DE299989C - - Google Patents
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- DE299989C DE299989C DENDAT299989D DE299989DA DE299989C DE 299989 C DE299989 C DE 299989C DE NDAT299989 D DENDAT299989 D DE NDAT299989D DE 299989D A DE299989D A DE 299989DA DE 299989 C DE299989 C DE 299989C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B21/00—Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
- E21B21/16—Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor using gaseous fluids
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q11/00—Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
- B23Q11/0042—Devices for removing chips
- B23Q11/0046—Devices for removing chips by sucking
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vr 299989 KLASSE .5 d. GRUPPE
gelangten Bohrstaubes.
Uni das Bohrmehl
zu entfernen, hat
zu entfernen, hat
aus weiten- Bohrlöchern das Bohrmehl durch
man
Druckluft aufgewirbelt, die durch das hohle Bohrgestänge zugeführt wurde. Man hat
auch den Bohrstaub abgesaugt durch eine Leitung, die bis nahe zur Bohrkrone hinabführte.
Es lassen sich auch beide Methoden vereinigen und z; B- durch die hohle Bohrstange
Druckluft zuführen und durch eine Saugelei-ίο
tung der aufgewirbelte Staub abführen. Hierbei umgibt die Saugeleitung das Bohrgestänge,
oder sie läuft neben dem Gestänge bis in die' Nähe der Bohrkrone hinab. Beide Arten der
♦ Entnahme des Bohrstaubes sind mit dem Nachteil behaftet, daß der Staub nicht' nahe
dem Rande der Bohrkrone und auf einem erheblichen Teil ihres Umfänges entnommen wird, und daß daher, wenn sich die Bohrkrone
aufwärts bewegt, bereits nach deren Oberseite
so gelangter Bohrstaub wieder zurück durch die
Rinnen am Rande der Bohrkrone auf den Lochgrund fallen kann. Da der Raum unter
der Bohrkrone sich während des Schiagens bei deren Aufwärtsbewegung schnell vergrößert,
so kann die durch das hohle Bohrgestänge zugeführte Druckluft das Zurücksaugen des
Bohrmehles nicht verhindern, weil sie zu stark entspannt wird.
Bei Entnahme des Bohrstaubes durch einen neben dem Bohrgestänge im Bohrloch hinabgeführten
Schlauch tritt dieser Nachteil besonders stark an den am weitesten von der
Eintrittsmündung dieses Schlauches entfern-
ten Stellen ein. Die erneut niedergehende Bohrkrone schlägt dann auf das zurückgefallene
Bohrmehl, welches hauptsächlich in den Ecken des Bohrloches liegt, wodurch der Schlag der Bohrkrone stark gedämpft wird.
Beim Bohren nach unten macht sich der Nachteil besonders bemerkbar. Nach der Erfindung
wird das schädliche Zurückströmen eines Teiles des bereits nach der Oberseite der
Bohrkrone gelangten Bohrmehles dadurch verhütet, daß es sofort nach dem Schlage am
ganzen Umfang der Bohrkrone, möglichst 11x45 der Nähe des Randes derselben, abgesogen
wird. Unmittelbar vor und nach dem Aufschlagen der Bohrkrone auf den Lochgrund ist
die Blaswirkung der Druckluft am stärksten, weil der Raum unter der Krone am kleinsten
ist. Das Absaugen des Bohrstaubes kann dadurch . erfolgen, daß man eine Anzahl von
Saugeleitungen über den Lochumfang verteilt. Einfacher und in der Wirkung besser sind
Anordnungen, bei denen an eine oder an einige im Bohrloch herabgeführte Saugeleitungen
quer zum Bohrloch an dessen Innenfläche entlang laufende Hohlkörper (Rüssel) angeschlossen sind, die Schlitze oder zahlreiche
Löcher für den Eintritt des Bohrstaubes haben.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt
durch das Bohrloch und zeigt eine Einrichtung, bei der an einer Saugeleitung ein bügeiförmiger Hohlkörper mit Löchern zum Einsaugen
des Staubes angeordnet ist. Die
Saiigeleitung und die Bohrkrone sind teilweise
im Schnitt dargestellt: Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie A-B, und Fig. 3
eine .Ansicht gegen den bügeiförmigen Hohlkörper von unten. Fig. 4 zeigt eine Ausführung,
bei welcher zwei Saugeleitungen mit bügeiförmigen Hohlkörpern angeordnet sind.
Die freien Enden der Hohlkörper sind miteinander verbunden.
Von einer Gesteinbohrmaschine wird die mit der Krone 7 versehene Bohrstange 2 in
ihrer Längsrichtung hin und her bewegt. Bei jeder Vorbewegung schlägt die Bohrkrone 7
auf den Lochgrund auf und bricht dabei Gestein in Form von. kleinen Stückchen los.
Durch die Höhlung ' im Bohrgestänge 2 wird Druckluft zugeführt, die dauernd an der Unterfläche
der Bohrkrone austreten kann. Der durch diese Druckluft am Lochgrund aufgewirbelte
Staub dringt durch Nuten 8 der Bohrkrone nach oben und wird hier sofort an
möglichst vielen Stellen des Umfanges der Bohrkrone abgesogen, so daß er während der
späteren Aufwärtsbewegung der Bohrkrone nicht wieder nach dem Lochgrund zurückgelangen
kann. Nach Fig. 1 bis 3 ist an die Saugeleitung, für die zweckmäßig ein
Schlauch 9 gewählt wird, ein bügeiförmiger Hohlkörper 10 angeschlossen. Dieser reicht
nicht ganz um den Lochumfang herum, damit seine freien Enden an der Bohrstange 2 vorbeibewegt
werden können. An der Unterseite ist dieser Hohlkörper, wie Fig. 3 zeigt, mit zahlreichen
Löchern 11 versehen, in welche das Gemisch aus Luft und Bohrmehl- eintreten
kann.
Um das Bohrmehl am ganzen Umfange des Loches absaugen zu können, sind nach Fig. 4
zwei Hohlkörper 11 vorgesehen, von denen jeder den halben Umfang des Bohrloches umfaßt.
An den Enden der Hohlkörper 11 sitzen Flanschen 12, 13. In den Flanschen 12 befestigte
Stifte 14 greifen .in Löcher der Flanschen 13 ein und verhindern dadurch unerwünschte
gegenseitige Lagenänderungen der Hohlkörper 11. In Fig. 4 ist jeder Hohlkörper
11 an eine Saugeleitung 9 angeschlossen. Es ist aber ersichtlich, daß bei dichter Verbindung
der Flanschen 12, 13 nur eine Leitung 9 nötig ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: 'Einrichtung an Stoßbohrmaschinen zum Absaugen des nach der Oberseite der Bohrkrone gelangten Bohrstaubes, dadurch gekennzeichnet, daß an eine neben dem Bohrerschaft im Bohrloch herabgeführte Staubabsaugeleitung nahe oberhalb der Bohrkrone ein den Bohrerschaft umfassender Hohlkörper zum Absaugen des Bohrstaubes angeschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin. Gedruckt in der reichsdruckereL
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299989C true DE299989C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=554027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299989D Expired DE299989C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299989C (de) |
-
0
- DE DENDAT299989D patent/DE299989C/de not_active Expired
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