DE301191C - - Google Patents

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DE301191C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • B65G27/10Applications of devices for generating or transmitting jigging movements
    • B65G27/12Applications of devices for generating or transmitting jigging movements of shaking devices, i.e. devices for producing movements of low frequency and large amplitude
    • B65G27/14Applications of devices for generating or transmitting jigging movements of shaking devices, i.e. devices for producing movements of low frequency and large amplitude hydraulic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVS 301191 — KLASSE 46 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1916 ab.
Bekannt sind Schüttelrutschen-Kraftmaschinen mit Preßluftantrieb, bei denen ein Differentialkolben durch eine Kolbenstange mit der Schüttelrutsche unmittelbar verbunden ist, so daß der Differentialkolben die Hin- und Herbewegung der Schüttelrutsche mitmachen muß. Auch ist es bekannt, einen Kolben oder den Zylinder mit der Schüttelrutsche unmittelbar zu verbinden und dann entweder
ίο den Zylinder oder den Kolben fest anzuordnen und zur Hin- und Herbewegung des sich verschiebenden Teiles gesteuerte Preßluft zu verwenden. Bei solchen Einrichtungen ist es auch bekannt, in dem zwischen Deckel und Kolben verbleibenden Hohlraum ein Luftpolster durch Verdichtung der zurückgebliebenen Luft zu schaffen, um Schläge aufzufangen und abzuschwächen. In all diesen Fällen macht der Kolben die Bewegung der Schüttelrutsche mit. Nun wird aber durch die Reibung der Maschine die Freifallgeschwindigkeit der Rinne wesentlich verzögert und damit die Fortbewegung des Fördergutes beeinträchtigt.
Durch die Schüttelrutschenmaschine der vorliegenden Erfindung wird erreicht, daß das Anheben der Rutsche unter Preßluftdruck erfolgt, indem der Kolben, auf welchen die Preßluft wirkt, auf einem mit der Schüttelrutsche durch eine Kolbenstange verbundenen Kolben lose achsial verschiebbar ist und da-' her beim Anheben der erstere Kolben den letzteren mitnimmt, während bei der darauffolgenden Umsteuerung der Preßluft diese den äußeren Kolben-für sich allein zurückschleudert und der, achsial in diesem Kolben verschiebbare, mit der Schüttelrutsche verbundene .Kolben mit der Rutsche frei nach vorwärts fällt und bei diesem Zurückfallen daher eine günstige Förderwirkung auf das in der Rinne befindliche Fördergut ausgeübt wird. Hierbei ist die Einrichtung so getroffen, daß jeder Kolben vor dem Ende seiner Bewegung voni einem Druckluftpolster aufgefangen wird, wel-i ches dadurch erzielt wird, daß die Kolben'; bei ihrer Verschiebung in der gewünschten! Stellung Kanäle freigeben, durch welche Preß-'. luft sofort übertritt. Das Preßluftpolster wird' daher nicht durch allmähliche Luftverdichtung, sondern plötzlich zur Wirkung gebracht, so daß die sich bewegenden Kolben in ihrer Bewegung nicht allmählich abgebremst werden. Es wird daher die zur Anwendung gelangende Preßluft vorteilhaft ausgenutzt, die' Reibung bewegender Teile weitgehend verhü- -55 tet, und stellt sich eine solche Schüttelrutschenmaschine in Ausbau und Wirkung einfach.
Auf der Zeichnung ist dieselbe in einer Ausführungsform teilweise in Ansicht und im Schnitt dargestellt.
Die Förderrinne a, welche in die Förderrichtung a' fällt, ist durch eine Kolbenstange d mit einem Kolben e verbunden. Auf letzterem befindet sich lose hin und her verschiebbar der Arbeitskolben c als Differentialkolben, und läßt daher zwischen dem äußeren Zylinder und sich einen Ringhohlraum. Ein solcher verbleibt auch zwischen der Kolbenstange d und dem Kolben c, da der Kolben e im Kolben c hin und her beweglich ist. Beide Räume werden durch einen Kanal g·, möglichst nahe der Kolbenscheibe, verbunden, und
dient ein Kanal I zur Verbindung des Ringraumes zwischen Zylinder und Kolben c mit dem Räume zwischen Zylinderdeckel und Kolben c. Ein Kanal h führt durch den KoI-ben e nach außen, um aus dem Räume f die Luft abzublasen. Durch entsprechende Bemessung des Kanales h kann man das Abblasen verlangsamen oder beschleunigen. Die Steuerung der Preßluft kann in beliebiger bekannter Weise erfolgen.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Das Anheben der Förderrinne erfolgt durch entsprechende Steuerung des Schiebers o. dgl., so daß die Preßluft hinter den Kolben c tritt und diesen vorwärts bewegt. Dabei nimmt der Kolben c den in ihm lose hin und her verschiebbaren Kolben e und damit die Kolbenstange d und mit dieser wieder die Rutsche a mit und hebt letztere an. Sobald, beispiels-
ao weise durch den Bolzen k, die Umsteuerung der Preßluft erfolgt, tritt Preßluft in der bei Schiebersteuerungen bekannten Weise nunmehr vor den Kolben c, während der früher unter Druck gestandene Raum mit der Außenluft verbunden ist, so daß der Kolben c durch den Druck der Preßluft von der anderen Seite zurückgeschleudert wird. Kurz vor Beendigung der Zurückbewegung gibt der Kolben den Kanal I frei bzw. öffnet denselben, und es tritt nun durch diesen Umführungskanal I sofort Preßluft hinter den Kolben, d. Ii. zwischen diesen und den Zylinderdeckel, eo daß hier ein Preßluftpolster die Kolbenbewegung . begrenzt. Selbst wenn dadurch der Kolben c etwas zurückbewegt würde, so kann dies nur so weit geschehen, bis der Umführungskanal I vom Kolben c wieder geschlossen ist.
Die Förderrinne fällt für sich frei, da der Kolben c den Kolben e nicht mitnimmt. Dadurch, daß die Förderrinne mit dem Kolben e für sich frei zurückfällt, wird ein guter Vorschub des Fördergutes in der Rinne gesichert. Damit aber hierbei der Kolben β nicht hart gegen die Scheibe des Kolbens c schlägt, dient der Kanal g, durch welchen, sobald er infolge der Verschiebung der Kolben c und e gegeneinander frei wird, Preßluft in den Raum f eindringt und somit ein Luftpolster zwischen der Kolbenscheibe c und dem Kolben e bildet. Dadurch wird jeglicher harter Schlag vermieden. Ist die Förderrinne und mit ihr die Kolbenstange in die Anfangslage zurückgekehrt, so wird die Preßluft wieder umgesteuert und das Spiel wiederholt sich, wobei- die im Räume f befindliche Luft durch den Kanal h ausgetrieben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schüttelrutschen-Kraftmaschine mit Preßluftantrieb und Kolben -Druckluftpolster, dadurch gekennzeichnet, daß sich in einem Zylinder mit Druckluftsteuerung ein Kolben (c) hin und her verschiebt, in welchem achsial der Kolben (e) nebst Kolbenstange (d) lose hin und her beweglich ist, daß die Kolbenstange (d) mit der Rutsche verbunden ist und ein Kanal (g) den Ringraum zwischen äußerem Zylinder und hohlem Kolben (c) mit dem inneren Ringraume (f) zwischen Kolbenstange (d) tmd Kolben (c) verbindet und ein Umgehungskanal (I) vom Ringraume zwischen dem ■ äußeren Zylinder und dem Kolbenmantel nach dem Räume zwischen Zylinderstirndeckel und Kolbenscheibe (c) führt, damit der durch die Preßluft vorgeschobene Kolben (c) den darin lose befindlichen Kolben (e) mitnimmt und die Förderrinne anhebt, während bei Umsteuerung der Preßluft diese nunmehr vor den Kolben (c) gelangt und diesen für sich zurückführt, so daß der Kolben (e) nebst Förderrinne für sich vollständig frei zurückfällt, wobei kurz vor dem Ende der Bewegungen durch die Kanäle (g und I) Preßluft tritt und so Luftpolster geschaffen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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