DE3037544C2 - Belichtungssteuerschaltung in einer photographischen Kamera - Google Patents
Belichtungssteuerschaltung in einer photographischen KameraInfo
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Description
/ = Ii. ■ I^
' Vt "
' Vt "
errechnet.
3. Belichtungssteuerschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rechner
(10) Dekodier/Zwischenspeicher (13) zum zeitweiligen Speichern und Dekodieren unterschiedlicher,
von ihm gelieferter Signale sowie ein Digital-Analog-Umsetzer (14) nachgeschaltet sind, der die dem
Bezugssignal entsprechenden digitalen Signale vom Decodier/Zwischenspeicher (13) in ein entsprechendes
analoges Bezugssignal zur Anlage an den Komparator (18) umwandelt.
4. Belichtungssteuerschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Koppelschaltung (12) vorgesehen ist, die Festdaten über mindestens die Filmempfindlichkeit mittels
einer Voreinste||einrichtung (U) in ein für den Rechner (10) geeignetes Signal umwandelt.
Die Erfindung betrifft eine Belichtungssteuerschaltung in einer photographischen Kamera, wie sie insbes,
an einem Mikroskop zur Anwendung kommt, gemäß
ίο dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Eine solche Belichtungssteuerschaltung ist bekannt (DE-OS 28 09 025). Sie wird für eine speicherlose
direkte Lichtmessung verwendet Der integrierende Verstärker integriert den Lichtstrom des photoelektrisehen
Wandlers in Abhängigkeit vom Einfall des von tinem zu photographierenden Objekt reflektierten
Lichts, aus welchem sich die Belichtungszeit ergibt. Die bekannte Schaltung hat jedoch den Nachteil, daß die
Integration nicht über längere Zeit hinweg -erfolgen
kann, da die Integrationszeit durch den Integrierkondensator, beispielsweise dessen Leckstrom oder Kriechstrom,
begrenzt ist In einer Belichtungssteuerschaltung bedeutet dies, daß bei sehr schlechten Lichtverhältnissen
eine sehr lange Belichtungszeit für eine Kamera nur begrenzt ermittelt werden kann. Wenn andererseits ein
solcher integrierender Verstärker unter Bedingungen mit sehr geringer Beleuchtungsstärke benutzt wird, z. B.
wie beim Photographieren mit einem vorgesetzten Mikroskop, besteht ein Nachteil darin, daß eine lange
Integrationszeit beherrscht werden können muß.
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Belichtungssteuerschaltung dahingehend
auszugestalten, daß eine richtige Belichtungszeit auch bei sehr niedrigen Beleuchtungsstärken ermittelt
werden kann.
Eine diese Aufgabe lösende Belichtungssteuerschaltung ist im Patentanspruch t gekennzeichnet. Vorteilhafte
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Während eines vorgegebenen Zeii'atervalls wird dem
Komparator ein konstantes Bezugssignal zugeführt, das wenigsgens die Filmempfindlichkeit berücksichtigt.
Wird innerhalb dieses Zeitintervalls vom Ausgangssignal des integrierenden Verstärkers nicht der Pegel des
Bezugssignals erreicht, wird begonnen, ein modifiziertes, mit der Zeit abnehmendes Bezugssignal an den
Komparator abzugeben. Ein in der Rechen- und Steuerschaltung vorgesehener Rechner stellt den
Zeitpunkt fest, zu dem der Pegel des modifizierten, abnehmenden Bezugssignals mit dem Pegel des
Ausgangssignals des integrierenden Verstärkers übereinstimmt. Der Rechner errechnet die erforderliche
Belichtungszeit als die Integrationszeit aus dem Schnittpunkt des extrapolierten konstanten Bezugssignals
und dem extrapolierten Ausgangssigna] des integrierenden Verstärkers, das durch den Nullpunkt
und das modifizierte Bezugssignal bestimmt wird.
Dadurch, daß das Ausgangssignal des integrierenden Verstärkers mit einem Bezugssignal verglichen wird,
kann die Belichtungssteuerschaltung die Belichtungszeit in kürzester Zeit ermitteln, so daß sich verfälschende
Einflüsse in dem integrierenden Verstärker, z. B. dessen Kondensator, nicht bemerkbar machen.
Die Erfindung ist mit vorteilhaften Einzelheiten anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein elektrisches Schaltbild einer Belichtungssteuerschaltung,
Fig,2 die Wahl einer Bezugsspannung zur Erläuterung
der Arbeitsweise der Beljchtungssteuerschaltung
nach F i g, 1 und
Fig,3 die Belichtungszeit als Funktion der Filmempfindlichkeit
und Lichtstärke,
Die Belichtungssteuerschaltung nach Fig. 1 weist einen photoelektrischen Wandler 1 auf, welcher auf
Licht vom zu photographierenden Objekt anspricht und einen Strom erzeugt, der seinerseits mit einem
integrierenden Verstärker 2 integriert wird Dessen ι ο Ausgangsspanntng wird zusammen mit einer Bezugsspannung, die eine Rechen- und Steuerschaltung 9
liefert, an einen Spannungskomparator 8 gelegt Der integrierende Verstärker ist einem Schalttreiber 7
zugeordnet, der die Entladung der integrierten Spannung steuert.
Der integrierende Verstärker 2 umfaßt einen Betriebsverstärker 3, an dessen einem Eingang der
Ausgangsstrom des photoelektrischen Wandlers 1 anliegt, einen Integrierkondensator 4, der an den
Eingangs- und Ausgangsanschluß des Verstärkers angeschlossen ist, sowie parallel zum Integrierkondensator
eine Reihenschaltung aus einem Entiadungswiderstand
5 und einem vom Schalttreiber 7 betäiigbaren Schalter 6. Die Aufgabe der Reihenschaltung besteht
darin, den Kondensator zu entladen, sobald der Detektor die Integrationszeit festgestellt hat.
Die Rechen- und Steuerschaltung 9 weist eine Voreinstelleinrichtung in Form einer Schalterreihe auf,
um vorher die Filmempfindlichkeit einstellen zu können, sowie eine Koppelschaltung 15, die auf die von der
Schalterreihe 11 gelieferte Information hinsichtlich der Filmempfindlichkeit so anspricht, daß eine entsprechende
Spannung auf den nachgeschalteten Rechner gegeben werden kann. Ferner sind ein Decodier/Zwi- J5
schenspeicher 13, der verschiedene Steuerwerte des Rechners 10 über eine Adressenleitung 10/4 bzw. eine
Datenleitung 10ß zwischenspeichert und diese Angaben decodiert, ein Digital-Analog-Umsetzer 14, dem vom
Decodier/Zwischenspeicher 13 eine Bezugsspannung darstellende Digitalinformation zugeführt wird, die der
Umsetzer in etne Analoge Bezugsspannung umwandelt, und schließlich eine Anzeigevorrichtung 15 vorgesehen,
die Angaben über die Integrationszeitspanne anzeigt,
welche vom Decodierer/Zwischenspeicher 13 geliefert werden. Die vom Digital-Analog-Umsetzer 14 erzeugte
analoge Bezugsspannung liegt am einen Eingang des Komparators 8 an und wird mit der integrationsspannung
bzw. dem Ausgangssignal des integrierenden Verstärkers 2 verglichen. Wenn die integrierte Spannung
der analogen Bezugsspannung entspricht oder diese übersteigt, erzeugt der Komparator ein Ausgangssignal,
welches auf den Rechner 10 gegeben wird. Unter Berücksichtigung der aus der Schalterreihe 11 abgegebenen
Informationen hinsichtlich der Filmempfindlichkeit errechnet der Rechner 10 eine Bezugsspannung, die
dem Komparator 8 über den A/D-Umsetzer 14 zugeführt wird, und überwacht das Vergleichsergebnis,
um die Integrationszeit festzustellen. Wenn diese bestimmt ist, liefert der Rechner ein die beendete
Integration anzeigendes Signal, welches an den Schalttreiber 7 angelegt wird, der daraufhin den
Schalter des integrierenden Verstärkers 2 schließt, wo auf diese Weise die integrierte Spannung am Kondensator
4 über den Entladungswiderstand 5 entladen wird. Damit ist ein Integrationsvorgang beendet und steht die
Schaltung für einen neuen Zyklus bereit. Der Decodier/ Zwischenspeicher 13 kann in der Rechnen- und
Steuerschaltung 9 ein Schließsignal für den Kameraverscnluß
bei Erreichen der korrekten Belichtungszeit liefern.
Ein Merkmal des integrierenden Verstärkers 2 gemäß Fig. 1 besteht darin, daß die am einen Eingang des
Komparators 8 anliegende Bezugsspannung durch den Rechner 10 geändert wird. Die Änderung der
Bezugsspannung hängt auch von der von der Schalterreihe 11 gelieferten Filmempfindlichkeitsinformation
ab. Die Art und Weise, in der der Rechner 10 die Bezugsspannung ändert, damit bei längeren Integrationszeiten
diese zu einem früheren Zeitpunkt festgestellt werden können, ist anhand von Fig.2 näher
erläutert
In Fig.2 ist auf der Ordinate eine integrierte Spannung ^dargestellt, die über einer Integrationszeit t
auf der Abszisse eingetragen ist Die Kurve entspricht der Anwendung der in F i g. 1 dargestellten Integrationsschaltung
in einer Belichtungssteuerschaltung einer photographischen Kamera mit direkter Belichtungsmessung. Eine Bezugsspannung Vie entspricht einer
Filmempfindlichkeit von 16 ASA, während eine Bezugsspannung V3200 einem ASA-Wert von 3290 entspricht
Die Bezugsspannung V hat bei geringer Filmempfindlichkeit einen höheren Wert und bei hoher Filmempfindlichkeit
einen niedrigeren Wert Gemäß F i g. 2 ist die Belichtuiigsmessung für einen Bereich von Filmempfindlichkeiten
von 16 bis 3200 ASA möglich. Auf der Abszisse ist eine minimale Integrationszeit fm;„ und eine
maximale Integrationszeit tmlx eingetragen, die während
einer direkten Belichtungsmessung mögliche Mindest- und Höchstintegrationszeiten bedeuten. Mit einer
herkömmlichen Beiichtungssteuerschaitung ist eine exakte Lichtmessung nur für eine Belichtungsdauer
möglich, die einer Integrationszeitspanne von tmj„ bis
tmm entspricht. Ist die Integrationszeit größer als tmax, so
verfälscht der Leck- bzw. Kriechstrom des Integrierkondensators die Integrationszeit, weshalb eine die
korrekte Feststellung der erforderlichen Belichtungszeit nicht möglich ist Außerdem kann die Feststeilung
der Belichtungszeit nur nach deren Beendigung erfolgen.
In Γ i g. 2 ist als Ausgangspunkt eine Integrationszeit ίο und eine Integrierspannung des Werts 0 festgelegt.
Vom Ausgangspunkt erstreckt sich eine Anzahl gerader Linien, die Integrierspannungen VLmax, Vr, V1n^y, Ve
und Vl mm anzeigen und unterschiedlichen Werten der
Beleuchtungsstärke L als Parameter entsprechen. Von den genannten verschiedenen Werten der Beleuchtungsstärke
stellt der Wert Lmax die maximale Beleuchtungsstärke
und der Wert Lmi„ die minimale Beleuchtungsstärke
dar, die genau meßtechnisch erfaßt werden können. Für die Zwecke der vorliegenden Darstellung
wird davon ausgegangen, daß die Beleuchtungsstärke einen Wort von Lr hat und daß der ASA-Wert der
Filmempfindlichkeit λ ist In diesem Fall hat die
Bezugsspannung V einen Wert V«, wie or auf aer
Ordinate eingetragen ist. Die mittels Lichtmessung festgestellte richtige Belichtungszeit ist die Kurve Vr, die
eine integrierte Spannung für die Beleuchtungsstärke Lr darstellt und die Bejugsspannung Vx kreuzt bzw. einen
Schnittpunkt /zwischen der integrierten Spannung Vf
und einer vom Wert V« auf der Ordinate ausgehenden horizontalen Linie hat. Da die Integraticnszeit tr in
diesem Fall zwischen dem Minimal- und dem Maximal-Wert tmi„ und tmix liegt, läßt sie sich im üblichen direkten
photometrischen Ve> fahren errechnen, so daß die Bezugsspannung Vn nicht geändert werden muß.
Betrachtet man jedoch die Beleuchtungsstärke jLfund
die Bezugsspannung Vx, so zeigt sich, daß die die
Integrationsspannung K1. für die Leuchtstärke Lr
darstellende gerade Linie die der Bezugsspannung K, entsprechende horizontale Linie nicht kreuzen kann,
ehe die maximale Integrationszeitspanne tm3v erreicht
ist. Mit anderen Worten, die die integrierte Spannung Ve
darstellende Linie kreuzt die der Bezugsspannung K, entsprechende horizontale Linie in einem Punkt e, der
jenseits der maximalen Zeitspanne /mat liegt. Die dem
Schnittpunkt e entsprechende Integrationsszeitspanne ist te. Es ist also eine längere Zeit nötig als die maximale
Integrationszeitspanne fm.,,. um die Integrationszeilspanne
/,. mit der üblichen direkten Photometric
festzustellen. In diesem Fall wird der Integrationsvorgang durch den Kriechstrom des integrierenden
Kondensators beeinflußt, und es kann, wie schon gesagt, die richtige Belichtungsdauer nicht bestimmt werden.
Gemäß der Erfindung wird jedoch eine in Fig. 2 gezeigte gerade Linie ΈΒ definiert. Diese Linie ΈΕ
verbindet einen Punkt a auf der der Bezugsspannung Kk,
entsprechenden horizontalen Linie mit einem Punkt b auf einer anderen horizontalen Linie, die der Bezugsspannung Vj2OO entspricht. Durch Verwendung der
geraden Linie ä5 kann die Integrationszeitspanne vorzeitig bestimmt werden, um den Einfluß des
Leckstroms des integrierenden Kondensators auszuschalten. Jegliche Bezugsspannung, die einem Punkt auf
der Linie aB entspricht, ist im Rechner 10 gespeichert und wird dem Spannungskomparator 8 zugeführt. Beim
Beispiel mit der Beleuchtungsstärke Lf und der
Bezugsspannung V, wird ein dem ASA-Wert der Filmempfindlichkeit λ entsprechender Wert in der
Schalterreihe 11 des Integrationszeitdetektors gemäß F i g. 1 festgelegt und dieser Wert über die Koppelschaltung
12 in den Rechner 10 eingegeben. Der Rechner 10 errechnet die dem ASA-Wert der Filmempfindlichkeit
entsprechende Bezugsspannung K, unter Verwendung eines im Innenspeicher gespeicherten Werts, der unter
Programmsteuerung manipulierbar ist, und liefert diesen über die Datenleitung lOß an den Decodierer/
Zwischenspeicher 13 unter Steuerung durch die Adressenleitung \0A. Daraufhin wandelt der Digital-Analog-Umsetzer
14 die Spannung in eine entsprechende analoge Bezugsspannung um, die dann an einen
Eingang des Spannungskomparators 8 angelegt wird. Bei Beginn der Photometric wird die am anderen
Eingang des Spannungskomparators 8 von der Integrationsschaltung 2 anliegende integrierte Spannung V1. mit
der Bezugsspannung Vx verglichen. Wie schon erwähnt,
kann die integrierte Spannung Ve die der Bezugsspannung
V, entsprechende horizontale Linie nicht kreuzen, ehe die maximale Integrationszeitspanne tmlt erreicht
ist. Wenn jedoch eine Integrationszeitspanne tc nach
dem Beginn der Photometrie erreicht ist, kreuzt die der Bezugsspannung Kt entsprechende horizontale Linie
die Linie ab in einem Schnittpunkt c Der Rechner 10 speichert nicht nur die Bezugsspannungswerte entsprechend
der Linie ab, sondern auch den Wert der Bezugsspannung Vx, der für die Photometrie benutzt
wird, ebenso wie den Wert jeder entsprechenden Filmempfindlichkeit. Deshalb nimmt er im Moment der
Integrationszeit tc diese Integrationszeit tc unter Programmsteuerung
ohne weiteres wahr und ändert die nachfolgende Bezugsspannung zu einem abgewandelten
Wert um, der entsprechend dem Ansprechvermögen gemäß der Linie ab unterschiedlich ist. Die
Bezugsspannung, die sich längs der Linie ab unterschei-
det, wird also über den Decodierer/Zwischenspeicher und den Digital-Analog-Umsetzer an den Spannungskomparator
8 gegeben. Die Bezugsspannung ändert sich allmählich längs der Linie i5 in der durch Pfeil k
angedeuteten Richtung. Im Zeitpunkt Ij hat die
integrierte Spannung K1. einen Wert K^ der einem
Punkt ej auf der die integrierte Spannung Ve
darstellenden Linie entspricht, während die unter Steuerung durch den Rechner 10 am Spannungskomparator
8 anliegende Bezugsspannung einen Wert V1 annimmt, der einem Punkt j auf der Linie JB entspricht.
Der Ausgang des Spannungskomparators 8 ändert sich in diesem Zeitpunkt also nicht. Wenn jedoch im Verlauf
der Zeit die Integralionszeit /,/erreicht wird, kreuzt die
integrierte Spannung eine der Bc7ugsspannung Vd
entsprechende Linie in einem Schnittpunkt d, wodurch der Spannungskomparator 8 einen Ausgang erzeugt.
Dieser Ausgang wird an den Rechner 10 weitergegeben und die entsprechende Integrationszeitspanne td im
Rechner 10 gesteuert.
Wenn die den Schnittpunkt der integrierten Spannung mit der abgewandelten Bezugsspannung darstellende
Integrationszeitspanne /,/festgestellt wird, errechnet
der Rechner 10 die richtige Integrationszeitspanne te für die Beleuchtungsstärke Lc und die anfängliche
Bezugsspannung Vx unter Verwendung der Integrationszeitspanne
td, der entsprechenden Bezugsspannung
Vd, der anfänglichen Bezugsspannung K, sowie der geraden Linie, die die integrierte Spannung Ve für die
Beleuchtungsstärke Le darstellt, in folgender Weise:
(D
Wenn man die der Linie ab entsprechende Bezugsspannung als V = /(/) darstellt, ist die Bezugsspannung
V1, auf einmalige Weise als Vd = f(td) zu erhalten.
Folglich läßt sich die Gleichung (1) wie folgt umschreiben:
/Uj)
(2)
Anhand der obigen Beschreibung ist klar, daß die tatsächliche Integrationszeitspanne tc ohne weiteres in
einem früheren Zeitpunkt ^errechnet werden kann, der
vor dem Ende der maximalen Integrationszeitspanne tmir liegt, auch wenn die Integrationszeitspanne te die
maximale Zeitspanne tmax übersteigt. Auf diese Weise
kann der schädliche Einfluß des Kriechstroms des integrierenden Kondensators ausgeschaltet werde .
Bei Betrachtung der geraden Linie, die die integrierte Spannung VLmax für die maximale photometrisch zu
bestimmende Beleuchtungsstärke Ln^x darstellt, zeigt
sich, daß sie die Bezugsspannung Vj6 entsprechend dem
ASA-Wert 16 der Filmempfindlichkeit in einem Schnittpunkt g schneidet, was einer Integrationszeitspanne
von tg entspricht, und daß sie auch die einem
μ ASA-Wert der Filmempfindlichkeit 3200 entsprechende
Bezugsspannung K3200 in einem Schnittpunkt h schneidet,
der die minimale Integrationszeitspanne tmm
darstellt Die die integrierte Spannung VLmi„ für die
minimale Beleuchtungsstärke Lm/„ darstellende gerade
Linie kreuzt die Bezugsspannung K32Oo entsprechend
dem ASA-Wert 3200 der Filmempfindlichkeit im Zeitpunkt der maximalen Integrationszeitspanne tmax.
Die die integrierte Spannung Κί^ιβ) für die Beleuch-
tungsstärke Z.mm(i6) darstellende gerade Linie kreuzt die
Bezugsspannung Vu, entsprechend dem ASA Wert 16
der Filmempfindlichkeit im Zeitpunkt der maximalen Ingegrationszeitspanne lm„.
In Fig. 3 ist dor Betriebsbereich des anhand von Fig. 1 und 2 beschriebenen Integrationszeitdetektors
als Funktion der ASA-Werte der Filmempfindlichkeit sowie der Beleuchtungsstärke schematisch dargestellt.
Auf de; Abszisse sind die ASA-Werte der Filmempfindlichkeit »on 16 bis 3200 eingetragen, während die
Ordinate die feststellbare Integrationszeitspanne angibt. Auf der Ordinate ist die minimale Inte2l'ationszeitspanne
lmm am weitesten oben und die im direkten
photometrischen Verfahren feststellbare maximale Integrationszeitspanne /mjt darunter gezeigt. Die maximale
Integrationszeitspanne Tm,n. die mit dem Intcgrationszeitdetektor
gemäß der Erfindung feststellbar ist, ist unten im Diagramm eingetragen. Die verschiedenen
Pegel der Beleuchtungsstärke /.ma„ /Lmm(i6;. Lm,„ sind
durch schräg nach links oben gerichtete Pfeile angedeutet. Es sei erwähnt, daß der gleiche Wert der
Beleuchtungsstärke in der durch den jeweiligen Pfeil angedeuteten Richtung vorherrscht. Der Bereich A in
Fig. 3 stellt denjenigen Bereich dar, in dem die Photometric mit einer herkömmlichen Integrationsschaltung in einem direkten photometrischen Verfahren
möglich ist, während der Bereich B den Bereich angibt, der mit einem Integrationszeitdetektor gemäß der
Erfindung feststellbar ist. Der Bereich A reicht vom Minimum zum Maximum der Integrationszeitspanne
!mm bis fm3>
für ASA-Werte der Filmempfindlichkeit von 16 bis 3200 bei Beleuchtungsstärken von /.„,.,, bis Lmln. Im
Gegensatz dazu ist bei Benutzung des Integrations/citdetektors
gemäß der Erfindung die feststellbare maximale Integrationszeitspanne bis zu einem Wert von
Tmax ausgedehnt.
Micf2ü 2 Biaii Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche;U Belichtungssteuerschaltung in einer photographischen Kamera,mit einem photoelektrischen Wandler und einem diesem nachgeschalteten integrierenden Verstärker, dessen Ausgangssignal (Ve) dem ersten Eingang eines !Comparators zuführbar ist,
und mit einer Rechen- und Steuerschaltung zur Bildung eines wenigstens die Filmempfindlichkeit berücksichtigenden Bezugssignals, das dem zweiten Eingang des !Comparators zuführbar ist,
und zur Ermittlung der erforderlichen Belichtungszeit und zur Erzeugung eines Schließsignals für den Kameraverschluß mit Ausgangssignal des !Comparators,dadurch gekennzeichnet,
daß die Rechen- und Steuerschaltung (9) einen Rechner (10) umfaßt, mit dem dem Komparator (8) ein konstantes Bezugssignal (Vx) während eines durch die Filmempfindlichkeit in bezug auf die Beleuchtungsstärke begrenzten Integrationszeitintervalls (te—to) zuführbar ist, das wenigstens die Filmempfindlichkeit berücksichtigt, daß der Rechner (10), wenn das Ausgangssignal (Vc) des integrierenden Verstärkers (2) innerhalb des vorgegebenen Zeitintervalls (tc— to) nicht den Pegel des konstanten Bezugssignals (Vx) erreicht, ein modifiziertes, mit zunehmender Integrationszeit (t) abnehmendes Bezugssignal (V) an den Komparator (8) vom Zeitpunkt (Q ?ft abzugeben beginnt,
daß der Rechner (10) den Zeitounkt td feststellt, zu dem der Pegel des modifizierten, abnehmenden Bezugssignals (Vx) mit den» Pegsl des Ausgangssignals (Vc) des integrierenden Verstärkers (2) übereinstimmt, unddaß der Rechner (10) die erforderliche Belichtungszeit als die Integrationszeit (U—h) aus dem Schnittpunkt des extrapolierten konstanten Bezugssignals (Vx) und dem extrapolierten Ausgangssignal (Vr) des integrierenden Verstärkers (2), das durch den Nullpunkt und das modifizierte Bezugssignal (Vd) zum Zeitpunkt /,/bestimmt ist, errechnet. - 2. Belichlungssteuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechner (10) für die Belichtungs- bzw. Integrationszeit tc aus dem konstanten Bszugssignal (Vx), dem Zeitpunkt fjund dem zugehörigen Pegel des Ausgangssignals (Ve) des integrierenden Verstärkers (2) nach der Gleichung
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| DE3037544A1 (de) | 1981-04-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: G03B 7/083 |
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