DE3005259A1 - Vorrichtung zur ermittlung des aufsprungorts eines skispringers und anordnung zu deren energieversorgung - Google Patents

Vorrichtung zur ermittlung des aufsprungorts eines skispringers und anordnung zu deren energieversorgung

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DE3005259A1
DE3005259A1 DE19803005259 DE3005259A DE3005259A1 DE 3005259 A1 DE3005259 A1 DE 3005259A1 DE 19803005259 DE19803005259 DE 19803005259 DE 3005259 A DE3005259 A DE 3005259A DE 3005259 A1 DE3005259 A1 DE 3005259A1
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

  • Vorrichtung zur Ermittlung des Aufsprungorts eines Skispringers
  • und Anordnung zu deren Energieversorgung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ermittlung des Aufsprungorts eines Skispringers mit einer Weitenmesseinrichtung, sowie einem am Skispringer, bzw. an dessen Ausrüstung anbringbaren Sender zur Aussendung eines Signals wenigstens im Zeitpunkt des Aufsprungs, sowie eine Anordnung zur Energieversorgung des Senders.
  • Vorrichtungen zur Ermittlung des Aufsprungorts oder der Aufsprungstelle eines Skispringers sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt und gebräuchlich. Dabei wird insbesondere durch eine Weitenmessanordnung, z.B. ein Radargerät oder durch Lichtschrankenanordnungen kontinuierlich die Position des Skispringers während der Landung gemessen.
  • Ein am Skispringer, bzw. an dessen Ausrüstung angebrachter Sender wird im Moment des Aufsprungs aktiviert und gibt Signale ab, welche eine Registrierung der Position im Moment des Aufsprungs ermöglicht. Als Sender sind dabei sowohl elektromagnetische Sendevorrichtungen, als auch Infrarotsender, Schallwellengeber und dergleichen bekannt. Derartige Vorrichtungen sind z.B. in den deutschen Patentanmeldungen des Anmelders P 26 00 654.1, P 26 07 332.5, P 26 09 257.1 und P 26 50 812.3 beschrieben.
  • Ein besonderes Problem ergibt sich bei derartigen Vorrichtungen dadurch, dass die am Skispringer, z.B. im Skistiefel anbringbaren Sender auch nach dem erstmaligen Aufsprung - beabsichtigt oder unbeabsichtigt - wieder ausgelöst werden können, was insbesondere dann zu Fehlmessungen führt, wenn ein derart ausgelöstes Signal in dem Moment abgegeben wird, wenn ein anderer Skispringer im Begriff ist, den Sprung oder den Flug zu absolvieren. Ausserdem besteht ein Problem darin, dass die Verwendung von Batterien für den tragbaren Sender ein regelmässiges Ueberwachen der Batteriespannung erfordert und einen gewissen Unsicherheitsfaktor bezüglich der Funktionsbereitschaft des Senders mit sich bringt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile des Bekannten zu vermeiden, insbesondere also eine eingangs genannte Vorrichtung zu schaffen, die einfach im Aufbau, leicht im Gewicht, störungssicher und betriebssicher ist.
  • Erfindungsgemäss wird dies in erster Linie dadurch gewährleistet, dass eine Aktivierungseinrichtung zum Vor-Aktivieren des Senders stationär, d.h. nicht am Skispringer vorgesehen ist, und dass der Sender derart ausgebildet ist, dass nach jeder Vor--Aktivierung nur ein Aufsprungsignal mit zeitlich begrenzter Dauer auslösbar ist.
  • Auf diese Weise wird erfindungsgemäss- erreicht, dass der tragbare Sender nicht beliebig ausgelöst werden kann und z.B. zum Stören der Weitenmessung von Konkurrenten verwendet werden kann.
  • Vielmehr lässt sich jeder der tragbaren Sender durch gezieltes Vor-Aktivieren vor dem Sprung, z.B. an der Schanze, in eine Betriebslage bringen, in der er nur ein einziges Signal, nämlich das eigentliche Aufsprungsignal abzugeben in der Lage ist und danach wieder in einen nicht aktivierbaren Ruhezustand zurückkehrt. Besonders vorteilhaft lässt sich die Erfindung dabei realisieren, wenn am Sender ein Speicher als Stromversorgungseinrichtung vorgesehen ist, dessen Energiespeicherkapazität nicht grösser ist, als für die Abgabe eines Aufsprungsignals erforderlich ist. Ein derartiger Energiespeicher lässt sich dementsprechend vor dem Absolvieren des Sprungs aufladen und ermöglicht danach nur eine einzige Signalabgabe. Als Energiespeicher lassen sich dabei ersichtlicherweise besonders vorteilhaft Kondensatoren verwenden. In bestimmten Anwendungsfällen ist auch-ohne weiteres der Einsatz von Drosseln möglich. Bei Verwendung mit Energiespeichern, deren Kapazität grösser ist, als die zur Aussendung eines Signals erforderliche Energie, ist es vorteilhaft, wenn der Sender eine Schaltanordnung zur Freigabe, bzw. zum Unterbrechen der Senderfunktion aufweist, welche durch die Vor-Aktivierungseinrichtung in ihrem Freigabe-Schaltzustand versetzbar ist und die beim Einschalten des Senders beim Aufsprung in den Unterbrechungs-Schaltzustand versetzbar ist. Ersichtlicherweise wird dadurch vor dem Sprung der Sender gewissermassen scharf" gemacht, um beim Aufsprung das Signal an die Weitenmesseinrichtung abgeben zu können. Zugleich wird jedoch nach dem Aufsprung die Senderfunktion wieder unterbrochen, sodass die Abgabe von MehrfachSignalen verhindert wird.
  • Als Anordnung zur Energieversorung des Senders hat es sich besonders bewährt, wenn an der Schanze eine elektromagnetische Senderanordnung zur Einspeisung von Energie in eine am Skispringer, bzw. an dessen Ausrüstung vorgesehene Empfangsanordnung vorgesehen ist, und wenn die Empfangsanordnung mit einem Energiespeicher verbunden ist.
  • Auf diese Weise kann durch elektromagnetische Energie-Uebertragung unmittelbar vor dem Absprung, bzw. an der Schanze die für die Abgabe des Aufsprungssignals erforderliche Energie in den am Sender vorgesehenen Energiespeicher eingespeist, wobei dessen Kapazität derart limitiert werden kann, dass die Energie nur für die Ausstrahlung eines Aufsprungsignals limitierter Dauer ausreicht. Auf diese Weise wird ohne grossen Aufwand eine "automatische" Einspeisung der Energie beim Absprung erreicht, was sowohl den Einsatz komplizierter und störungsanfälliger Batterieanordnungen im tragbaren Sender überflüssig macht, als auch die Betriebssicherheit und vor allem die Störsicherheit der Weitenmessung erhöht.
  • Die Senderanordnung zur Energieeinspeisung lässt sich einfach dadurch realisieren, wenn eine Spule zum Abstrahlen elektromagnetischer Wellen vorgesehen ist. Die Empfangsanordnung zum Empfangen dieser elektromagnetischen Wellen weist zweckmässigerweise ebenfalls wenigstens eine Spule auf, in welcher die von der Senderspule abgegebenen Wellen empfangen, bzw. induziert werden.
  • Die Senderspule lässt sich besonders einfach realisieren und anwenden, wenn sie als flachgewickelte Spule ausgebildet und mit der Spulenfläche etwa in der Schanzenfläche angeordnet ist. Optimale Energieübertragung zwischen Senderspule und Empfängerspule lässt sich erreichen, wenn die Achse der Senderspule etwa mit der Längsachse der Schanzenbahn fluchtet und wenn die Empfängerspule derart am Skispringer, bzw. an dessen Ausrüstung angeordnet ist, dass ihre Längsachse mit der Längsachse der Skier und damit beim Ueberfahren der Senderspule mit deren Längsachse fluchtet.
  • Durch Anordnung der Senderspule im unteren Schanzenbereich, vorzugsweise im Schanzentisch, lässt sich erreichen, dass sich die Empfängerspule für einen bei sämtlichen Springern etwa konstanten Zeitabschnitt im Feld der Senderspule befindet, sodass die Energieeinspeisung bei allen Springern gleich ist.
  • Ausserdem wird eine versehentliche Energieeinspeisung vermieden, wie dies z.B. der Fall sein könnte, wenn die Senderspule im oberen Schanzenbereich oder vor der Absprungebene angeordnet wäre.
  • In der praktischen Schaltungsanordnung lässt sich die Erfindung besonders einfach und wirtschaftlich verwirklichen, wenn die Empfängeranordnung einen Empfangs-Schwingkreis aufweist, der über eine Gleichrichteranordnung mit einem Speicherkondensator zur Energiespeicherung verbunden ist, wenn der Speicherkondensator über einen beim Aufsprung einschaltbaren Druckschalter mit dem Stromversorgungseingang des Senders zur Abstrahlung von Signalen beim Aufsprung des Skispringers derart verbunden ist, dass der Sender im Moment des Aufsprungs an den Kondensator angeschlossen und durch diesen zur Abgabe des Aufsprungsignals gespeist wird.
  • Ersichtlicherweise werden der erfinderische Inhalt und der technische Fortschritt des Anmeldungsgegenstands sowohl durch die neuen Einzelmerkmale, als insbesondere auch durch Kombination und Unterkombination der Verwendung findenden Merkmale gewährleistet.
  • Die Erfindung ist im folgenden in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 Eine schematische Darstellung einer Messanordnung mit den Merkmalen der Erfindung, Fig. 2 eine schematische und nicht maßstabgerechte Darstellung der Anordnung der Senderspule zur Energieübertragung am Schanzenti sch, Fig. 3 eine schematische, vergrösserte Darstellung der Senderspule (in Draufsicht), Fig. 4 eine schematische Darstellung der Anordnung einer Energie-Empfängerspule, Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel einer Energieversorgungs-Schaltung mit den Merkmalen der Erfindung, und Fig. 6 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Energieversorgungs-Schaltung gemäss Fig. 5.
  • Gemäss Fig. 1 ist eine Weitenmess- und Anzeigeeinrichtung 1 mit dem Ausgang eines Empfängers 2 verbunden, welcher beim Empfang von Eingangssignalen von einer Antenne 3 den Messvorgang der Mess- und Anzeigeeinrichtung 1 unterbricht und die Anzeige fixiert. Die Weitenmess- und Anzeigeeinrichtung 1 beinhalt ein Laser-Radargerät (nicht dargestellt), welches die Entfernung des Skispringers während des Sprungs vom Standort des Radargeräts kontinuierlich misst und die Sprungweite anzeigt. Auf diese Weise lässt sich die Position des Skispringers und damit die Flugweite, bzw. die Sprungweite während jeder Phase des Flugs, bzw. des Aufsprungs exakt ermitteln. Der Skispringer trägt einen an sich bekannten Sender 4 mit einer Energieversorungs-Einrichtung 5, einem in der Schuhsohle des Springers eingebauten Druckschalter 6, sowie einem Senderteil 7. Im Moment des Aufsprungs wird der Druckschalter 6 durch die Gewichtsbelastung durch den Skispringer aktiviert, sodass die Energieversorgungs-Einrichtung 5 das Senderteil 7 mit elektrischer Energie versorgt und die Abgabe eines Signals auslöst, welches durch die Empfangs-Antenne 3 empfangen und dem Empfänger 2 zugeführt wird, der seinerzeit in der beschriebenen Weise die Anzeige oder auch die Verarbeitung des Entfernungswerts im Moment des Aufsprungs bewirkt.
  • Wie schematisch dargestellt, weist die Energieversorsungs-Einrichtung einen Kondensator 8 auf, der derart bemessen ist, dass die gespeicherte Energie nur zu einer relativ kurzristigen Aktivierung (einige Milli-Sekunden-) des Senderteils 7 ausreicht. Dadurch wird gewährleistet, dass die im Kondensator 8 gespeicherte Energie sofort beim Aufsprung verbraucht wird und nicht etwa z.B. bei einer Entlastung des Skis nach dem Auslauf des Skispringers noch genügend Restenergie im Kondensator 8 enthalten ist, um eine neuerliche Aktivierung des Senderteils 7 zu bewirken und dadurch gegebenenfalls die Weitenmessung des nächstfolgenden Springers zu beeinflussen. Der Druckschalter 6 ist in an sich bekannter Weise so ausgebildet, dass er an sich nur beim relativ harten Landestoss des Skispringers aktiviert wird. Dagegen wird beim Absprung auf der Schanze dieser kritische Wert, der die Auslösung des Signals bewirkt, nicht erreicht. Statt des Druckschalters 6 lassen sich jedoch selbstverständlich auch andere Schaltungsanordnungen, wie z.B. Erschütterungsschalter, am Ski angebrachte mechanische Schalter, Näherungsschalter oder beliebige Formen von Fühlern verwenden.
  • Zum Vor-Aktivieren des Senders 4 ist stationär an der Schanze eine Aktivierungseinrichtung 9 vorgesehen, welche im wesentlichen eine Batterie 10, sowie ein Kontaktpaar 11a aufweist. Vor dem Start des Skispringers wird das Kontaktpaar 11a mit einem Kontaktpaar 11b der Energieversorgungs-Einrichtung 5 in Berührung gebracht, sodass der Kondensator 8 aufgeladen und der Sender 4 voraktiviert wird.
  • Die Fig. 2 bis 5 zeigen verschiedene Details einer Anordnung mit berührungsloser Energieübertragung zur Aufladung der Energieversorgungs-Einrichtung 5. Dabei ist eine flachgewickelte und mit Polyester umgossene Spule 11 an den Ausgang einer HF-Senderanordnung 12 angeschlossen. Die Spule 11 ist im vordersten Abschnitt des Schanzentisches 13a einer Sprungschanze 13 angeordnet. Eine komplementäre Empfängeranordnung 14 zur Aufnahme von Energie aus dem Feld der Spule 11 ist in der Sohle des Skistiefels 23a eines Skispringers 23 angebracht. Die Empfängeranordnung 14 weist eine Empfängerspule 15 auf, die zusammen mit einem Kondensator 16 einen Schwingkreis bildet, der auf eine Frequenz von ca. 10 kHz abgestimmt ist, welche der Schwingfrequenz der Senderanordnung der HF-Senderanordnung 12 entspricht. Die HF-Senderanordnugn 12 arbeitet mit einer Leistung von ca. 400 W bei etwa 3.000 V, sodass auch dann zuverlässig elektrische Energie in die Empfängeranordnung 14 induziert wird, wenn sich zwischen der Spule 11 und der Empfängerspule 15 eine Schneeschicht befindet.
  • Der Kondensator 16 liegt einerseits an Masse und anderseits an einer Gleichrichtereinrichtung 17, welche ausgangsseitig mit einem Speicherkondensator 18 verbunden ist. Dementsprechend wird der Speicherkondensator 18 im letzten Moment vor dem Absprung (Fig. 2) durch Energieübertragung von der HF-Senderanordnung 12 auf die Empfängeranordnung 14 aufgeladen. Da sich der Springer im unteren Bereich des Schanzentisches bereits aufrichtet, um den Sprung einzuleiten, ist diesem Moment der Druckschalter 6 zuverlässig entlastet, sodass auf keinen Fall eine Fehl betätigung des Druckschalters und damit des Senderteils 7 noch vor dem Absprung zu befürchten ist. Erst beim Aufsprung, bzw. bei der Landung wird der Druckschalter 6 betätigt und das Senderteil 7 mit dem Speicherkondensator 18 verbunden, um dabei ein Aufsprungsignal an den Empfänger 2 abzugeben (Fig. 1). Dabei wird der Speicherkondensator 18 soweit entladen, dass eine neuerliche Signalabgabe z.B. durch ein Springen des Skispringers "im Stand" unmöglich ist. Die neuerliche Aktivierung kann erst dann erfolgen, wenn die Empfängerspule 15 wieder über die Senderspule 11 Energie aufnimmt.
  • Fig. 6 zeigt ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei welchem das Senderteil 7 durch eine Energieversorgungs-Einrichtung 5 mit einer Trockenbatterie 19 gespeist wird. Die Verbindung des Senderteils 7 mit der Energieversorgungs-Einrichtung 5 wird in bekannter Weise und wie beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 durch einen Druckschalter 6 bewirkt. Die Energieübertragung kann jedoch nur dann erfolgen, wenn die Kontakte 20 einer Schalteinrichtung 21 geschlossen sind. Analog dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 weist die Schaltung eine Empfängerspule 15, einen Kondensator 16, eine Gleichrichteranordnung 17, sowie einen Speicherkondensator 18 auf. Durch die Aufladung des Speicherkondensators 18 wird jedoch im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 nicht direkt das Senderteil 7 angesteuert, sondern lediglich die Schalteinrichtung 21 derart aktiviert, dass sich die Kontakte 20 schliessen und damit eine Stromversorgung des Senderteils 7 bei Betätigung des Druckschalters 6 im Moment des Aufspr-ungs ermöglichen.
  • Da der Speicherkondensator nach dem Aufladen am Schanzentisch kontinuierlich durch einen in der Schalteinrichtung 21 vorgesehenen Widerstand 22 entladen wird, ist gewährleistet, dass nur während einer relativ kurzen Zeit während des Flugs, sowie nach dem Flug die Kontakte 20 geschlossen bleiben, sodass die mehrfache Signal ab gabe nach der Landung ausgeschlossen ist.
  • Selbstverständlich sind die dargestellten Bauelemente und Schaltungsanordnungen rein beispielhaft und schematisch. So wird z.B. in der Praxis die Schalteinrichtung 21 nicht mittels eines Relais ausgeführt sein, sondern eine entsprechende Halbleiter-Schaltanordnung aufweisen. Auch ist es ohne weiteres denkbar, statt einer zeitlichen Begrenzung der Aktivierbarkeit des Senderteils 7 durch langsame Entladung des Speicherkondensators 18 eine Logik-Anordnung vorzusehen, welche das Senderteil 7 unmittelbar wieder sperrt, sobald ein Aufsprungsignal abgegeben wurde. Dem Fachmann sind derartige, sowie andere Abwandlungsmöglichkeiten ohne weiteres geläufig.
  • Auch die Bemessung der Dauer des zeitlich beschränkten Aufsprungsignals stellt für den Fachmann keinerlei Probleme dar. Die Dauer hängt im wesentlichen von der Art des verwendeten Empfängers 2 ab.
  • Das Aufsprungsignal muss ersichtlicherweise wenigstens so lang sein, um zuverlässige Rückmeldung des Aufsprungs zu ermögichen. Die längste mögliche Signal dauer wird durch den zeitlichen Abstand von zwei Skispringern bestimmt, um Beeinflussungen auszuschliessen. In der Praxis liegt die Signaldauer zweckmässig im Bereich von tausendsteln einer Sekunde und Sekunden. Als Signal ist dabei jede Art einer im Empfänger verarbeitbaren Information zu verstehen, insbesondere auch einschliesslich der Modulation von Trägerfrequenzen.
  • Dabei könnte z.B. auch eine Trägerfrequenz ausgestrahlt werden und das "Signal" könnte als Ein- oder Ausschalten oder in der Aenderung einer Modulation vorliegen.
  • Leerseite

Claims (12)

  1. Patentansprüche Vorrichtung zur Ermittlung des Aufsprungorts eines Skispringers mit einer Weitenmesseinrichtung, sowie einem am Skispringer, bzw. an dessen Ausrüstung anbringbaren Sender zur Aussendung eines Signals wenigstens im Zeitpunkt des Aufsprungs, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s eine Aktivierungseinrichtung zum Vor-Aktivieren des Senders stationär, d.h.
    nicht am Skispringer vorgesehen ist, und dass der Sender derart ausgebildet ist, dass nach jeder Vor-Aktivierung nur ein Aufsprungsignal von zeitlich beschränkter Dauer auslösbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , d a s s am Sender ein Speicher als Stromversorgungseinrichtung vorgesehen ist, dessen Energiespeicherkapazität wenigstens gleich oder grösser ist, als die für die Aussendung eines Aufsprungssignals erforderl,che Energie, dass die Speicherkapazität jedoch kleiner ist, als die für die Aussendung von zwei Aufsprungsignalen erforderliche Energie.
  3. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , d a s s der Speicher ein Kondensator ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , d a s s der Sender eine Schaltanordnung zur Freigabe, bzw. zum Unterbrechen der Senderfunktion aufweist, welche durch die Vor-Aktivierungseinrichtung in ihren Freigabe-Schaltzustand versetzbar ist und die durch Einschalten des Senders beim Aufsprung in den Unterbrechungs-Schaltungszustand versetzbar ist.
  5. 5. Anordnung zur Energieversorgung eines an einem Skispringer, bzw.
    an dessen Ausrüstung anbringbaren Senders, der zur Aussendung eines Signals im Zeitpunkt des Aufsprungs vorgesehen ist, insbesondere zur Verwendung bei einer Weitenmessvorrichtung gemäss Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s an der Schanze eine elektromagnetische Senderanordnung zur Einspeisung von Energie in eine am Skispringer, bzw. an dessen Ausrüstung vorgesehene Empfangsanordnung vorgesehen ist, und dass die Empfangsanordnung mit einem Energiespeicher verbunden ist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , d a s s die Senderanordnung wenigstens eine Spule zum Abstrahlen elektromagnetischer Wellen aufweist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , d a.s s die Empfangsanordnung zum Empfangen elektromagnetischer Wellen wenigstens eine Spule aufweist.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , d a s s die Senderanordnung eine in der Schanzenebene vorgesehene Senderspule aufweist, welche an den Ausgang eines Hochfrequenzsenders angeschlossen ist, und dass die Empfangsanordnung einen auf die Frequenz der Senderanordnung abgestimmten Eingangsschwingkreis aufweist.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , d a s s die Achse der Senderspule etwa mit der Längsachse der Schanzenbahn fluchtet, und dass die Empfängerspule derart am Skispringer, bzw. an der Ausrüstung des Skispringers angeordnet ist, dass ihre Längsachse mit der Längsachse der Skier und damit beim Ueberfahren der Senderspule mit deren Längsachse fluchtet.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , d a s s die an der Schanzenbahn angeordnete Senderspule eine flachgewickelte Spule ist, wobei die Spulenfläche etwa in der Schanzenfläche liegt.
  11. 11. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche 5 bis 10, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Senderspule im unteren Schanzenbereich, vorzugsweise im Schanzentisch, angeordnet ist.
  12. 12. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche 5 bis 10, d adu r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Empfängeranordnung einen Empfangs-Schwingkreis aufweist, der über eine Gleichrichteranordnung mit einem Speicherkondensator zur Energiespeicherung verbunden ist, dass der Speicherkondensator über einen beim Aufsprung einschaltbaren Schalter mit dem Stromversorgungseingang des Senders zur Abstrahlung von Signalen beim Aufsprung des Skispringers derart verbunden ist, dass der Sender im Moment des Aufsprungs an den Kondensator angeschlossen und durch diesen zur Abgabe des Aufsprungsignals gespeist wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0160195A3 (en) * 1984-05-02 1987-01-28 Ski-Data Computer-Handels Gmbh Device for controlling the movements of a levelling blade of a ski track grooming vehicle
DE3805450A1 (de) * 1986-06-02 1989-08-31 Jenoptik Jena Gmbh Anordnung und verfahren zur bestimmung der flugweite

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