DE30148C - Seilverbindung von Torpedos mit aus Kanonen abgeschossenen Geschossen - Google Patents
Seilverbindung von Torpedos mit aus Kanonen abgeschossenen GeschossenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41F—APPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
- F41F3/00—Rocket or torpedo launchers
- F41F3/08—Rocket or torpedo launchers for marine torpedoes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Anwendung dieser Einrichtung kann bei Schlepptorpedos, sowie bei selbstständig sich
bewegenden Torpedos geschehen. Bei letzteren wird damit hauptsächlich die Leitung des sich
vorwärts bewegenden Torpedos bezweckt.
Das Geschofs (Granate) zieht beim Schusse von der Mündung des Kanonenrohres ein
darauf befestigtes Gestell ab und trägt dasselbe bis zum Ende seiner Flugbahn.
Das Gestell ist durch ein Seil von entsprechender Länge mit dem vor dem Schusse ins
Wasser gelassenen Torpedo verbunden.
Der Torpedo wird, indem er dem Geschosse folgt, an das Ziel hinangeführt, während das
Geschofs über das Ziel hinwegfliegt.
Der Mitnehmer, Fig. 3 und 4, aus Stahl gefertigt, besteht aus vier Armen/, die sich im
Kopfe e vereinen und durch den Ring g versteift werden.
Der Kopf e hat eine mit Schmiernuth h versehene cylindrische Bohrung i, in welche die
aus Stahl gefertigte Spitze k des beim Schusse vortreibenden Geschosses e Aufnahme findet.
Die Arme/ müssen so weit aus einander gestellt sein, dafs das Geschofs dieselben beim
Eintritt in das Gestell nicht berührt.
Die Arme/ überragen alsdann die Bodenfläche des Geschosses und enden in Augen m,
die zur Aufnahme von Seilenden dienen.
Die Arme / können mit Warzen η versehen werden, die, entweder am Kopfe oder am cylindrischen
Theile des Geschosses anliegend, eine gleichmäfsige Lage des Gestelles zum Geschosse
unterstützen.
An der Mündungsfläche der Rohre ist ein Stahlring 0 angeschraubt, auf dem vier, durch
Schrauben bewegliche Klappen ρ angebracht sind.
Durch am Rohre befindliche flache Federn q werden dieselben in bestimmter Lage gehalten,
und zwar entweder in der Richtung der Seelenachse des Rohres oder der Mündungsfläche
desselben.
Der Mitnehmer wird mit den Augen m in den Ring ο geschoben und durch die auf die
Augen gelegten Klappen vor der Mündung des Rohres gehalten.
Die Wahl des Geschützkalibers, die anzuwendendeElevation, Pulverladung undGeschofsgeschwindigkeit,
sowie die Länge des Seiles richtet sich nach der Entfernung des Zieles und
Art des zu verwendenden Torpedos.
Besonders zu berücksichtigen ist dabei, dafs durch die Belastung des Geschosses die Geschwindigkeit
und Flugbahn desselben gegenüber frei fliegenden Geschosse verändert wird.
Jede zweckmäfsige Auslegevorrichtung kann Anwendung finden, die unter dem Geschützstande
derart angebracht ist, dafs sie mit dem Geschütze gleiche Seitenrichtung nehmen kann.
Die auf Blatt I, Fig. 1 und 2, Blatt II, Fig. 6 gezeichnete, aus Eisen und Stahl gefertigte
Vorrichtung besteht aus dem Kugellager r, worin der Körper s ruht.
In der Bootswand t ist eine kreisförmige Oeffnung, die durch den Körper s theilweise geschlossen
wird.
Der Körper s ist infolge seiner dem Kugellager und der Bootswandöffnung entsprechenden
Form nach allen Richtungen hin beweglich, ohne dafs dabei die sichere Lagerung in Frage
gestellt wird. ■
An dem Körper s ist das Torpedolager u befestigt, welches mit dem Ende ν auf einem
in Schienen laufenden Richtwagen w ruht und mittelst Zapfen und Vorstecker χ darauf befestigt
werden kann. ,
Der Richtwagen ist mit dem Rahmen der Laffete durch Kettenzug derart verbunden, dafs
durch Schwenken der Laffete der Richtwagen selbstthätig in die der Laffete entsprechende
Seitenrichtung gezogen wird.
Unmittelbar vor dem Schusse wird der Vorstecker χ entfernt, das Torpedolager frei gemacht
und durch Senken des Gegengewichtesy dasselbe gekippt, wodurch der Torpedo aus
dem Lager ins Wasser hinabgleitet.
Die Rolle ^ dient dazu, dem sich verjüngenden Torpedo während des Gleitens sichere
Führung zu gewähren.
Blatt I, Fig. ι und 2, stellt die Auslegevor-'
richtung vor dem Schusse, Blatt II, Fig. 6, dieselbe im gekippten Zustande, während des
Schusses, dar.
Der dargestellte Torpedo ist ein Schlepptorpedo
in Fischform mit zwei Auslegestangen. Letztere sind am Austrittspunkte aus dem Torpedo
beweglich. Beim Einlegen des Tor-' pedos in das Torpedolager befinden sich die
Stangen in Längsrichtung des Torpedos und werden nach geschehener Lagerung mittelst
aufgesetzter Schlüssel entsprechend ausgelegt.
Claims (1)
- PATENT-AN SPRUCH:Seilverbindungen von Torpedos mit aus Kanonen abgeschossenen Geschossen zum Zwecke der Leitung bezw. Fortbewegung der Torpedos.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30148C true DE30148C (de) |
Family
ID=306286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30148D Expired - Lifetime DE30148C (de) | Seilverbindung von Torpedos mit aus Kanonen abgeschossenen Geschossen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30148C (de) |
-
0
- DE DENDAT30148D patent/DE30148C/de not_active Expired - Lifetime
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