DE30102C - Selbsttätiger Kesselspeiseappa- i rat - Google Patents

Selbsttätiger Kesselspeiseappa- i rat

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Publication number
DE30102C
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DE
Germany
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steam
water
boiler
boiler feed
feed device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30102D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Dr. O. ZIMMERMANN in Nassau a. d. Lahn
Publication of DE30102C publication Critical patent/DE30102C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/14Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators responsive to thermal expansion and contraction, e.g. of solid elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Dr. OTTO ZIMMERMANN in NASSAU α. d. Lahn. Selbstthätiger Kesselspeiseapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1884 ab.
Der Kessel A steht durch das Ventil a mit dem Dampfraum des zu speisenden Kessels in Verbindung und hat einen Wasserzutritt bei b und einen Wasseraustritt bei c, welch letzterer zu dem Speisekopf des Dampfkessels führt. Die Spindel d des Dampfventils α führt in ihrer Verlängerung durch eine Röhre B, welche, wie in der Figur angedeutet, zwei Verbindungen mit dem Kessel A hat.
Kessel A und die Röhre B seien voll Wasser und das Dampfventil α werde durch Handrad e etwas geöffnet. Der Dampf strömt nach A, stellt hier den Kesseldruck her und befördert das Wasser durch den Stutzen c in den Kessel. Ist das Wasser bis zur Linie N-N gefallen, so tritt der Dampf durch das Röhr-' chen f in die Ummantelung B der Spindel d ein und verdrängt das in B befindliche Wasser nach dem Kessel A, wobei eine theilweise Condensation des Dampfes in A erfolgt. Zugleich hat der in B eingetretene Dampf die Spindel d erwärmt, welche sich hierdurch genügend ausdehnt, um die weitere Dampfzuführung abzuschlieisen. Der Abschlufs des Dampfes durch Ventil α und die Condensation des in A befindlichen Dampfes finden gleichzeitig statt, und es tritt nun neues Wasser durch den Stutzen b in A ein, worauf sofort eine vollständige Condensation des noch vorhandenen Dampfes stattfinden soll.
Erst nachdem sich der Kessel .A ganz mit Wasser gefüllt hat, kann dasselbe nach B gelangen, da der in B befindliche Dampf bis zu diesem Zeitpunkte fortwährend nach A hinein expandirt und so den Wasserzutritt nach B verhindert. Das in B eintretende Wasser kühlt dann schnell die Spindel d so weit ab, dafs durch die Zusammenziehung derselben das Ventil α geöffnet wird, um das Spiel von neuem beginnen zu lassen.
Diese Umsteuerung kann sich aber erst dann vollziehen, nachdem das Wasser in A bis zur Linie' N-N gefallen ist. Es stellt somit der Apparat seine Arbeit selbstthätig ein, wenn das Wasser im Dampfkessel über die Linie N-N steigt. Diese Niveaulinie N-N mufs sich mithin in der Höhe des Normalwasserstandes oder für die praktische Ausführung in der Lage des höchsten Wasserstandes des Dampfkessels befinden, d. h. der Apparat ist so zu montiren, dafs der Punkt P auf gleichem Niveau mit dem höchsten Wasserstande des Dampfkessels liegt.
Für die Inbetriebsetzung ist folgendes zu beachten: Bei zufliefsendem Wasser füllt sich der Kessel A sowie die Ummantelung B mit demselben, nachdem man die Entluftungshä'hne 1 und 2 geöffnet hat. Bei anzusaugendem Wasser öffnet man die Hähne 3 und 4 und läfst alsdann Dampf durch das Ventil a eintreten, bis derselbe aus Hahn 3 und dann aus Hahn 4 entweicht, worauf diese Hähne, wie auch das Dampfventil nach einander geschlossen werden.
Der in dem Apparat befindliche Dampf condensirt sich dann allmälig und saugt das Wasser durch b an, worauf sich der Dampfeintritt, nachdem das Wasser den Kessel A angefüllt hat und nach B gelangt ist, wieder selbstthätig öffnet. Die. Luft, welche noch in dem Apparat vorhanden ist oder während des Betriebes, durch den Dampf und das Wasser
in den Apparat gelangt, wird bei Schlufs jeder Druckperiode durch das Röhrchen f nach B geführt und kann von hier durch den Entluftungshahn 2 entfernt werden ? wenn man denselben beim Beginn einer Druckperiöde so lange öffnet, bis Wasser aus demselben austritt.
Statt der Wärmeausdehnung der Spindel d kann auch diejenige der Röhre B für die Steuerung benutzt werden, wobei alsdann der Ventilkegel durch eine verstellbare kurze Spindel starr mit der Hülse B verbunden würde. Ebenso kann jeder beliebige Expansionskörper in den Raum B versetzt werden, um die Bewegung des Ventilkegels zu veranlassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der in vorstehendem beschriebene Kesselspeiseapparat in der gegebenen Ausführung, insbesondere die Verbindung des Steuerungsmechanismus bezw. des Raumes B mit dem Speisekörper A durch die Röhre /, welche den Raum B hydraulisch gegen Dampf abschliefst, bis das Wasser in A unter den Punkt P gefallen ist, wobei die Höhenlage von P dem Normalwasserstande entspricht.
    Hierzu 1 Blatt .Zeichnungen.
DENDAT30102D Selbsttätiger Kesselspeiseappa- i rat Expired - Lifetime DE30102C (de)

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