DE3014294A1 - Stachelband - Google Patents
StachelbandInfo
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- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H17/00—Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
- E04H17/02—Wire fencing, e.g. made of wire mesh
- E04H17/04—Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the use of specially adapted wire, e.g. barbed wire, wire mesh, toothed strip or the like; Coupling means therefor
- E04H17/045—Barbed wire or toothed strip
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F25/00—Making barbed wire
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Description
-A-
Die Erfindung betrifft ein Stachelband aus Stahlblech in einer Ausbildung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Bekannte Stachelbänder dieser Art bestehen aus Edelstahlblech, das den sehr langen und schlanken Stachelspitzen hinreichende Festigkeit gegen unerwünschte Verformungen
verleiht und darüber hinaus korrosionsfrei ist Die bekannten Stachelbänder weisen beidseits des Bandteils
einander unversetzt paarweise gegenüberliegende Stachelteile auf, die ebenflächig seitwärts vom Bandteil
vorstehen, der seinerseits zu einem etwa halbkreisförmigen Querschnitt gewölbt ist und schraubenlinienförmig
zu einer Spirale gewickelt sein kann, wobei zum Materialausgleich angesichts der unterschiedlichen
Radien des gewölbten und spiralig gewickelten Bandteils in d-essen an die Längsränder angrenzenden Seitenbereichen
dreieckförmige.Ausklinkungen vorgesehen sind.
Derartige ,Stachelbänder haben zwar eine besonders gute
Schutz- oder Sperrwirkung aufgrund ihrer langen Stachelspitzen, sind jedoch in der Herstellung ungewöhnlich
teuer, da nicht nur hohe Materialkosten für das hochwertige Material, sondern auch hohe Fertigungskosten ent
stehen. Denn das zur Stabilisierung der Stachelspitzen hochfeste Material bereitet erhebliche Probleme
beim Zuschneiden bzw. -stanzen, beim Formwölben des Band
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teils und beim spiraligen Wickeln.
Daher finden in der Regel noch immer zumindest weit überwiegend
Stachelbänder Anwendung, wie sie aus den DE-PSen 1 033 626 und 1 040 940 bekannt sind. Diese bekannten
Stachelbänder bestehen aus unlegiertem, zum Korrosionsschutz gegebenenfalls verzinktem Stahlblech, das eine
wesentlich geringere Festigkeit und Formhaltigkeit darbietet und daher in aller Regel einen Federstahldraht als
Seele umfaßt, der vom Bandteil mehr oder weniger ummantelt ist, wobei den Federstahldraht nicht ummantelnde
Randteile die Stachelteile bilden. Diese Stachelteile haben nur sehr kurze kleine freie Stachelspitzen, die
dadurch entstehen, daß das Blechband in parallelen Reihen gelocht und das Blech zwischen den Löchern jeder Längsreihe
mit einer*Folge von jeweils zwei Löcher tangierenden,
mit jedem folgenden Schnitt die Längsseite wechselnden Trennschnitten zu Bändern aufgeschnitten wird. Die
Sperrwirkung derartiger Stachelbänder ist wesentlich ge-
ringer, zum*Teil nicht hinreichend groß, jedoch ist die
Herstellung solcher Stachelbänder wegen des billigeren und insbesondere auch in der Verarbeitung wesentlich
günstigeren Materials erheblich preiswürdiger.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Stachelband der eingangs genannten Art mit der diesem eigenen erhöhte ι
Sperrwirkung zu schaffen, das preiswert und verhältnis-
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mäßig einfach herstellbar ist.
Diese Aufgabe löst das Stachelband nach der Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs 1. Hinsichtlich bedeutsamer
weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 10 verwiesen.
Das Stachelband erfindungsgeraäßer Ausbildung erbringt
unter Verwendung des relativ billigen und leicht verarbeitbaren unlegierten Stahlblechs mit einem Bruchteil
an Gestehungskosten und Bearbeitungsaufwand eine Sperrwirkung, die mindestens der der eingangs erörterten
Stachelbänder aus Edelstahlblech gleich ist, wobei die Sickung der Stachelteile den Stachelspitzen eine
Stabilität verleiht, welche die der Stachelspitzen aus Edelstahl übersteigt und damit gewährleistet, daß diese
nicht ohne weiteres in eine unwirksame Lage um- oder verbogen werden können»
Die Sickungen können vor dem Zerschneiden bzw. Zerstanzen
des Bleches in die Stachelbänder durch zielgerechtes Vorprägen, aber auch danach durch Prägen oder Rollen in den
Stachelteilen vorgesehen werden, wobei im letzteren Falle bevorzugt eine einzige Sicke je Stachelteil vorgesehen
wird, die parallel zur Basiskante an und entlang oder in nahem Abstand zu dieser verläuft.
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Die Sicken versteifen nicht nur die freien Stachelspitzen, sondern verschärfen diese zugleich und verfestigen
darüber hinaus den Stachelteil in seiner Gesamt hext, wobei die Sperrwirkung dadurch erhöht sein kann,
daß die Basiskanten der Stachelteile mit einer gedachten Längsmittellinie des Bandteils einen kleinen spitzen
Winkel einschließen, der durch Biegeformung des Anschlußteils zwischen Stachel- und Bandteil erzeugt werden kann
Statt dessen oder zusätzlich können die Stachelspitzen der Stachelteile jeweils gemeinsam zu einer Seite oder
abwechselnd zu entgegengesetzten Seiten hin aus dem Mittelbereich ihres Stachelteils abgebogen sein, so daß
sich die unterschiedlichsten Ausrichtungen der Stachelspitzen im Raum erzielen lassen, durch welche die räumliche
Sperrwirkung des einzelnen Bandstreifens bzw. der einzelnen Windung in einer Spirale erhöht und die Gefaihren
für Personen vergrößert werden, die den Versuch zur Durchdringung von Schutzanlagen aus solchen Stachelbändern
unternehmen. Stachelbänder der erfindungsgemäßen Ausbildung* können beidseits des Bandteils in Längsrichtung
gegeneinander auf Lücke versetzt angeordnete Stachelteile oder aber Stachelteile aufweisen, die in
an sich bekannter Weise beidseits des Bandteils einander
unversetzt paarweise gegenüberliegen. Sie können jedoch auch lediglich einseitig mit Stachelteilen, dann jedoch
vorzugsweise mit stark im Raum verschränkten Stachel spitzen, versehen sein. Solche Verschränkungen sind nicht
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nur durch Abbiegungen der Stachelspitzen gegenüber ihrem Mittelbereich, sondern insbesondere auch dadurch herbei-*
führbar, daß der ganze Stachelteil unter Verformung des AJi
schlußteils verdreht wird.
Stachelbänder der erfindungsgemäßen Ausbildung finden bevorzugt
in Konfigurationen Anwendung, bei denen sie schraubenlinienförmig zu einer Spirale gewickelt sind,
deren Spiralwindungen stellenweise miteinander verklammert sind. Statt dieser bekannten Konfiguration
können sie jedoch auch in irgendeiner sonst geeigneten Verlaufsform verlegt -werden, in welchem Fall die Bandteile als flache Streifen verbleiben können. Bevorzugt
ist jedoch der Bandteil in bekannter Weise um einen längslaufenden Federstahldraht herumgebördelt, der formstabilisierend
wirkt, einem Durchtrennen größeren Widerstand entgegensetzt und bei spiraliger Verlegung das
Rückstellvermögen gegen Auseinanderspreizen von Windungen erhöht sowie Schwingungen bei Berührungen begünstigt.
Mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstand der Erfindung sind in der Zeichnung näher veranschaulicht. Im
einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Abschnitt eines
StachGlbandes nach der Erfindung mit drei ver schiedenen Ausgestaltungen der paarig ange-
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angeordneten Stachelteile, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, und
Fig. 3 Schnitte nach den Linien III-III bis
bis 5
V-V in Fig. 1.
Das aus unlegiertem Stahlblech bestehende, gegebenenfalls verzinkte Stachelband besteht gemäß Fig. 1 aus
einem längslaufenden Öandteil 1 in Form eines zunächst flachen und. dann um einen Federstahldraht 2 herumgebördelten
Streifens und aus mit diesem einstückigen, in Abständen hintereinander angeordneten, vom Bandteil 1
seitlich vorstehenden Stachelteilen 3,4 bzw. 5,6 bzw. 7,8.
Die Stachelteile bestehen unabhängig von ihrer in der Zeichnung dargestellten Endform und -ausrichtung in der
Grundform aus gleichschenkeligen, sehr schlanken Dreiecken, die von einer außenliegenden, zunächst längsgerichteten
Basiskante 9 verhältnismäßig großer Länge, insbesondere mehr als 5 cm, sowie von Schenkelkanten 10
begrenzt sind. Diese schließen mit den Basiskanten 9 sehr kleine spitze Basiswinkel, insbesondere solche
unter 25°, z.B. 10°, ein und gehen lediglich nahe ihrem gedachten innenliegenden Schnittpunkt in einen Anschlußteil
11 über, der lediglich einen kurzen Verbindungssteg bildet.
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Die Basiskanten 9 der Stachelteile 3 bis 8 schließen mit einer gedachten Längsmittellinie des Bandteils 1
einen kleinen spitzen Winkel, ein, der durch eine geringfügige Verformung der Anschlußteile 11 hervorgerufen
sein kann. Die Stachelteile..liegen dabei beidseits des Bandteils 1 einander unversetzt paarweise gegenüber,
können jedoch bei beidseitiger Anordnung zum Bandteil 1
auch gegeneinander in Längsrichtung auf Lücke versetzt sein.
Die Stachelteile sind sämtlich mit die freien Stachelspitzen versteifenden Sicken versehen, die zugleich auch
die Formstabilität der Stachelteile insgesamt erhöhen. Bei der Ausgestaltung der Stachelteile 3, 4 weisen diese
jeweils zwei Sicken 12 auf, von denen jede entlang einer
Schenkelkante 10 verläuft, welche die außenliegende Begrenzungskante
der Sicke bildet. Die Stachelteile 5,6 besitzen statt dessen jeweils eine einzige parallel zu
und nahe neben ihrer Basiskante 9 verlaufende Sicke 13, während schließlich die Stachelteile 7,8 derartige Sicken
fr
14 besitzen, die parallel zu und entlang der Basiskante
9 verlaufen. Solche, vor der Endausrichtung der Stachelteile längslaufenden Sicken 13,14 können durch ein
kontinuierliches Hindurchführen der Stachelteile durch Rollenpaare gebildet werden, wohingegen die Sicken 12
durch Prägevorgänge mit Hilfe von Prägestempeln zu bilden sind.
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Die Stachelspitzen 31 bzw. 41 der Stachelteile 3,4 sind
jeweils gemeinsam zu einer Seite ihres Stachelteils hin und dabei von Stachelteil zu Stachelteil gegenläufig
aus dem Mittelbereich abgebogen, während die Stachelspitzen 71 bzw. 8'innerhalb ihres zugehörigen Stachelteils
7,8 abwechselnd zu entgegengesetzten Seiten hin aus dem Mittelbereich ihres Stachelteils abgewinkelt
sind. Die Abwinklungsrichtung wechselt dabei von Stachelteil zu Stachelteil innerhalb des gegenüberliegenden
Paares. Die Stachelteile 5,6 haben die einfachste Ausrichtung ohne jegliche Abbiegung.
Zusätzlich dazu oder statt dessön können die Stachelteile
auch noch als Ganzes durch Querverdrehen ihrer Anschlußteile im Raum verschränkt werden, wie dies z.B. die
strichpunktierten Linien 5',6' in Fig. 2 verdeutlichen.
Der Versehränkungswinkel kann dabei weitgehend beliebig gewählt werden.
Für eine Verlegung zu Verhauen oder Sperren kann das erfindungsgemäße Stachelband schraubenlinienförmig zu
einer Spirale gewickelt sein, deren Spiralwindungen abwechselnd stellenweise miteinander verklammert sind, um
so auch bei auueinandergezogenen Spiralwindungen eine Lagefixierung herbeizuführen, das Verlegen zu erleichtern
und auch das Wiederzusammenfassen beim Entfernen zu verbessern.
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Leerseite
Claims (10)
1. / Stachelband aus Stahlblech, bestehend aus einem längslaufenden
Bandteil und aus mit diesem einstückigen, in Abständen hintereinander angeordneten, vom Bandteil seitlich vorstehenden
Stachelteilen, welche die Grundform von etwa gleichschenkligen, sehr schlanken Dreiecken aufweisen, die zur Bildung langer
freier Stachelspitzen von einer außenliegenden längsgerichteten
Basiskante verhältnismäßig großer Länge und bei sehr kleinen Basiswinkeln von Schenkelkanten begrenzt sind, die lediglich
nahe ihrem gedachten innenliegenden Schnittpunkt in einen Anschlußteil übergehen, dadurch gekennzeichnet, daß das Stachelband
in an sich bekannter Weise aus unlegiertem Stahlblech besteht und die Stachelteile (3,4;5,6,7,8) mit zumindest einer
die freien St.achelspi tzen versteif enden Sicke (12; 13; 14) versehen
sind.
2. Stachelband nach Anspruch 1, dadurch,gekennzeichnet,
daß die Stachelteile (5;6;7;8) jeweils eine einzige parallel zu und nahe neben oder entlang ihrer Basiskante (9) verlaufende
Sicke (13;14) aufweisen.
BAD ORIGINAL
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3. Stachelband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stachelteile (3,4) jeweils zwei Sicken (12) aufweisen, von denen jede entlang einer Schenkelkante
(10) verläuft.
4. Stachelband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,daß die Basiskanten (9) der
Stachelteile (3.,4;5,6;7,8) mit einer gedachten Längsmittellinie
des Bandteils (1) einen kleinen spitzen Winkel einschließen.
5. Stachelband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelteile
(3,4;5,6;7,8) beidseits des Bandteils (1) in
Längsrichtung gegeneinander auf Lücke versetzt angeordnet sind.
6. Stachelband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelteile
(3,4;5,6;7,8) beidseits des Bandteils (1) einander
unversetzt paarweise gegenüberliegen.
7. Stachelband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelspitzen (31,4';7*,8V) der Stachelteile (3,4;7,8) jeweils
gemeinsam zu einer Seite oder abwechselnd zu entgegengesetzten Seiten hin aus dem Mittelbereich ihres Stachel-
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teils abgebogen und/oder die Stachelteile gegenüber dem Bandteil (10) verschränkt sind.
8. Stachelband nach einem oder/mehreren der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandteil (1) in an sich bekannter Weise um einen längslaufenden
Federstahldraht (2) herumgebördelt ist.
9. Stachelband nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet
daß es in an sich bekannter Weise schraubenlinienförmig
zu einer Spirale gewickelt ist, deren Spiralwindungen stellenweise miteinander verklammert sind.
10. Stachelband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das unlegier
Stahlblech eine Dicke von etwa 0,5 mm aufweist, die Basiskante (9) der Stachelteile eine Länge von zumindest
5 cm besitzt und die Basiswinkel 25° unterschreiten.
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