DE299780C - - Google Patents
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- DE299780C DE299780C DENDAT299780D DE299780DA DE299780C DE 299780 C DE299780 C DE 299780C DE NDAT299780 D DENDAT299780 D DE NDAT299780D DE 299780D A DE299780D A DE 299780DA DE 299780 C DE299780 C DE 299780C
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- machine gun
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64D—EQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
- B64D7/00—Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft
- B64D7/02—Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft the armaments being firearms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
Es hat sich im Luftkampf herausgestellt, daß die besonders leichten und schnellen
Kampfflieger mit Vorliebe von derjenigen Stelle her angreifen, die von der Bewaffnung
. 5 des feindlichen Flugzeuges nicht bestrichen werden kann. Es geschieht dies hauptsächlich
von hinten oben oder von hinten unten. Gegen den Angriff von hinten oben hat man
sehr bald schon an den Flugzeugen einen Maschinengewehreinbau hinten im Rumpf derart
angebracht, daß dieser Raum bestrichen werden kann.
Größere Schwierigkeit verursachte die Lösung der Aufgabe, den feindlichen Flieger,
der von hinten unten angreift, ins Visier zu bekommen. ■ Die mannigfachsten Lösungen
sind gefunden worden, die aber alle nicht befriedigen konnten, da ihre Handhabung immer
noch zu viel kompliziert war. Es wurden
nämlich Löcher, Öffnungen, Fenster u. dgl. im Fußboden des Rumpfes derart angebracht,
daß ein Maschinengewehr in diese Fenster eingebaut werden konnte, so daß der Schütze bei sitzender oder knieender Kör'per-
■ 25 lage imstande war, nach unten aus dem Fußboden herauszuschießen.
Die beste Lösung wurde bisher darin erblickt, daß das Maschinengewehr umschaltbar
gelagert wurde, so daß sowohl nach oben aus dem normalen .Maschinengewehreinbau
heraus als auch nach unten aus dem Fenster geschossen werden konnte. Diese Ausführungsform
hat den Nachteil, daß einerseits zum Umlegen des Maschinengewehreinbaues von oben nach unten verschiedene zeitraubende
Handgriffe benötigt werden, die eine sehr wesentliche Rolle spielen, während andererseits
eine unerwünschte erhebliche Gewichtsvermehrung durch die hierbei benötigten vielen Mechanismen mit in Kauf genom-
men werden muß. ■
Diesen bisher bestehenden Schwierigkeiten und Übelständen ist durch die Erfindung abgeholfen,
welche sich dadurch kennzeichnet, daß hinter dem hinteren Maschinengewehreinbau
der in bekannter Weise bis zum Schwanzsteuer durchlaufende -Rumpf in zwei
Teile gegabelt wird, derart, daß zwischen diesen Gabelhälften ein genügend freier Raum
zur Verfügung steht, um das Maschinengewehr in wirksamer Weise gegen einen von
hinten unten angreifenden feindlichen Flieger handhaben zu können. Es bedarf hierzu
lediglich der bei jedem Maschinengewehr üblichen Einstellung, die durch die Drehung um
den Tragzapfen erfolgt, -ohne daß besondere Handgriffe, wie ein Umklappen des ganzen
Maschinengewehreinbaues o. dgl. erforderlich wären. '
Die gegabelten Teile können sich entweder vor dem Schwanzsteuer wieder vereinigen
oder getrennt bis zu demselben verlaufen, so · daß die Schwanzanordnung derjenigen einer
sogenannten Zweirumpf maschine gleicht.
Der Erfmdungfsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsformen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die schematische Darstellung einer Ausführungsform in Draufsicht.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Längsachse der Fig. 1. .
Fig. 3 ist die Draufsicht einer zweiten Ausführungsform. . . ■ .
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und
2 ragt der Rumpf f des beispielsweise als Doppeldecker ausgebildeten. Flugzeuges über
den vorderen Rand der Tragflächen g hinaus und trägt an seiner Spitze den vorderen Maschinengewehreinbau
h, durch welchen ein von vorn angreifendes Flugzeug oder ein auf
der Flucht befindlicher Gegner erfolgreich bekämpft werden kann.
Hinter . den Tragflächen g ist in dem
ίο Rumpf f der hintere Maschinengewehreinbau
d angeordnet, in welchem das Maschinengewehr c gelagert ist. Hinter diesem Maschinengewehreinbau
d gabelt sich der Rumpf / bei der Ausführungsform nach
Fig; ι und 2 in zwei Teile a, a1 von beliebigem
Querschnitt und beliebiger Ausführung, derart, daß. zwischen diesen Teilen eine Öffnung
b von entsprechender Breite und Länge entsteht. Die dem Schwanz des Flugzeuges
zugekehrte Wand i dieser Aussparung wird zweckmäßig derart schräg nach unten geneigt,
daß auch ein unter spitzem Winkel von rückwärts und unten angreifender Gegner
.durch das hintere Maschinengewehr c noch erreicht werden kann (vgl. Fig. 2).
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 entspricht die Durchbrechung des ganzen
Rumpfes der an dieser Stelle bei normalem Bau vorhandenen Rumpfbreite, so daß die
beiden Gabelteile α, α1 über die normale
Rumpf breite hinausragen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 werden die beiden gegabelten Teile α, α1 nicht
mehr vereinigt, so daß die Maschine von dem hinteren Maschinengewehreinbau d ab wie
eine sogenannte Zweirumpfmaschine gebaut ist.
Claims (3)
1. Flugzeug mit hinter den Tragflächen angeordnetem Maschinengewehreinbau, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rumpf (/) hinter dem hinteren Maschinengewehreinbau
(d) in zwei Teile (α, α1) gegabelt ist, ■
so daß eine den ganzen Rumpf senkrecht durchdringende Aussparung (b) entsteht,
welche das Beschießen eines von rückwärts und der Unterseite angreifenden Gegners gestattet.
2. Flugzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gegabelten
Teile (a, ä1) des Rumpfes vor dem
Schwanzsteuer wieder vereinigt werden.
3.'Flugzeug nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden gegabelten Teile (a, a1) des Rumpfes bis zum
Schwanzsteuer getrennt nach Art einer Zweirumpf maschine verlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299780C true DE299780C (de) |
Family
ID=553834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299780D Active DE299780C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299780C (de) |
-
0
- DE DENDAT299780D patent/DE299780C/de active Active
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