DE301643C - - Google Patents

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DE301643C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Atmungsgeräte derjenigen Art, bei denen die Luftreinigungspatronen gegen den Zutritt von Außenluft vor der Benutzung der Geräte abgeschlossen sind und erst bei deren Inbetriebnahme geöffnet werden. Diese bekannten Geräte weisen den Nachteil auf, daß für das erwähnte Öffnen besondere Handgriffe erforderlich sind. Bei der unter anderem gebrauch -
ίο liehen Verwendung von Blättchen oder Platten als Abschlußkörper für die Patronenöffnungen ist außerdem zum Zerstören des Abschlußkörpers der Einbau einer besonderen Aufstechvorrichtung erforderlich, die bei Inbetrieb- nähme der Atmungsvorrichtungen zur Wirkung kommt.
Nach der Erfindung soll die Zerstörung des Patronenverschlusses selbsttätig erfolgen.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß zum luftdichten Abschluß der in die Atmungsvorrichtung eingesetzten Patrone an deren Ein- und Auslaß dünne Blättchen vorgesehen ■sind, welche infolge des Druckunterschiedes zerstört werden, der innerhalb der Luftleitungen beim Gebrauch der Atmungsvorrichtung durch die Atmungstätigkeit und den Drück des Nährgases entsteht. Hierdurch wird bewirkt, daß einerseits die Patrone bis zum Augenblick des Gebrauches luftdicht abgeschlossen, ist, anderseits aber der Träger der Atmungsvorrichtung nicht durch Lösen von Verschlüssen, Ventilen u. dgl. zur Herstellung des Luftumlaufes in Anspruch genommen wird.
Die als Abschlußkörper dienenden Blättchen werden beispielsweise aus dünnem Pergamentpapier, Goldschlägerhäutchen u. dgl. hergestellt und bestehen erfindungsgemäß aus Teilen verschiedener Festigkeit, zum Zwecke, sie nach der Zerstörung eine Stellung einnehmen zu lassen, in welcher der Betrieb des Gerätes nicht beeinträchtigt wird. Es werden dabei also nur bestimmte Teile der Blättchen verletzt und es wird vor allem verhindert, daß etwa einzelne Fetzen davon sich lösen und in die Luftwege geraten.
Die verschieden große Festigkeit kann dadurch erzielt werden, daß beispielsweise auf einzelne Teile der Blättchen, gegebenenfalls in verschiedener Stärke, ein dünner Metallbelag aufgebracht wird, wodurch die Teile größerer Festigkeit nach Zerstörung der schwächeren Teile in einem gewissen Zusammenhang bleiben, ohne den Luftdurchgang zu hindern.
Die Randteile der Blättchen werden zweckmäßig durch einen Metallring verstärkt. Hierdurch wird ihr Verziehen beim Einspannen in die Fassung und ihre vorzeitige Sprengung infolge zusätzlicher Spannungen verhindert. Außerdem kann durch den Metallbelag gleichzeitig eine Abdichtung an der Verbindungsstelle erzielt werden. Der Belag kann beispielsweise nach dem sogenannten Druckspritzverfahren erhalten werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt darin das gesamte Atmungsgerät, Fig. 2 den für das Verständnis in Betracht kommenden Teil in größerem Maßstabe, und Fig. 3 die Membran im Grundriß.
Die Atmungspatrone α in Fig. ι ist zwischen dem Mischraum c, der zum Atmungssack d führt, und dem Zuleitungsschlauch f, der mit der Atmungsmaske g in Verbindung steht, eingeschaltet. Am Ein- und Auslaßstutzen
ίο der Patrone ist je eine gleichzeitig als Kupplung dienende Kapsel η und % vorgesehen, die in ihrem Innern, fest eingespannt zwischen den Kapselhälften und somit dicht abschließend, je ein, beispielsweise aus Metall bestehendes
i'5 Blatt b und B1 enthält, wie Fig. 2 dies im größeren Maßstab zeigt. An der Einspannstelle ist eine Metallauflage m vorgesehen, die als Dichtungsmittel dient.
Durch die Atmungstätigkeit des mit dem Gerät ausgerüsteten Mannes und den Druck des durch das Druckminderventil h aus der Flasche e in den Mischraum c einströmenden Sauerstoffes werden die Sicherheitsblättchen b, S1 zerstört.
Nach Fig. 3 ist das Blättchen durch einen stellenweise angebrachten Metallbelag i in Teile größerer und geringerer Festigkeit k und I zerlegt. Bei der Zerstörung des Blättchens werden die Risse naturgemäß an den Stellen geringerer Festigkeit auftreten, und es werden die übrigen Teile vermöge ihrer größeren Festigkeit in einem solchen Zusammenhang miteinander bleiben, daß die Luftwege nicht durch etwa abgerissene größere Stücke verstopft werden können. Die Risse sind in Fig. 3 angedeutet.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Luftreinigungspatrone für Atmungsgeräte, deren Luftwege mittels einer zer- brechlichen Platte abgeschlossen sind, gekennzeichnet durch in den Patronenstutzen (n, M1) vorgesehene Blättchen (b, O1) von einer derartigen Festigkeit, daß sie bei Inbetriebnahme des Gerätes infolge des Druckunterschiedes innerhalb der Luftleitungen aufgerissen werden.
2. Atmungspatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blättchen aus Teilen verschiedener Festigkeit bestehen, derart, daß schwächer bemessene Teile nachgeben, während stärker bemessene unzerstört bleiben.
3. Atmungspatrone nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Blättchen durch gleichzeitig als Dichtungsmittel dienende Metallringe verstärkt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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