DE3036604C2 - Elektronisches Musikinstrument zur Wiedergabe von zuvor gespeicherten Musiktondaten - Google Patents
Elektronisches Musikinstrument zur Wiedergabe von zuvor gespeicherten MusiktondatenInfo
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- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Musikinstrument gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In letzter Zeit wurden elektronische Musikinstrumente
in vielerlei Hinsicht verbessert, um einem Anfänger eine leichte Handhabung und ein leichtes Spielen zu
ermöglichen.
Beim Spielen eines Musikstücks auf einem üblichen Musikinstrument mit Tastenfeld muß ein Spieler im
allgemeinen eine Melodie mit der rechten Hand spielen, während mit der linken Hand die Begleitung gespielt
wird, wobei sich Melodie und Begleitung und deren Spielweisc in der linken und rechten Hand unterscheiden.
Für einen Anfänger ist es deshalb schwierig, ein solches Musikinstrument mit unterschiedlicher Spielweise
in der Tonhöhe und Tondauer für die linke und rechte Hand zu spielen.
Für eine vereinfachte Spielweise ist es bekannt (US-PS 40 22 097), ein elektronisches Musikinstrument
mit einem Speicher auszurüsten, bei dem mit Hilfe eines Tastenfeldes eine Tonfolge entsprechend nacheinander
gedrückter Tasten speicherbar ist. Das Auslesen des Speichers erfolgt mit Hilfe eines oder mehrerer
Drucktaster. Nach jeder Betätigung einer solchen Auslesedrucktaste wird für die Dauer der Betätigung
der Reihe nach jeweils ein gespeicherter Ton ausgelesen und mit einem Tongenerator ein Ton der entsprechenden
Tonhöhe und Tondauer erzeugt Mit diesem Instrument kann das Spielen eines Musikstücks dadurch
sehr vereinfacht werden, daß die in einem Musikstück aufeinanderfolgenden Töne ohne Berücksichtigung von
ίο Rhythmus und Tempo vom Spieler langsam in den
Speicher eingegeben werden können, ohne daß dabei der Rhythmus oder das Tempo berücksichtigt werden
muß. Bei einer nachfolgenden Aufführung des Musikstücks können dann die gespeicherten Töne in ihrer
Tonhöhe der Reihe nach ausgelesen werden, wobei die Auslesedrucktaste entsprechend dem Rhythmus und
Tempo des Musikstücks betätigt wird, so daß nacheinander die Töne in der richtigen Reihenfolge, Tonhöhe
und Rhythmus und Tempo erklingen.
In der einfachsten Ausführung ist nur eine Drucktaste zum Auslesen bzw. Triggern des Tonspeichers vorgesehen.
Bei mehreren gleichzeitig zu spielenden Melodielinien, beispielsweise der Melodie und Begleitung, die
normalerweise mit der linken und rechten Hand gespielt werden, sind zwei oder mehrere Auslesedrucktasten
erforderlich. Diese Auslesedrucktasten sollen ähnlich den Tasten eines Pianos oder der Tastatur einer Orgel
aufgebaut sein, jedoch zusätzlich zu dem für die Prgrammierung erforderlichen Tastenfeld angebracht
sein. Diese hier zusätzlich anzubringenden Auslesedrucktasten haben den Nachteil, daß zu den ohnehin
meist vielen Schaltern und Tastern auf einem elektronischen Musikinstrument zusätzlich weitere hinzukommen,
die, wie nahezu alle Schalter und Tasten, ebenfalls in bequemer Reichweite des Spielers, angeordnet sein
sollen. Meist steht hierfür ein geeigneter Platz nicht zur Verfügung. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß auch
dann, wenn die Auslesedrucktasten noch in bequemer Reichweite des Spielers anordenbar sind, beispielsweise
dadurch, daß andere Tasien in eine ungünstigere Position gerückt werden, der Spieler mit einer oder
beiden Händen den Bereich des üblicherweise zum Spielen verwendeten Tastenfeldes zur Betätigung der
Auslesedrucktaster verlassen muß. Dies erfordert eine Umstellung und führt zu einer Erschwerung und
unbequemen Handhabung des elektronischen Musikinstruments beim Auslesevorgang der Töne aus dem
Tonspeicher. Wenn nur ein oder wenige Auslesedrucktasten verwendet werden, muß zudem der Spieler
aufpassen und sich darauf konzentrieren, diese Auslesedrucktasten zu treffen.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ein elektronisches Musikinstrument zu schaffen, bei dem
das Auslesen der gespeicherten Töne und der Aufbau der Ausleseeinrichtung vereinfacht ist.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen elektronischen Musikinstrument mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß Anspruch 1 ist ein elektronisches Musikinstrument mit Tastenfeld mit einem Tongenerator ausgerüstet, der den Tasten des Tastenfelds entsprechende zugeordnete Töne bei Betätigung dieser Tasten erzeugt. Zusätzlich enthält das elektronische Musikinstrument einen oder mehrere Speicher zum sequentiellen Speichern von Tonhöhencodes entsprechend einer Tonfolge, wobei der Speicher mit dem Generator verbindbar ist und dadurch Töne durch das Auslesen der gespeicherten Tonhöhencodes erzeugbar sind. Das
Gemäß Anspruch 1 ist ein elektronisches Musikinstrument mit Tastenfeld mit einem Tongenerator ausgerüstet, der den Tasten des Tastenfelds entsprechende zugeordnete Töne bei Betätigung dieser Tasten erzeugt. Zusätzlich enthält das elektronische Musikinstrument einen oder mehrere Speicher zum sequentiellen Speichern von Tonhöhencodes entsprechend einer Tonfolge, wobei der Speicher mit dem Generator verbindbar ist und dadurch Töne durch das Auslesen der gespeicherten Tonhöhencodes erzeugbar sind. Das
elektronische Musikinstrument kann somit in der bekannten Art durch Betätigung der Tasten des
Tastenfeldes gespielt werden und der Tonhöhencodespeicher
kann sequentiell durch Betätigung der Tasten des Tastenfeldes gespeichert werden.
Zum Auslesen der gespeicherten Tonhöhencodes ist hier keine separate Auslesedrucktaste vorgesehen,
sondern durch Umschaltung wird das ohnehin vorhandene Tastenfeld zur Auslesung verwendet und dadurch
doppelt ausgenützt Bei der Umschaltung wird eine Blockierschaitung angesteuert, derart, daß für Tasten
einer Tastengruppe oder des gesamten Tastenfeldes die Erzeugung der diesen Tasten zugeordneten Töne
blockiert ist. Bei Betätigung irgendeiner dieser Tasten wird der Tonhöhencodespeicher zum Auslesen der
Tonhöhencodes angesteuert, so daß diese Tasten als Auslesetasten verwendet werden.
Das Auslesen der Tonhöhencodes kann somit mit Hilfe beliebiger Tasten des Tastenfeldes bzw. einer
Tastengruppe, die für die Erzeugung der diesen Tasten zugeordneten Töne blockiert ist, der Reihe nach und in
einer bevorzugten Ausführungsform entsprechend der Zeitdauer der Tastenbetätigung durchgeführt werden.
Nach einer Umschaltung sind diese Tasten-dann wieder
für das normale Spiel mit zugeordneten Tonhöhen bereit und verwendbar.
Durch diese Zweifachausnützung von Tasten des Tastenfeldes für das normale Spiel und nach einer
Umschaltung zum Auslesen der gespeicherten Tonhöhencodes wird eine Verbilligung und Platzersparnis
erreicht. Es ist nur ein Umschalter erforderlich, der vor der Aufführung eines Musikstücks betätigt werden muß,
so daß er auch an einer ungünstig erreichbaren Stelle am Musikinstrument plaziert sein kann.
Da nach der Umschaltung auf »Speicherbetrieb« jede beliebige Taste des Tastenfeldes bzw. der blockierten
Tastengruppe zum Auslesen der gespeicherten Tonhöhencodes verwendet werden kann, braucht der Spieler
nicht auf eine bestimmte Auslesedrucktaste zu zielen und diese zu treffen. Dies vereinfacht den Ausiesevorgang
für einen ungeübten Spieler ganz wesentlich, da er sich voll auf die wechselnden Zeitdauern der auszulesenden
Töne konzentrieren kann und nicht durch das Zielen auf eine bestimmte Auslesedrucktaste abgelenkt ist. Ein
weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß das Tastenfeld in optimaler Reichweite des Spielers liegt und beim
Auslesen der Tonhöhencodes keine Umgewöhnung auf eine ungünstiger plazierte Auslesedrucktaste erforderlich
ist.
Die Unteransprüche beziehen sich auf vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen des Gegenstandes
nach dem Hauptanspruch. In einer bevorzugten Ausführungsform wird eine Teilung des Tastenfeldes
vorgeschlagen, so daß mit einer Tastengruppe in üblicherweise den Tasten zugeordnete Töne gespielt
werden können und die Tasten des übrigen Tastenfeldes für das Auslesen gespeicherter Tonhöhencodes umgeschaltet
sind. Durch diese Teilung des Tastenfeldes kann beispielsweise mit der rechten Hand eine Melodie
gespielt werden, während mit der linken Hand eine vorher eingespeicherte Begleitung einfach aus einem
Speicher ausgelesen wird. Diese Kombination erlaubt trotz der Spielerleichterung für die Begleitung ein
individuelles Spiel eines Musikstücks.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
in Verbindung mii der Zeichnung. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen
elektronischen Orgel,
Fig.2 die Verbindung der Schaltkreisanordnung
gemäß Fig.3A mit der Schaltkreisanordnung gemäß
,. Fi?-3A eine Schaltkreisanordnung, die für die erste
bis vierte Ausführangsform der erfindungsgemäßen
Musikinstrumente eingesetzt wird,
Fig.3B eine Schaltkreisanordnung eines Teils der ersten Ausführangsform der Erfindung,
!0 Fig.4 eine Schaltkreisanordnung'eines Steuerabschnitts
des Schaltkreises gemäß F i g. 3B,
Fig. 5A und 5B einen Ein-Aus-Zustand von Schaltern fur die Bedienung der elektronischen Orgel der ersten
Ausführangsform der Erfindung,
F i g. 6A bis 6F Musiknoten eines Musikstücks und die Rhythmikdiagramme der Betätigung einer Taste auf
dem Tastenfeld,
Fig.7 die Verbindung der Schaltkreisanordnung
gemäß Fig.3A mit der Schaltkreisanordnung gemäß
Fig.3C, die die zweite Ausführangsform der Erfindung
darstellt
F i g. 3C ein Schaltkreisdiagram·.; einer Schaltkreisanordnung
eines Teils der zweiten Au^uhrungsform der Erfindung,
Fig.8 ein Schaltkreisdiagramm eines Steuerabschnitts
des Schaltkreises gemäß F i g. 3C,
Fi <?. 9A bis 9C einen Ein-Aus-Zustand von Schaltern
für die Bedienung der elektrischen Orgel gemäß der zweiten Ausführangsform der Erfindung,
Fig. 10 die Verbindung der Schaltkreisanordnung gemäß Fig.3A mit der Schalteranordnung gemäß
F i g. 3D,
Fig.3D ein Schaltkreisdiagramm eines Teils einer
Schaltkreisanordnung gemäß der dritten Ausführungs- -J5 form der Erfindung,
F i g. 11 ein Schaltkreisdiagramm eines Steuerabschnitts
des Schaltkreises gemäß F i g. 3D,
Fig. 12A bis 12C einen Ein-Aus-Zustand von
Schaltern zur Bedienung der elektronischen Orgel gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 13 die Verbindung der Schaltkreisanordnung
gemäß Fig.3A mit der Schaltkreisanordnung gemäß
F;g.3E,
Fig.3E ein Schaltkreisdiagramm eines Teils einer
Schaltkreisanordnung gemäß der vierten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 14 ein Schaltkreisdiagramm eines Steuerabschnitts, der in F i g. 3E gezeigt ist und
Fig. 15A bis 15D einen Ein-Aus-Zustand von Schaltern für die Bedienung der elektronischen Orgel
gemäß der vierten Ausführungsform der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer elektronischen Orgel gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Darin ist mit 1 ein
Tastenfeld mit vier Oktaven bezeichnet. Das Tastenfeld 1 weist einen Diskantbereich Xa mit drei Oktaven und
einem BaßbereicJ. \b mit einer Oktave aufr die in ihrer
Funktion, wie nachstehend beschrieben, geteilt sind. Die
Schalter 2a bis 2t/ werden zur Festlegung verwendet. daß das Tastenfeld 1 im Normalzustand verwendet wird,
daß es in dem in seiner Funktion geteilten Zustand verwendei wird oder daß die gespielten Daten
entweder in einen ersten oder in einen zweiten Speicher geschrieben sind, die nachstehend eingehend erläutert
werden. Mit 3 sind im allgemeinen externe Bedienungsschalter, wie ein Energieschalter, ein Lautstärkesteuerschalter
und dgl. bezeichnet. Das Bezugszeichen 4 kennzeichnet einen Lautsprecher.
Eine Schaltkreisanordnung dieser Ausführungsform der Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf
die F i g. 3A und 3B beschrieben, die miteinander, wie in F i g. 2 gezeigt, verknüpft, sind. Die Schaltkreisanordnung
gemäß Fig.3A und 3B weist fünf Blöcke und
Schaltkreise für die Verknüpfung dieser Blöcke auf. Die Blöcke und die Schaltkreise sind aus Schaltkreisbereichen
der Großgruppenintegration (LSI) oder aus Hybrid-IC hergestellt. Insbesondere bezeichnet das
Bezugszeichen 10 einen Tasteneingabeschnitt, der durch die zugehörigen Tasten auf dem Tastenfeld 1 betätigt
wird; 20 einen Musiktonerzeugungsabschnitt einschließlich eines Schaltkreises zur Bildung eines Musiktones,
einen Schaltkreis zur Steuerung einer Eingabebetätigung und dgl.; 130 einen Speicherabschnitt einschließlieh
eines ersten und eines zweiten Speichers 131 und 132 und ihrer Peripherieschaltkreise; 140 einen Steuerabschnitt
zur Steuerung der Lese· und Schreibaktionen für den Speicherabschnitt !30 und 50 einen Verstärker.
Die ersten Speicher 131 und 132 sind Halbleiterspeicher ims beispielsweise RAMs (Speicher mit wahlfreiem
Zugriff). Die Arbeitsweise dieser Blöcke 10 bis 50 und ihrer verknüpften Schaltkreise ist nachstehend erläutert.
Der vorstehend erwähnte Tonerzeugungsabschnitt 20 weist einen 4 bit Notenzähler 21 und einen 2 bit
Blockzähler 22 zum Abtasten des Tastenfelds 1 und zur Erkennung einer oder mehrerer gedrückten Tasten auf.
Ein Taktsignal ΦΑ für das Abtasten ist in der ersten Stufe des Notenzählers 21 vorgesehen. Der Notenzähler
21 überträgt seinen Inhalt an eiinen Notendekoder 23. jo Der Notendekoder 23 erzeugt zu unterschiedlichen
Zeitpunkten Monoflopsignale über 12 Leitungen 23a bis
23/. die zwölf Tonhöhen »C bis B« entsprechend den Zahlen »0 bis 11« des Notenzählers 21 entsprechen. Mit
den erzeugten Monoflopsignalen tastet der Notendeko- J5
der 23 die gleichen Tonhöhen oder Töne in den zugehörigen Oktaven des Eingabeabschnitts 10 ab. Ein
Ausgangssignal erscheint auf einer Leitung 23m des Notendekoders 23, wenn der Inhalt des Notenzählers 21
die Zahl »12« erreicht. Das Ausgangssignal auf der Leitung 23m wird als Rücksetzsignal an den Notenzähler
21 und als Zähltakt an den Blockzähler 22 angelegt. Der Blockzähler 22 zählt auf den Zähltakt hin, wobei ein
Ausgangssignal erzeugt wird, das wiederum in einen Blockdekodcr 24 angelegt wird. Entsprechend der Zahl
»0 bis 3« des Blockzählers 22 erzeugt der Blockdekoder 24 unterschiedliche Zeitsetzsignale über die Leitungen
24a bis 24d Nach dem Durchfließen der Leitung 24a bis 24c/werden diese Signale als Oktavenerkennungssignale
an die Und-Logik 25a bis 25c/ angelegt. Die Ausgangssignale ron der Und-Logik 25a bis 25c/werden
über eine Oder-Logik 26 an ein Schieberegister 27 angelegt das eine Kapazität von 43 bit aufweist, die der
fastenzah! im Tasteneingabeabschnitt 10 entspricht, und die Funktion eines Serien-Parallel-Umsetzers
besitzt. Das Schieberegister 27 hat Bitstellungen, die den Tasten im Tasteneingabeabschnitt 10 entsprechen, um
die Daten der gedrückten Tasten zu speichern. Die parallelen Ausgangssignale aus dein Schieberegister 27
werden an einen Puffer 28 angelegt, der die gleiche Kapazität, d. h. 48 bit, wie das Schieberegister 27 besitzt
Wenn sämtliche Tasten im Tasteneingabeabschnitt 10 abgetastet sind, werden die Ausgangssignale aus dem
Schieberegister 27 in den Puffer 28 eingegeben Für diesen Zweck hat der Puffer 2B ein Lesesignal als
Ausgangssignal aus einer Und-Logik 28a, die am Eingang mit den Ausgangssignalen verbunden ist, die
über eine Leitung 23m des Notendekoders 23 und eine Leitung 24c/des Blockdekoders 24 angelegt werden. Die
Ausgabe aus dem Puffer 28 wird auf einen Tonerzeugungsschaltkreis 29 zur Erzeugung unterschiedlicher
Tonsignale übertragen. Der Tonerzeugungsschaltkreis 29 bildet digital unterschiedliche Tonsignale entsprechend
den Tonhöhen an den Tasten. Die durch den Schaltkreis 29 digital erzeugten Musiktonsignale werden
an einen Digital/Analogwandlerschaltkreis 29a angelegt, wo sie in entsprechende Analogsignale
umgewandelt werden, die wiederum durch einen Verstärker 50 verstärkt werden und anschließend einen
Lautsprecher 4 zum Tönen bringen. Die Ausgabe aus dem Schalter 3 wird an den Musiktonerzeugungsschaltkreis
29 angelegt, der vorgegebene Musiktonsignale entsprechend den Ausgabesignalen aus dem Puffer 28
und dem Schalter 3 erzeugt.
Die Anordnung eines jeden Kreuzungspunktes der Leitungen in Reihe und Spalte des Tasteneingabeabschnitts
10, wie im einzelnen durch ^n Kreis 11
dargestellt, besteht aus einer Kombination einer Diode 12 und eines Schalters 13, unter Verknüpfung mit jeder
Taste des Tastenfeldes 1. Es sind 48 Schalter von vier Oktaven unter Bildung einer Matrix von vier Reihen
und zwölf Spalten vereinigt. Die Spaltenleitungen des Tasteneingabebereichs 10 erstrecken sich von den
Leitungen 23a bis 23/ des Notendekoders 23. Jede Spaltenleitung ist mit den Tasten verbunden, die die
gleiche "tcnbezeichnung in unterschiedlichen Oktaven
besitzen, während jede Reihenleitung mit den Tasten verbunden ist, die den zwölf Tonhöhen von »C bis B«
entsprechen. Der Tasteneingabebereich 10 erzeugt Signale, die Tastenbetätigung bei zeitlicher Abstimmung
der dazugehörigen Tonbezeichnungen über die Leitung 10a bis lOc/darstellen.
Anschließend werden die durch die Leitungen 10a bis 10c/geleiteten Tastenbedienungssignale an die Und-Loßik
161a bis 161c/ angelegt. Die Ausgaben aus den Ünd-Logiken 161a bis 161c/werden an die Und-Logiken
25a bis 25c/ angelegt. Die Tastenbetätigungssignale aus den Leitungen 10a bis 10c/ werden ebenso in den
Speicherabschnitt 130 eingegeben. Im Speicher 130 werden die eingegebenen Signale durch die Und-Logiken
131a bis 131c/ an einen ersten Speicher 131 und durch die Und-Logiken 132a bis 132c/an einen zweiten
Speicher 132 angelegt. Die ersten und zweiten Speicher 131 und 132 sind ebenso mit dem Notencode verknüpft,
der über die Leitungen 32a bis 23/übertragen wird.
Die aus dem ersten und zweiten Speicher 131 und 132 ausgelesenen Daten werden an die Und-Logiken 131 e
bis 131/iund an die Und-Logiken 132ebis 132Λangelegt.
Die entsprechenden Ausgaben der Logiken 131- bis 131/? und 132e bis 132Λ sind mit den Und-Logiken 25a
bis 25c/ verdrahtet und mit diesen in Verbindung. Die Und-Logiken 131abis 131c/, 132a bis 132c/, 131ebis 131Λ
und 132e bis 132Λ sind durch die Steuersignale QD1F
bzw. Eschaltgesteuert die von einer Steuereinheit oder
einem Steuerabschnitt 140 abgegeben werden. Der Steuerabschnitt 140 erzeugt zusätzlich Lese-/Schreibsteuersignale
C und D für den ersten und zweiten Speicher 131 und 132 und Signale H und G zur
Inkrementierung der Adressen der dazugehörigen Speicher 131 und 132 zum Zeitpunkt des Lesens und
Schreibens. Auf die Ausgangssignale hin, die durch die Leitungen 10a bis 10c/ des Tasteneingabebereichs 10
ankommen, in Verbindung mit den Schaltern 2a bis 2ct die in F i g. 1 gezeigt sind, und das Taktsigna! Φ Α hin
erzeugt der Steuerabschnitt 140 Steuersignale C bis H
für den Speicherabschnitt 130 und Schaltsteuersignale A
und B für die Und-Logiken 161a und 1616 bis 161c/.
Einzelheiten des Steuerbereiches 140 sind in Fig.4 dargestellt. Nebenbei sei erwähnt, daß die Ausgabe- und
Eingabeanschlüsse des in F i g. 4 gezeigten Schaltkreisdiagramms in ihren Stellungen nicht mit den Anschlüssen
des in F i g. 3C gezeigten Schaltkreises übereinstimmen.
Der Steuerabschnitt 140 weist die Zähler 1401 und Wp. auf, die in ihrem Aufbau dem Notenzähler 21 bzw.
dem Blockzähler 22 ähneln. Der Zähltakt Φ Α wird an
die erste Stufe des Zählers 1401 angelegt. Ein Signal, das erkennt, daß der Inhalt des Zählers 1401 »12« erreicht
hat, wird an den Rücksetzanschluß des Zählers 1401 angelegt. Das Rücksetzsignal, das an den Zähler 1401
angelegt ist, wird als Zähltaktsignal an den Zähler 1402 angelegt. Die Ausgabe des Zählers 1402 wird in einen
Dekoder 1403 eingegeben, der in seinem Aufbau dem Blockdekoder 24 ähnelt. Die durch die Leitungen 10a bis
10c/ ankommenden Tastenbetätigungssignale werden durch einen Tastenzeitsteuererkennungsschaltkreis
1404 bezüglich des Ausgabesignals aus dem Dekoder 1403 ausgewählt und das ausgewählte Signal wird durch
eine Oder-Logik 1405 ausgegeben. Dementsprechend weist das Ausgabesignal aus der Oder-Logik 1405 die
bit-Zeitsteuerung auf, die zu der zugehörigen Taste paßt. Das von der Oder-Logik 1405 abgegebene
Tastenbetätigungssignal wird an die Und-Logiken 1406 und 1407 angelegt, deren Ausgänge durch die
Oder-Logik 1408 an ein Schieberegister 1409 mit einer 48-bit-Kapazttät angelegt werden. Das Ausgabesignal
aus dem Schieberegister 1409 wird direkt an die Urd-Logik 1407 und durch einen Inverter 1410 an die
Und-Logik 1406 angelegt. Die Und-Logik 1406 erzeugt ein Ausgabesignal, wenn es ein zusätzliches Tastenbetätigungssignal
erhält. Die Und-Logik 1407 erzeugt ein Ausgabesignal, wenn es das gleiche Tastenbetätigungssignal
erhält.
Die parallelen Ausgaben aus dem Schieberegister 1409 werden an einen Verriegelungsschaltkreis 1412
übertragen, wenn eine Und-Logik 1411 erkennt, daß der Inhalt des Zählers J401 »12« ist und der Inhalt des
Zählers 1402 »3«, d. h. das Abtasten sämtlicher Tasten komplettiert ist. In Verbindung mit der Ausgabe des
Verriegelungsschaltkreises 1412 werden die unteren 12 bits, d. h. die Ausgabesignale aus den bit-Positionen
des Verriegelungsschaltkreises 1412 zur Speicherung des Tastenbedienungssignals, daß auf der Leitung 10a
erscheint, aus dem Verriegelungsschaltkreis 1412 durch eine Oder-Logik 1413 und eine Und-Logik 1414 in Form
des Logiksteuersignals F für die Und-Logiken 131ebis
131Λ ausgegeben. Die verbleibenden bit-Signale werden
aus dem Verriegelungsschaltkreis 1412 durch eine Oder-Logik 1415 und eine Und-Logik 1416 in Form des
Logiksteuersignales E für die Und-Logiken 132e bis 132Λ ausgegeben.
Die Und-Logik 1406 erzeugt ein »1 «-Signal, wenn eine andere Taste gedruckt wird. Die Ausgabe aus der
Und-Logik 1406 wird zusammen mit den Ausgabesignalen (den Steuersignalen A und B) aus den Invertern 1417
und 1418, die Umkehrungen der Ausgabesignale von to den Schaltern 2a und 26 sind, an eine Und-Logik 1419
angelegt Das Ausgabesignal aus der Und-Logik 1406 und das Ausgabesignal aus einer Oder-Logik 1422 zur
Erkennung, daß der Inhalt des Zählers 1402 »1 bis 3« ist, werden an eine Und-Logik 1420 zusammen mit dem
Ausgabesignal aus dem Schalter 26 angelegt Das Ausgabesignai aus der Und-Logik 1406, das Ausgabesignal,
das von der Oder-Logik 1422 erzeugt wird, wenn der Zähler K02 ein »0«-Signal erzeugt, und das
Ausgabesignal von dem Schalter 2a werden an eine Und-Logik 1421 angelegt. Die Ausgabesignale aus den
Und-Logiken 1419 und 1420 werden an eine Oder-Logik 1423 angelegt, die wiederum ein Ausgabesignal als
Inkrementsignal C für den zweiten Speicher 132 erzeugt. Die Ausgabesignale aus den Und-Logiken 1419
und 1421 werden durch aine Oder-Logik 1424 an den ersten Speicher 131 in Form des lnkrementsignals H
angelegt.
Das Ausgabesignal von dem Schalter 2c wird für den Speicherabschnitt 130 als Logiksteuersignal für die
Und-Logiken 131a bis 131c/und als Lese-/Schreibsignnl
für den ersten Speicher 131 erzeugt und wird dementsprechend als C bezeichnet. Das Ausgabesignal
von dem Schalter 2c/ wird als Steuersignal für die Und-Logiken 232a bis 232c/und als Lese-/Schreibsignal
für den zweiten Speicher 132 erzeugt und wird als D bezeichnet.
Nachstehend wird der Fall erläutert, hpj Hem mit
einer derartigen Anordnung ein Begleitnotensatz vorher eingespeichert wurde und beim Spielen eines
Musikstücks die erste Tastengruppe la als Lesefunktion
verwendet wird, während die zweite Tastengruppe 16 für das manuelle Spielen verwendet wird. Es wird also
eine Melodie manuell unter Verwendung der zweiten Tastengruppe 16 gespielt. Es wird auf die F i g. 5A und
5B sowie 6A bis 6F Bezug genommen.
Zur Speicherung des Begleitnotensatzes wird die Tastengruppe la für die Lesefunktion und -wiedergabe
dieser Tastengruppe verwendet und der Schalter 2c wird auf Ein geschaltet, um die Und-Logiken 131a bis
131c/ in die Arbeitsstellung zu schalten, wodurch der Begleitnotensatz in den ersten Speicher 131 gespeichert
wird. Tatsächlich wird der Begleitnotensatz, wie in F i g. 6a und 6d gezeigt, in den Speicher durch Betätigen
des Tastenfeldes 1 gespeichert. Gleichzeitig wird ein Schreibsignal wegen des Ein-Zustandes des Schalters 2c
an den Speicher 131 angelegt und die Und-Logiken 131a bis 131c/werden in den Arbeitszustand versetzt. Wenn
eine Taste, die die erste Tonbezeichnung »G 2« darstellt, gedrückt wird, wird das durch diese Tastenaktion
erzeugte Tastenbedienungssignal in die Leitung 10.-/ mit der Notenzeitsteuerung von »G« gegeben. Das
Aasgabesignal auf der Leitung 10a wird an den Speicher 131 über die Und-Logik 131a angelegt. Gleichzeitig
wird der Notencode, der auf die Leitungen 23a bis 23e gegeben wurde, an den Speicher 131 angelegt. Zu
diesem Zeitpunkt wird das Signal auf der Leitung 10a aus der Oder-Logik 1405 mit einer Zeitsteuerung
erzeugt, die zu dem Ton »G 2« paßt. Dabei erzeugt die Und-Logik 1406 ein Ausgabesignai für den Zweck, daß
»1« in der bit-Stellung des Tones »G 2« bis zu diesem
Zeitpunkt nicht vorgelegen hat. Da zu diesem Zeitpunkt die Schalter 2a und 26 sich beide im Aus-Zustand
befinden, wie in F i g. 5A gezeigt, wird das Inkrementsignal //als ein Einschreibbefehl in den Speicher 131 über
die Und-Logik 1419 und die Oder-Logik 1424 angelegt. Auf diesen Einschreibbefehl hin speichert der Speicher
131 den Notencode, der durch die Leitungen 23a bis 23/ erzeugt wird, und den Blockcode, der von den
Und-Logiken 131a bis 131c/ausgegeben wird. Der erste Speicher 131 zählt die Zahl der Ausgaben des Codes von
»B« in dem Notencode, der durch die Leitungen 23a bis 23/ erzeugt wird. Das gleiche geschieht beim zweiten
Speicher 132. Die Codes, die während eines Zeitabschnitts eingegeben wurden, bei dem sämtliche Tasten
von C 2 bis B 5 abgetastet werden, sind in dem Speicher
als diejenigen gespeichert, die simultan zum Tönen gebracht werden. In diesem Fall jedoch wird nur der
Code von »G 2« gespeichert. Wenn die Tasten »G 3, B 3« danach gedruckt werden, werden diese »G 3, B 3«
als diejenigen gespeichert, die simultan ertönen sollen, wobei dies während einer Betätigung erfolgt, die der
vorstehenden Betätigung ähnelt. Entsprechend dem Begieitnotensa'.z, der in den F i g. 6A und 6D gezeigt ist,
werden nacheinander »G 3, B 3«, »D 3«, »G 3, B 3«, »G 3, B 3«,... betätigt, so daß die in den F i g. 6A und 6D
gezeigte Begleitung im Speicher 131 gespeichert wird.
Nachstehend wird der Fall erläutert, bei dem die derart gespeicherten Begleitdaten ausgelesen werden,
wobei lediglich das Rhythmikdiagramm betrachtet wird, und bei dem der Melodienotensatz, der in Fig. 6A und
F i g. 6D gezeigt ist, mit der rechten Hand gespielt wird. In diesem Fall wird der Schalter 2c, der zuvor im
Ein-Zustand war gemäß F i g. 5B auf Aus geschaltet und der Schalter 2a wird auf Ein geschaltet. Nach dem
Setzen dieser Schalter können die Und-Logiken 1616 bis 161 d in die Arbeitslage geschaltet werden. Die
Und-Logik 161a kann jedoch in keinem Fall das Betätigen der ersten Tastengruppe la in die Arbeitslage
geschaltet werden. Dementsprechend ist die erste Tastengruppe 1 a zu der Tastengruppe zum Auslesen der
Begleitung gesetzt, die in dem Speicher 131 gespeichert ist.
Zuerst wird die erste Melodietonhöhe »G 4« mit der rechten Hand eingegeben. Nach dem Drücken der
»G 4«-Taste erscheint ein Tastenbetätigungssignal auf der Leitung 10c in dem Tasteneingabeabschnitt 10 und
wird an die Und-Logik 25c durch die Und-Logik 161c angelegt, die zu diesem Zeitpunkt in die Arbeitsstellung
geschaltet sein kann. Da ein Oktavenerkennungssignal von dem Blockdekoder 24 an die Und-Logik 25c über
die Leitung 24c angelegt wird, sofern die Leitung 24c gewählt ist, sozusagen der Inhalt des Blockzählers 22
»2« wird, wird das Betätlgungssignai von »G 4« in das Schieberegister 27 durch die Und-Logik 25c und die
Oder-Logik 26 geladen. Anschließend wird es in dem Schieberegister 27 verschoben. Ein in das Schieberegister
27 eingegebenes -Signal wird in den Puffer 28 eingelesen, wenn das Ausgabesignal aus der Und-Logik
28a erzeugt ist, d.h. wenn sämtliche Tasten im Tasteneingabeabschnitt 10 vollständig abgetastet sind.
Entsprechend den in den Puffer 28 eingelesenen Daten bildet der Tonerzeugungsschaltkreis 29 einen Ton der
Tonhöhe »G4«, der durch den Lautsprecher 4 anschließend zum Tönen gebracht wird.
Wenn der zweite Melodieton »B 4« eingegeben wird, wird ein »B4« entsprechender Musikton durch den
Tonerzeugungsschaltkreis 29 über eine Betätigung
gebildet, die der vorstehenden ähnlich ist, und in ähnlicher Weise zum Tönen gebracht.
Anschließend wird zum Eingeben des nächsten Melodietones »D5« eine Taste mit »D5« mit der
rechten Hand gedrückt, wobei eine der Tasten in der ersten Tastengruppe la mit der linken Hand gedrückt
wird. Infolge der Tastendrückaktionen tönt wie im vorstehenden Fall der Ton »D 5«. der mit der rechten
Hand eingegeben wurde. Das Drücken einer bestimmten Taste aus der ersten Tastengruppe la führt zu einem
Tastenbetätigungsausgangssignal, das auf der Leitung 10a erscheint. Als Ergebnis erzeugt die Oder-Logik 1405
ein Ausgangssignal bei jeder zeitlichen Einteilung eines jeden Tones »C 2 bis B 2«, welcher seinerseits in das
Schieberegister 1409 über die Und-Logik 1406 geladen wird. Die Und-Logik 1421 wird unter der Bedingung in
die Arbeitslage geschaltet, wenn die Ausgabe aus der Und-Logik 1406 erzeugt ist, der Inhalt des Zählers 1402
»0« ist und der Schalter 2a auf Ein geschaltet ist. Nach dem Schalten der Und-Logik 1421 in den Arbeitszustand
wird das Adresseninkrementsignal H auf den ersten Speicher 131 übertragen. Der Inhalt des
Schieberegisters 1409 wird parallel zum Verriegelungsschaltkreis 1412 übertragen. Da die in dem Verriegelungsschaltkreis
1412 verriegelten Daten irgendeiner
ίο der Töne »C 2 bis B 2« sind, wird ein Ausgabesignal von
der Oder-Logik 1413 erzeugt und schaltet Und-Logiken 131e bis 131Λ über die Und-Logik 1414 in die
Arbeitslage, die wiederum in die Arbeitslage geschaltet wird, wenn der Schalter 2a auf Ein steht. Der Inhalt des
i> Schieberegisters 1409 wird so lange durch die Und-Logik 1407 umlaufend eingespeist, wie die gleiche
Taste gedrückt ist. Dabei wird das Signal kontinuierlich an der gleichen Stelle gespeichert. Solange die Taste
gedrückt ist, erzeugt dementsprechend die Und-Logik 1414 kontinuierlich den Musikton, solange die Taste
niedergedrückt ist.
Der erste Speicher 131 spricht auf das Inkrementsignal
H an, das durch die Oder-Logik 1424 daran umgelegt wurde, um den Notencode auf den Leitungen
23a bis 23/ des Notendekoders 23 mit dem zuvor eingespeicherten Notencode zu vergleichen. Wenn
beide Notencodes miteinander zeitlich zusammenfallen, wird ein »!«-Signal an den Leitungen erzeugt, die durch
den Blockcode gebildet werden. Im vorliegenden Fall ist die zuerst gespeicherte Tonhöhe »G 2«. Wenn dementsprechend
der Notencode von »G« auf die Leitung 23a bis 23/ausgegeben wird, erzeugt der erste Speicher 131
ein Ausgabesignal, das wiederum an die Und-Logik 25a über die Und-Logik 131Λ angelegt wird. Deshalb
werden zwei Töne »G 2« und »D 5« simultan in dem Musiktonerzeugungsschaltkreis 29 gebildet und durch
den Lautsprecher 4 zum Tönen gebracht.
Anschließend wird die Melodie in dem Mciodicnotcnsatz,
die in F i g. 6A und 6D gezeigt ist, mit der rechten Hand eingegeben, während irgendeine der Tasten der
ersten Tastengruppe la mit der linken Hand gedrückt wird, um das Rhythmikdiagramm zu erzeugen, wie es im
Rhythmiknotensatz in F i g. 6C und F i g. 6F gezeigt ist. Als Ergebnis bildet der Musiktonerzeugungsschaltkreis
29 die Musiktöne mit den Tonhöhen, wie vorstehend im Musiknotensatz gemäß Fig.4 beschrieben, um diese
durch den Lautsprecher 4 zum Tönen zu bringen.
In der vorstehenden Ausführungsform wird der Schalter 2c auf Ein in der Schreibstellung geschaltet und
der Schalter 2a wird auf Ein in der Spielstellung geschaltet für das Lesen und Schreiben der Begleitung.
Andererseits wird der Schalter 2dm der Schreibstellung auf Ein geschaltet und der Schalter 2b wird zum Lesen
der Melodie auf Ein geschaltet und die zweite Tastengruppe \b wird als Tastengruppe zum Lesen
verwendet In diesem Fall wird die in Fig.6A und F i g. 6D gezeigte Begleitung dadurch gespielt, daß die
erste Tastengruppe la mit der linken Hand betätigt wird. Irgendeine der Tasten der zweiten Tastengruppe
\b wird mit der rechten Hand entsprechend den in Fig.6B und Fig.6E gezeigten Rhythmikdiagramm
betätigt, wodurch der Inhalt des zweiten Speichers 132
ausgelesen wird.
In der ersten Ausführungsform umfaßt die erste Tastengruppe eine Oktave, während die zweite
Tastengruppe drei Oktaven umfaßt Das Tastenfeld 1 kann in ein geeignetes Verhältnis von Oktaven geteilt
werden und ist nicht auf das Verhältnis der vorstehen-
Il
den Ausfühningsform beschränkt.
Vvie vorstehend erläutert, kann in der elektronischen
Orgel der ersten Ausführungsform zunächst entwedtr die Begleitung oder die Melodie gespeichert werden. In
der Lesestellung wird irgendeine der Tasten einer der Tastengruppen, die durch die funktioneile Teilung des
Tastenfeldes 1 mil einem vorgegebenen Oictavenverhältnis
erhalten wurden, entsprechend dem Rhythmikdiagramm der Begleitung oder der Melodie betätigt.
Deshalb kann sogar der Anfänger ein schwieriges Musikstück in einfacher Weise spielen, wie es im
Musiknotensatz beschrieben ist.
Nachstehend wird die elektronische Orgel gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Die Außenansicht der elektronischen Orgel der zweiten Ausführungsform gleicht im wesentlichen der von
Fig. I, mit der Ausnahme, daß der Schalter 2d nicht
verwendet wird. Das Tastenfeld 1 der zweiten Ausführungsform ist ebenso in die Tastengruppen la
und \b geteilt. Die Schalter 2a bis 2c werden zur Festlegung verwendet, das das Tastenfeld i im
Normalzustand, im funktionell geteilten Zustand verwendet wird, oder daß die gespielten Musikdaten
entweder in den ersten oder den zweiten Speicher eingeschrieben werden, was nachstehend erläutert ist.
Die Schaltkreisanordnung der zweiten Ausführungsform weist die in den Fig.3A und 3C gezeigten
Schaltkreise in der in F i g. 7 gezeigten Anordnung auf. Der Aufbau und die Betätigung des in Fig.3A
gezeigten Schaltkreises wurde vorstehend bei der jo Erläuterung der ersten Au: führungsform eingehend
beschrieben, so daß sich eine- weitere Erläuterung erübrigt. Die zweite Ausführungsform weist ebenso fünf
Blöcke und Schaltkreise zur Verbindung dieser Blöcke auf. Die fünf Blöcke stellen einen Eingabeabschnitt 10,
einen Musiktonerzeugungsabschnitt 20, einen Speicherabschnitt 230 einschließlich eines ersten und zweiten
Speichers und ihrer Peripherieschaltkreises, einen Steuerabschnitt 240 zur Übermittlung des Steuersignals
zum Speicherabschnitt 130 und dgl. und einen Verstärker 50 dar.
Das Tastenbetätigungssignal, das von dem Eingabeabschnitt 10 durch die Leitungen 10a bis 10c/ abgegeben
wird, wird an die Und-Logiken 261a bis 261 d angelegt, deren Abgabesignale an die Und-Logiken 25a bis 25c/
angelegt werden. Das Tastenbetätigungssignal, das durch die Leitungen 10a bis 10c/ abgegeben wird, wird
an einen Speicherabschnitt 230 angelegt. Die in den Speicherabschnitt 230 eingespeisten Signale werden
durch Und-Logiken 231a bis 231c/ an den ersten Speicher 231 und durch die Und-Logiken 232a bis 232c/
an den zweiten Speicher 232 angelegt. Der Musiknotencode, der an die Leitungen 23a bis 23/abgegeben wurde,
wird an den ersten und den zweiten Speicher 231 und 232 angelegt.
Die aus dem ersten und zweiten Speicher ausgelesenen Daten werden durch die Und-Logiken 231 ebis 231Λ
und die Und-Logiken 232e bis 232Λ abgegeben. Von diesen Signalen aus den Logiken werden die entsprechenden
an die Und-Logiken 25a bis 25c/ angelegt Die Und-Logiken 231a bis 2314 232a bis 232c/, 231 e bis 231Λ
und 232e bis 232Λ sind durch die Steuersignale B, C, E und D schaltgesteuert, die vom Steuerabschnitt 240
abgegeben werden. Weiterhin erzeugt der Steuerabschnitt 240 LeseVSchreibsteuersignale Sund Cfür den
ersten und den zweiten Speicher 231 und 232 und Inkrementsignale G und F zur Inkrementierung von
Adressen der zugehörigen Speicher 231 und 232 in der Lese- und Schreibweise.
Wenn der Steuerabschnitt 240 mit den Abgabesignalen von den Schaltern 2a bis 2c, mit den Abgabesignalen,
die durch die Leitungen 10a bis 10c/ des Eingabeabschnitts
10 ankommen, und dem Taktsignal ΦΑ beaufschlagt ist, erzeugt er das Steuersignal A für die
Unu-Logik 261 a bis 26Ic/zusätzlich zu de ' Steuersignalen
B bis C für den Speicherabschnitt 230. Einzelheiten des Steuerabschnitts 240 sind in Fig.8 gezeigt Dabei
sei angemerkt, daß die Eingabe- und Ausgabeanschlus.se
des in Fig.8 gezeigten Schaltkreises nicht in ihrer
Position mit denjenigen des in Fig.3C gezeigten
Schaltkreises zusammenfallen.
Der Steuerabschnitt 240 weist Zähler 2401 und 2402 auf, deren Aufbau dem des Notenzählers 21 bzw des
Blockzählers 22 ähnelt. Der Zähltakt ΦΑ wird an die erste Stufe des Zählers 2401 angelegt. Ein Signal, das
erkennt, daß der Inhalt des Zählers 2401 »12« erreicht hat, wird an den Rücksetzanschluß des Zählers 2401
angelegt. Das Rücksetzsignal, das an den Zähler 2401 angelegt ist, wird als Zäuliakhignai an den Zahler 2402
angelegt. Das Ausgabesignal des Zählers 2402 wird in einen Dekoder 2403 eingegeben, dessen Aufbau dem
des Blockdecoders 24 gleicht. Die Tastenbctätigungssignale,
die durch die Leitung 24a bis 24c/ ankommen, werden durch einen Tastenzeitsteuererkennungsschultkreis
2404 auf das Ausgangssignal aus dem Dekoder 2403 ausgewählt und das ausgewählte Signal wird durch
eine Oder-Logik 2405 ausgegeben. Dementsprechend gehören zu dem Ausgangssignal aus der Oder-Logik
2405 bit-Zeitintervalle, die zu sämtlichen Tasten passen. Das aus der Oder-Logik 2405 abgegebene Tastenbetäligungssignal
gehört an die Tasten-Logiken 2406 und 2407 angelegt, deren Ausgangssignale durch eine
Oder-Logik 2408 an ein Schieberegister 2409 mit einer 48-bit-Kapazität angelegt werden. Das Ausgangssignal
aus dem Schieberegister 2409 wird direkt an die Und-Logik 2407 und durch einen Inverter 2410 an die
Und-Logik 2406 angelegt. Die Und-Logik 2406 erzeug! ein Ausgangssignal, wenn es ein zusätzliches Tastenbetätigungssignal
erhält. D1*. Und-Logik 2407 erzeugt ein
Ausgangssignal, wenn es dasselbe Tastenbetätigungssignal erhält.
Die parallelen Ausgangssignale aus den Schieberegistern 2409 werden zu einem Verriegelungsvhaltkreis
2412 übertragen, wenn eine Und-Logik 2411 erkennt, daß der Inhalt des Zählers 2401 »12« ist. und der Inhalt
des Zählers 2402 »3« ist, sozusagen sämtliche Tasten vollständig abgetastet wurden. In Verbindung mit dem
Ausgangssignal des Verriegelungsschaltkreises 2412 werden die unteren zwölf bits, d. h. die Ausgangssignale
aus den bit-Stellungen des Verriegelungsschaltkreises 2412 zur Speicherung des Tastenbedienungssignals, das
auf der Leitung 10a erscheint, aus dem Verriegelungsschaitkreis 2412 durch eine Oder-Logik 2413 und eine
Und-Logik 2414 in Form eines Steuersignals E für die Und-Logiken 231e bis 231Λ als Ausgangssignale
abgegeben. Die verbleibenden bit-Signale werden aus dem Verriegelungsschaltkreis 2412 durch eine Oder-Logik
2415 und eine Und-Logik 2416 in Form eines Steuersignals D für die Und-Logiken 232e bis 232Λ
abgegeben.
Die Und-Logik 2406 erzeugt ein »1 «-Signal, wenn eine weitere Taste gedruckt wird. Das Ausgangssignal
aus der Und-Logik 2406 wird zusammen mit dem Ausgangssignal (Steuersignal A) aus dem Inverter 2417,
das eine Inversion des Ausgangssignals vom Schalter 2a ist, an die Und-Logik 2418 angelegt. Das Ausgangssignal
aus der Und-Logflc 2406 und das Ausgangssignal aus der
Oder-Logik 2421 zur Erkennung, ob der Inhalt des Zählers 2402 »1 bis 3« ist, werden an eine Und-Logik
2419 zusammen mit dem Ausgangssignal vom Schalter 2a angelegt. Das Ausgangssignal aus der Und-Logik
2406, das Ausgangssignal, das erzeugt wird, wenn der
Zähler 2402 ein »0«-SignaI erzeugt, und das Ausgangssignal vom Schalter 2a werden an eine Und-Logik 2420
angelegt Die Ausgangssignale aus den Und-Logiken 2418 und 2419 werden an eine Oder-Logik 2422
angelegt, die wiederum ein Ausgangssignal als Inkrementsignal FfOr den zweiten Speicher 232 erzeugt. Die
Ausgangssignale aus den Und-Logiken 2418 und 2420 werden durch eine Oder-Logik 2423 an den ersten
Speicher 131 in Form des Inkrementsignals G angelegt
Das Ausgangssignal aus dem Schalter 2b wird für den Speicherabschnitt 130 als Steuersignal für die Und-Logiken 231a bis 231c/und als Lese-/Schreibsignal für den
ersten Speicher 131 erzeugt, was als B bezeichnet wird.
Das Ausgangssignal vom Schalter 2c wird als Steuersignal für die Und-Logiken 232a bis 232b und als
Lese-ZSchreibsignal für den zweiten Speicher 232
erzeugt, wobei es als D bezeichnet wird.
Nachstehend wird der Fall erläutert, bei dem mit einem derartigen Aufbau der Begleitnotensatz, der in
F i g. 6A und 6D gezeigt ist, in den ersten Speicher 231 eingespeichert ist, der Melodienotensatz gemäß
Fig.6A und Fig.6D in den zweiten Speicher 232
eingespeichert ist und beim Spielen eines Musikstücks irgendeine der ersten Tastengruppe la für ein
Begleitspiel verwendet wird, wenn irgendeine der zweiten Tastettgruppe Ib für ein Melodiespiel eingesetzt wird.
Zur Speicherung des in Fig.6A und 6D gezeigten
Melodienotensatzes werden die Schalter 2a und 2b auf Aus gestellt, während der Schalter 2c auf Ein gestellt
wird. Dadurch werden die Tonhöhencodes in den zweiten Speicher 232 geladen, wenn das Tastenfeld 1
bedient wird. Wegen des Ein-Zustandes des Schalters 2c befindet sich der zweite Speicher 232 zu diesem
Zeitpunkt in der Schreibbereitschaftsstellung. Wenn eine Taste, die den ersten Ton »G 4« darstellt zur
Speicherung der »G4«-Daten bedient wird, wird das durch diese Tastenbedienung erzeugte Tasten-Betätigungssignal auf die Leitung 10c mit dem Zeitintervall
»G« gegeben. Das Ausgangssignal in der Leitung 10c wird an den zweiten Speicher 132 über die Und-Logik
232c angelegt, die zuvor durcfc Ein-Schalten des Schalters 2c in die Arbeitslage geschaltet wurde. Das
Signal auf der Leitung lOcwird zu diesem Zeitpunkt aus
der Oder-Logik 2405 mit einem Zeitintervall erzeugt, das zu einer Tonhöhe »G 4« paßt. Die Und-Logik 2406
erzeugt ein Ausgangssignal. Da zu dieser Zeit der Schalter 2a sich in dem Aus-Zustand befindet, gibt das
Ausgangssignal aus der Und-Logik 2406 das Inkrementsignal Fin den zweiten Speicher 232 über die Und-Logik
2418 und die Oder-Logik 2422 ein. Auf dieses Inkrementsignal Fhin speichert der zweite Speicher 232
den Notencode zu diesem Zeitpunkt und den Blockcode, der durch die Und-Logiken 232a bis 2Z2d ausgegeben
wird. Der zweite Speicher 232 zählt die Zahl der Ausgangssignale des Codes von vB« im Notencode, der
durch die Leitungen 23a bis 23/ abgegeben wird. Das gleiche passiert beim ersten Speicher 231. Die Codes,
die während eines Zeitraumes engegeben werden, bei dem sämtliche Tasten C 2 bis B 5 abgetastet werden,
werden in dem Speicher gespeichert sowie diejenigen, die simultan zum Tönen gebracht werden. In diesem Fall
wird jedoch nur der Code von »G 4« gespeichert Wenn dementsprechend eine Taste »B 4« dann bedient wird,
werden die »B4«-Daten während einer Operation gespeichert die der vorstehenden ähnelt Entsprechend
dem in F i g. 6A und F i g. 6D gezeigte Melodienotensatz werden die Tasten »D5«, »B4«, »D5«, »E5«, ...
nacheinander bedient, so daß die in den Fi g. 6A und 6D
gezeigte Melodie in dem Speicher 131 gespeichert wird. Zur Speicherung des Begleitnotensatzes werden die
ίο Schalter 2a und 2c, wie in Fig.9B gezeigt, auf Aus
gestellt, während der Schalter 26 auf Ein gestellt wird.
Bei einer derartigen Schalteranordnung wird das Tastenfeld 1 zur Speicherung betätigt Der erste
Speicher 231 ist zu diesem Zeitpunkt in dem Speicherbereitschaftszustand, da der Schalter 2b auf Ein
gestellt ist Wenn eine Taste gedrückt wird, die den ersten Ton »G2« darstellt, wird das durch diese
Tastenbedienung erzeugte Tastenbedienungssignal auf die Leitung 10a mit einem Notenzeitintervall des Tones
»G« gegeben. Das Ausgangssignal auf der Leitung 10a wird an den Speicher 231 über die Und-Logik 231a
angelegt Der Notencode, der auf die Leitungen 23a bis 23/ abgegeben wurde, wird zum gleichen Zeitpunkt an
den Speicher 231 gelegt Zu diesem Zeitpunkt wird das Signal auf der Leitung 10a von der Oder-Logik 2405 mit
einem Zeitintervall erzeugt, das zu dem Ton »G 2« paßt Die Und-Logik 2406 erzeugt ein Ausgangssignal. Da zu
diesem Zeitpunkt der Schalter 2a in der »Aus«-Stellung ist wird das Inkrementsignal als ein Lesebefehl in den
Speicher 231 über die Und-Logik 2418 und die Oder-Logik 2423 gegeben. Auf den Lesebefehl hin
speichert der Speicher 231 den Notencode, der durch die Leitung 23a bis 23/ abgegeben wird, und den
Blockcode, der von den Und-Logiken 231a bis 231c/ abgegeben wird. Wenn anschließend die Tasten der
Töne »G 3«, B 3« gedrückt werden, werden die Daten dieser Töne »G 3, B 3« gespeichert wie diejenigen, die
simultan ertönen sollen, wobei eine Operation durchgeführt wird, die der vorstehenden ähnelt Bezüglich des
Begleitnotensatzes, der in F i g. 6A und F i g. 6D gezeigt ist, werden die Tontasten »G 3, B 3«, »D 3«, »G 3, B 3«,
»G 3, B 3«, ... nacheinander betätigt, so daß die in F i g. 6A und F i g. 6D gezeigte Begleitung im Speicher
231 gespeichert wird.
Nachstehend wird der Fall erläutert, bei dem die derart gespeicherte Melodie und Begleitung ausgelesen
werden, wobei lediglich das Rhythmikdiagramm betrachtet wird, und die Melodie durch Drücken einer der
Tasten in der zweiten Tastengruppe \b durch einen einzelnen Finger der rechten Hand gespielt wird,
während die Begleitung durch Drücken einer der Tasten der ersten Tastengruppe la durch das zuvor in dem
ersten und zweiten Speicher 231 und 232 gespeicherten Musikstück gespielt wird. In diesem Fall wird der
Schalter 2a auf Ein gestellt, während die Schalter 2b und 2c, wie in F i g. 9C gezeigt, auf Aus gestellt werden. Nach
dem Setzen dieser Schalter befinden sich die Und-Logiken 261a bis 261c/ nicht mehr in der Arbeitslage. Die
erste Tastengruppe la und die zweite Tastengruppe \b
werden zu den Tastengruppen gesetzt, um die in dem ersten und zweiten Speicher 231 und 232 gespeicherte
Begleitung und Melodie auszulesen.
Zum Spielen des Musikstücks werden die ersten beiden Noten der Melodie des in F i g. 6A und F i g. 6D
gezeigten Musiknotensatzes nicht von der Begleitung begleitet. Dementsprechend wird eine der Tasten der
zweiten Tastengruppe \b mit der rechten Hand gedruckt. Als Ergebnis der Tastenbedienung erscheint
ein Ausgangssignal auf einer der Leitungen 10ό bis 10c/
des Tasteneingabebereichs 10. Dieses Ausgangssignal wird nicht durch die Und-LogOeen 261a bis 261t/
durchgelassen und erzeugt das Inkrementsignal F Rüden zweiten Speicher 232 durch die Und-Logiken 2406
und 2419 und die Oder-Logik 2422. Auf dieses eingegebene Signal hin vergleicht der zweite Speicher
232 den Notencode, der auf die Leitungen 23a bis 23/des Notendekoders 23 ausgegeben wurde, mit dem Notencode
»G« der zuvor gespeichert wurde. Wenn diese miteinander übereinstimmen, erzeugt der Speicher 232
ein Ausgangssignal und legt dieses an die Und-Logik 225e über die Und-Logik 232/entsprechend dem zuvor
gespeicherten Blockcode an (im vorliegenden Fall ist »G 4« gespeichert und deshalb gehört dieses zur dritten
Oktave).
Das Ausgangssignal der Und-Logik 2406 wird in das Schieberegister 2409 über die Oder-Logik 2408 geladen.
Der Inhalt des Schieberegisters 2409 wird parallel zum Verriegelungsschaltkreis 2412 übertragen. Die auf den
Verriegelungsschaltkreis 2412 übertragenen Daten entsprechen einer der Tasten der zweiten Tastengruppe
ib. Für diesen Zweck erzeugt die Oder-Logik 2415 ein »1«-Signal, das wiederum durch die Und-Logik 2416 an
die Und-Logiken 232e bis 232Λ angelegt werden, wodurch diese in die Arbeitslage geschaltet werden. Der
Inhalt des Schieberegisters 2409 wird so lange umlaufend durch die Und-Logik 2407 gegeben, wie die
gleiche Taste gedrückt ist Dabei wird das Signal an der
gleichen Stelle kontinuierlich gespeichert Entsprechend erzeugt die Und-Logik 2416 kontinuierlich ein Ausgangssignal,
so lange die Taste gedrückt ist
Ein Oktavenerkennungssignal wird vom Blockdekoder 24 an die Und-Logik 25c durch die Leitung 24c
angelegt Wenn die Leitung 24c gewählt ist, d. h. wenn der Inhalt des Blockzählers 22 »2« wird, wird das
Bedienungssignal des Tones »G 4« in das Schieberegister 27 über die Oder-Logik 26 eingeschrieben.
Anschließend wird es in das Schieberegister 27 eingeschoben. Ein Eingangssignal, das in das Schiebere- <to
gister 27 eingegeben wird, wenn das Ausgangssignal aus
der Und-Logik 28a erzeugt wird, d. h. wenn sämtliche Tasten in dem Tasteneingabeabschnitt 10 vollständig
abgetastet sind, wird in den Puffer 28 geschrieben. Entsprechend den in den Puffer 28 gespeicherten Daten
bildet der Tonerzeugungsschaltkreis 29 einen Ton »G 4«, der anschließend durch den Lautsprecher 4 zum
Tönen gebracht wird.
Zum Tönen der zweiten Note der Melodie wird eine der Tasten der zweiten Tastengruppe \b gedruckt, so
daß durch eine der vorstehenden Operation ähnliche Operation der Tonerzeugungsschaltkreis 29 einen
Musikton mit einer Tonhöhe bildet, die dem Ton »B 4« entspricht.
Zur Erzeugung der nächsten Melodienote wird
irgendeine der Tasten der zweiten Tastengruppe \b durch die rechte Hand gedrückt, wobei eine der Tasten
der ersten Tastengruppe la durch die linke Hand gedrückt wird. Als Ergebnis des Tastendrückens wird
wie im vorstehenden Fall ein Ertönen erzeugt, das auf das Tastenbedienungsausgangssignal durch die zweite
Tastengruppe \b zurückzuführen ist. Das Drücken der bestimmten Taste aus der ersten Tastengruppe la führt
dazu, daß ein Tastenbedicnungsausgangssignal auf der Leitung 10a erscheint. Das Ausgangssignal erzeugt das
Inkrementsignal G für den Befehl der Leseoperation für den ersten Speicher 231 durch die Oder-Logik 2405, die
Und-Logiken 2406 und 2420 und die Oder-Logik 2423.
Nach Erhalt des Signals G vergleicht der erste Speicher
231 den Notencode, der an die Leitungen 23a bis 23/des Notendekoders 23 abgegeben wurde, mit dem Notencode,
der vorher eingespeichert wurde. Wenn diese miteinander übereinstimmen, erzeugt der Speicher 231
ein »1«-Signsl entsprechend dem zuvor gespeicherten
Blockcode, der wiederum an die Und-Logiken 231 e bis
231A angelegt.wird. Im vorliegenden Fall ist die
Tonhohe zuerst in »G 2« gespeichert Wenn deshalb der
Notencode »G« in den Leitungen 23a bis 23/ erzeugt wird, erzeugt der Speicher 231 ein Ausgangssignal Da<
durch den Speicher 231 erzeugte Ausgangssignal wird an die Und-Logik 25a über die Und-Logik 231/.
angelegt Es wird eine Operation durchge/ührt die der
in der Leseart des zweiten Speichers 232 ähnelt.
Das Tastenbedienungsausgangssignal auf der Leitung 10a, das in das Schieberegister 2409 geladen wurde und
auf den Verriegelungsschaltkreis 2412 uoertragen wurde, wird durch die Oder-Logik 2413 und die
Und-Logik 2414 an die Und-Logiken 231 e bis 231Λ
angelegt Als Ergebnis wird eine Operation erhalten, die der in der Leseart aus dem zweiten Speicher 232 ähnelt
Deshalb erzeugt der Musiktonerzeugungsschaltkreis 29 simultan zwei Töne, »G2«, der aus dem ersten
Speicher 231 ausgelesen wird, und »D 5«, der aus dem zweiten Speicher 232 ausgelesen wird. Diese Töne
werden dann durch den Lautsprecher 4 zum Tönen gebracht
Anschließend wird irgendeiner der Tasten der zweiten Tastengruppe 16 mit der rechten Hand
entsprechend dem Rhythmus bedient, der in dem in F i g. 6B und 6E gezeigten Rhythmikdiagramm beschrieben
wird. In ähnlicher Weise wird einer der Tasten der ersten Tastengruppe la mit der linken Hand entsprechend
dem Rhythmus bedient, der in dem in F i g. 6C und F i g. 6F gezeigten Rhythmikdiagramm beschrieben ist
Als Ergebnis bildet der Musiktonerzeugungsschaltkreis 29 Musiktöne mit Tonhöhen, wie sie in den in Fig.6A
und Fig.6B gezeigten Musiknotensatz beschrieben sind, die anschließend durch den Lautsprecher zum
Tönen gebracht werden.
In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist eine Oktave der ersten Tastgruppe zugeordnet,
während drei Oktaven der zweiten Tastengruppe zugeordnet sind. Das Tastenfeld 1 kann durch ein
entsprechendes Verhältnis von Oktaven geteilt werden und ist nicht auf die vorstehend erwähnte Ausführungsform begrenzt.
Wie vorstehend beschrieben, speichert die elektronische Orgel der zweiten Ausführungsform zuvor sowohl
die Begleitungs- als auch die Melodiedaten. Beim Lesen wird eine der Tasten jeder Tastengruppe, die durch das
funktionell Teiien des Tastenfeldes 1 mit einem vorgegebenen Oktavenverhältnis erhalten wird, entsprechend
dem Rhythmikdiagramm der Begleitung und der Melodie betätigt Deshalb kann sogar ein Anfänger
ein schwieriges Musikstück in einfacher Weise, wie im Musiknotensatz beschrieben, spielen.
Die elektronische Orgel gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend beschrieben.
Die Außenänsicht der dritten Ausführungsform der elektronischen Orgel gleicht im wesentlichen derjenigen
von Fig. 1. In der vorliegenden Ausführungsform werden die Schalter 2c und 2d nicht verwendet.
Dagegen ist der Schalter 2a ein Typ mit vier Kontakten, während der Schalter 2b ein Typ mit zwei Kontakten ist.
Das Tastenfeld 1 dieser Ausführungsform ist ebenfalls in die Tastengruppe la und \b geteilt. Die Schalter 2a
und 26 werden zur Festlegung benutzt, daß das Tastenfeld 1 im Normalzustand verwendet wird, daß es
in einem funktionell geteilten Zustand verwendet wird,
daß die gespielten Tondaten entweder in den ersten oder den zweiten Speicher, wie nachstehend erläutert,
geschrieben werden, oder daß die geschriebenen Daten ausgelesen werden.
Die Schaltkreisanordnung- dieser Ausführungsform weist die in den Fi g. 3 A und 3D gezeigten Schaltkreis in
der in Fig. 10 gezeigten Anordnung auf. Der Aufbau ι ο
und Betrieb des in Fig.3A gezeigten Schaltkreises ist
bereits in der ersten Ausführungsform ausführlich beschrieben worden, so daß auf diese Beschreibung
Bezug genommen wird. Die dritte Ausführungsform weist ebenfalls fünf Blöcke und Schaltkreise zur
Verbindung dieser Blöcke auf. Diese fünf Blöcke sind ein Tasteneingabeabschnitt 10, ein Musiktonerzeugungsabschnitt
20, ein Speicherabschnitt 330 einschließlich eines ersten Speichers 331 und eines zweiten Speichers 332
und ihrer Peripherieschaltkreise, ein Steuerabschnitt 340 zur Übetiiiittlung von Steuersignalen an den
Speicherabschnitt 330 und dgl. und ein Verstärker 50.
Das Tastenbedienungssignal, das aus dem Tasteneingabeabschnitt 10 durch die Leitungen 10a bis 10c/
ausgegeben wird, wird an die· Und-Logiken 361a bis 361t/angelegt, deren Ausgangssignale an die Und-Logiken
25a bis 25c/angelegt werden. Die Und-Logiken 361a
bis 361t/ werden bei ihrem Betrieb durch ein Ausgangssignal A gesteuert, das von dem nachstehend
erläuterten Steuerabschnitt 340 abgegeben wird. Die Und-Logiken 3613 bis 361 c/steuern, ob die Tastenbetätigungssignale,
die auf die Leitungen 10a bis 10c/ des Tasteneingabeabschnitts K» abgegeben werden, in den
Musiktonerzeugungsabschnia 20 eingegeben werden
oder nicht.
Die Tastenbedienungssignale, die durch die Leitung 10a bis 10c/ abgegeben werden, werden an den
Speicherabschnitt 330 angelegt. Die in den Speicherabschnitt 330 gelangten Signale werden über die
Und-Logiken 331a bis 331c/ an den ersten Speicher 331 und über die Und-Logiken 332a bis 332c/an den zweiten
Speicher 332 angelegt. Die Und-Logiken 331a bis 331c/
und 332a bis 332c/ werden mit Steuersignalen B und C"
beaufschlagt, die aus dem nachstehend beschriebenen Steuerschaltkreis 340 abgegeben wurden. Weiterhin
erzeugt der Steuerschaltkreis 340 Steuersignale B und C als LeseVSchreibsignale an dem ersten und zweiten
Speicher 331 und 332. Der Zweck, worum die Speicher
331 und 332 in dem Speicherbereich 330 vorgesehen sind, ist derjenige daß die Begleitung oder die Melodie 5C
zuvor in dem ersten oder in dem zweiten Speicher gespeichert werden muß, um dem Spieler das Auslesen
für das Spielen des Musikstücks durch die Tastenbedienung des Tasteneingabebereichs 10 zu ermöglichen.
Diese beiden Speicher können in einem einzigen Speicher vereinigt werden, wobei ein zusätzlicher
einfacher Schaltkreis verwendet wird. Der erste und der zweite Speicher 331 und 332 werden mit Signalen G und
F aus dem Steuerschaltkreis 340 versorgt, die zur Inkrementierung eines adressensetzenden Schaltkreise,
der in dem Speicher vorgesehen ist und zur Festlegung der Lese- oder Schreibart verwendet werden.
Ein Zwölf-bit-Signal, das durch die Leitungen 23a bis
23/aus dem Notendekoder 23 ausgegeben wird, wird als
ein Notenidentifizierungssignal in die Speicher 331 und
332 eingegeben. Ein Notencode, der auf die Leitungen 23a bis 23/ausgegeben wird, und ein Blockcode, der von
den Und-Logiken 331a bis 3316 oder 332a bis 332c/ ausgegeben wird, wird in die Speicher 331 und 332
eingeschrieben.
Der Steuerabschnitt 340, der mit den Tastenbedienungssignalen,
die durch die Leitungen lOa bis 10c/des
ersten Eingabebereichs 10 ankommen, dem Taktsignal Φ Α und mit den Ausgangssignalen aus den Schaltern 2a
und 2c versorgt wird, erzeugt die Steuersignale B und C
zur Steuerung der Schaltung der Und-Logiken 331a bis 331c/ und 332a bis 332c/ und zur Festlegung von
Schreiben und Lesen für die Speicher 331 und 332, der
Inkrementsignale G und Ffür die Speicher 331 und 332,
eines Schaltsteuersignals E für die Und-Logiken 331 e bis 331A und eines Schaltsteuersignals D für die
Und-Logiken 332e bis 332& Dieser Steuerabschnitt 340 ist ausführlich in F i g. 11 dargestellt Hier sei angemerkt,
daß die Eingabe- und Ausgabeanschlüsse des in F i g. 11
gezeigten Schaltkreises nicht in ihren Positionen mit denjenigen des in Fig.3D gezeigten Schaltkreises
zusammenfallen.
Gemäß Fig. 11 arbeiten die Zähler 3401 und 3402
synchron mit dem Notenzähler 21 bzw, dem Blockzähler 22, die in F i g. 3A gezeigt sind. Der Zähltakt ΦA, der
wiederum dem an den Notenzähler 21 angelegten Takt ähnelt, wird an die erste Stufe des Zählers 3401 angelegt
Der Zähler 3401 wird durch ein Signal rückgesetzt, das auf eine Leitung 3403 gegeben wird, wenn der Inhalt des
Zählers 3401 »12« erficht Das Rücksetzsignal, das auf eine Leitung 3403 gegeben wird, wird als ein Zähltakt an
den Zähler 3402 angelegt. Das Ausgangssignal des Zählers 3402 wird in einen Tastendruckdetektor 3404
gegeben. Die Tastenbedienungssignale, die durch die Leitungen 10a bis 10c/ ankommen, sind nach Oktaven
getrennt wie dies durch die Und-Logiken 25a bis 25c/ erzeugt wurde, und das ausgewählte Signal wird durch
eine Oder-Logik 3405 abgegeben. Das Tastenbedienungssignal, das durch die Oder-Logik 3405 abgegeben
wurde, wird direkt an die Und-Logiken 3406 und 3407 und durch einen Inverter 3408 an die Und-Logik 3409
angelegt. Das Ausgangssignal aus ^inem Schieberegister
3410 mit einer 48-bit-Kapazität wird durch einen Inverter 3411 an die Und-Logik 3406 und direkt an die
Und-Logiken 3407 und 3409 angelegt. Diese Und-Logiken 3406, 3407 und 3409 erzeugen »1 «-Signale, wenn
eine weitere Taste bedient wird, wenn die Tastenbedienung andauert und wenn die Tastenbedienung gestoppt
wird. Die Ausgangssignale aus den Und-Logiken 3406 und 3407 werden durch eine Oder-Logik 3412 an das
Schieberegister 3410 angelegt. Das Ausgangssignal aus der Und-Logik 3406 wird zusammen mit dem
Ausgangssignal aus einem die Teilung festlegenden Kontakt des Schalters 2a an die Und-Logik 3412
angelegt. Das Ausgangssignal aus der Und-Logik 3413 wird als ein Schreibbefehlssignal an die Speicher 3414
und 3415 zur Speicherung des Inhalts der Zähler 3401 und 3402 angelegt. Die Speicher 3414 und 3415
speichern die Positionsdaten einer Taste, wenn der Kontakt des Schalters 2a sich in der die Teilung
bezeichnenden Stellung befindet, in Form eines Notencodes und eines Blockcodes, wobei der Inhalt des
Zählers 3401 und 3402 abgerufen wird, die synchron mit dem Notenzähler 21 und dem Blockzähler 22 arbeiten.
Die Ausgangssignale aus diesen Speichern werden zusammen mit den Ausgangssignalen aus den Zählern
3401 und 3402 an einen Koinzidenzschaltkreis 3416 angelegt. Der Koinzidenzschaltkreis 3416 vergleicht die
Daten, die aus den Zählern 3401 und 3402 ausgegeben werden, mit dem Code, der aus den Speichern 3414 oder
3415 ausgegeben wird. Wenn diese miteinander
koinzident sind, legt der Schaltkreis 3416 das Koinzidenzsignal
an den Setzanschluß Seiner R—S Flip-Flop-Schaltung 3417 an. An den Rücksetzanschluß R dieser
Ä—SFIip-Flop-Schaltung 3417 wird ein Ausgangssignal
angelegt, das erhalten wird, wenn die Ausgangssignale,
die auf den Leitungen 3418 und 3403 erscheinen, wenn der Inhalt des Zählers 3402 »3« wird, an die Und-Logik
3419 angelegt werden. Das Ausgangssignal am Setzeingang Q der R—S Flip-Hop-Schaltung 3417 wird an die
Und-Logik 3420 und 3421 angelegt, an die ebenfalls die Ausgangssignale aus den Und-Logiken 3406 und 3409
angelegt werden. Die Ausgangssignale aus den Und-Logiken 3420 und 3421 werden an den Setzanschluß 5 und
an den Rucksetzanschluß R einer R— SFlip-Flop-Schaltung
3422juigelegt Das Ausgangssignal vom Rücksetzanschluß
Q der R-S Flip-Flop-Schaltung 3417 wird an die Und-Logiken 3423 und 3424 angelegt, an die
ebenfalls die Ausgangssignale aus den Und-Logiken 3406 und 3409 angelegt werden. Die Ausgangssignale
aus den Und-Logiken 3423 und 3424 werden an den Setzanschluß S bzw. den Rücksetzanschluß R einer
R—5 Flip-Flop-Schaltung 3425 angelegt.
Das Aasgangssignal am Setzanschluß _.? der R-S
Flip-Flop-Schaltung 3417 wird an die Und-Logik 3426 angelegt und das Ausgangssignal am Rücksetzanschluß
@~wird an die Und-Logik 3427 angelegt. Die Und-Logik
3426 wird weiterhin mit einem Ausgangssignal vom Kontakt des Schalters 2a zur Festlegung des Lesens aus
dem ersten und zweiten Speicher 331 und 332 und mit dem Ausgangssignal aus einem ersten Kontakt des
Schalters 26 beaufschlagt. Die Und-Logik 3427 ist mit dem Ausgangssignal von einem Kontakt des Schalters
la zur Festlegung des Lesens und mit dem Ausgangssignal aus einem zweiten Kontakt des Schalters 2Zj
beaufschlagt Die Ausgangssignale aus den Und-Logiken 3426 und 3427 werden durch eine Oder-Logik 3428
an eine Oder-Logik 3429 angelegt
Die Oder-Logik 3429 ist weiterhin mit dem Ausgangssignal aus einem Kontakt des Schalters 2a zur
Festlegung der Normalspielweise und mit dem Ausgangssignti
aus einem Kontakt zur Festlegung des Schreibens in den ersten und den zweiten Speicher 331
und 332 beaufschlagt. Das Ausgangssignal aus der Oder-Logik wird als Schaltsteuersignal A an die
Und-Logiken 361 a bis 361 c/angelegt.
Das Ausgangssignal aus dem Schreibfestlegungskontakt des "Schalters 2a wird an die Und-Logiken 3430 und
3433 angelegt. Das Ausgangssignal aus dem Lesefestlegungskontakt des Schalters 2a wird an die Und-Logiken
3434,3435,3438 und 3439 angelegt Die Ausgangssigna-Ie
aus den ersten und zweiten Kontakten des Schalters 2b werden an die Und-Logik 3430 und 3431 angelegt,
deren Ajsgangssignale in Form eines Logiksteuersignals
für die Und-Logiken 331a bis 331c/ und eines Lese-/Schreib-Steuersignals B für den ersten Speicher
331 sowie in Form eines Logiksteuersignals für die Und-Logiken 332a bis 332i/ und eines Lese-/Schreib-Steuersignals
C für den zweiten Speicher 332 ausgegeben werden.
Das Ausgangssignal am Setzanschluß Q der R—S Flip-Flop-Schaltung 3425 und das Ausgangssignal aus
dem ersten Kontakt des Schalters 2b wird weiterhin an die Und-Logik 3434 angelegt, deren Ausgangssignal als
Schaltsteuersignal Fan die Und-Logiken 331ebis331A
angelegt wird. Das Ausgangssignal am Setzanschluß Q der Flip-Flop-Schaltung 3422 und das Ausgangssignc.l
vom zweiten Kontakt des Schalters 2b werden weiterhin in die UnJ-Logik 3435 angelegt, deren
Ausgangssignal als Schaltsteuersignal Dan die Und-Logiken
332e bis 332A angelegt wird.
Das Ausgangssignal aus der Und-Logik 3406 wird im allgemeinen an die Und-Logiken 3432 und 3433
angelegt, an die ebenfalls das Ausgangssignal aus dem ersten und zweiten Kontakt des Schalters 26 angelegt
werden. Das Ausgangssignal aus der Und-Logik 3432
wird an die Oder-Logik^436 und das Ausgangssignal
aus der Und-Logik 3433 wird an die Oder-Logik 3437 angelegt Weiterhin werden an die Oder-Logik 3436 das
Ausgangssignal der Und-Logik 3406, das Ausgangssignal aus dem Lesefeststellungskontakt des Schalters 2a,
das Ausgangssignal aus dem ersten Kontakt des Schalters 2b und das Ausgangssignal der Und-Logik
3438 angelegt an die das Ausgangssignal am Rücksetzanschluß <?der /?-SFlip-FIop-Schaltung3437 angelegt
wird. Weiterhin werden an die Oder-Logik 3437 das Ausgangssignal aus dem Lesefe&tlegungskontakt des
Schalters 2a, das Ausgangssignal aus dem zweiten Kontakt des Schalters 2b und das Ausgangssignal aus
der Und-Logik 3439 angelegt, an di.-. das Ausgangssignal
am Setzanschluß <?der Ä-SF!ip-F!os-Scha!iung34i7
angelegt wird. Das Ausgangssignal aus der Oder-Logik 3436 dient als Inkrementsignai G für den ersten
Speicher 331, während das Ausgangssignal der Oder-Logik 3437 als Inkrementsignai F für den zweiten
Speicher 332 dient Nachstehend wird der Fall erläutert,
bei dem von vier Oktaven des Spielfeldes die niedrigste Oktave, d. h. eine Gruppe von Tasten C 2 bis B 2, zum
Lesen verwendet wird. Eine Begleitung wurde zuvor im Speicher gespeichert und wird aus diesem dadurch
ausgelesen, daß irgendeine der Tasten der Tastengruppe C 2 bis B 2 bedient wird. Diese Tastengruppe wird als
erste Tastengruppe Xa bezeichnet, während die verbleibenden Tasten als zweite Tastengruppe 16, wie in
F i g. I gezeigt, bezeichnet wird.
Da die erste Tastengruppe zum Lesen verwendet wird, wird der Schalter 2a zur Festlegung der
Tastenfeldaufteilung, wie in Fig. 12A gezeigt eingesetzt,
wobei eine Taste »C 3« bedient wird. Auf diese Tastenbedienung hin erscheint das Tastenbedienungssirjnal
auf der Leitung 106 des Tasteneinspielabschnitts 10 zum Zeitintervall »C« und wird an den Tastendrückerkennungsschaltkreis
3404 des Steuerabschnitts 340 angelegt. In Abhängigkeit vom Inhalt des Zählers 3402
erzeugt der Tastendrückerkennungsschaltkreis 3404 ein »1«-Signal auf einer vorgegebenen Leitung der
Oder-Logik 3405. Daraufhin erzeugt die Und-Logik 3406 ein »1 «-Signal und die Und-Logik 3413 erzeugt ein
»!«-Signal. Weiterhin wird der Inhalt der Zähler 3401 und 3402 in die Speicher 3414 und 3415 eingeschrieben.
Deshalb erzeugt der Koinzidenzschaltkreis 3416 gegebenenfalls ein Koinzidenzsignal mit dem Zeitintervall
von C 3 während der Tastenabtastung, wodurch die R—SFlip-Flop-Schaltung 3417 gesetzt wird.
Nachstehend v-ird der Fall erläutert, wo der in
F i g. 6A und F i g. 6D gezeigte Begleitnotensatz vorher im Speicher gespeichert wurde und beim Spielen eines
Musikstücks ausgelesen wird, wobei irgendeine der Tasten der erste:. Tastengruppe la gedrückt wird. Die
Melodie v/ird manuell gespielt, wobei die restlichen Tasten, d.h. die Tasten der zweiten Tastengruppe 16.
betätigt werden.
Zur Speicherung des Begleitnotensatzes wird der Schalter 2a in die Schreibslellung, wie in Fig. 12B
gezeigt, umgelegt, während der Schalter 26 auf den ersten Kontakt gesetzt wird, so daß dies in den ersten
Speicher 331 gespeichert wird. Die in Fig.6A und
F i g. 6D gezeigte Begleitung wird dadurch geschrieben,
daß das Tastenfeld 1 bedient wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der Schalter 2a in die Schreibstellung gebracht,
während der Schalter 2b auf den ersten Kontakt gesetzt wird. Zu diesem Zweck wird ein Schreibsignal von der
Und-Logik 3430 an den ersten Speicher 331 übertragen, so daß die Und-Logiken 331a bis 331c/ in einen
bestimmten Schallzustand versetzt werden. In diesen Schallzustand wird eine Taste der ersten Note »G 2«
gedrückt. Nach dem Drücken wird ein Tastenbetättgungssignal auf die Leitung 10a mit dem Notenzeitintervall
»G« gegeben. Das Ausgangssignal aus der Leitung 10a wird durch die Und-Logik 331a an den ersten
Speicher 331 angelegt, während gleichzeitig ein Notencode, der in die Leitungen 23a bis 23/ ausgegeben
wurde, an den ersten Speicher 331 angelegt wird. Das zu diesem Zeitpunkt in die Leitung 10a gegebene Signal
wird aus der Oder-Logik 3405 zu einem Zeitintervall ausgegeben, das zu der Note »G 2« paßi, so uau uic
Und-Logik 340b ein »!«-Signal erzeugt, da »1« bis zu diesem Zeitpunkt in der bit-Stellung der Note »G 2«
nicht vorlag.
Dementsprechend befindet sich die Und-Logik 3432 im vollen Schalbustand, um ein Ausgangssignal zu
erzeugen und es wird ein Inkrementsignal C als Schreibbefehl durch die Oder-Logik 3436 an den ersten
Speicher angelegt. Als Ergebnis werden der Notencode, der auf die Leitungen 23a bis 23/ gegeben wurde, und
der Blockcode, der von den Und-Logiken abgegeben wurde, in den ersten Speicher 331 geschrieben. Der jo
erste Speicher 331 zählt die Zahl der Ausi;angssignale
des Codes »B« der Notencodes, die auf die Leitungen 23a bis 23/gegeben wurden, und speichert den Code, der
während einer Zeiteinheit eingegeben wurde, während der alle Tasten von C 2 bis B 5 abgetastet wurden um
diejenigen simultan zum Tönen zu bringen. Dabei wird nur der Code »G 2κ darin gespeichert. Vy'cnn anschließend
die Tasten der Noten »G 3, B 3« gedrückt werden, werden diese Noten »G 3, B 3« als diejenigen
gespeichert, die simultan ertönen sollen, wobei eine der vorstehenden Handlung ähnliche Handlung durchgeführt
wird. Entsprechend dem in Fig.6A und 6D gezeigten Begleitungsnotensatz werden nacheinander
»G 3, B 3«, »D 3«<, »G 3« B 3«, »G 3, B 3«,... betätigt, so daß die in l· i g. 6A und F i g. 6D gezeigte Begleitung im
Speicher 331 gespeichert wird.
Nachstehend wird der Fall erläutert, bei dem die derart gespeicherte Begleitung ausgelesen wird, wobei
nur das Rhythmikdiagramm betrachtet wird, und die in F i g. 6A und F i g. 6D gezeigte Melodie mit der rechten
Hand gespielt wird In diesem Fall wird der Schalter 2A,
wie in Fig. 12C gezeigt, in die Lesestellung gebracht,
während der Schatter 2b unverändert bleibt Aufgrund des Setzens der Tasten und der vorstehend erwähnten
Tastenfeldtrennungsfestlegung als Tastenzeitintervall der ersten Tastengjruppe la wird das Ausgangssignal am
Rücksetzanschluß Qder /?-SFIip-FIop-SdiaItung3417
»1« während bei den Tastenzeitintervallen- C 3 bis B 5
das Ausgangssignal am Setzausgang Q»l« wird. Wenn dementsprechend die erste Melodienote »G4« zuerst
mit der rechten Hand gespielt wird, scheint das Tastenbedienungssignal auf der Leitung 10c des
Tasteneingabeabschnitts 10. Zu diesem Zeitpunkt wird das Ausgangssignal des Setzanschlusses Q der Flip-Flop-Schaltung
3417 »1«. Dementsprechend befindet sich die Und-Logik 3426 im voll geschalteten Zustand,
so daß ein Freigabesigna] A aus der Oder-Logik 3439 an die Und-Logiken 361a bis 361</ angelegt wird.
Dementsprechend wird das Tastenbedienungssignal an die Und-Logik 25c durch die Und-Logik 361c angelegt.
An diese Und-Logik wird ein Oktavenerkennungssignal aus dem Blockdekoder 24 durch die Leitung 24c
angelegt. Wenn zu diesem Zweck die Leitung 24c gewählt ist, ist der Inhalt des Blockzählers 22 »22«. Das
Tastenbedienungssignal »G 4« wird in das Schieberegister 27 durch die Und-Logik 25c und die Oder-Logik 26
geladen. Anschließend wird es nacheinander in das Schieberegister verschoben.
Wenn dementsprechend die Und-Logik 28a ein Ausgangssignal erzeugt, wenn also sämtliche Tasten des
Tasteneingabebereichs 10 abgetastet sind, wird das in das Schieberegister 27 eingegebene Signal in dem
Puffer 28 geladen. Der Musiktongeneratorschaltkreis 29 erzeugt einen Musikton mit einer Tonhöhe »G.4«
entsprechend den Daten, die in dem Puffer 28 geladen wurden und bringt diesen durch den Lautsprecher 4 zum
Tönen.
Wenn die zweite Melodienote »B 4« gespielt wird, erzeugt der Musiktonerzeugungsschaltkreis 29 einen
Musikton mit einer Tonhöhe, die der Note »B 4« entspricht, wobei wiederum eine bereits vorstehend
beschriebene Betätigung durchgeführt wird.
Wenn die Melodienote »D 5« danach gespielt wird, wird die Taste der Note »D 5« mit der rechten Hand
gedrückt, während eine der Tasten der ersten Tastengirippe la mit der linken Hand betätigt wird.
Dementsprechend erfolgt das Ertönen von »D 5« wie im vorstehenden Fall. Wenn jedoch eine vorgegebene
Taste der ersten Tasiengruppe la bedient wird, befindet
sich die Und-Logik 3432 im voll geschalteten Zustand, da die R—S Flip-Flop-Schaltung 3417 sich zu diesem
Zeitpunkt im Rücksetzzustand befindet, mit dem Ergebnis, daß R-S Flip-Flop-Schaltung 2425 in den
Setzzustand gebracht ist und ihr Ausgang ein Freigabesignal P durch eine Und-Logik 3434 an die Und-Logiken
331ebis331Aerzeugt.
Gleichzeitig wird die Und-Logik 3432 in die Arbeitslage geschaltet, um ein Inkrementsignal G in den
ersten Speicher 331 zu übertragen. Nach Erhalt des Inkrementsignals G vergleicht der erste Speicher 331
einen Notencode, der auf die Leitung 23a bis 237 des Notendekoders 23 abgegeben wurde, mit einem zuvor
gespeicherten Notencode, und erzeugt, sofern eine Koinzidenz zwischen diesen erkannt wird, ein Ausgangssignal
in der Leitung, was durch den vorstehend gespeicherten Blockcode definiert wurde. Bei diesem
Beispiel ist die zuerst gespeicherte Tonhöhe »G 2«. Wenn dementsprechend der Notencode von »G« in die
Leitung 23a bis 23/ gegeben wird, erzeugt der erste Speicher 331 ein Ausgangssignal, das wiederum an eine
Und-Logik 25a angelegt wird. Dementsprechend bildet der Musiktonerzeugungsschaltkreis 29 simultan zwei
Töne »G2« und »D5« und bringt diese durch den Lautsprecher 4 zum Tönen. Wenn anschließend die
Tastenbetätigung durch die linke Hand gestoppt wird, erzeugt die Und-Logik 3409 ein »1 «-Signal. Da zu_
diesem Zeitpunkt das Signal am Rücksetzanschluß Q der R—S Flip-Flop-Schaltung 3417 »1« ist, wird ein
Rücksetzsignal durch die Und-Logik 3432 an die R—S Flip-Flop-Schaltung 3435 gesandt Dementsprechend
wird das Signal am Setzanschluß Q »0« und das Schaltsteuersignal für die Und-Logiken 331 e bis 331Λ
wird »0«, wodurch das Ertönen der Musiknote »G 2« aufhört.
Anschließend wird die Melodie in dem in F i g. 6A und Fig.6D gezeigten Melodienotensatz mit der rechten
Hand gespielt, während eine der Tasten der ersten
Tastengruppe la mit der linken Hand entsprechend dem
Rhythmikdiagramm auf dem in Fig.6C und Fig.6E
gezeigten Rhythmiknotensatz bedient wird. Der Musiktonerzeugungsschaltkreis 29 erzeugt Musiktöne mit
Tonhöhen, wie sie in dem Notensatz beschrieben sind, und bringt diese durch den Lautsprecher 4 zum Tönen.
In der vorstehend erwähnten AusPinnngsform wird der ichalter 2b auf den ersten Kontakt zum Lesen und
Schreiben der Begleitung gesetzt. Andererseits kann das Lesen und Schreiben der Melodie dadurch erfolgen, daß
der Schalter Ib auf den zweiten Kontakt gesetzt wird. In diesem Fall spielt die linke Hand die Begleitung, wobei
die funktionell geteilte Tastengruppe verwendet wird, d. h. die Tastengruppe von einer Taste mit der Tonhöhe
C 2 bis zu einer Taste der Tonhöhe, die durch die Trennung festgelegt wird. Die rechte Hand wiederum
betätigt die zweite Tastengruppe \b, die zum Lesen und Spielen der Melodie mit der in Fig.6B und Fig.6E
gezeigten Begleitung abgeteilt ist. Obwohl in diesem Fall die Betätigungsverschaltung sich von der des
vorstehenden Falls unterscheidet, gleicht die Schaltkreisbetätigung im wesentlichen der vorstehend erwähnten, so daß darauf Bezug genommen wird.
Während im vorstehenden Fall die Teilungsanordnung des Tastenfeldes 1 auf die Taste mit der Tonhöhe
C 3 gesetzt ist, kann sie natürlich wie vorstehend beschrieben ebenfalls bei irgendeiner anderen Tonhöhe
liegen.
Wie vorstehend beschrieben, speichert die elektronische Orgel gemäß der dritten Ausführungsform zuvor
entweder die Begleitung oder die Melodie. Beim Lesen wird eine der Tasten in der Tastengruppe, die
funktionell aufgeteilt ist, entsprechend dem Rhythmikdiagramm der Begleitung und der Melodie betätigt.
Dementsprechend kann sogar ein schwieriges Musikstück vom Anfänger in einfacher Weise gespielt werden.
Da die funktionelle Teilung des Tastenfeldes auf irgendeine Tonhöhe oder Tastenstellung gesetzt werden kann, kann der Bereich der Tonhöhen, der das
manuelle Spielen, sowie das Lesen zuläßt entsprechend eingestellt v/erden.
Die elektronische Orgel gemäß der vierten Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend beschrieben.
Die Außenansicht der vierten Ausführungsform der elektronischen Orgel gleicht im wesentlichen derjenigen von Fig. 1. In der vorliegenden Ausführungsform
werden die Schalter Ib bis 2c/ nicht verwendet Der
Schalter 2a ist ein Typ mit fünf Kontakten.
Das Tastenfeld 1 dieser Ausführungsform ist bei einer entsprechenden Tastenstellung, wie nachstehend erläutert funktionell geteilt Der Schalter 2a wird zur
Festlegung verwendet daß das Tastenfeld 1 im Normalzustand verwendet wird, daß es im funktionell
geteilten Zustand verwendet wird und daß die gespielten Daten entweder in den ersten oder in den
zweiten Speicher, die nachstehend beschrieben werden, beschrieben werden.
Die Schaltkreisanordnung der vierten Ausführungsform besteht aus den in F i g. 3A und F i g. 3E gezeigten
Schaltkreisen mit der in F i g. 13 gezeigten Anordnung. Der Aufbau und die Betätigung des in Fig.3A
gezeigten Schaltkreises ist bereits in der ersten Ausführungsform beschrieben worden, worauf Bezug
genommen wird. Die vorliegende Ausfühningsform weist ebenso auf fünf Blöcke und Schaltkreise zur
Verbindung dieser Blöcke auf. Diese fünf Blöcke sind ein Tasteneingabeschnitt 10, ein Musiktonerzeugungsab
schnitt 20, ein Speicherabschnitt 430 einschließlich eines
ersten Speichers 431 und eines zweiten Speichers 432 sowie ihrer Peripherieschaltkreise, ein Steuerabschnitt
440 zur Übertragung der Steuersignale an den Speicherabschnitt 430 und dgl. und ein Verstärker 50.
Das Tastenbedienungssignal, das aus dem Tasteneingabeabschnitt 10 durch die Leitungen 10a bis 10c/
abgegeben wird, wird an die Und-Logiken 461a bis 46W
angelegt, deren Ausgangssignal an die Und-Logiken 25a
ίο bis 25c/ angelegt werden. Die Und-Logiken 461a bis
461c/sind durch ein Ausgangssignal A schaltgesteuert,
das durch einen nachstehend beschriebenen Steuerabschnitt 440 abgegeben wird. Die Und-Logiken 461a bis
461 d steuern, ob die Tastenbetätigungssignale, die auf
die Leitungen 10a bis lOc/des Tasteneingabebereichs 10
aufgegeben wurden, in den Musiktonerzeugungsabschnitt 20 eingegeben werden oder nicht. Die Tastenbetätigungssignale, die durch die Leitungen 10a bis 10c/
gegeben wurden, werden an den Speicherabschnitt 430
angelegt. Die den Speicherabschnitt 430 reichenden
Signale, werden durch die Und-Logiken 431a bis 431c/ an den ersten Speicher 431 und über die Und-Logiken
432a bis 432c/an den zweiten Speicher 432 angelegt. Die
Und-Logiken 431a bis 431c/ und 432a bis 432c/ werden
mit Steuersignalen B und C beaufschlagt, die aus dem nachstehend beschriebenen Steuerschaltkreis 440 abgegeben werden. Weiterhin erzeugt der Steuerschaltkreis
440 Steuersignale B und C als Schreib'/Lesesignale an dem ersten und zweiten Speicher 431 und 432. Der
jo Grund, warum die Speicher 431 und 432 in dem Speicherabschnitt 430 vorgesehen sind, ist derjenige,
daß die Begleitung und die Melodie im ersten oder zweiten Speicher durch die Tastenbetätigung des
Tasteneingabebereichs 10 durch einen Spieler gespei
chert werden müssen. Diese beiden Speicher können
unter Verwendung eines zusätzichen einfachen Schaltkreises in einem einzigen Speicher vereinigt werden.
Die ersten und zweiten Speicher 43J und 432 werden
mit den Signalen G und Faus dem Steuerschaltkreis 440
beaufschlagt, die zur Inkrementierung des Inhalts eines
adressensetzenden Schaltkreises, der im Speicher
vorgesehen ist, und zur Festlegung der Schreib- oder
23/ von einem Notendekoder 23 abgegeben wird, wird als ein Notenidentifizierungssignal in die Speicher 431
und 432 eingegeben. Ein Notencode, der auf die Leitungen 23a bis 23/ abgegeben wurde, und ein
Blockcode, der von den Und-Logiken 431 a bis 431 doder
432a bis 432c/abgegeben wurde, werden in die Speicher 431 und 432 eingeschrieben.
Der Steuerabschnitt 440, der mit den Tastenbedienungssignalen, die durch die Leitungen 10a bis 10c/ des
Tasteneingabeabschnitt 10 geliefert werden, mit dem
Taktsignal ΦΑ und mit dem Ausgabesignal aus dem
Schalter 2a beaufschlagt ist erzeugt die Steuersignale B und Czur Steuerung der Schaltoperation der Und-Logiken 431a bis 431c/und 432a bis 432c/ und zur Festlegung
der Lese- und Schreibweise für den ersten und den
zweiten Speicher 431 und 432, Inkrementsignaie C und
Ffür die Speicher 431 und 432, ein Schaltsteuersignal E für die Und-Logiken 431 e bis 43IA und ein Schaltsteuersignal D für die Und-Logiken 432e bis 432Λ. Der
Steuerabschnitt 440 ist im einzelnen in Fig. 14
dargestellt Nebenbei ist zu erwähnen, daß die Eingangsund Ausgangsanschlüsse des in Fig. 14 gezeigten
Schaltkreis nicht in ihrer Position mit denjenigen des in F i g. 3E gezeigten Schaltkreises übereinstimmen.
Genial) Fig. 14 arbeiten die Zähler 4401 und 4402
synchron mit dein Nolenzähler 21 bzw. mit dem Blockzähler 22, die in Fig.3A gezeigt sind. Der
Zähliiikt ΦΑ. der dem an den Notenzähler 21
ungelegten ähnelt, wird an die erste Stufe des Zählers 4401 angelegt. Der Zähler 4401 wird durch ein Signal
zurückgesetzt. s5as auf eine Leitung 4403 gegeben wird,
wenn der Inhalt des Zählers 4401 »12« erreicht. Das Rücksci/signal. das auf eine Leitung 4403 gegeben
wurde, wird als Zählsignal am Zähler4402 angelegt. Das
Ausgangssignal des Zählers 4402 wird am einen Tastendrüekerkennungsschaltkreis 4404 angelegt. Die
Tasienbedienungssignale, die durch die Leitungen 10a
bis 10c/ des Tasteneingabeabschnitts 10 kommen, werden durch die Und-Logiken 25a bis 25d nach
Oktaven getrennt, wobei das abgetrennte Signal durch eine Oder-Logik 4405 abgegeben wird. Das Tastenbedienungssignal.
das aus der Oder-Logik 4405 abgegeben wird, wird direkt an die Und-Logiken 4406 und 4407 und
durch einen Inverter 4408 an die Und-Logik 4409 angelegt. Das Ausgangssignal aus eir.sm Schieberegister
4410 mit einer Kapazität von 48 bit wird durch einen Inverter 4411 an die Und-Logik 4406 und direkt
an die Und-Logiken 4407 und 4409 angelegt. Diese Und- Logiken 4406,4407 und 4409 erzeugen »1 «-Signale,
wenn eine andere Taste gedrückt wird, wenn die Tastenbetätigung anhält und wenn die Tastenbetätigung
gestoppt wird. Die Ausgangssignale aus den Und-Logiken 4406 und 4407 werden durch eine Oder-Logik 4412
an das Schieberegister 4410 angelegt Das Ausgangssignal aus der Und-Logik 4406 wird zusammen mit dem
Ausgangssignal aus einem Teilungsfestlegungskontakt des Schalters 2a an eine Und-Logik 4413 angelegt. Das
Ausgangssignal aus der Und-Logik 4413 wird als .Schreibbefehlsignal an die Speicher 4414 und 4415 zur
.Speicherung des Inhalts der Zähler 4401 und 4402
angelegt. Die Speicher 4414 und 4415 speichern die Positionsdaten einer gedrückten Taste, wenn der
Schalter 2a sich in der Teilungsfestlegungsstellung befindet, in Form eines Notencodes und eines
Blockcodes, wobei der Inhalt der Zähler 4401 und 4402 abgerufen wird, die synchron mit dem Notenzähler 21
und dem Blockzähler 22 arbeiten. Die Ausgangssignale aus diesen Speichern werden zusammen mit den
Ausgangssignalen aus den Zählern 4401 und 4402 an einen Koinzidcnzschaltkreis 4416 angelegt Der Koinziden/schaltkreis
4416 vergleicht die Daten, die von den Zählern 4401 und 4402 abgegeben wurden, mit dem
Code, der von dem Speicher 4414 oder 4415 abgegeben wird Wenn diese miteinander koinzident sind, legt der
S'lialikiri·! 4416 das Koinzidenzsignal an den Setzana-hlufl
V irifiitr K-S Flip-Flop-Schaltung 4417 an. An
•Irr. l'ijc-ir-.rrt/.aiischluB R der R—S Flip-Flop-Schaltung
4417 win) .tin Ausgangssignal angelegt, das erhalten
v/.nl. v/rini ,in- Aiisgangssignale, die auf den Leitungen
441» iiml 440J irrschuincn, wenn der Inhalt des Zählers
WiJ „i« wird, ;iii die Und-Logik 4419 gelegt werden.
l)j>. Aii»g:iiiKVMgnal am Sclzcingang Q der R—S-FKp-I
Ι·ψ 'irlialiiiiig 4417 wird an die Und-Logik 4420 und
4421 angrlrgi, an die weiterhin die Ausgangssignale aus
>Iri, Ut,<l !..,,.«ikcii 4406 und 4409 angelegt sind. Die
Aiisgangvii|fiialr aus dun Und-Logiken 4420 und 4421
wriilrii an den Seixanschluß Sund an den RücksetzanbdiJuU
H ewer K -S Mip-Flop-Schaltung 4422 angelegt.
Uns Ausgangssignal am Rücksetzanschluß Q der R—S
Ι-Ίϊ|»-Ι-Ίορ Schaltung 4417 wird an die Und-Logiken 4423r
und 4424 angelegt, an die die Ausgangssignale aus den'
Und Logiken 4406 und 4409 weiterhin angelegt werden.
Die Ausgangssignale aus den Und-Logiken 4423 und
4424 werden an den Setzanschluß S bzw. den Rücksetzanschluß R einer R—S Flip-Flop-Schaltung
4425 angelegt.
Das Ausgangssignal am Setzanschluß Q der R—S Flip-Flop-Schaltung 4417 wird an die Und-Logik 4426
und das Ausgangssignal am Rücksetzanschluß O wird an die Und-Logik 4427 angelegt. Die Und-Logiken 4426
und 4427 werden weiterhin mit einem Ausgangssignal von dem Kontakt des Schalters 2a zur Festlegung des
Lesens aus dem ersten und zweiten Speicher 431 und 432 und mit dem Auslaßsignal aus der Und-Logik 4406
beaufschlagt. Die Und-Logiken 4426 und 4427 werden mit den Oder-Logiken 4428 bzw.4429 verbunden.
Die Oder-Logik 4428 wird weiterhin mit derii
Ausgangssignal aus einem Kontakt des Schalters 2a zur Festlegung des Schreibens in den zweiten Speicher 432
und mit dem Ausgangssignai aus der Und-Logik 4406 beaufschlagt. Die Oder-Logik 4429 wird mit dem
Ausgangssignal aus dem Kontakt zur Festlegung des Schreibens in den ersten Speicher 431 und mit dem
Ausgangssignal aus der Und-Logik 4406 beaufschlagt. Die Ausgangssignale aus den Oder-Logiken 4428 und
4429 werden als Inkrementsignale F und C an den zweiten und ersten Speicher 432 bzw. 431 angelegt.
Das Ausgangssignal am Setzanschluß Q der R-S
FH-Flop-Schaltung 4422 wird zusammen mit dem Ausgangssignal aus einem Kontakt zur Festlegung des
Lesens aus dem ersten und zweiten Speicher 431 und 432 an die Und-Logik 432 angelegt.
Das Ausgangssignal aus der Und-Logik 4432 wird als Schaltsteuersignal an die Und-Logiken 432e bis 432Λ
angelegt. Das Ausgangssignal am Setzanschluß Q der R-S Flip-Flop-Schaltung 4425 wird zusammen mit dem
Ausgangssignal aus einem Kontakt zur Festlegung des Lesens aus dem ersten und zweiten Speicher 431 und
432 an die Und-Logik 4433 angelegt, deren Ausgangssignal als Schallsteuersignal fan die Und-Logiken 431e
bis 431Λ angelegt wird.
Das Steuersignal A, das aus dem Steuerabochnitt 440
abgegeben wird, wird von der Oder-Logik 4434 entnommen, die mit einem Signal aus einem Kontakt
des Schalters 2a zur Festlegung des Normalspiels, mit einem Ausgangssignai aus einem Kontakt zur Festlegung
des Schreibens in den ersten Speicher 431 und mit dem Ausgangssignal aus einem Kontakt zur Festlegung
des Schreibens in dem zweiten Speicher 432 beaufschlagt ist Die Steuersignale B bzw. C sind Ausgangssignale
aus einem Kontakt zur Festlegung des Schreibens in den ersten Speicher 431 bzw. aus einem
Kontakt zur Festlegung des Schreibens in den zweiten Speicher 432.
Nachstehend wird der Fall erläutert, bei dem von vier
Oktaven des Tastfeldes die Oktave mit der niedrigsten Tonhöhe, d.h. eine Gruppe von Taster C2 bis B5
(nachstehend als erste Tastengruppe la bezeichnet) für
das Begleitlesespiel und die Tasten B 2 bis B 5 (nachstehend als zweite Tastengruppe \b bezeichnet)
für das Melodielesespiel verwendet werden. Zu diesem Zweck wird der Inhalt des ersten und zweiten Speichers
431 und 432 ausgelesen.
Zuerst wird zur Festlegung der Wahl- oder
Teilungsstellung auf dem Tastenfeld der Schalter 2a, wie in Fig. 15 gezeigt, in die Wahl- oder Teilungskontaktstellung
gebracht und anschließend wird eine Taste von »C 3« gedrückt Durch das Drücken der Teste von »C 3«
erscheint ein Tastenbedienungssignal auf der Leitung 106 des Tasteneingabebereichs 10 mit dem Zeitintervall
von »C«. Das Tastenbedienungssignal wird an den Tastendrückerkennungsschaltkreis 4404 des Steuerabschnitts
440 gelegt. Der Tastendrückerkennungsschaltkreis 4404 erzeugt ein »!«-Signal auf einer bestimmten
Leitung der Logik 405 entsprechend dem Inhalt des Zählers 4402. Als Ergebnis erzeugt die Und-Logik 4406
ein »!«-Signal ebenso wie die Und-Logik 4413 ein »!«-Signal erzeugt, so daß der Inhalt der Zähler 4401
und 4402 in die Speicher 4414 und 4415 geladen wird. Dementsprechend erzeugt der Koinzidenzschaltkreis
4416 bei Bedarf ein Koinzidenzsignal mit dem Zeitintervall von C 3 während der Abtastung, wodurch
die R-S Flip-Flop-Schaltung 4417 gesetzt wird. Nunmehr wird der Fall erläutert, bei dem der in F i g. 6A
und F i g. 6D gezeigte Begleitungsnotensatz im ersten Speicher 431 und der in Fig.6A und 6D gezeigte
Melodiennotensatz im zweiten Speicher 432 gespeichert wird.
Zur Speicherung des in Fig.6A und 6D gezeigten
Melodien.notensatzes irr. zweiter. Speicher 432 wird der
Schalter 2a in die Stellung gebracht, um das Schreiben in den zweiten Speicher festzulegen, und es werden die
Tonhöhen kurz davon in den zweiten Speicher 432 durch Betätigen des Tastenfeldes 1 geschrieben.
Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der zweite Speicher 432 im Sehreibbereilschaftszustand nach
Erhalt eines Freigabesignals für die Und-Speichers432a bis 432c/. Zum Speichern der ersten Note »G 4« wird die
Taste von »G 4« betätigt, um ein Tastenbetätigungssignal auf der Leitung lOcbei ein^m Zeitintervall von »G«
zu erzeugen, das ein Notennieitintervall ist. das wiederum über die Und-Logik 432c an den zweiten
Speicher 432 angelegt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird das auf die Leitung 10c gegebene Signal von der
Oder-Logik 4405 mit dem Zeitintervall abgegeben, das zu »G 4« paßt. Weiterhin erzeugt die Und-Logik 4406
ein »!«-Ausgangssignal zu dem Zweck, daß »!«- in der bit-Stellung von »G4« im Schieberegister 4010 bis
dahin nicht vorliegt. Deshalb ist die Und-Logik 4430 vollständig in die Arbeitslage geschaltet, um ein
Inkrement-Signal F als Schreibbefehlssignal für den zweiten Speicher 432 über die Oder-Logik 428 zu
erzeugen. Als Ergebnis speichert der zweite Speicher 432 Notencodes, die von den Leitungen 23a bis 23/
abgegeben werden, und einen Blockcode, der von den Und-Logiken 432a bis 432c/ abgegeben werden. Der
zweite Speicher 432 zählt die Zahl von Ausgangssignalen des Codes von »B« der Notencodes, die auf die
Leitungen 23a bis 23/abgegeben wurden. Das gleiche ist beim ersten Speicher 431 der Fall. Codes, die während
einer Zeitdauer eingegeben wurden, bei der sämtliche Tasten C 2 bis B 5 abgetastet wurden, werden im
Speicher als diejenigen gespeichert, die simultan ertönen sollen. In diesem Fall wird jedoch nur der Code
von »G4« gespeichert Wenn dementsprechend eine Taste von »G 4« anschließend bedient wird, wird »B 4«
durch eine Operation gespeichert, die der vorstehenden ähnelt Entsprechend dem in F i g. 6A und 6D gezeigter
Melodienotensatz werden nacheinander »D 5«, »B 4«, »D 5«, »E 5« ... betätigt, so daß die in F i g. 6A und 6D
gezeigte Melodie im zweiten Speicher 432 gespeichert wird. Zur Speicherung des Begleitnotensatzes wird der
Schalter 2a in die in Fig. 15C gezeigte Stellung gebracht um das Schreiben in den ersten Speicher 431
festzulegen. Anschließend wird das Tastenfeld 1 betätigt um die Tonhöhencodes in den ersten Speicher
431 zu speichern. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der erste Speicher 431 in der Schreibbereitschaftssteilung
infolge Erhalts eines Freigabesignals für die Und-Logiken
431a bis 431c/. Wenn die Taste des ersten Tons »G 2« betätigt wird, wird das Tastcnbelätigungssignal
auf die Leitung 10a als Notenzeiiintcrvall von »G« gegeben. Das Ausgangssignal von der Leitung 10;; wird
durcii die Und-Logik 431a an den ersten ^poichcr 431
Relegt. Gleichzeitig werden die Notsncodcs. die in die
Leitungen 23a bis 23/ausgegeben wurden, an den ersten
Speicher 431 angelegt Zu diesem Zeitpunkt wird das Signal, das zur Leitung 10a gegeben wurde, von der
Oder-Logik 4405 in einem Zeitintervall erhalten, daß /u »G 2« paßt. Die Und-Logik 4406 erzeugt ein »I«
Ausgangssignal, da »I« nicht in der bit-Stellung von »G 2« im Schieberegister 4410 bis dahin vorlag.
Dementsprechend befindet sich die Und-Logik 4431 in seinem vollgeschaltetcn Arbeitszusland, um ein Inkrcmentsignal
G als Schreibsignal für den ersten Speicher
431 über die Oder-Logik 4429 zu erzeugen. Als Ergebnis speichert der erste Speicher 431 die Notencodes, die auf
die Leitunger. 23s bis 23/ gegeben wurden, uriu einen
Blockcode, der von den Und-Logiken 31a bis 31t/
ausging. Wenn anschließend die Tasten der Noten »G 3, B 3« bedient werden, werden diese Noten »G 3, B 3« als
diejenigen gespeichert, die simultan /um Tönen gebracht werden sollen, wobei eine Operation durchgeführt
wird, die der vorstehenden ähnelt. Entsprechend dem in Fig. 6A und 6D gezeigten Bcglcilnoicnsat/
werden nacheinander »G 3, D 3«, »D 3«, »G 3«, B 3«, »G 3, B 3«,... bedient, so daß die in den F i g. 6Λ und 61)
gezeigte Begleitung in den ersten Speicher 431 gespeichert wird.
Nachstehend wird der Fall erläutert, bei dem die in dem ersten und zweiten Speicher derart gespeicherte
Melodie und Begleitung ausgelesen und gespielt werden, wobei lediglich das Rhythmik-Diagramm
betrachtet wird, und zwar derart, daß irgendeine der Tasten in der zweiten Tastengruppc \t>
mit einem Einzelfinger der rechten Hand für die Melodie betätigt wird und dann eine der Tasten in der ersten
Tastengruppe la durch ehien Einzelfingcr der linken
Hand für die Begleitung betätigt wird. In diesem Fall wird der Schalter 2a auf eine Stellung zur Festlegung
des Lesens für den ersten und zweiten Speicher 431 und
432 gesetzt, wie dies in F i g. 15D gezeigt ist. Nach dem
Setzen des Schalters sind die Und-Logiken 46Ia.bis
461c/nicht mehr in Arbeitslage geschaltet und die erste
und zweite Gruppe la und 16 werden auf diejenigen Tasten für die Begleitung und die Melodie gesetzt, die
im ersten bzw. zweiten Speicher 431 gespeichert sind. Da das Tastenfeld 1 dadurch geteilt ist, hat die R-S
Flip-Flop-Schaltung 4417 an dem Rücksetzanschluß (J »1« bei den Tastenintervallen von C 2 bis B 2 und an
dem Setzanschluß ζ)»1« bei den Tastenzeitintervallen
C3bisB5.
Beim Spielen des in Fig.6A und Fig.6D gezeigten
Musikstücks werden die ersten beiden Noten der Melodie, die in den Figuren gezeigt ist. nicht durch die
Begleitung begleitet. Dementsprechend wird irgendeine der Tasten der zweiten Tastengruppe 16 durch die
rechte Hand bedient Durch diese Tastenbedienung wird das auf den Leitungen 106 bis 10c/. im
Tasteneingabeabschnitt 10 erzeugte Ausgangssignal an dem Tastendrückerkennungsschaltkreis 4404 angelegt,
ohne daß es durch die Und-Logiken 4616 bis 461c/geht.
So hat zu diesem Zeitpunkt der Setzanschluß Q der R-S Flip-Flop-Schaltung 4417 den Wert »1«. Deshalb
ist der Logik-Zustand der Und-Logik 4420 erreicht, so
daß die R-S Flip-Flop-Schaltung 4422 in den
Setzzustand gebracht wird. Deren Ausgangssignal wird
als Steuersignal D durch die Und-Logik 4432 an die Und-Logiken 432e bis 432a gelegi
Gleichzeitig befindet sich die Und-Logik 4426 in vollständiger logischer Arbeitstage, wodurch ein Inkrementsignal Fdurch die Oder-Logiik 4428 an den zweiten
Speicher 432 abgegeben wird. Auf dieses Inkrement-Signal F hin. vergleicht der zweiite Speicher 432 den
Notencode, der auf die Leitungen 23a bis 23/ des
Notendekoders 23 abgegeben wurde, mit dem zuvor gespeicherten Notencode. Weniti diese miteinander
Obereinstimmen, wird ein Ausgaiiigssignal erzeugt, das
an den zuvor gespeicherten Bloekcode abgegeben wird.
In der vorliegenden Ausführungsfonn ist die zuerst im
zweiten Speicher 432 gespeicherte Tonhöhe »G4c Daher wird ein Ausgangssignal erzeugt, das über die
Leitung bis an die Und-Logik25c abgegeben wird.
Da ein Oktavenerkennungssighal von dem Blockdekoder 24 an die Und-Logik 25c über die Leitung 24c
angelegt wird, sofern die Leitung :24c gewählt ist, wenn aisc der inhalt des Blockzähler: 22 »2« ist, wird das
Tastenbetätigungssignal von »G 4« in das Schieberegister 27 über die Und-Logik 25c und die Oder-Logik 26
eingespeist und nacheinander im dem Schieberegister verschoben. Wenn die Und-Logük 28a ein Ausgangssignal erzeugt, d. h. wenn sämtliche Tasten des Tasteneingabeabschnitts 10 vollständig abgetastet sind, wird das
in das Schieberegister 27 eingegebene Signal in den Puifer 28 geladen. Der Musiktonerzeugungsschaltkreis
29 bildet einen Musikton mit der Tonhöhe »G4« entsprechend den Daten, die in den Puffer 28
eingespeist wurden, und bringt diese mit Hilfe des Lautsprechers 4 zum Tönen.
Wenn die Tastenbetätigung mit der rechten Hand gestoppt wird, erzeugt die Und-Logik 4409 ein
»1 «-Signal mit diesem Zeitintervall. Zu dem gleichen Zeitpunkt wird ein Rückseteäignal an die R—S
Flip-Flop-Schaltung 4422 über die Und-Logik 4421 abgegeben, da die R-S Flip-Flop-Schaltung 4417 im
Setzzustand ist. Dementsprechend wird der Setzanschluß (?der Flip-Flop-Schaltung 4422 »0«, wodurch die
Erzeugung eines Freigabesignais für die Und-Logiken 432e bis 432Λ und das Ertönen dies Musiktones »G4«
gestoppt werden.
Wenn anschließend eine deir Tasten der zweiten Tastengruppe 16 zur Erzeugung des zweiten Melodietones betätigt wird, bildet der Musiktonerzeugungsschaltkreis 29 einen Musikton mit einer Tonhöhe, der der
Taste »B 4« entspricht, wobei dies durch eine Operation geschieht, die der vorstehend erwähnten gleicht.
Zur Erzeugung der Melodienote betätigt die rechte
Hand irgendeine der Tasten in der zweiten Tastengruppe Xb, während für das Begleiitspiel die linke Hand
irgendeine der Tasten in der TaiMiengruppe la betätigt.
Ist die Lautbildung auf die Tastetiietätigung der zweiten
Tastengruppe \b zurückzuführen, wird sie wie im vorstehenden Fall durchgeführt. Wenn eine bestimmte
Taste der ersten Tastengruppe In bedient wird, ist die Und-Logik 4423 gesättigt, da die R-SFlip-Flop-Schaltung 4417 zu diesem Zeitpunkt sich im f/vÜQksetZZustand
befindet. Deshalb wird die R—S Flip-Flop-Schaltung
4425 gesetzt, wobei ein Ausgam^signal als Freigabesignal durch die Und-Logik 4433 an die Und-Logik 431 e
bis 431Λ erzeugt wird.
Zum gleichen Zeitpunkt ist die Und-Logik 4427 gesättigt, wobei ein Inkrement-Siignal G an den ersten
Speicher 431 abgegeben wird Nach Erhalt des Inkrement-Signals vergleicht de«1 erste Speicher 431 den
Notencode, der in die Leitungen 23a bis 23/ des Notendekoders 23 abgegeben wurde, mit dem zuvor
gespeicherten Notencode. Wenn diese miteinander koinziden t sind, wird ein Ausgangssignal auf der Leitung
erzeugt, was durch den vorbestimmten Blockcode bestimmt wird. In diesem Fall ist die zuerst im ersten
Speicher 431 gespeicherte Tonhöhe »G 2<c Wenn daher der Notencode von »G« auf den Leitungen 23a bis 23/
erscheint, erzeugt der erste Speicher 431 ein Ausgangssignal, das wiederum an die Und-Logik 25a angelegt
wird. Dementsprechend erzeugt der Musiktonerzeugungsschaltkreis 29 simultan zwei Töne »G2« und
»D 5« und bringt diese durch den Lautsprecher 4 zum Tönen.
is Wenn die Tastenbedienung durch die linke Hand
gestoppt wird, wird ein Rücksetzsignal durch die Und-Logik 4224 an die R-S Flip-Flop-Schaltung 4225
angelegt, da zu diesem Zeitpunkt die Und-Logik. 4409
ein »!«-Signal erzeugt und der Rücksetzanschluß Qder
R-S Flip-Flop-Schaltung 4417 »1« ist Dementsprechend wird der Setzanschluß Q der R-S Flip-P.op-Schaltung »0« und das Schaltsteuersignal E für die
Und-Logiken 431 e bis 431Λ wird »0«, was das Ende der Tonbildung des Musiktons »G 2« zur Folge hat.
Anschließend bedient die rechte Hand irgendeine der Tasten in der zweiten Tastengruppe 16 entsprechend
den in Fig.6B und Fig.6E gezeigten Rhythmus, während die linke Hand irgendeine der Tasten in der
ersten Tastengruppe ta entsprechend dem Rhythmus bedient, der in dem in Fig.6C und Fig.6F gezeigten
Rhythmik-Diagramm beschrieben ist Als Ergebnis bildet der Musiktonerzeugungsschaltkreis 29 Musiktöne
mit Tonhöhen, wie sie in dem Musiktonsatz gemäß F i g. 6A und 6D beschrieben wurden.
In der vorstehend genannten Ausführungsform ist eine Oktav der ersten Tastengruppe zugeordnet,
während drei Oktaven der zweiten Tastengruppe zugeordnet sind. Das Tastenfeld kann mit einem
entsprechenden Oktavenverhältnis aufgeteilt sein und ist nicht auf das vorstehende Verhältnis beschränkt
Wie vorstehend beschrieben, speichert die elektronische Orgel der vierten Ausführungsform der Erfindung
zuvor sowohl die Melodie als auch die Begleitung.
Im Lesebetrieb wird irgendeine der Tasten jeder Tastengruppe, die durch funktionelles Aufteilen des
Tastenfeldes 1 mit einem vorgegebenen Oktavenverhältnis erhalten wurde, entsprechend dem Rhythmik-Diagramm der Begleitung und der Melodie
betätigt Deshalb kann sogar ein Anfänger ein so schwieriges Musikstück in einfacher Weise, wie in dem
Musiknotensatz beschrieben, spielen.
erwähnt, wird erfindungsgemäß ein Musikstück zuvor in
dem Speicher durch die Tastenbetätigung gespeichert.
gespeicherte dadurch ausgelesen, daß die auf dem
werden. Alternativ wird das gespeicherte Musikstück zu
6Q dem Speicher des Musikinstruments an sich durch
eines RAM (Speicher mit wahlfreiem Zugriff), eines
Die vorstehend erwähnten Ausführungsformen sind so ausgelegt, daß das Tastenfeld funktionell in zwei
Abschnitte geteilt ist, um die zuvor gespeicherte
Begleitung und/oder Melodie für das Spiel auszulesen.
Dies kann jedoch derart modifiziert werden, daß nur die Melodie im Speicher gespeichert wird und nur diese
ausgelesen und unter Verwendung sämtlicher Tasten auf dem Tastenfeld gespeQt wird.
Weiterhin kann der Speicher zum Speichern des
Weiterhin kann der Speicher zum Speichern des
Musikstücks und Auslesen des Musikstücks durch die ,Tastenbetätigungen ein Halbleiterspeicher sem, beispielsweise
ein RAM (Speicher mit wahlfreiem Zugriff) und irgendein anderer geeigneter Speicher, wie ein
digitales Magnetband und dgL
Hierzu 14 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Elektronisches Musikinstrument mit einem mehrere Tasten aufweisenden Tastenfeld, mit
Speichern zum sequentiellen Speichern von Tonhöhencodes entsprechend einer Tonfolge, mit einem
Generator, mit dem den Tasten zugeordnete Töne bei der Betätigung dieser Tasten und Töne durch das
Auslesen der gespeicherten Tonhöhencodes erzeugbarsind, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Umschaltkreis (140, 240, 340, 440) vorgesehen ist, mit dem eine Blockierschaltung (161a—d, 26ia—d,
361a—d, 461a—ty angesteuert wird, derart, daß für
Tasten einer Tastengruppe oder des gesamten Tastenfeldes (la, Ib) die Erzeugung der diesen
Tasten zugeordneten Töne blockiert ist, und daß durch Betätigung irgendeiner dieser Tasten als
Auslesetaste der Speicher (130, 230, 330, 430) zum Auslesen der Tonhöhencodes ansteuerbar ist
2. Elektronisches Musikinstrument nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer der Ansteuerung des Tongenerators (29) durch die
Dauer der Betätigung der jeweiligen Auslesetaste bestimmt ist.
3. Elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch den
Umschaltkreis (140,240,340,440) eine Unterteilung
des Tastenfeldes in zwei Tastengruppen vorgenommen wird.
4. Elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide
Tastengruppen zum Auslesen mit zugeordneten Speichern unterschiedlichen Speicherinhalte durch
die Umschaltung verbunden sirk
5. Elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Schaltkreis zur veränderbaren Festlegung der Unterteilung des Tastenfeldes (3414 bis 3417) in die
zwei Tastengruppen aktivierbar ist, so, daß nach Betätigung einer Taste des Tastenfeldes die
Unterteilungsstelle mit der Lage dieser betätigten Taste zusammenfällt.
Applications Claiming Priority (4)
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| JP12618579A JPS5650389A (en) | 1979-09-29 | 1979-09-29 | Electronic musical instrument |
| JP12618679A JPS5650390A (en) | 1979-09-29 | 1979-09-29 | Electronic musical instrument |
| JP12618879A JPS5650391A (en) | 1979-09-29 | 1979-09-29 | Electronic musical instrument |
| JP12618779A JPS5650393A (en) | 1979-09-29 | 1979-09-29 | Electronic musical instrument |
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