DE303344C - - Google Patents

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DE303344C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V1/00Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting
    • G01V1/16Receiving elements for seismic signals; Arrangements or adaptations of receiving elements
    • G01V1/18Receiving elements, e.g. seismometer, geophone or torque detectors, for localised single point measurements
    • G01V1/181Geophones

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

Pendel zur Messung der Erschütterungen mit Übertragung der Schwingungen des Pendels auf einen Spiegel zwecks direkter Beobachtung bzw. photographischer Aufnahme derselben sind bekannt. Die vorliegende Erfindung betrifft ein derartiges Pendel, welches zur Messung bzw. Beobachtung künstlicher Erschütterungen dienen soll, und besteht darin, daß die Schwingungen des Pendels
ίο durch freie Reibung mit Hilfe eines kleinen, an dem Hebelarm des Pendels angeordneten Reibkolbens gegen den Spiegel bzw. Spiegelträger übertragen werden, der einen im Felde eines Magneten spielenden eisernen Stift trägt, durch den er bei Erschütterungen fortgesetzt in seine Anfangslage zurückgeführt wird. In der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Einrichtung dargestellt, und zwar in Fig. 1 im Längsschnitt; die Fig. ia und ib stellen
ao in Querschnitten nach Fig. 1 den oberen Teil des Apparats dar.
In dem geschlossenen Gehäuse 1, welches mittels einer Dosenlibelle 4 lotrecht gestellt werden kann, hängt an einer Blattfeder 2 ein Gewicht 3. Mit dem Gewicht 3 ist ein leichter Hebelarm 5 verbunden, der an seinem freien Ende in eine dünne 'Blattfeder 6 übergeht. Letztere lehnt sich mittels eines kleinen Reibkolbens 7 unter gelindem Druck gegen eine dünne Achse 8, die einen kleinen Spiegel 9 trägt. Die Achse ist in Spitzen mit Steinlagern leicht drehbar gelagert. Wenn das Gehäuse 1 sich z.. B. von unten nach oben bewegt, so bleibt das Gewicht 3 infolge seiner Trägheit gegen diese Bewegung zurück und die Blattfeder 2 biegt sich etwas nach unten. Gleichzeitig bewegt sich aber der Hebelarm 5 außer nach unten in verstärktem Maße nach rechts und dreht die Spiegelachse in ihren Lagern, womit gleichzeitig der Spiegel gedreht wird.
Zur Beobachtung dient eine Sammellinse 10.' Die Spiegelachse ist mit einem eisernen Stift 11 versehen, der . durch einen Magneten 12 gerichtet wird. Die Einrichtung bewirkt, daß der Spiegel auch nach den stärksten Erschütterungen des Pendels wieder in seine Anfangsstellurig zurückgebracht wird. Die Dämpfung der Eigenschwingungen des Pendels erfolgt durch einen Magneten 13, in dessen Feld ein Eisenplättchen 14 hineinragt. In einer anderen Ausführungsform des Pendels wird die Dämpfung durch einen Kolben erzeugt, der in öl taucht.
Für den Marsch wird der Pendelkörper mittels zweier Scheren 15 und 16 festgestellt. Das ganze Gerät wiegt nur einige Kilogramm und kann sehr leicht getragen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Pendel zur Messung künstlicher Erschütterungen mit Übertragung der Schwingungen des Pendels auf einen Spiegel zwecks direkter Beobachtung bzw. photographischer Aufnahme derselben, dadurch gekennzeichnet, daß das in einem Gehäuse (1) durch eine Feder (2) angeschlossene Pendel (3) einen Hebelarm (5) mit daran befestigtem Reibkolben (7) trägt, der sich . mit freier Reibung gegen den Spiegel (9) bzw. den Träger (8) desselben anlegt, welcher einen kleinen im Felde des Magneten (12) spielenden Stift (11) trägt, der den Spiegel bei Erschütterungen fortgesetzt in seine Anfangslage zurückführt. (
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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