DE303757C - - Google Patents

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DE303757C
DE303757C DENDAT303757D DE303757DA DE303757C DE 303757 C DE303757 C DE 303757C DE NDAT303757 D DENDAT303757 D DE NDAT303757D DE 303757D A DE303757D A DE 303757DA DE 303757 C DE303757 C DE 303757C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/68Circuit arrangements for Lilienfield tubes; Circuit arrangements for gas-filled X-ray tubes

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,-
PATENTSCHRIFT
- JVi 303757 -KLASSE 2\g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1917 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Betriebe von elektrischen Entladungsröhren, die, wie manche Röntgenröhren, zwei oder mehrere Stromwege aufweisen. Bei solchen Entladungsröhren kommt es fast stets darauf an, daß die Ströme in den verschiedenen ■ Stromwegen der Entladungsröhre untereinander synchron verlaufen. Um diesen Synchronismus hervorzubringen, kann
ίο man für jeden der Stromwege ein besonderes, ihn speisendes Transformationsgerät verwenden und die Primärwickelungen der Transformationsgeräte in Hintereinanderschaltung von derselben Stromquelle aus betreiben.
Um hierbei die Stromwege für sich hinsichtlich der auf sie wirkenden Spannung und damit auch der in ihnen auftretenden Stromstärke zu regeln, kann man in bekannter Weise der Primärwickelung des zu regelnden Transformationsgerätes einen regelbaren AViderstand parallel schalten und damit den betreffenden Primärstrom selbst und bezüglich seines Verhältnisses zur Primärstromstärke des oder der anderen Transformationsgeräte regeln. Diese Regelungsärt hat jedoch den Nachteil, daß der Regelungswiderstand zugleich den Primärwickelungen des oder der anderen Transformationsgeräte vorgeschaltet ist und daher der Stromstärke in diesen anderen Primärwickelungen eine oft unerwünschte Grenze setzt. Ferner bildet der Regelungswider stand mit der parallel zu ihm liegenden Primärwickelung einen ständig geschlossenen Stromkreis, der, wenn zum Betriebe unterbrochener Strom dient, das Abklingen der Stromstärke nach jeder Unterbrechung verzögert und damit die Induktionswirkung des Transformationsgerätes beeinträchtigt.
Die Erfindung beseitigt diese Übelstände. Sie besteht darin, daß bei Einrichtungen der geschilderten, mit zwei oder mehreren hintereinander geschalteten Primärwickelungen von Transformationsgeräten arbeitenden Art die regelnden Transformationsgeräte regel-
zu
bares Umsetzungsverhältnis erhalten, also beispielsweise mit ihrer Windungszahl nach regelbaren Primärwickelungen versehen sind. .Dadurch sind den Primärwickelungen parallelgeschaltete Widerstände entbehrlich gemacht und somit die erwähnten Nachteile solcher Widerstände vermieden.
Eine Ausführungsform der neuen Einrichtung ist ihrer. Schaltungsanordnung nach in der Zeichnung "" schematisch dargestellt. Die Entladungsröhre α ist hier eine Röntgen- , röhre von jener bekannten Bauart, bei welcher ein Glühkörper Kathode für einen Hilfsentladungsstrom ist, der seinerseits die Entladungsröhre wegsam für die zwischen einer Anode, hier zugleich der Antikathode c, und der gewöhnlichen Kathode d übergehende eigentliche Arbeitsentladung macht. Der Hilfsentladungsstrom hat als Stromquelle die Sekundärwickelung e des Transformationsgerätes f, der Arbeitsentladungsstrom die Sekundärwickelung g des Transformationsge- ■ rätes h. Die beiden Primärwickelungen i

Claims (1)

  1. und k dieser Transformationsgeräte werden von dem Verteilungsnetz I, etwa einem Gleichstromnetz, aus in Hintereinanderschaltung miteinander und mit dem periodisch wirkenden Stromunterbrecher in, beispielsweise einem Motorunterbrecher, mit unterbrochenem Strome versorgt.
    Durch die Regelung der Windungszahl der Primärwickelung i des Transformationsgerätes / wird mittels der Kontaktkurbel η dessen Sekundärspannung und damit die Stärke des Hilfsentladungsstromes, also in weiterer Folge die Durchdringungsfähigkeit der erzeugten Röntgenstrahlen geregelt. Zur Regelung der Stärke der Arbeitsentladung" und damit der Intensität der erzeugten Röntgenstrahlung dient der regelbare Vorschaltwiderstand p im Primärstromkreise. Die Hilfskathode b kann zweckmäßig durch elekirische Heizung in irgendwelcher bekannten Weise, etwa ebenfalls von einem passenden Transformator q aus, zum Glühen gebracht werden.
    Pat E.N τ-Anspruch:
    Einrichtung zum Betrieb elektrischer Entladungsröhren mit zwei oder mehreren von einer gemeinsamen Stromcjuelle aus unter Vermittelung je eines Transformationsgerätes gespeisten Ström wegen und mit Hintereinanderschaltung der Primärwickelungen der Transformationsgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß die zu regelnden Transformation'sgeräte ihrer Windungszahl nach regelbare Primär-Wickelungen aufweisen oder sonst. ihrem Umsetzungsverhältnis nach regelbar ge-. macht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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