DE30189C - Hemmung für Uhren mit Rotationspendel - Google Patents

Hemmung für Uhren mit Rotationspendel

Info

Publication number
DE30189C
DE30189C DENDAT30189D DE30189DA DE30189C DE 30189 C DE30189 C DE 30189C DE NDAT30189 D DENDAT30189 D DE NDAT30189D DE 30189D A DE30189D A DE 30189DA DE 30189 C DE30189 C DE 30189C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pendulum
arm
gear wheel
clocks
escapement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30189D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. STAHLBERG in Corsicana, Grafsch. Navarro, Staat Texas, V. St. A
Publication of DE30189C publication Critical patent/DE30189C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/10Escapements with constant impulses for the regulating mechanism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
CHARLES STAHLBERG in CORSICANA
(Grafschaft Navarro, Staat Texas, V. S. A.).
Hemmung für Uhren mit Rotationspendel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1884 ab.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine hintere Ansicht des Uhrwerkes und
Fig. 2 ein senkrechter Querschnitt durch dasselbe,
Fig. 3 zeigt eine obere Ansicht des Gangrades und dessen Arretirung,
Fig. 4 und 5 sind Modificationen dieses Rades und seiner Arretirung.
Auf die Rückplatte A des Werkes ist der Arm B aufgeschraubt, welcher die Torsionsfeder 0 des Rotationspendels trägt. H ist ein doppeltes Gangrad, dessen beide Theile je vier Zähne haben. Die Zähne dieser beiden Theile sind etwas versetzt, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Die Stifte m von diesem Gangrad stehen seitlich ab und sind im Bereich des Ankers des Hebels F, welcher um einen an der Platte A angebrachten Arm schwingt; sie drücken den Anker intermittirend nieder und lassen ihn wieder los. Die Zahl der Zähne des Gangrades H kann gröfser oder kleiner gewählt werden, je nachdem man dem Pendel' innerhalb einer gegebenen Zeit eine gröfsere oder geringere Anzahl Schwingungen zu geben wünscht. Die Zähne des Rades H sind lang, um den Druck auf die Hemmscheibe i zu vermindern. Das Rad H dreht sich mit Körnerspitzen in zwei Schrauben, so dafs dasselbe mit Rücksicht auf die Hemmscheibe i leicht justirt werden kann. G ist eine aufrecht stehende Welle, welche die eingeschnittene Hemmscheibe i, sowie einen Arm k trägt. Dieser erstreckt sich ijach unten, und in seinem unteren gegabelten Ende steckt der Stift M, welcher in der Torsionsfeder O festsitzt. Je nachdem den Zähnen des Rades H der volle oder der ausgeschnittene Theil der Scheibe i gegenüberliegt, wird das Rad H bald arretirt, bald losgelassen.
Durch das justirbare Gewicht α erhält der Hebel F das stete Bestreben, mit seinem Anker in die Höhe zu gehen. Der Hebel F hat aufser dem Ankerarm / noch einen zweiten Arm r, welcher mit seinem unteren, rechtwinklig gebogenen Ende im Bereich des Armes k liegt und durch Vermittelung dieses Armes das Pendel in Bewegung setzt. Wenn das Gangrad sich zwischen den Zähnen dreht, die weit von einander abstehen, so wird der Arm r des Hebels F von dem Arm k abgehoben, und wenn sich das Gangrad zwischen den nahe bei einander stehenden Zähnen bewegt, so wird der Hebel F gelöst und sein Arm r schwingt alsdann gegen den Arm k hin und giebt durch diesen dem Pendel einen Antrieb. Da der Hebel jeweilig dieselbe Strecke und unter der Wirkung desselben Gewichtes niederfällt, so müssen die von ihm gegebenen Impulse ebenfalls stets von derselben Stärke sein. Man kann statt des Gewichtes auch eine Feder anbringen, doch ist ersteres stets vorzuziehen. Man kann ferner auch zwei Hebel .F anbringen. Alsdann müfsten aber die Zähne des Gangrades gleich weit von einander entfernt und mit vier weiteren Stiften m versehen sein.
Das obere Ende der Torsionsfeder 0 ist in dem Bolzen ρ befestigt, der seinerseits in dem
Arm B sitzt und von einer Klemmschraube festgehalten wird. Das obere Ende dieses Bolzens dient der Welle G als Lager.
Durch den Hebel k wird die Welle G gezwungen, die Schwingungen des Pendels mitzumachen und dabei durch die Scheibe i das Gangrad H zu hemmen oder freizulassen, welches alsdann seinerseits durch den Hebel F und die Stange k das Pendel und die Welle G dreht. ■
In den Fig. 4 und 5 ist an Stelle der Scheibe i ein halber Hohlcylinder bezw. ein eingekerbter Vollcylinder i dargestellt. In diesem Falle mufs die Welle des Gangrades H mit der Längsachse dieses Cylinders parallel liegen, auch ist alsdann das Gangrad hur einfach. Alle übrigen Theile bleiben dieselben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Rotationspendel-Hemmung, bei welcher der Bewegungsimpuls des Pendels von einem belasteten, vom Gangrad aus in Schwingung versetzten Anker (F) ertheilt wird und die Schwingungen des Pendels mittelst des Armes M auf eine Scheibe oder einen Halbcylinder (i) übertragen werden, welcher das Gangrad hemmt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30189D Hemmung für Uhren mit Rotationspendel Expired - Lifetime DE30189C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE30189C true DE30189C (de)

Family

ID=306325

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT30189D Expired - Lifetime DE30189C (de) Hemmung für Uhren mit Rotationspendel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE30189C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE30189C (de) Hemmung für Uhren mit Rotationspendel
DE102019008008B3 (de) Freie Schwerkrafthemmung für Pendeluhren, insbesondere Präzisionspendeluhren
DE102020000652B3 (de) Freie Schwerkrafthemmung für Pendeluhren, insbesondere Präzisonspendeluhren
DE535606C (de) Triebwerk mit Hilfsfeder
DE19165C (de) Neuerungen an Uhrwerken. C
DE134286C (de)
DE832350C (de) Vorrichtung zum automatischen Wenden der Hauptwerkzeugtraeger oder der Arbeitswerkzeuge in Pfluegen oder anderen landwirtschaftlichen Geraeten
DE687127C (de) Pendelsicherung fuer Uhren mit Schluesselaufzug
DE2211048C3 (de) Uhrwerk
DE118284C (de) Elektrische Schlaguhr
DE27104C (de) Neuerungen an Kontrolvorrichtungen für Uhren
DE1673621A1 (de) Einrichtung zur wahlweisen Einstellung des Stundenzeigers einer Uhr auf die Zeit einer bestimmten Zeitzone
DE730103C (de) Schlagwerk fuer Synchronuhren
DE3926C (de) Freie Pendelhemmung
DE1273290B (de) Schaltklinkeneinrichtung
DE122243C (de)
DE11706C (de) Freie Hemmung für tragbare Uhren
DE64493C (de) Zeitschlofs
DE4453C (de) Magnet-Motor
DE52865C (de) Freie Pendelhemmung mit stetiger Kraft
DE237705C (de)
DE197735C (de)
DE264240C (de)
DE557792C (de) Aufziehvorrichtung mit Ferrarismotor fuer Uhren
DE312214C (de)