DE2802869C2 - Gesteinsbohrwerkzeug mit einem über einen Werkzeugträger in Drehung versetzbaren Gehäuse - Google Patents

Gesteinsbohrwerkzeug mit einem über einen Werkzeugträger in Drehung versetzbaren Gehäuse

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Description

Die Erfindung betrifft ein Gesteinsbohrwerkzeug mit einem über einen Werkzeugträger in Drehung versetzbaren Gehäuse, einem Hohlraum im Gehäuse, dem über die Axialbohrung des Werkzeugträgers ein Spülfluid zuführbar ist, einer Vielzahl von drehbaren, vom Werkzeuggehäuse getragenen Organen mit Angriffselementen zum Abtragen des Gesteins entlang einer Schneidfront, Spülungseinrichtungen für wenigstens einen gegen die Schneidfront gerichteten Fluidstrahl, die wenig-
stens eine erste kalibrierte Öffnung im Gehäuse des Werkzeugs umfassen, direkt mit dem Hohlraum im Gehäuse in Verbindung stehen und an einer ersten Stelle zwischen zwei benachbarten der sich drehenden Organe münden, und mit Einrichtungen zum Ansaugen des abfließenden, mit Bohrklein angereicherten Spülfluids, die wenigstens einen aufsteigend gerichteten Saugfluidstrahl liefern, wobei die Saugeinrichtungen wenigstens eine zweite Öffnung im Werkzeuggehäuse oberhalb einer zweiten Stelle zwischen zwei benachbarten der sich drehenden Organe aufweisen und die erste, gegen die Schneidfront der sich drehenden Organe gerichtete kalibrierte Öffnung im wesentlichen parallel zur Werkzeugachse angeordnet ist (DE-OS 25 29 380 entsprechend FR-PS 22 77 968). Hierbei ist eine Schürze oder ein Gehäuse vorgesehen, welches den über der Schneidfront liegenden Raum vom Ringraum isoliert, der zwischen der Bohrlochwandung und der Bohrkolonne begrenzt ist. Während dieses Werkzeug für Bohrlöcher sehr großen Durchmessers, das Bohren mit Luft etc.
vollkommen geeignet ist, kann es Schwierigkeiten darum geben, weil über eine ziemlich große Länge das Werkzeug einen Außendurchmesser aufweist, der sich nur geringfügig vom Durchmesser des Bohrlochs unterscheidet, und damit ein Verklemmen nicht auszuschlie-Ben ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein solches Verklemmen zu vermeiden und die Herstellung des Bohrwerkzeugs zu vereinfachen, insbesondere für lange Werkzeuge mit einem Durchmesser, der nur geringfügig kleiner als der des Bohrlochs ist.
Erreicht wird dies bei einem Gesteinsbohrwerkzeug der oben angegebenen Art erfindungsgemäß dadurch, daß die erste gegen die Schneidfront der sich drehenden
Organe 5,6,7 gerichtete kalibrierte öffnung 10 in einem Abstand von der Schneidfront der sich drehenden Organe 5,6, 7 angeordnet ist, der zwischen V3 //und */s f liegt wobei //die axiale Erstreckung der sich drehenden Organe 5,6,7 parallel zur Werkzeugachse ist
Ein Bohrwerkzeug gemäß der Erfindung ist besonders einfach an das untere Ende einer Bohrkolonne befestigbar.
Bei bekannten in der Praxis verwendeten Werkzeugen nahmen die Strahlen einen Teil des mit Bohrklein beladenen ßohrfluids gegen die Schneidfront mit, wodurch das Bohrklein durch das Bohrwerkzeug erneut gebrochen wurde; der Wirkungsgrad sank. Bei anderen bekannten Werkzeugen (beispielsweise US-PS 31 11 179) sind zwischen den Rollen des Werkzeugs Spülstrahlen und Saugstrahlen angeordnet, die über in den Armen des Werkzeugs vorgesehene Kanäle beaufschlagt werden. Aufgrund der Lage der Fluidstrahlen zu weit von der Schneidfront fort war die Lage der Saugstrahlen so, daß das ausgestoßene Bohrfluid gegen die Bohrlochwandung schlug, was zu Gefahren einer Zerstörung dieser Wandung führte, wodurch selbstverständlich in großem Ausmaß auch die Saugwirkung des Strahls neutralisiert wurde.
Schließlich bekannt ist auch ein Dreirollenmeißel (US-PS 27 76 115), der mit einem einzigen Spülfluidstrahl und zwei Saugstrahlen arbeitet. Der Fluidstrahl ist gegen die Mitte der Schneidfront geneigt, d. h. gegen die Zone, wo die Achsen der Rollenmeißel sowie die freien Zwischenräume zwischen den Meißelrollen zusammenlaufen. Damit wird der größere Teil des Spülfluids aus einem freien Zwischenraum in den nächsten strömen, ohne die Kontaktfläche der Schneidfront mit den Meißelzähnen zu beaufschlagen. Die Leistungen liegen also nicht höher als die der Werkzeuge vom ersten Typ. Eine industrielle Realisierung hat nicht stattgefunden.
Durch die Maßnahme nach der Erfindung gelten alle diese Nachteile als beseitigt: Wichtig ist erfindungsgemäß die Positionierung der die Spülfluidstrahlen erzeugenden öffnung. Es wurde die Wichtigkeit dieses Parameters gefunden. Überraschend sind die genannten Werte, für die die Leistungen eines Bohrwerkzeugs sprunghaft verbessert wurde.
Durch die erfindungsgemäß gegebenen Parameter stellt sich ein günstiges Zusammenwirken des Spülstrahls und des Saugstrahls ein.
Die Erfindung soll nun mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert werden. Diese zeigen in
— F i g. 1 eine Ansicht des Werkzeugs nach der Erfindung von unten;
— F i g. 2 und 3 einen Schnitt durch das Werkzeug jeweils längs der Linien X'Xund K'KderFig. 1;
— F i g. 4 schematisch eine abgeänderte Ausführungsform der Saugeinrichtungen;
— F i g. 5 schematisch eine abgeänderte Ausführungsform einer Bewässerungsdüse;
— F i g. 6 einen Schnitt durch ein Beispiel eines Stabilisierungsorgans, das sich oberhalb des Werkzeugs anordnen läßt; und
— F i g. 7 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform des Stabilisierungsorgan, in dem eine Venturidüse in einem der Schenkel dieses Organs vorgesehen ist.
Das in den Figuren dargestellte Werkzeug besteht aus einem Gehäuse 1 mit drei Armen 2, 3 und 4, von denen in den F i g. 2 und 3 nur zwei dargestellt sind. Diese Arme tragen Bodenangriffsorgane, die beispielsweise aus konischen Messerrädern oder Meißelrollen 5, 6 und 7 bestehen, die auf nicht dargestellten Wälzlagern sich drehen und deren Achsen bezüglich der vertikalen Achse des Werkzeugs geneigt sind. Jedes dieser sich drehenden Organe kann von an sich bekannter Art sein und Zähne, wie F i g. 1 zeigt, umfassen oder auch andere schneidende Elemente aufweisen, die in der Lage sind, den Boden in Höhe der Schneidfront anzugreifen.
Der obere Teil 8 des Gehäuses 1 (F i g. 2 und 3) ist mit Gewinde versehen, um die Verbindung des Werkzeugs mit einem Werkzeugträgerelement, das es in Drehung versetzt, sicherzustellen.
Dieser mit dem Bezugszeichen 9 bezeichnete Werkzeugträger kann durch die Bohrkolonne im Falle des Rotarybohrens gebildet sein. Wird das Werkzeug direkt durch einen Bodenmotor in Drehung versetzt, so ist der Werkzeugträger durch den Rotor dieses Motors gebildet.
Im Werkzeuggehäuse 1 ist ein Hohlraum la vorgesehen, der direkt mit dem Innenkanal der Bohrkolonne in Verbindung steht
Das Werkzeuggehäuse ist mit kalibrierten öffnungen 10, 11 und 12 versehen, die mit dem Hohlraum la in Verbindung stehen. Die beiden ersten öffnungen sind derart angeordnet, daß während der Arbeit des Werkzeugs das Fluid, das den Hohlraum la speist über die Öffnungen 10 und 11 austritt und in den beiden freien Hohlräumen zwischen den sich drehenden Organen 5,6 und 7 zwei Bewässerungsstrahlen für die Schneidfront bildet, die im wesentlichen parallel zur Achse des Werkzeugs von oben nach unten, d. h. in Vortriebsrichtung des Werkzeugs, gerichtet sind. Die dritte kalibrierte öffnung 12 ist derart vorgesehen, daß während der Arbeitsweise des Werkzeugs das Fluid oberhalb des dritten freien Zwischenraums zwischen den beiden sich drehenden Organen 5, 6 und 7 austritt und einen steigenden Strahl mit Saugeffekt bildet. Dieser steigende Strahl sorgt für einen Unterdruck im Ringraum zwischen dem oberen Werkzeuganschluß und dem gebohrten Loch.
Im übrigen haben die kalibrierten Bewässerungsöffnungen 10 und 11 eine Entfernung h von der Schneidfront, derart, daß dann, wenn man mit //die Abmessung der Schneidorgane 5, 6 oder 7, gemessen parallel zur Drehachse des Schneidwerkzeuges bezeichnet, hat:
V3 H < h < V5 H
Ausgezeichnete Ergebnisse wurden insbesondere bei 0,4 H < h < 0,5 H
erhalten.
Die Saugöffnung 12 ist unter einem Abstand 11 von der Schneidfront angeordnet, der größer als der oben definierte Wert //ist
Dieser Abstand L ist vorzugsweise wenigstens gleich 1,4//.
Man verfügt so über einen Druckunterschied zwischen der Schneidfront und der Zone, in der sich der Saugstrahl befindet. Diese Druckdifferenz beschleunigt in beachtlicher Weise das Aufsteigen des mit Bohrklein beladenen Schlamms, der sehr schnell von der Bohrfront gegen diese Zone fließt.
Das Bohrklein wird von der Schneidfront abgezogen, sobald es gebildet ist; das Bohrwerkzeug bleibt also dauernd sauber, was gesteigerte Bohrgeschwindigkeiten ermöglicht und die Lebensdauer der Organe des Werkzeugs (Zähne, Lager, etc.) ansteigen läßt.
Wie die F i g. 2 und 3 zeigen, kann es vorteilhaft sein,
daß die Speisung der kalibrierten öffnungen 10,11 und 12 mit Fluid aus dem Hohlraum la über Leitungen erfolgt, die derart gebildet sind, daß die Fluiddruckverluste so weit wie möglich, insbesondere durch tangentialen Anschluß an die Wandung des Hohlraums la, vermindert werden.
Bei dem in den F i g. 1 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die kalibrierten öffnungen 10 bis 12 durch kreisförmige öffnungen der Düsen 10a, 11a bzw. 12a gebildet, deren Achsen im wesentlichen parallel zur to Achse des Werkzeugs sind.
F i g. 4 zeigt, von oben gesehen, eine Ausführungsvariante der Saugeinrichtungen, die hier durch wenigstens eine Gruppe benachbarter Düsen 12ai, 12a2, 12a3 oder allgemeiner durch Saugeinrichtungen gebildet sind, die über einen breiten Winkelbereich verteilt sind, wobei benachbarte Düsen einer Gruppe gegebenenfalls durch eine Düse geraden länglichen Querschnitts ersetzt sein können, der selbst einen breiten Winkeisektor überdeckt Drei Düsen sind dargestellt. Dies soll aber keine Beschränkung bedeuten.
Selbstverständlich sind die Düsen auswechselbar befestigt und werden vom Benutzer als Funktion von Durchsatz und Druck des Bewässerungsfluids gewählt.
Modifikationen sind im Rahmen der Erfindung ohne weiteres möglich. So können beispielsweise wie F i g. 5 zeigt die Bewässerungsdüsen wie 10a von einem Verlängerungsstück 13 getragen werden, das am Werkzeuggehäuse durch irgend ein bekanntes Mittel, beispielsweise ein Gewinde 14, befestigt ist, wobei das Verlängerungsstück auswechselbar ist und es ermöglicht, die Höhe h in Grenzen des oben definierten Intervalls die vom Benutzer gewünschte Höhe als Funktion der Natur der geologischen zu bohrenden Formationen einzustellen.
Es ist auch möglich, oberhalb des Saugstrahls ein Organ anzuordnen, welches so ausgebildet ist, daß es das Ansteigen des mit Bohrklein beladenen Bohrfluids in den Ringraum beschleunigt, der durch die Bohrkolonne und die Bohrlochwandungen begrenzt ist
Das das Aufsteigen des Bohrfluids beschleunigende Organ kann ein Venturirohr umfassen, das so mit dem Saugfluidstrahl einen Hydro-Ejektor bildet.
Nach einer beispielsweise in F i g. 6 dargestellten Ausführungsform ist über dem Bohrwerkzeug unmittelbar ein Stabiiisatororgan 16 mit mehreren Schneiden angeordnet, die untereinander Räume 15 bilden, die in direkter Verbindung mit dem Ringraum zwischen der Bohrlochwandung und der Bohrkolonne stehen. In einem solchen Fall kann es vorteilhaft sein, ein Venturirohr 18 in einer der Schneiden 21 des Stabilisators 16, wie Fig.7 zeigt, vorzusehen. Das Organ 16 ist dann durch irgend eine geeignete Einrchtung, beispielsweise Schrauben 17 in einer Lage derart befestigt, daß das Venturirohr 18 im wesentlichen die gleiche Achse wie der Saugfluidstrahl 7 aufweist In diesem Fall steht das Venturirohr 18 vorteilhaft mit dem oben definierten Ringraum über zwei Leitungen in Verbindung, die jeweils in den beiden radialen Wandungen des Blaus 21 über öffnungen 20 münden, die bezüglich der Achse des Werkzeugs geneigt sind und das Zurückfallen des Bohrkleins infolge Schwerkraft in das Venturirohr verhindern, wenn die Bohrfluidzirkulation unterbrochen ist
Die Neigung der Ränder der öffnungen 20 gegen die Achse des Venturirohrs 18 liegt vorteilhaft unterhalb 45°.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Gesteinsbohrwerkzeug, mit einem über einen Werkzeugträger in Drehung versetzbaren Gehäuse, einem Hohlraum im Gehäuse, dem über die Axialbohrung des Werkzeugträgers ein Spülfluid zuführbar ist, einer Vielzahl von drehbaren, vom Werkzeuggehäuse getragenen Organen mit Angriffselementen zum Abtragen des Gesteins entlang einer Schneidfront, Spülungseinrichtungen für wenigstens einen gegen die Schneidfront gerichteten Fluidstrahl, die wenigstens eine erste kalibrierte Öffnung im Gehäuse des Werkzeugs umfassen, direkt mit dem Hohlraum im Gehäuse in Verbindung stehen und an einer ersten Stelle zwischen zwei benachbarten der sich drehenden Organe münden, und mit Einrichtungen zum Ansaugen des abfließenden, mit Bohrklein angereicherten Spülfluids, die wenigstens einen aufsteigend gerichteten Saugfluidstrahl liefern, wobei die Saugeinrichtungen wenigstens eine zweite Öffnung im Werkzeuggehäuse oberhalb einer zweiten Stelle zwischen zwei benachbarten der sich drehenden Organe aufweisen und die erste, gegen die Schneidfront der sich drehenden Organe gerichtete kalibrierte Öffnung im wesentlichen parallel zur Werkzeugachse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die erste, gegen die Schneidfront der sich drehenden Organe (5, 6, 7) gerichtete kalibrierte Öffnung (10) in einem Abstand von der Schneidfront der sich drehenden Organe (5, 6, 7) angeordnet ist, der zwischen V3 H und Vs H liegt, wobei H die axiale Erstreckung der sich drehenden Organe (5,6,7) parallel zur Werkzeugachse ist
2. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste kalibrierte Öffnung (10) in einem Abstand von der Schneidfront der sich drehenden Organe (5,6,7) angeordnet ist, der zwischen 0,4//und0,5//beträgt.
3. Bohrwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite, zum Absaugen der angereicherten Spülung vorgesehene Öffnung (12) in einem Abstand von der Schneidfront der sich drehenden Organe (5, 6, 7) angeordnet ist, der wenigstens gleich 1,4 //ist.
4. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der ersten und zweiten Öffnungen (10,12) mit dem Hohlraum (ta) im Gehäuse (1) über eine Leitung in Verbindung steht, die tangential an die Wandung dieses Hohlraums (ta) anschließt
5. Bohrwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugeinrichtungen wenigstens eine Gruppe mehrerer kalibrierter, einander benachbarter und über ein großes Winkelintervall verteilter Öffnungen (12) umfassen.
6. Bohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugeinrichtungen wenigstens eine Öffnung länglichen Querschnitts aufweisen, der ein großes Winkelintervall überdeckt.
7. Bohrwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Beschleunigungseinrichtungen (18) für das Anheben des Bohrkleins über diese Saugeinrichtungen.
8. Bohrwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch ge-
kennzeichnet, daß die Beschleunigungseinrichtungen für das Anheben des Bohrkleins ein Venturirohr (18) umfassen.
9. Bohrwerkzeug nach Ansprüche, befestigt an das untere Ende einer Bohrrohrkolonne mit einem über dem Bohrwerkzeug angeordneten Stabilisator, der eine Vielzahl von Schenkeln aufweist dadurch gekennzeichnet daß das Venturirohr (18) in einem der Schenkel (21) des Stabilisators (16) untergebracht ist und Einrichtungen umfaßt mittels der das Venturirohr (18) unmittelbar rückwärts der zweiten Öffnung (12) anzubringen ist
10. Bohrwerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet daß das Venturirohr (18) in seinem rückwärtigen Teil zwei Öffnungen (20) aufweist die sich jeweils in den beiden Radialwandungen des einen der Schenkel (21) des Stabilisators (16) befinden.
11. Bohrwerkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß die Ränder der Öffnungen (20) des Venturirohrs (18) bezüglich der Achse des Bohrrohrs eine Neigung von höchstens 45" aufweisen.
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