DE303687C - - Google Patents
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- DE303687C DE303687C DENDAT303687D DE303687DA DE303687C DE 303687 C DE303687 C DE 303687C DE NDAT303687 D DENDAT303687 D DE NDAT303687D DE 303687D A DE303687D A DE 303687DA DE 303687 C DE303687 C DE 303687C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
- E04B2/14—Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
- E04B2002/0295—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements of which the width is equal to the wall thickness
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 303687 ■ KLASSE 37a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. November 1915 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von verankertem Lochsteinmauerwerkmittels
ineinandergedrehter, schraubenförmig gewundener Anker. Das so hergestellte Mauerwerk ist im Gegensatz zum Bekannten
besonders zur Aufnahme von Stoßwirkungen auch ohne Mörtelfüllung der Fugen befähigt und daher vorzugsweise für vorübergehende
Bauten und Befestigungen geeignet.
ίο Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
des Ankers in der Fig. ι für sich, in den Fig. 2 und 3 im Hohlsteinmauerwerk dargestellt.
Die Abmessungen der bei dem neuen Verfahren verwendeten Steine sind zweckmäßig
derart, daß diei Lagerflächen zwei, drei oder
mehr aneinandergereihte Quadrate bildend in deren Mitte der Stein gelocht ist, so daß sich
die Aussparungen bei verbandgerechtem Verlegen decken. Die Steinhöhe beträgt zweckmäßigerweise
die Hälfte der Steinbreite, so daß sich also verhält Höhe : Breite : Länge wie 1:2:4. Die Löcher haben in ihrem
Verlaufe veränderlichen Querschnitt. In den Figuren sind z. B. kegelförmige Löcher angenommen.
Die durchgehenden Kanäle des Lochsteinverbandes dienen zur Aufnahme der neuartig
geformten Anker b (Fig. 1). Sie bestehen aus schraubenförmig gewundenen, zweckmäßig
federnden Rund-, Vierkant- oder sonstigen Formeisen, deren Anspannung durch Ineinanderschrauben
von zwei oder beliebig vielen solcher Einzelteile erreicht wird. Die Bauart
des schraubenförmig gewundenen Ankers gestattet ein endloses Verlängern oder bei weiterem
Ineinanderschrauben ein mehrfaches Verstärken des Ankers. Das Ende des Ankers ist zu einer
öse c ausgebildet für den Haken einer Ankerplatte d oder den Ankersplint e. Diese
können entweder an deren Enden oder an beliebiger Stelle des Ankerkanals angeordnet
werden. Die Öse leistet auch als Aufhängevorrichtung bei Gewölben wertvolle Dienste.
Ankerplatte und Splint können in eine Aussparung des Lochsteines eingelassen werden;
z. B. die Platte d in das verjüngte Ankerloch selbst (Fig. 2). Lochungen und Fügen können
mit Beton oder Zementmörtel vergossen werden. Außerdem können ' die Lochungen oder die
Anker eine Füllung erhalten aus Holz, Eisenrohr, Eisenstäben usw. Werden die Lochungen
und Fugen ausgegossen, so erhalten die Steine in üblicher Weise aufgerauhte Flächen.
In besonderen Fällen kann man die Mauer ohne Mörtelausfüllung der Fugen herstellen,
namentlich dort, wo es sich um ein schnelles Aufbauen und Abbrechen ohne Beschädigung
der Baustoffe, z. B. bei Baracken oder um Bauten mit starker Stoßwirkung und guter
Federung handelt, z. B. bei Schießständen und Befestigungen jeder Art. Es ist dann zweckdienlich,
die Lagerflächert der Lochsteine gleichmäßig zu zwei aufeinander senkrechten Achsen,
also etwa in Ringen um die Löcher (Fig. 3) mit stärkeren wellenförmigen Erhöhungen und
Vertiefungen f so zu versehen, daß diese bei jedem Steinverband ineinandergreifen. Hierdurch
entstehen Abscherungsflächen in den Fugen annähernd gleich dem Gesamtmauerquerschnitt.
. . ■
Die schraubenförmig gewundenen Anker; insbesondere die aus federndem Baustoff können
mit langem Hebelarm kräftig angezogen wer-
den und die Verspannung oder der Splint und die Ankerplatte können gegen ein Lockern gesichert
werden durch wellige Einkerbungen g im Lochrande.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von verankertem Lochsteinmauerwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochsteine durch Ineinanderdrehen von schraubenförmig gewundenen Ankern in den Löchern miteinander verbunden werden.
- 2. Anker zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus einzelnen, durch Ineinanderdrehen verbundenen, schraubenförmig gewundenen Teilstücken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE303687C true DE303687C (de) |
Family
ID=557382
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT303687D Active DE303687C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE303687C (de) |
-
0
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