DE299571C - - Google Patents

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DE299571C
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tire
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C25/00Apparatus or tools adapted for mounting, removing or inspecting tyres
    • B60C25/01Apparatus or tools adapted for mounting, removing or inspecting tyres for removing tyres from or mounting tyres on wheels
    • B60C25/02Tyre levers or the like, e.g. hand-held

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum Aufbringen und Abnehmen von Wulstdecken für Automobile und Motorfahrräder werden vielfach flache, eiserne Stäbe oder Stangen verwendet, welche an den äußeren Enden schwach rund oder löffeiförmig ausgebildet sind.
Außer der Beschädigung, die durch die harten Enden dieser Stäbe oder Hebel an der inneren Seite des Reifens verursacht wird, erfordert das Einbringen der steifen, harten äußeren Decke in die Radfelge auf diese Weise so viel Mühe und Arbeit, daß häufig zwei oder drei Monteure geraume Zeit unter voller Anstrengung ihrer Kräfte mit dieser Arbeit benötigen, besonders wenn die Decke ein wenig knapp bemessen ist.
Gemäß der Erfindung gelangt nun ein Werkzeug zur Benutzung, das ein verhältnismäßig leichtes Aufbringen des Reifens gestattet. Es besteht aus einer Zange mit zwei verschiedenen Backen und verschiedener Länge. Die längere Backe kann die Außenseite des Wulstreifens teilweise umfassen und findet hier einen Stützpunkt oder Widerlager. Die kürzere Backe besitzt eine ausgehöhlte Fläche, die bei der Montage des Reifens den freien Wulst untergreift und nach innen krümmt. Das vordere Ende der kürzeren Backe ist in bekannter Weise als ausgehöhlte oder sonstwie der Felge angepaßte Stützfläche oder'Ansatz ausgebildet, die erst dann zur Wirkung kommt, wenn der Wulst so weit eingebogen ist, daß er von der kurzen Backe direkt in die Felge gleiten kann. Die Stützfläche oder der Ansatz hat also nur die Aufgabe, in diesem Zeitpunkt das Festhalten der Zange zu erleichtern. Bemerkt muß werden, daß das Aufbringen und Abnehmen der Wulstdecke nach der Erfindung sowohl bei liegendem als auch bei stehendem Rade ausgeführt werden kann, weil nicht mehr die Felge, sondern die Lauffläche des Reifens als Widerlager benutzt wird.
Die besondere Ausgestaltung der Backe und der Zange selbst ist aus der Zeichnung zu ersehen, auf der eine beispielsweise Verwirklichungsform dargestellt ist.
Fig. ι ist eine Vorderansicht, und Fig. 2 eine Seitenansicht des Werkzeuges.
Fig. 3 zeigt ein Detail. .
Fig 4 bis 6 stellen die Art der Benutzung der Zange beim Montieren eines Automobilreifens auf die Radfelge dar. ,
Die Zange (Fig. 1 und 2) besteht aus zwei Schenkeln 1 und 2, welche mittels eines Schraubenbolzens 3 (Fig. i, 2, 3 und 4) o. dgl. miteinander drehbar verbunden sind, während jeder Schenkel mit Löchern 4 versehen ist, in die der Bolzen von Hand eingeführt werden kann, um.. die Zange für Decken verschiedener Abmessung benutzen zu können. Die Stellung der Löcher ist derart gewählt, daß, wenn 4', 4", 4'" die Drehungsachse bilden, die Zange eingestellt ist für normalgroße, mittelgroße und kleine Reifen.
Die Enden der Schenkel oberhalb des Drehpunktes sind gebogen und bilden zusammen die Backen der Zange, deren Teil 5 länger ist als der Teil 6, während der letztere am äußeren Ende mit einer Aushöhlung 7 versehen ist.
Die Enden 8 und 9 der Schenkel auf der anderen Seite des Drehpunktes sind löffelförmig (8) bzw. rund (9).
Das Aufbringen einer Wulstdecke erfolgt auf folgende Weise:
Die zu montierende Seite des Reifens wird
. derart -zwischen den Backen der Zange gefaßt, daß die Unterseite der kurzen Backe 6 sich an das schwache Ende des Wulstes 14 anschmiegt, während die lange Backe 5 auf der Lauffläche des Reifens 10 (Fig. 4) Stützpunkt nimmt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist das innere Profil der Backe 6 derart gewählt, daß der Wulst 14 am dünnen Ende zuerst dem Druck der Zange ausgesetzt sein wird.
Der Berührungspunkt ist in Fig. 4 mit 12 angedeutet worden. Bewegt man die Schenkel ι und 2 aufeinander zu, so kommt der Reifen allmählich in die in Fig. 5 dargestellte Lage. Der Wulst 14 ist jetzt dem äußeren Rande 15 der Felge 11 näher gebracht worden.
Indem man nun die Schenkel 1 und 2 noch weiter aufeinander zu bewegt, kommt der Reifen in die in Fig. 2 dargestellte Lage.
Der Wulst 14 ist dabei noch mehr nach innen gekrümmt und befindet sich in einer solchen Stellung, daß die Spitze des Wulstes den äußeren Rand 15 der Felge passieren kann.
Inzwischen kann der Wulst, wenn er sich
einmal in der in Fig. 6 veranschaulichten Lage befindet, sehr leicht in die Felge gebracht werden, indem man bei 19 auf den Reifen drückt. Der Wulst 14 wird dadurch die gleiche Stellung einnehmen wie der Wulst 13.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, kann die ausgehöhlte Fläche 7 der Backe 6 in der Endstellung der Zange auf dem äußeren Rande der Felge aufruhen, um die Festhaltung der Zange zu sichern und den Wulst 14 leicht einschieben zu können.
Wenn man die Zange am Umfange des Rades entlang führt, wobei jedesmal ein weiterer Teil des Reifens zwischen den Backen der Zange gegriffen wird, so kann auf obenbeschriebene Weise der Reifen schnell und leicht von einer Person aufgezogen werden, ohne daß derselbe im geringsten beschädigt wird.
Das Ende 9 des Schenkels 2 ist derart ab-, gerundet (Fig. 2), daß der Schenkel an sich als Hebel zum Einbringen von Bolzen dienen kann.
Zu diesem" Zwecke wird der Schenkel unten längs des noch nicht montierten Wulstes 14 in den Innenraum des Reifens gebracht und etwa an die Stelle 18 der Innenwand angedrückt, worauf mit dem Hebel 2 ein so starker Druck gegen diesen Teil des Reifens ausgeübt wird, daß die Rundung 9 sich gegen den Felgenrand 21 stützen kann, wobei man es in der Hand hat, den noch nicht montierten Teil des Reifens so weit mittels des Hebels 2 herumzuholen, daß die Klemmbolzen angebracht werden können, ohne die Innenseite des Reifens zu beschädigen, wie dies mit anderen Werkzeugen bisher wohl der Fall war.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Werkzeug zum Aufbringen von Wulstreifen für Kraftwagen o. dgl., gekennzeichnet durch eine Zange, deren eine Backe (5) länger als die andere (6) ist und die Außenseite eines Reifens teilweise umfassen und dort ein Widerlager finden kann, während der kürzere Backenteil gegen das untere Ende des Wulstes drücken kann und in bekannter Weise mit einer ausgehöhlten oder sonstigen, der jeweiligen Felgenform angepaßten Stützfläche (7) versehen ist, die auf dem Felgenrande des Rades bei zusammengedrücktem Reifen ruhen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT299571D 1916-04-27 Active DE299571C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB604916A GB101516A (en) 1916-04-27 1916-04-27 Improvements in Tools for Mounting Tyres or Covers upon Rims of Wheels.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE299571C true DE299571C (de)

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ID=32245846

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT299571D Active DE299571C (de) 1916-04-27

Country Status (4)

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DE (1) DE299571C (de)
FR (1) FR481522A (de)
GB (1) GB101516A (de)
NL (1) NL2577C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5517942A (en) * 1994-03-25 1996-05-21 Ngk Insulators, Ltd. Process for producing optoelectric articles

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2487265A2 (fr) * 1980-07-22 1982-01-29 Millet Marius Dispositif pour le montage d'un pneu sur une jante

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US5517942A (en) * 1994-03-25 1996-05-21 Ngk Insulators, Ltd. Process for producing optoelectric articles

Also Published As

Publication number Publication date
FR481522A (fr) 1916-12-13
NL2577C (de)
GB101516A (en) 1916-09-28

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