesetzten Richtungen zeigen, wird somit die Gelenkfeder schon allein durch die Lappen in Längsrichtung der Brandsohle verhältnismässig genau positioniert. Die exakte Ausrichtung erfolgt jedoch erst durch das Einfahren der erwähnten Stifte beim Schließen der Gießform, die aufgrund ihre Anlage an den Langlochrändern die Gelenkfeder genau in der Lage festlegen, welche eine einwandfreie Sprengung und auch eine einwandfreie Befestigung des Absatzes mittels einer später in das Langloch einzuschraubenden Schraube gewährleisten.
  • Die Stifte der Gießform werden nun nicht schon vor dem endgültigen Erhärten des Kunststoffes zurückgezogen, sondern verbleiben solange in der Gießform, bis der Kunststoff ausgehärtet ist. Dadurch entstehen in der Kunststoff schicht Zentrierlöcher, die sich durch das Langloch der Gelenkfeder hindurch bis zur Unterseite der Brandsohle erstrecken. Mit diesen Zentrierlöchern korrespondieren erfindungsgemäß an einem Absatz, der mit der E8ertigbrandsohle verbunden verbunden werden soll, vorgesehne Zapfen, durch die der Absatz genauestens auf der Brandsohle festgelegt ist. Dadurch wird sowohl gewährleistet, daß die Schraube exakt in das Langloch der Gelenkfeder trifft, als auch sichergestellt, daß der Absatzrand mit dem Rand der Fertigbrandsohle genau fluchtet.
  • Die höhere Präzision und die Vermeidung von Nacharbeit bei der Befestigung des Absatzes werden allein durch die geänderte Gestaltung der Gelenkfeder und der Ausstanzungen an der Brandsohle sowie durch die Anordnung zweier Positionierstifte an der Gießform erreicht. Der durch die zusätzliche Anordnung der Positionierstifte bewirkte Aufwand fällt praktisch nicht in Gewicht.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnungen sowie aus den Unteransprüchen. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Gesamtdarstellung einer erfindungsgemässen Fertigbrandsohle, bei der der Absatz strichpunktiert angedeutet ist; Fig. 2 eine Sprengdarstellung der Einzelteile einer Fertigbrandsohle nach Fig. 1, wie diese vor der Aufbringung der Kunststoffschicht miteinander verbunden werden; Fig. 3 einen Schnitt durch die Fertigbrandsohle längs der Linie III-III in Fig. 1, und Fig. 4 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, eines Absatzes für einen Damenschuh, der zur Verbindung mit der Fertigbrandsohle nach den Fig. 1 bis 3 bestimmt ist.
  • Die Fertigbrandsohle gemäß Fig. 1 besteht aus einer Brandsohle 1 aus dem üblichen Pressfasermaterial, einer in Fig. 1 nicht sichtbaren Gelenkf eder 2 aus Stahl (s. Fig. 2), einer die Gelenkfeder 2 mit der Brandsohle 1 verbindenden und selbst fest an der Brandsohle 1 haftenden Kunststoffschicht 3 und einer die Kunststoff schicht auf der Unterseite bedeckenden Abdeckung 4, die aus ähnlichem Material wie die Brandsohle 1, aber auch aus textilem Werkstoff od.dgl.
  • bestehen kann, jedoch eine geringere Dicke als die Brandsohle 1 aufweist. Die Abdeckung 4 dient dazu, eine die Verklebung weiterer Teile des Schuhbodens mit der Brandsohle, z.B. des Zwickeinschlages, begünstigende Fläche zu schaffen.
  • Im fersenseitigen Bereich der aus den Teilen 1 bis 4 bestehenden Fertigbrandsohle ist strichpunktiert ein Absatz 5 angedeutet. Die Darstellung zeigt insgesamt eine Fertigbrandsohle mit Absatz für einen hochhackigen Damenschuh mit entsprechend starker Sprengung.
  • Wie sich aus Fig. 2 ergibt, weist die Brandsohle 1 im Gelenk und in der Fersenauftrittsfläche je -einen U-förmigen eingestanzten Schlitz 6 auf, durch den ein entsprechend berandeter Lappen 7, der mit der Brandsohle 1 noch verbunden ist, geschaffen wird.
  • Die Rundungen der U-förmigen Lappen 7 zeigen zueinander hin; die Lappen 7 selbst sind in Längsrichtung der Brandsohle 1 orientiert.
  • Wie weiterhin aus Fig. 2 hervorgeht, besitzt die Gelenkfeder 2, die aus Stahl besteht, eine der Sprengung der Fertigbrandsohle angepasste, leicht S-förmig gekrümmte Form. Am fersenseitigen Ende der Gelenkfeder 2 ist ein sich in deren Längsrichtung erstreckendes Langloch 8 und am spitzenseitigen Ende ein rundes Loch 9 eingearbeitet. Das Langloch 8 ist an seinen Enden gerundet; die Breite des Langloches 8 und der Durchmesser des Loches 9 ist jeweils etwas grösser als die Breite des zugeordneten Lappens 7 an der Brandsohle 1. Die Gelenkfeder 2 kann in bekannter Weise eine in Längsrichtung verlaufende, nicht gezeigte Versteifungssicke aufweisen.
  • Die Abdeckung 4 besitzt zwei Löcher 10, deren Abstand voneinander dem Abstand der Lappen 7 der Brandsohle 1 entspricht.
  • Wie sich aus Fig. 3 ergibt, werden zum Zweck der Verbindung der Brandsohle 1 mit der Gelenkf eder 2 die Lappen 7 nach unten aus der Fläche der Brandsohle 1 ausgebogen. Anschließend wird die Gelenkf eder 2 mit dem Langloch 8 bzw. dem Loch 9 auf die Lappen 7 aufgesteckt. Dadurch ist sie provisorisch für den anschließenden Gießvorgang der Kunststoffschicht 3 positioniert. Der Abstand der Lappen 7 voneinander ist so gewählt, daß der fersenseitige Lappen 7 das vordere Ende des Langloches 8 übergreift. Wenn die Lappen 7, wie das ebenfalls möglich wäre, in zueinander entgegengesetzten Richtungen mit ihren Rundungen zeigen, muß ihr Abstand so gewählt werden, daß der hintere Lappen 7 entsprechend das hintere Ende des Langloches 8 übergreift.
  • Zur Herstellung der aus Fig. 3 erkennbaren Kunstsoffschicht 3 wird folgendermassen vorgegangen: In eine Spritzgießform bekannter Art, die zwei gestrichelt angedeutete Positionierstifte 11 aufweist, wird die Abdeckung 4 so eingelegt, daß sie auf den Positionierstiften 11 aufgefädelt ist. Anschließend wird die provisorisch verbundene Kombination Brandsohle 1/Gelenkfeder 2 eingelegt, so daß die Positiohierstifte 11 in das Langloch 8 ragen und dadurch die Gelenkf eder 2 ausrichten. Die Positionierstifte sind in einem solchen Abstand voneinander angeordnet, daß sie das Langloch 8 an dessen Enden durchsetzen; zu diesem Zweck ist ihr Durchmesser an die Breite und Rundung der Langlochenden angepasst. Der vordere der beiden Positionierstifte 11 trifft dabei auf den Lappen 7 auf und drückt diesen fest an die Gelenkfeder 2 an.
  • Anschließend wird Kunststoffmaterial von hinten her in die Gießform so eingespritzt, daß es zwischen der Abdeckung 4 und der Brandsohle 1 in Richtung zum Gelenk strömt. Es durchsetzt, wie sich aus Fig. 3 erkennen lässt, das Langloch 8 der Gelenkfeder 2 und auch - was der UbersicHtlichkeit halber nicht dargestellt ist - die durch das Ausbiegen der Lappen 7 aus der Brandsohle 1 geöffneten Flächenbereiche.
  • Da die Gelenkfeder 2 durch die Positionierstifte 11 festgehalten ist, bleibt deren Lage einwandfrei erhalten.
  • Nach dem Verfestigen des Kunststoffmaterials wird die so geschaffene Fertigbrandsohle 1 entformt. Durch die Positionierstifte 11 sind in der Kunststoffschicht 3 Zentrierlöcher 12 geschaffen worden, die sich bis zur Unterseite der Brandsohle 1 erstrecken.
  • In dieser Form ist die Fertigbrandsohle zur weiteren Verarbeitung bei der Schuhherstellung geeignet.
  • Zur.Befestigung des Absatzes 5 wird dieser mit den aus Fig. 4 erkennbaren Zapfen 13, die in ihren Abmessungen und ihrem gegenseitigen Abstand auf die Zentrierlöcher 12 abgestimmt sind, in die Fertigbrandsohle eingesetzt und anschließend in bekannter Weise von oben her mit dieser durch Schrauben verbunden. Die Schraube durchsetzt dabei das Langloch 11 der Gelenkfeder 2 zwischen den beiden Zapfen 13.
  • Leerseite

Claims (8)

  1. Ansprüche 1. Fertigbrandsohle, insbesondere für Damenschuhe mit hohem Absatz, bestehend aus einer Brandsohle aus Pressfasermaterial od.dgl. und einer formgebenden steifen Gelenkfeder, die durch aus der Fläche ausgestanzte und hochgestellte Lappen sowie durch eine eine Fläche der Brandsohle zumindest teilweise bedeckende Kunststoffschicht mit der Brandsohle fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkfeder (2) an ihrem fersenseitigen Ende ein in Längsrichtung der Gelenkfeder (2) verlaufendes Langloch (8) und an ihrem spitzenseitigen Ende ein Loch (9) aufweist, daß die aus der Brandsohle (1) ausgestanzten und hochgestellten Lappen (7) in zueinander entgegengesette Richtungen in Längsrichtung der Brandsohle (1) zeigen und je einer der Lappen (7) in eines der Löcher '8, 9) der Gelenkfeder (2) eingreift, und daß durch Haltestifte (11) einer Gießform-zur Erzeugung der Kunststoffschicht (3) ausgebildete und zum Einsetzen von Zapfen (13) an einem mit der Fertigbrandsohle zu verbindenden Absatz (5) dienende Zentrierlöcher (12) im Bereich der Enden des Langloches (8) in der auf der Unterseite der Brandsohle (1) angegossenen Kunststoffschicht (3) vorgesehen sind.
  2. 2. Fertigbrandsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Brandsohle (1) ausgestanzten Lappen (7) U-förmig berandet sind.
  3. 3. Fertigbrandsohle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Langloches (8) in der Gelenkfeder (2) eine runde Kontur haben.
  4. 4. Fertigbrandsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffschicht (3) an ihrer Unterseite durch eine Abdeckung (4) bedeckt ist, die mit den Enden des Langloches (8 ) in der Gelenkfeder (2) korrespondierende Löcher (10) aufweist.
  5. 5. Fertigbrandsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffschicht (3) sich vom fersenseitigen Ende bis über das Gelenk der Brandsohle (1) erstreckt.
  6. 6. Fertigbrandsohle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Kunststoffschicht (3) von Gelenk zur Ferse hin zunimmt.
  7. 7. Absatz zur Verbindung mit einer Fertigbrandsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Verbindungsfläche des Absatzes (5) mit der Fertigbrandsohle zwei in Längsrichtung hintereinander angeordnete, in ihrem Durchmesser auf die Zentrierlöcher (12) der Fertigbrandsohle abgestimmte Zapfen (13) vorspringen.
  8. 8. Verfahren zur Herstellung einer Fertigbrandsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem eine mit der Gelenkfeder mittels der Lappen provisorisch verbundene Brandsohle in eine Gießform eingelegt, Kunststoffmaterial in die Gießform eingebracht und eine Kunststoffschicht erzeugt wird, die die Gelenkf eder völlig einbettet und fest mit der Brandsohle verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einbringen des Kunststoffmaterials die Gelenkfeder (2) durch in das Langloch (8) einfahrende Haltestifte (11) der Gießform ausgerichtet und gehalten wird und die Haltestifte (11) erst nach dem Erhärten des Kunststoffmaterials zurückgezogen werden, so daß dadurch die Zentrierlöcher (12) gebildet werden.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104665079A (zh) * 2013-11-26 2015-06-03 李伯曜 高跟鞋结构
TWI552694B (zh) * 2013-11-22 2016-10-11 Bo-Yue Li High heels structure
CN104665079B (zh) * 2013-11-26 2016-11-30 李伯曜 高跟鞋结构

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