DE3014502C2 - Zweileitungs-Zentralschmieranlage - Google Patents
Zweileitungs-ZentralschmieranlageInfo
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Description
3 4
zweckmäßig, mehrere Zweileitungs-Schmierstoffvertei- wird darauf verzichtet, den genauen inneren Aufbau des
ler hintereinander zu schalten und deren Auslässe mit Progressiwerteilers Il und auch des Progressiwertei-
der Steuerkammer des Progressiwerteilers zu verbin- lers 12, der bis auf die Segmentzahl dem ersteren ent-
den. Darüber hinaus ist die Zentral-Schmieranlage in spricht, zeichnerisch darzustellen und zu beschreiben,
einfacher Weise durch den Anschluß weiterer Zweilei- 5 da sie ate solche bekannt sind.
tungs-Schmierstoffverteiler mit parallelgeschalteten Der Anschluß des Progressiwerteilers 12 an die bei-Progressiwerteilern
erweiterbar, wobei es besonders den Speiseleitungen I und II erfolgt über das Schaltgevorteilhaft
ist, den Druckanschluß zum Progressiwer- rät 6, in welchem die Ausbildung ruhender Schmierstoffteiler
am Leitungsende über das Schaltgerät zu führen, zonen dadurch vermieden ist.
so daß hinter dem Schaltgerät ein Verbraucher ange- to Im Ausführungsbeispiel geben die Zweileitungs-
schlossen ist, der für eine ständige Schmierstoffum- Schmierstoffverteiler 3 und 4 ihre Abgabevolumina in
schichtung sorgt Mit mehreren Zweileitungs-Schmier- die Steuerleitung 7 zum Progressiwerteiler 11. Zwei
teilern wird eine Anlage geschaffen, die der* Schmier- det um eine ausreichende Gesamtsteuermenge von
stoffbedarf einzelner Reibstellen in extremem Verhält- 15 2 ■ 20 cm3 Schmierstoff bereitzustellen, wobei die bei-
nis, beispielsweise im Verhältnis von 1 :100 oder größer den unteren Auslässe verschlossen sind und über zwei
exakt und in einfacher Weise erfüllen kann. innenliegende Umlenkungskanäle in die beiden oberen
genstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfol- vom Progzcssivverteiler 11 aufgenommen und an die
genden Beschreibung der Zeichnung, in deren einziger 20 Reibstellen abgegeben, indem dieser vani Aufnahmevo-
tungs-Schmieranlage mit parallel integrierten Progres- Umlaufzyklen durchführt und dabei von der Speiselei-
siv verteilern dargestellt ist tung I gelieferte Schmierstoff mengen über seine A usläs-
einer Pumpe 1, einem 4/2-Wege-Umsteuervenlil 2, zwei 25 als Beispiel entnehmbar.
Speiseleitungen I und II, Zweileitungs-Schmierstoffver- Nach Verbrauch der gesamten Steuermenge von
teilern 3, 4, 5 und einem Schakgerät 6 am Ende der 20 cm3 hat im beschriebenen Beispiel der Progressivver-Speiseleitungen
I und II, weiches das Umsteuern, d. h. teiler 11 vierzig cm3 Schmierstoff je Auslaß abgegeben
den Druckwechsel in den beiden Speiseleitungen, in Ab- und keine Möglichkeit mehr, weitere Umläufe zu mahängigkeit
vom Differenzdruck vom Leitungsende aus 30 chen. Dadurch ergibt sich in der Speiseleitung I ein ereinleitet
höhler Druckaufbau und es wird durch das Schaltgerät
Als Pumpe 1 ist eine elektromotorisch betätigte Pum- 6 bei bestimmter Druckdifferenz auf die Speiseleitung II
pe vorgesehen, die in der Lage ist, den erforderlichen mittels des 4/2-Wegeventils 2 umgeschaltet. Der be-Druck
und die entsprechende Fördermenge gemäß An- schriebene Zyklus wiederholt sich durch die Speiseleiforderung
der zu schmierenden Maschinenanlage zu lie- 35 tung II, so daß weitere 20 cm3 Schmierstoff als Steuerfern.
Nach dem Einschalten des Pumpenmotors wird die menge verbraucht werden und insgesamt weitere
Speiseleitung I unter Druck gesetzt und mit Schmier- 40 cmJ Schmierstoff pro Auslaß den Reibstellen über
stoff versorgt wobei im Gegensatz zur üblichen Zwei- den Progressiwerteiler 11 zugeführt werden.
leitungs-Zerrralschmieranlage an die Ausgänge der Außerdem ist im beschriebenen Beispiel der zweite Zweileitungs-Schmierstoffverteiler 3, 4 und 5 je eine 40 Prpsressivverteiler 12 angeschlossen, der identisch mit Steuerleitung 7,8 angeschlossen ist die mit einem Steu- dem beschriebenen Ablaufzyklus des ersten Progressiversegment 9,10 je eines Progressivverteilers 11,12 ver- Verteilers 11 arbeitet aber nur auf ein Abgabevolumen bunden ist von 2 · 1 cm3 ausgelegt ist, so daß der Progressivvertei-
leitungs-Zerrralschmieranlage an die Ausgänge der Außerdem ist im beschriebenen Beispiel der zweite Zweileitungs-Schmierstoffverteiler 3, 4 und 5 je eine 40 Prpsressivverteiler 12 angeschlossen, der identisch mit Steuerleitung 7,8 angeschlossen ist die mit einem Steu- dem beschriebenen Ablaufzyklus des ersten Progressiversegment 9,10 je eines Progressivverteilers 11,12 ver- Verteilers 11 arbeitet aber nur auf ein Abgabevolumen bunden ist von 2 · 1 cm3 ausgelegt ist, so daß der Progressivvertei-
ander verschraubten und gegeneinander abgedichteten 45 schmieranlage nur zwei Umläufe macht und pro Auslaß
ersegments jeweils mit einem Kolben ausgestattet sind. Es ist erkennbar, daß mit der beschriebenen Anlage
der von dem Schmierstoff abwechselnd in seine beiden ein extrem großer unterschiedlicher Schmierstoffbedarf
den die Kolben in bestimmter Reihenfolge so gesteuert, 50 80 cm3 andererseits mit einem einzigen Abschmierzy-
daß der nächste Kolben erst dann verschoben werden klus versorgt werden kann. Dies wird in überraschend
kann, wenn die Kolbenbewegung des vorangegangenen einfacher und wirtschaftlicher Weise ermöglicht
gen der sieben unteren Segmente sind durch eine Mit- Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
telbohrung direkt mit dem Schmierstoffeinlaß im An- 55
fangssegment verbunden, welches über eine Leitung 13,
ein T-Stück 14 und zwei Rückschlagventile 15, 16 mit
den beiden Speiseleitungen I und II verbunden ist und
von diesen mit Schmierstoff abwechselnd versorgt wird.
Das achte Segment steht nicht mittels der Mittelboh- 60
rung mit dem Versorgungsanschluß im Anfangssegment d. h. der Leitung 13, in Verbindung, sondern erhält
nur den Versorgungsschmierstoff zum Verschieben des
Kolbens aus dem davor liegenden Segment. Ein weiteres Ansteuern des Kolbens im Anfangssegment, für die es
Funktion weiterer Verts^erumläufe, kann demzufolge
nur durch den Versorgungsschmierstoff über die Steuerleitung 7 und das Steuerleitungssegment erfolgen. Es
telbohrung direkt mit dem Schmierstoffeinlaß im An- 55
fangssegment verbunden, welches über eine Leitung 13,
ein T-Stück 14 und zwei Rückschlagventile 15, 16 mit
den beiden Speiseleitungen I und II verbunden ist und
von diesen mit Schmierstoff abwechselnd versorgt wird.
Das achte Segment steht nicht mittels der Mittelboh- 60
rung mit dem Versorgungsanschluß im Anfangssegment d. h. der Leitung 13, in Verbindung, sondern erhält
nur den Versorgungsschmierstoff zum Verschieben des
Kolbens aus dem davor liegenden Segment. Ein weiteres Ansteuern des Kolbens im Anfangssegment, für die es
Funktion weiterer Verts^erumläufe, kann demzufolge
nur durch den Versorgungsschmierstoff über die Steuerleitung 7 und das Steuerleitungssegment erfolgen. Es
Claims (4)
1. Zweileitungs-Zentralschmisranlage mit zwei tungs-Zentralschmieranlage nicht zufriedenstellend ervon
einer Pumpe über ein differenzdruckabhängig 5 füllt werden kann. So ist es an einer einzelnen Anlage
arbeitendes Schaltgerät und ein Umsteuerventil ver- beispielsweise möglich, daß Reibstellen mit einem einzisorgten
Speiseleitungen, an die mindestens ein Zwei- gen Abschmierzyklus versorgt werden müssen, die nur
leitungs-Schmierstoffverteiler angeschlossen ist, 1 cm3 Schmierstoff benötigen und daß an der gleichen
welcher auslaßseitig mit einem Kolben-Progressiv- Anlage Reibstellen vorhanden sind, die mit ebenfalls
Verteiler verbunden ist, dadurch gekenn- 10 einem einzigen Abschmierzyklus 100cm3 Schmierstoff
zeichnet, daß der Progressiv-Verteiler (11, 12) brauchen. Derartige Forderungen sind mit allen bemit
seinem Anfangssegment direkt an die Speiselei- kannten Schmiersystemen nicht oder nur mit sehr untungen
(I, H) angeschlossen ist und daß die auslaßsei- wirtschaftlichen Methoden lösbar. Die beispielsweise
tige Verbindung des Zweileitungs-Schmierstoffver- bekannten Einleitungs-Zentralschmieranlagen mit Proteilers
(3,4,5) mit dem an sich bekannten steuerba- 15 gressivverteilern sind nur zur Versorgung kleinerer und
ren Progressiwerteiler (11,12) über eine Steuerlei- mittlerer Maschinenanlagen mit Schmierstoff geeignet
tung (7, 8) vorgenommen ist, die zwischen einem (DE-AS 13 03 753).
Auslaß des Zweileitungs-Schmierstoffverteilsrs (3, Es ist ferner bekannt Zweileitungs-Zentralsehmier-
4, S) und der Steuerkammer (9,10) des Progressiv- anlagen der oben beschriebenen Art dadurch zu erwei-
Verteileföill, 12) verläuft wobei in an sich bekann- 20 tern, daß an einen Auslaß eines Zweileitungs-Schmier-
ter Weise die Steuerkammer (9, 10) keine direkte Stoffverteilers ein Progressiwerteiler angeschlossen ist
Verbindung mit dem Druckanschluß an die Speise- Der Anschluß erfolgt derart daß der Progressivvertei-
leitungen (I, H) hat so daß der Kolben des Anfangs- ler nachgeschaltet ist d. h. die Versorgungsleitung für
segments erst bewegt wird, wenn ihm Schmierstoff den Progressiwerteiler ist mit dem Auslaß des Zweilei-
aus der Steuerleitung zugeführt wird. 25 tungs-Schmierstoffverteilers verbunden. Mit derart
2. Zweileitungs-Zentralscsflnieranlage nach An- nachgeschalteten Progressivverteilern wird jeweils nur
spruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Auslässe das Abgabevolumen des Zweileitungs-Schmierstoffvermehrerer
hintereinander geschalteter Zweileitungs- tellers aufgeteilt Dies führt je nach Größe des Progres-Schmierstoffverteiler
(3, 4) mit der Steuerkammer siwerteilers oder entsprechend den Verhältnissen der
(9) des Progressiwerteilers (11) verbunden sind. 30 Verteiler zueinander nur zu Teilumläufen.
3. Zweileitungs-Zentralschmieranlage nach An- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zweispruch
1 cder 2, dadurch gekennzeichnet daß meh- leitungs-Zentralschmieranlage der eingangs genannten
rere Progressiwerteiltr (3,4; 5) parallel im Zweilei- Art derart zu verbessern, daß auch Schmierstellen mit
tungssystem integriert sind. extrem unterschiedlichen und großen Bedarfsmengen
4. Zweileitungs-Zentralschmieranlage nach einem 35 versorgt werden können und daß mit einem einzigen
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß Abschmierzyklus der Schmierstoffbedarf einzelner
der Druckanschluß zum Progressiwerteiler (12) am Reibstellen exakt und in einfacher Weise erfüllbar ist
Leitungsende über das Schaltgerät (6) geführt ist Die Aufgabe ist erfindungsgemf ^dadurch gelöst, daß
Leitungsende über das Schaltgerät (6) geführt ist Die Aufgabe ist erfindungsgemf ^dadurch gelöst, daß
der Progressiwerteiler mit seinem Anfangssegment di-
40 rekt an die Speiseleitungen angeschlossen ist und daß
die auslaßseitige Verbindung des Zweileitungs-Schmierstoffverteilers
mit dem an sich bekannten steu-
Die Erfindung betrifft eine Zweileitungs-Zentral- erbaren Progressivverteiler über eine Steuerleitung
schmieranlage mit zwei von einer Pumpe über ein diffe- vorgenommen ist, die zwischen einem Auslaß des Zwei-
renzdruckabhängig arbeitendes Schaltgerät und ein 45 leitungs-Schmierstoffverteilers und der Steuerkammer
Umsteuerventil versorgten Speiseleitungen, an die min- des Progressivverteilers verläuft, wobei in an sich be-
destens ein Zweileitungs-Schmierstoffverteiler ange- kannter Weise die Steuerkammer keine direkte Verbin-
schlossen ist welcher auslaßseitig mit einem Kolben- dung mit dem Druckanschluß an die Speiseleitungen
Progressiv-Verteiler verbunden ist. hat so daß der Kolben des Anfangssegments erst be-
Derartige Zweileitungs-Zentralschmieranlagen sind 50 wegt wird, wenn ihm Schmierstoff aus der Steuerleitung
vorzugsweise zur Schmierung von Maschinen und Ma- zugeführt wird. Das Wesen der Erfindung besteht daher
schinenanlagen mit großer Reibstellenzahl und inter- darin, eine Zweileitungs-Zentralschmieranlage durch
mittierendem Betrieb bekannt Die Anlage ist vom Prin- ein Progressivsystem zu erweitern, wobei der Progreszip
her einfach im Aufbau, kann verkleinert und vergrö- siwerteiler parallel in das Zweileitungssystem integriert
ßtrt werden und ist dadurch gut an unterschiedlichsten 55 wird. Dabei wird ein Progressiwerteiler verwendet, der
Maschinen sowie Anlagen der Schwerindustrie ver- in an sich bekannter Weise mit einem Steuersegment
wendbar. Dabei werden zum Versorgen der Reibstellen ausgerüstet ist, welches dafür sorgt, daß der Kolben des
Verteiler eingesetzt die entsprechend dem Schmier- Anfangssegments erst bewegt wird, wenn ihm Schmierstoffbedarf
von unterschiedlicher Größe sind und deren stoff aus der Steuerleitung, die zum Zweileitungs-Abgabemengen
unter anderem durch Stellschrauben 60 Schmierstoffverteiler gelegt ist, zugeführt wird. Das
regulierbar sind. Hierzu weisen die Schmierstoffvertei- Steuersegment steht mit dem Druckanschluß im Anler
für je zwei angeschlossene Reibstellen einen Dosier- fangssegment des Progressivverteilers nicht in Verbinkolben
und einen Steuerkolben auf, wobei je nachdem, dung und erhält seinen Versorgungsschmierstoff ausob
die Speiseleitung I oder Speiseleitung Il unter schließlich von dem Zweileitungs-Schmierstoffverteiler.
Schmierstoffdruck steht, nur jeweils die zugeordnete 65 Bisher wurden derartige Progressiwerteiler mit Steuer-Reibstelle
geschmiert wird. Ein Schmierzyklus umfaßt segment gemäß DE-PS 20 23 774 nur zur Parallelschaldeshalb
grundsätzlich zwei Schmiertakte. tung in Einleitungs-Progressivsystemen verwendet.
Trotz dieser Variationsmöglichkeiten kommt es in Zur Vergrößerung der Gesamtsteuermenge ist es
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| FR8104633A FR2480903A1 (fr) | 1980-04-16 | 1981-03-09 | Installation centrale, comportant deux circuits d'alimentation et plusieurs repartiteurs progressifs, pour la lubrification de machines |
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|---|---|
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ID=6100111
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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